Allergie

 

Allergie – Definition:

Bei einer Allergie handelt es sich um eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte Umweltstoffe oder Lebensmitteleiweiße. Normalerweise sind diese harmlos. Fremdstoffe oder Eiweiße, welche diese Abwehrreaktionen auslösen, werden Allergene genannt. Dabei lösen Abwehrzellen und die von ihnen gebildeten Abwehreiweiße, die sog. Antikörper, Entzündungsreaktionen am Ort des Geschehens aus. Davon sind im Rahmen von Nahrungsallergien meist zuerst die Schleimhäute des Darmes betroffen. Abwehrzellen schütten dabei ein Hormon namens Histamin aus, das den Entzündungs- und Abwehrvorgang startet. Die Abwehrreaktionen gegen die Nahrungsmitteleiweiße, die auf der Schleimhaut liegen, können sich auch gegen die Schleimhautzellen selbst richten. Diese können dabei entzündlich verletzt werden, ausdünnen und undicht werden. Dieses Beschwerdebild wird „Leaky Gut“ genannt. Es kann dabei zur Abnahme der Resorptionsleistung der Darmschleimhaut kommen. Dies führt unter Umständen zu einer Mangelaufnahme und somit möglicher Mangelversorgung mit Aminosäuren (Eiweißen), Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen, essentiellen Fettsäuren, Phospholipiden, Antioxidantien und Polyphenolen, was wiederum die Energiebildung und Zelleistungssteuerung der Mitochondrien mit Sauerstoff schwächen bzw. stören kann.

Die Schleimhaut ist also von elementarer Bedeutung: Mit ihrer Umgebung stellt sie den Lebensraum von etwa siebzig bis achtzig Prozent des lymphatischen Immunsystems dar. Ihre Aufgabe ist es, Krankheitserreger abzufangen. Wird die Schleimhautdichte  - wie gerade beschrieben – reduziert, kann es zu einem vermehrten Übertritt von Viren, Pilzen, Bakterien und Chlamydien in die Schleimhaut und damit in den Organismus kommen. Die Folge könnte eine Virus-, Pilz- und Bakterieninfektion mit begleitenden Entzündungen sein.

Die möglicherweise gleichzeitig auftretende Undichtigkeit der Schleimhaut kann zu einem vermehrten Übertritt von zu großen, unverdauten Eiweißen aus dem Darm in das Lymph- und Blutsystem führen. Dieser Übertritt wiederum kann allergisch-entzündliche Reaktionen im Organismus a, je nachdem, wohin die Eiweißkomplexe transportiert worden sind. Da bei jeder Entzündung Zellen des Körpers zugrunde gehen, versucht der Organismus, diese Zellverluste durch Regenerationszellteilungen zu ersetzen, denn sonst würden Gewebelöcher entstehen.

DIESE REGENERATIONSLEISTUNG erfordert das „Stummschalten“ der Mitochondrien: des B-Genoms mit reduzierter Zellleistung und die Aktivierung der für die Zellteilung verantwortlichen Archaea-Genanteile mit Vergärung von Blutzucker und dabei entstehender Milchsäure, was wiederum zur Übersäuerung des Bindegewebes, der Matrix führen kann. Wenn Entzündungen chronisch verlaufen, können Zellen von Organen funktionsunfähig werden und eine narbige, bindegewebsartige Struktur bekommen. Diesen Vorgang nennt man Degeneration.

So stellt eine antiallergische, antientzündliche Ernährungstherapie im Rahmen der Cellsymbiosis eine wichtige Säule dar. Von entscheidender Bedeutung kann dabei die langfristige und gründliche Sanierung  und Stabilisierung der Darmschleimhaut sein, die für die Resorption der Nahrung verantwortlich ist, aber auch als „Barriere“ funktioniert. Damit verbunden ist auch die Sanierung des lymphatischen Immunsystems. Die Sanierung der Schleimhaut geschieht unter anderem mit vitalen, also lebendigen und vermehrungsfähigen Mikroorganismen, die im Rahmen der Cellsymbiosistherapie bis zu anderthalb Jahre verwendet werden.

Abwehrzellen selbst haben eine begrenzte Lebenszeit und Leistungsfähigkeit. Daher können chronisch verlaufende Allergien Anteile des Abwehrsystems überstimulieren und auf Dauer in ihrer Funktion schwächen.

Eine chronische Allergie kann sich somit auf Grund der möglicherweise immer wieder auftretenden Entzündungsreaktionen negativ auf das Mitochondriensystem auswirken, das für die Energie- und Zellleistung verantwortlich ist. Dies kann zu Störungen der Stoffwechsel- und Regenerationsleistung führen. Dies gilt auch für alle anderen möglichen Entzündungsverursacher oder Toxine wie Bakterien, Pilz- und Industriegifte.

Solange die bei Entzündungen zugrunde gehenden Zellen durch die für die Regenerationsteilung verantwortlichen Archaea-Genanteile erneuert werden, bleiben der Organismus und das betroffene Organ von schwerwiegenden Entzündungsschäden verschont. Gehen allerdings mehr Zellen zugrunde als regeneriert werden können, kommt es zwangsläufig zur Organalterung. Damit verbunden sind Funktionseinbußen wie Energie- und Leistungsschwächen der betroffenen Organe und somit deren Mitochondrien.[1]

ACHTUNG: Die Sofort- und die Typ-3-Allergie:

Die Sofort-Allergie, die bereits nach wenigen Sekunden oder Minuten nach Aufnahme eines Fremdeiweißes auftritt, wird durch Abwehreiweiße namens Immunglobulin E ausgelöst. Bei der Typ-3-Allergie dagegen handelt es sich um Zeit verzögert auftretende allergisch-entzündliche Reaktionen, dir erst vier bis 72 Stunden nach der Eiweißaufnahme in Erscheinung treten und von dem Immunglobulin G-1-4 gestartet werden. Die Zyp-3-Allergie wird daher auch „maskierte allergische Reaktion“ oder „Spät-Reaktion“ genannt.

Prinzipiell wird nach jeder Nahrungsaufnahme das Immunsystem aktiviert. Nicht jeder Mensch, der Immunglobulin G-1-4-Antikörper gegen Nahrungseiweiße bildet, zeigt jedoch allergische, entzündliche oder degenerative Erkrankungen. In der Cellsymbiosistherapie spielen IgG-1-4-Antikörpertests eine wichtige Rolle. Warum dies so ist, versteht man, wenn man weiß, wie Abwehrreaktionen des Körpers generell – auch gegen Nahrungsmittelproteine – ablaufen können.

Bei jeder allergischen Reaktion wird das Hormon Histamin ausgeschüttet. Dies gilt sowohl bei der Sofort-Allergie, die durch Immunglobulin E ausgelöst wird, als auch bei der durch Immunglobulin G-1-4 gestarteten „Spät-Reaktion“. Dieses Hormon Histamin kann, wenn es nicht durch das im Blut meßbare Enzym Diaminoxidase schnell genug abgebaut wird, folgende Mechanismen im Organismus auslösen:

-          Erweiterung der Blutgefäße, was zu einem Flüssigkeitsaustritt aus den Blutgefäßen in das Gewebe  führen kann – und damit zu einem Anschwellen und einer Druckzunahme in dem betroffenen Gebiet (phasenweise geschwollene Finger, Gesichtspartien, Gewichtszunahme durch Wassereinlagerung)

-          Geschieht dies im Gehirn, so kann Migräne entstehen, da die aus den Blutgefäßen ausgetretene Flüssigkeitsmenge die Gehirnnerven komprimieren kann.

Dabei werden entzündungsfördernde Botenstoffe des Immunsystems freigesetzt (Typ-1-Cytokine, die durch Immunglobulin G-1-3 stimuliert werden), die die Freisetzung von Stickstoffmonoxidgas aktivieren (NO-Gas), was zu Muskel-, Bindegewebe- und Gelenkentzündungen führen kann (Inaktivierung der Mitochondrienfunktion mit reduzierter Zellleistung und Aktivierung der notwendigen Zellregenerationsleistung mit Aktivierung des G-Genoms mit Zuckerverstoffwechselung und Milchsäurebildung).[2]

 

Schutz der Kinder vor Allergien:

Die Ökotrophologin Sabine Wagner Rauh von der TK Bayern empfiehlt zur Senkung des Allergierisikos bei Kindern, das Neugeborene mindestens 6 Monate lang zu stillen, beim Wechsel zu fester Nahrung in den ersten zwei Lebensjahren Eier, Fisch, Nüsse und Zitrusfrüchte zu meiden und –bei Neigung zu Allergien in der Familie – auf Haustier mit Fell und Federn zu verzichten.[3]

 

Archidonsäurereiche Lebensmittel meiden

Fleisch und Wurst enthalten größere Mengen an Fettsäuren, von denen v.a. die Archidonsäure gefährlich werden kann. Bei der üblichen fleischreichen Kost werden etwa 200 bis 400 mg täglich aufgenommen. Aus diesem Überangebot bilden sich im Körper Entzündungsstoffe, die zu Allergien führen.[4]

 

Meiden von Azo-Farbstoffen in Lebensmitteln:

Die synthetisch hergestellten Azofarbstoffe gelten als allergiefördernd, verändern das Erbgut und sind krebserregend.[5]

 

Allergien:

Ananas, Papaya[6]

 

OPC aus Traubenkernen:

Traubenkerne eignen sich  - wie keine andere Quelle -. zur Gewinnung von OPC , da die Konzentration dieser Supermoleküle  hier besonders hoch ist. Prof. Masquelier wies nach, dass die dort vorhandenen oligomeren Procyanidide eine antioxidative Wirksamkeit besitzen, die 18mal höher ist als diejenige von Vitamin C. Bestimmte OPC -Formen wirken etwa 50mal so stark gegen freie Radikale wie Vitamin E. Damit wird diesen schädlichen kleinen Teilchen so richtig das „das Licht ausgeblasen“. Damit diese Stoffe allerdings tatsächlich gut wirken können, müssen sie über den Darm in das Blut gelangen. Das von Masquelier entwickelte OPC-Produkt Masquelier’s Original OPCs-Anthogenol ist 100% biologisch verfügbar. Es ist wasserlöslich, verteilt sich in kurzer Zeit in den Geweben des Körpers und kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Damit sind die empfindlichen Gehirnzellen vor dem Angriff der freien Radikale geschützt. Die oligomeren Pro(antho)cyanide schützen die Fette in unserem Körper vor der Oxidation, wirken der Verklumpung des Blutes entgegen und tragen auf vielfältige Weise zur Gesunderhaltung der Blutgefäße bei. Außerdem stärken sie das Bindegewebe und schützen die Haut und die Augen vor den aggressiven freien Radikalen. Weiterhin wirken sie Entzündungen entgegen und blockieren ein Enzym (Hyaluronidase), welches an der Freisetzung von Histamin mitbeteiligt ist. Dieses Gewebshormon ist für die typischen Beschwerden bei allergischen Erkrankungen (Rötung, Schwellung, Juckreiz) mitverantwortlich. Somit können sich oligomere Procyanide auch positiv bei Allergien auswirken.[7]

 

Kaffee:

Test zeigten, dass starker Kaffee ein gutes Mittel für Asthmapatienten ist. Das Koffein im Kaffee erweitert die Bronchialgefäße und erleichtert Asthmatikern das Atmen. Laut Recherchen, die obwohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen angestellt wurden, sollte zwei Viertellitertassen starken, frisch aufgebrühten Kaffees innerhalb einer oder zwei Stunden Erleichterung verschaffen, etwa 6 Stunden lang. Auf ähnliche Weise könnte Koffein auch ein gutes Mittel für Heuschnupfenleidende sein, wie Philip Shapiro meint. Zur Behandlung seiner allergischen Rhinitis (die dem Heuschnupfen ähnlich ist) nahm er 16 Tage lang abwechselnd Koffeintabletten oder Placebos. An den Tagen, an denen er, wie sich herausstellte, das Koffein schluckte -, soviel, wie in zwei Tassen starkem Kaffee enthalten ist -, berichtete er, dass er nur zweimal niesen mußte und weniger Beschwerden und Juckreiz hatte, während er an Tagen, an denen er das Placebo genommen hatte, 27 mal niesen mußte. Koffein erleichtert das Atmen außerdem, indem es die Ermüdung der Atemmuskeln verhindert. Deshalb scheint Kaffee eine gute Medizin für Menschen mit Atemschwierigkeiten zu sein, v.a. für diejenigen, die an chronischen, die Atmung erschwerenden Lungenkrankheiten leiden. Forscher haben festgestellt, dass das Koffein in 3 Tassen starkem Kaffee Männern und Frauen bei Tests zur Messung der Ermüdungserscheinungen der Atemmuskeln das Atmen erleichterte.[8]

 

Grapefruitkern-Extrakt:

Eine Domäne für dieses antibiotische Naturheilmittel ist die Behandlung des äußerst schwierig zu therapierenden Befalls des Organismus mit Candida albicans. Candida ist ein Hefepilz, der eine gestörte Darmflora in Windeseile überwuchern und sich dann über das Blut im ganzen Organismus verbreiten kann. Hochgradige Candidosen führen zu einer Fülle der unterschiedlichsten Beschwerden von Allergien, Neurodermitis, Asthma, Depressionen, Kopfschmerzen bis hin zu rheumatoiden Schmerzen und möglicherweise sogar zu Krebs. Grapefruitkern-Extrakt ist ein wirksames, nebenwirkungsfreies Therapeutikum bei Verdacht auf Candidose. Eine Stuhluntersuchung kann Verdachtsmomente erhärten. Allerdings muß eine solche Untersuchung mehrmals durchgeführt werden, da trotz eines Befalles nicht immer Pilzspuren im Stuhl sein müssen. Professionell durchgeführte Darmsanierungen, Colon-Hydro-Therapie und Ernährungstherapie sind wirkungsvolle Zusatzmaßnahmen.[9]

 

Silymarin, ein Wirkstoff aus der Mariendistel:

Silymarin ist die Sammelbezeichnung für 3 Flavonolignane (eine bestimmte Gruppe von Pflanzenöstrogenen): Silybin, Sylidianin und Silychristin. Die Wirkung der Flavonoide als Radikalfänger und als Fettschutzstoffe ähnelt der von Quercetin. Der antientzündliche Effekt dieser Naturstoffe kommt durch die Verminderung der Leukotrienbildung zustande. Silybin reduziert die Histaminfreisetzung und hat einen membranstabilisierenden Effekt. Somit kann der Mariendistelwirkstoff auch als natürliches Antiallergikum bezeichnet werden.[10]

 

Vitamin E:

Tierstudien haben gezeigt, dass allergiebedingte Entzündungen z.B. bei Rhinitis uns Asthma durch Gamma-Tocopherol blockiert werden können.[11]

 

Reishi:

Die Histaminfreisetzung wird durch die Triterpene (zyklische Kohlenwasserstoffe wie Ganodermiksäuren, Ganolucidsäuren, Lucidemiksäuren) im Reishi gehemmt, was die typischen allergischen Reaktionen verhindern hilft. Wir bekommen immer wieder erfreuliche Mitteilungen von Heilpilz-Konsumenten, die mit etwa 3 mal täglich je 2 Tabletten ihre Allergien stark eindämmen konnten oder sogar völlig zum Verschwinden gebracht haben.[12]

 

Methionin:

Methionin ist eine schwefelhaltige Aminosäure. Es baut bei Allergien Histamin ab.[13]

 

Agaricus blazei murill:

ABM reduziert allergische Reaktionen wie Ohrschwellungen, allergische Hautreaktionen und die Aktivität von Mastzellen (Abwehrzellen, die das Allergie startende Hormon Histamin freisetzen) und verringert damit die Histaminfreisetzungen (in Mastzellen der Bauchhäute von Ratten).[14]

 

OPC:

hilft gegen Allergien.[15]

 

Schwarzkümmelöl:

Schwarzkümmelöl hilft gegen Allergien.

 

Allergen-Karenz:

Fenster schließen und abends die Haare waschen, Pollenvorhersagedienst beachten[16]

 

Immunsystem umstimmen:

In der Naturheilkunde spricht man bei Pollenproblemen davon, dass man das Immunsystem umstimmen muss. Akupunktur, homöopathische Arzneimittel, Injektionen mit Ameisen-, Bienengift, Mistelextrakt oder Eigenblut sollen die körpereigene Abwehr anregen, wieder richtig zu arbeiten. Einige der naturheilkundlichen Behandlungen sind nachweislich so erfolgreich wie schulmedizinische:

Bei 70-80 Prozent der Probanden, von elf wissenschaftlich anerkannten Studien, linderte die homöopathische Behandlung mit Galphimia glauca  oder brachte die Beschwerden zum Verschwinden. Ein homöopathisches Pestwurz - Medikament soll ähnlich gut funktionieren, ist allerdings nur in der Schweiz erhältlich. Unklar ist, wie lange die Besserung anhält. Eine Behandlung mit Galphimia glauca  sollte sieben Wochen vor der Saison begonnen werden. Galphimia und Pestwurz werden aber auch als Akutmittel eingesetzt.

Akkupunktur soll helfen, das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Neun von zehn Allergikern ging es auch noch sechs Monate nach der Behandlung deutlich besser. Das zeigt eine Akkupunktur-Studie, die an der Berliner Carité durchgeführt wurde. Acht bis zwei Wochen vor der Pollenblüte ist das übliche Zeitfenster für den Start einer Therapie. Allerdings soll Akupunktur sogar dann helfen, wenn das große Niesen schon eingesetzt hat. Die Behandlung muss jährlich wiederholt werden.[17]

 

B6 (Pyridoxin):

B6 ist an über 100 enzymatischen Reaktionen und somit an folgender Stoffwechselreaktion beteiligt: Histaminabbau (Histamin= Gewebehormon, das entzündlich - allergene Reaktionen startet)[18]

 

VegetoDynamik:

Eine wohltuende und wirkungsvolle Zusatzmaßnahme, um Allergien in den Griff zu bekommen, ist die ganzheitliche Behandlungsmethode der VegetoDynamik. „Vegeto“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „wecken“, „aufwecken“, „lebendig machen“. Wenn die Lebensenergie in unserem Körper ungehindert fließt, fühlen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes lebendig und voller Lebensfreude. Allergien haben wenig Chancen unser Immunsystem aus der Balance zu bringen. Durch belastende Lebenserfahrungen entstehen Energieblockaden, die sich als Ablagerungen in Muskeln und Geweben ansammeln. Die VegetoDynamik vermag diese Ablagerungen und Blockaden zu lösen und regelrecht aus dem Körper auszuleiten. Ergebnis: Ein wunderbares Körpergefühl voller Kraft und Stärke.[19]

 

Aloe Vera:

Zu den Pflanzen, die die glyko-Nährstoffe in geballter Form enthalten, zählt die Aloe Vera. Damit diese jedoch überhaupt ihr komplettes Wirkstoffnetzwerk entfalten kann, müssen im Vorfeld die Bedingungen stimmen. Sinnvoll ist es beispielsweise, Pflanzen aus der biologischen Mischkultur, angebaut im tropischen Klima der Mayakultur Mittelamerikas, zu verwenden. Drei bis fünf Jahre dürfen die Aloe Vera-Blätter dort in energiereichem Licht und schattenspendender Kühle wachsen, zusammen mit Papayas, Mangos, Zitronen und Orangen. In dieser Zeit entwickelt sich in den tiefgrünen Blättern ein besonderes Gel, das der Flüssigkeit in unseren Körperzellen sehr ähnlich ist. Dieses Gel enthält ein Netzwerk reichhaltiger Wirkstoffe, wie z.B. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, essentielle Aminosäuren, Isoflavone, schmerzlindernde Salicylsäure und vor allem die ganz besonders wichtigen Glyco-Nährstoffe. Das Zusammenspiel dieser vielseitigen Wirkstoffe bildet in Verbindung mit den Glyco-Nährstoffen das tragende Fundament, um Zellen zu regenerieren – die innere Schleimhaut genauso, wie die äußere Haut.

Bei der schonenden Verarbeitung der Pflanzen wird darauf geachtet, dass die zahlreichen unterschiedlichen Lebensbausteine im Aloe Vera Gel, die einander unterstützen und ergänzen, erhalten bleiben.

Umfangreiche Vitalitätstests haben ergeben – unter anderem die Biophotonenmessung von Fritz Albert Popp -, das spezielle Sorten aus bestimmten Tropengebieten Mittelamerikas, insbesondere aus der Mayakultur, die höchste Lebenskraft der Pflanze in sich tragen, weil Klima, Anbau und ganzheitliche Verarbeitungsmethoden in dem Fall den größten Gehalt an Glyco - Nährstoffen gewährleisten. Die besondere Viskosität, das „Schleimige“ der Pflanze weist auf einen hohen Anteil an Glyco - Nährstoffen hin.

So zeigt die besondere Aloe Vera bei Allergien – innerlich und äußerlich angewendet – eine frappierende Wirkung: Streicht man das reine Pflanzengel auf juckende Hautstellen, beruhigen sich diese sofort. Wattepads, die mit diesem Fruchtgel getränkt sind, bringen innerhalb von zehn bis 60 Sekunden Juckreiz an den Augen und auf der Haut zum Abklingen, Schwellungen gehen zurück. Wer das Gel-Filet der Aloe Vera direkt im Mund zerkaut, der wird merken, wie sich die innere Schleimhaut zu harmonisieren beginnt. Denn die innere Schleimhaut, durch die alle inneren Organsysteme geschützt sind, wird bei Allergien immer auch in Mitleidenschaft gezogen.

Der Aloe Vera Bio - Ursaft enthält nachgewiesenermaßen mehr als100 komplexe Pflanzen-Wirkstoffe. Er stärkt und regeneriert bei täglicher Anwendung über sechs bis zwölf Wochen die inneren Schleimhäute spürbar – morgens und abends jeweils 25 ml langsam im Mund hin und herbewegen, dann hinunterschlucken. [20]

Schwarzer Sesam:

Der Schwarze Sesam Ursamen aus dem Himalaya in Nepal strotzt  - wie wissenschaftliche Untersuchungen mittlerweile belegen – nur so von wertvollen Inhaltsstoffen. Die darin vorhandenen Konzentrationen an stresslinderndem Magnesium, an knochenstabilisierendem Calcium, an nervenstärkendem Lecithin oder entzündungshemmendem Zink stellen in ihrer Kombination ein kostbares Hilfsmittel dar, um Allergien entgegenzuwirken und vor allem vorzubeugen. In asiatischen Ländern ist Schwarzer Sesam Bestandteil der täglichen Ernährung.

Die völlig unbehandelten Ursamen werden von uns in Deutschland behutsam so aufgeschlossen, dass ihre Nährstoffe von den Körperzellen direkt aufgenommen und verwertet werden können. Was dabei herauskommt, ist „Sesam-Kraft“, ein Lebensmittel im wahrsten Sinne des Wortes, von dem zwei gehäufte Teelöffel morgens das durch Allergien auf Hochtouren gebrachte Immunsystem ausbalancieren helfen. Allen Körperzellen stehen in ausreichender Menge Nährstoffe zur Verfügung, aus denen sie Kraft schöpfen. Dies wurde in zehnjähriger Erfahrung in der Anwendung mit Klinikärzten und in der naturheilkundlichen Praxis im Zusammenhang mit Problemhaut und Allergien bestätigt. Als Öl läßt sich schwarzer Sesam wunderbar für die Pflege der empfindlichen Haut verwenden.[21]

 

ACHTUNG: Aloe Vera ohne Zusatzstoffe wie Alkohol und Zitronensäure:

Anfang der 90er Jahre hatte Margot Esser in der Praxis der Dermatologin Dr. Flade die Möglichkeit, den Aloe Vera Saft und die Hautpflegprodukte einzusetzen. Hier wurde deutlich, wie wichtig es ist, auf Zusatzstoffe wie Alkohol und Zitronensäure im Aloe Vera Saft für die innere und äußere Anwendung völlig zu verzichten, da sich aufgrund dieser Zusatzstoffe das Allergierisiko deutlich erhöht.[22]

 

vitabon: Allergie Tropfen:

Zur Nahrungsergänzung, 100ml.

 

Laluk:

Ab 40 sinkt unsere Fähigkeit, das Enzym Lactase zu bilden. Diese Lactase braucht der Körper, um den Milchzucker in Milchprodukten zu verdauen.

Die Diättablette Laluk (Apothese) enthält das fehlende Enzym Lactase. Mit Laluk können Sie Milch, Sahne und Käse wieder unbeschwert genießen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Strathmann AG, Sellhopsweg 1, 22459 Hamburg[23]

 

Von einer HP verordnet:

Euphorbium D6, akut stündlich 5 Globuli

 

Vitamin D:

Das Vitamin D stärkt die Immunkraft, beeinflusst positiv Herz- und Kreislauf, bremst Allergien ab, verbessert die Lebens- und Liebeslust.[24]

 

Leberreinigungen und Einhalten einer ausgewogenen Diät und Lebensweise:

Menschen mit chronischen Krankheiten haben oft mehrere tausend Gallensteine, die die Gallengänge oder Leber blockieren. Manche Steine können die Gallenblase verstopfen. Das Entfernen dieser Steine durch eine Reihe von Leberreinigungen und das Einhalten einer ausgewogenen Diät und Lebensweise  werden der Leber und der Gallenblase wieder zu ihrer natürlichen Effizienz verhelfen und die meisten Symptome von Unwohlsein und Krankheit werden abklingen. Allergien werden schwächer oder verschwinden, Rückenschmerzen vergehen, Energie und Vitalität verbessern sich dramatisch. Die Lebergallengänge von Gallensteinen zu befreien, ist eines des wichtigsten und wirksamsten Verfahren, ihre Gesundheit wieder herzustellen oder zu verbessern.[25]

 

FLOR ESSENCE:

Eine ganz besondere Kräutermixtur, die durch das Wissen, das Beobachten und durch die Erfahrungen der Medizinmänner des Ojibwa Indianerstammes in Kanada entstanden ist, wird heute unter dem Namen Flor Essence angeboten. Flor Essence besteht aus den folgenden 8 Kräutern: Klettenwurzel, Nordamerikanische Ulmenrinde, Kleiner Wiesensauerampfer, Brunnenkresse, Kardobenediktenkraut, Rotklee, Braunalgeblüten und Rhabarberwurzel. Die Kräuter werden biologisch angebaut und sind Natur belassen. Gekauft werden können sie als Teebeutel oder als lose Teemischung und auch als trinkfertiges Konzentrat. Flor Essence soll die Fähigkeit besitzen, die Gifte im Körper und zwar aus dem Fett und dem Bindegewebe, zu sammeln, unschädlich zu machen und auszuscheiden. Die Entgiftung des Körpers soll lebensverlängernd wirken und Schmerzen lindern. Tumore sollen positiv beeinflusst und verändert werden können. Flor Essence wird deshalb bei verschiedenen Krebserkrankungen empfohlen. Auch gegen Diabetes, Parkinson, Rheuma und Asthma, Allergien und Arthritis kann Flor Essence eingenommen werden. Flor Essence wirkt außerdem Blut aufbauend, unterstützt die Darmflora und stärkt das Immunsystem.Wichtig ist eine regelmäßige Einnahme, die morgens und abends erfolgen sollte. Die genaue Anwendung des Kräutertees und seiner Zubereitung steht auf der Packungsbeilage. Die Einnahme des Kräutertranks kann zu Beginn ein Schwächegefühl und eine leichte Müdigkeit auslösen, führt aber dann relativ schnell zu körperlichem Wohlbefinden. Da die Wirkung bereits nach wenigen Wochen oder auch erst nach Monaten zu spüren sein kann, sollte die Dosierung individuell vorgenommen werden. [26]

 

Schwarzkümmelöl:

Der Münchner Immunologe Dr. med. Peter Schleicher: „Mit dem Öl aus dem Schwarzkümmelsamen gelangen wertvolle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie z.B. Linol- und Gamalinolensäure in den Organismus. Durch sie wird die Synthese wichtiger immunregulatorischer Substanzen ermöglicht wie von Prostaglandin E1. Die Linolensäure stabilisiert die Zellmembranen und das Prostaglandin wirkt stark entzündungshemmend. Dadurch werden die krankmachenden Immunreaktionen unterbunden, welche die Auslöser für viele chronische Krankheiten sein können. Von Akne über Heuschnupfen bis Krebs.“ Außerdem würden durch die Substanzen im Schwarzkümmelöl die übersteigerte T-Zellfunktion des Allergikers stabilisiert und die krankhaft gesteigerte Immunreaktion durch Antikörper unterdrückt. Die überschießende Immunantwort werde normalisiert, die Mastzelldegranulation verringert.

Das heißt ein verrückt spielendes Immunsystem werde wieder harmonisiert und dadurch optimiert. Diese stark immunregulatorische Wirkung des Schwarzkümmelöls stellt auch die amerikanische Studie heraus.

Schleicher hat inzwischen die Wirkung des ägyptischen Schwarzkümmelöls an über 600 Patienten getestet. Als Ergebnis bestätigte er eine Ausheilung allergischer Krankheiten bei rund 70 Prozent der Patienten. Darunter seien Pollen und Stauballergiker, Akne- und Neurodermitiserkrankungen, Asthmapatienten und solche, die ganz allgemein abwehrgeschwächt und damit in hohem Maße infektanfällig waren. Daher setzt der Münchner Mediziner Schwarzkümmelöl im Herbst auch intensiv zur Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten ein.[27]

 

Heuschnupfen:

-- Kur ab spätestens Februar jedes Jahr: 10 homöopathische Einspritzungen unter die Haut mit Ameisensäure und Kräuterkomplex, ist "geeignete Hilfe"

-- das ganze Jahr hindurch regelmäßig Urtica-Kalk-Präparate einnehmen oder schnupfen

-- tägliches Einreiben der Nase mit Bioforce-Creme gegen trockene Schleimhäute (S.123)

plus: täglich Galeopsis und Kal. jod. D4 + Arsen. album D4 einnehmen (S.123)

plus: täglich 1-2 Teelöffel Bienenhonig einnehmen (S.123)

-- Naturkost (S.123), aussortieren: entwertete Nahrung und tierische Fette (S.124).

-- auch "ausgezeichnet": tropische Heilpflanzenkombination Pollinosan (S.124).

Die Kur muss wiederholt werden, bis der Heuschnupfen nicht mehr auftritt (S.124).[28]

 

Ratschläge von der Ernährungswissenschaftlerin Dr. Leigh Broadhurst:

Sie hat eine hervorragende Methode zur Behandlung von Allergien entwickelt. In weniger starken Fällen regt diese das Immunsystem meist über die Ernährung an und lindert die Symptome weitgehend ohne Medikamente. Minimieren oder streichen Sie den Konsum von Alkohol, künstlichen Farb- und Aromastoffen, Konservierungsstoffen, Koffein, Milchprodukten, Eigelb, Formaldehyd, Geschmacksverstärkern, Fleisch, raffiniertem Zucker, Limonaden, Sulfiniten und Transfettsäuren – und genießen Sie das Hochgefühl, die süße Frühlingsluft zu atmen, ohne sich vor Allergien fürchten zu müssen.[29]

 

Tipps (von James Duke publiziert):

Wenn Sie Dr. Broadhursts Rat befolgen, kann Ihnen der zusätzliche Verzehr folgender Nahrungsmittel helfen, die nach Duke den Heuschnupfen in Schach zu halten:

Brokkoli:

Brokkoli enthält viel Vitamin C, das wie ein Antihistaminikum wirkt und die Entzündungen lindert, die den Allergiesymptomen zugrunde liegen. Studien zufolge kann eine Zufuhr von bis zu 500 Milligramm Vitamin C täglich über die Ernährung oder ein Vitaminpräparat bei Allergien, Asthma, Atemwegsinfektionen, verstopfter Nase und tränenden Augen Linderung bringen. Der Brokkoli gehört zur Familie der Kreuzblütler und enthält Wirkstoffe, die unter Umständen dazu beitragen, Verstopfungen der Nasennebenhöhlen zu lösen.

Zitrusfrüchte:

Auch Orangen, Grapefruits, Zitronen und Limetten enthalten Vitamin C und können Allergiesymptome lindern. Duke rät, soviel Vitamin C wie möglich nicht nur in Form von Brokkoli und Zitrusfrüchten zu verzehren, sondern auch anderen Nahrungsmitteln wie Guaven, Erdbeeren, Cantaloupe-Melonen, Tomatensaft, Mangos, Kartoffeln, Kohl und rohem Spinat zu beziehen. Wenn sie so viel Vitamin C über die Nahrung aufnehmen wie möglich und die Zufuhr noch zusätzlich erhöhen möchten, sollten Sie zu einem Nahrungsergänzungsmittel greifen.[30]

Blatt- und Grünkohl:

Was die Linderung von Heuschnupfen angeht, sprechen zwei Gründe für dieses grüne Blattgemüse: Sie gehören zur Familie der Kreuzblütengewächse, die verstopfte Nasennebenhöhlen befreien, und sind angefüllt mit Carotinoiden, die mit einem Rückgang der Allergiesymptome in Verbindung gebracht werden.[31]

Holunderbeeren:

Die abwehrstärkenden Holunderbeeren haben in der Volksmedizin eine lange Tradition als Mittel gegen Allergien sowie Erkältungen, Husten, Fieber und Grippe. Sie enthalten Flavonoide und Anthocyane, die das Immunsystem stärken und Entzündungen lindern. Studien ergaben, dass der in Apotheken erhältliche Holunderbeerextrakt Sambucol hervorragend wirkt. Duke rät trotzdem zum Genuss von Holunderwein, -saft und –marmelade, da er vermutet, dass der Holunderwein dem Sambucol durchaus Konkurrenz machen kann, was leider noch nicht durch Studien bewiesen wurde. Duke vertraut den Lebensmitteln stets mehr als dem Extrakt.[32]

Anti-Allergie-Suppe:

Dr. Andrew Weil, Professor am College of Medicine der University of Arizona in Tuscon, hält die Brennessel für eines der besten Mittel gegen Allergien. Dukes Datenbank zeigt, dass Zwiebeln und Nachtkerze die wichtigsten Lieferanten für das Antihistaminikum Quercetin sind. Aus diesem Grund habe ich ein Rezept kreiert, dass er „Allergrün“ oder „All-Erleichterung“ nennt:

Kochen Sie 1 ganze Zwiebel (mit Schale) und 1 Knoblauchzehe in Wasser. Geben Sie ½ Tasse gehackte Blätter und gewürfelte Pfahlwurzeln der Nachtkerze hinein. Lassen Sie die Mischung 3 bis 5 Minuten kochen, fügen Sie 1 Tasse Brennesselblätter sowie 1 Tasse gehackte Selleriestangen (mit Blättern) hinzu und lassen Sie die Suppe weitere 3-10 Minuten köcheln. Entfernen Sie die Zwiebelschalen vor dem Verzehr. Essen ie die Suppe warm und würzen Sie nach Geschmack mit Weinessig, schwarzem Pfeffer, gewürfelten rohen Zwiebeln, Chili, Kurkuma, Currypfeffer oder Selleriesamen.[33]

Tee:

Duke’s Datenbank zufolge enthalten Zwiebeln das meiste Quercetin, gefolgt von Tee. Auch Zitrusfrüchte, Äpfel, Petersilie, Olivenöl, Weintrauben, dunkle Kirschen, Heidelbeeren und Brombeeren weisen eine bedeutende Menge dieses Antihistaminums auf.[34]

Zwiebeln und Knoblauch:

Zwiebeln und Knoblauch enthalten das Antihistaminikum Qercetin, das genau wie das Vitamin C Entzündungen hemmt und bi Allergien Linderung bringt. Die beiden Knollen sind wichtige Zutaten für die Suppe, die auch scharfe Gewürze wie Curry, Meerrettich, Chili, Senfkörner und schwarzen Pfeffer enthält.[35]

Kürbis:

Ob Sie den Kürbis rösten oder als Suppengrundlage pürieren, er enthält große Mengen von drei besonderen Carotinoiden- Vitamin A-Varianten, die sich in farbenfrohem Obst und Gemüse finden und Allergiesymptome lindern können. Eine Studie mit 547 erwachsenen Teilnehmern ergab, dass ein Zusammenhang zwischen einem hohen Carotinoidspiegel im Blut und schwächeren Allergiesymptomen besteht. Was den Carotinoidgehalt angeht, stehen auch Karotten ganz oben auf der Liste.[36]

Petersilie:

Michael Castleman, der Verfasser diverser Kräuterbücher, ist der Ansicht, dass dieses Küchenkraut die Ausschüttung von Histamin hemmt, das für die Allergiesymptome verantwortlich ist. Wenn Ihnen der Heuschnupfen einen Nesselausschlag beschert, setzen Sie Petersilie auf den Speiseplan.[37]

Ananas:

Das in dieser süßen Frucht enthaltene Bromelain bekämpft die vom Heuschnupfen verursachten Entzündungen. Die Komission E (ein wissenschaftliches Gremium des ehemaligen Gesundheitsamtes und des heutigen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte) hat Bromelain zur Behandlung von Schwellungen der Schleimhäute der Nasennebenhöhlen und der Nase nach Ohren-, Nasen- und Halsoperationen als wirksam erachtet.[38]

Chilischoten, Ingwer, Cayenne, Meerrettich und Senf:

Bei der chronischen Verschleimung, mit der die meisten Allergien einhergehen, kann scharfes Essen Erleichterung bringen. Scharfe Chilischoten erweitern die Blutgefäße und lösen den Schleim. Hals und Nase produzieren ein wässriges Sekret und erleichtern so das Abhusten oder Schnäuzen. Schon die Mayas nutzten diese Eigenschaft der Chilischote und würzten sogar die heiße Schokolade damit. Dr. Irwin Ziment von der medizinischen Fakultät der UCLA empfiehlt, täglich eine Chilischote mit den Mahlzeiten zu verzehren. Gut geeignet ist auch Meerrettich und Wasabi (japanischer Meerrettich).[39]

 

Bei diesen Nahrungsmitteln ist nach Duke Vorsicht geboten:

Wenn Sie unter Heuschnupfen leiden, sind Sie möglicherweise auch von dem betroffen, was Ärzte als Kreuzallergie bezeichnen. Das heißt, dass bestimmte Nahrungsmittel Heuschnupfensymptome auslösen können. [40]

Vorsicht bei Milch und Fleisch!

Der osteopathische Arzt Dr. Richard Firshein, Leiter des Firshein Center für Comprehensive Medicine in New York, empfiehlt eine vegetarische Ernährung, die ich stärker auf Fisch und Gemüse als auf Fleisch und Milchprodukte stützt. Die Begründung: Kühe fressen Gras, das Heuschnupfenallergene enthält, somit kann der Verzehr von Milch oder Fleisch zu einem Aufflackern der Allergiesymptome führen. Außerdem enthalten Milch und Rindfleisch entzündungsfördernde gesättigte Fette.[41]

Vorsicht bei Weizen und Baumobst!

Aufgrund von Kreuzallergien kann in Heuschnupfenpatient auch auf Weizen oder auf Obst reagieren, das auf Bäumen wächst, wie Birnen und Äpfel. Verzehrt man diese Lebensmittel v.a. im Frühling, wenn sich die meisten Allergene tummeln, können sich Heuschnupfensymptome zeigen.[42]

Vorsicht bei Nahrungsmittel, die Sodbrennen verursachen!

Dr. Firshein zufolge haben Allergiker und Asthmatiker häufig Verdauungsprobleme, die einen Rückfluss von Magensäure verursachen und damit wiederum die Allergie verstärken. Dies lässt sich vermeiden, indem man sich von säurebildenden Nahrungsmitteln und schweren, fetten Soßen und Gerichten fernhält.[43]

 

Hilfe bei Allergie: Minze:

Die „eklektischen Ärzte“ waren eine Gruppe von Medizinern in den Vereinigten Staaten des späten 19. und 20. Jahrhunderts, die ihre Lehren aus verschiedenen Schulrichtungen zusammenstellen und ihre Patienten mit pflanzlichen Heilmitteln behandelten. Laut Castleman linderten sie Heuschnupfen, Asthma und Morgenübelkeit mit Inhalationsmitteln und Bronchialsalben, die Mentholdämpfe verströmten. Den höchsten Mentholgehalt hat die Ackerminze, gefolgt von der Pfefferminze, Poleiminze, Bachminze, den amerikanischen Bergminzen Pycnanthemum muticum und Pycnanthemum virginianum und der Duftpelargonie (Pelargonium graveolens). Schwangeren würde Duke von der Verwendung dieser Kräuter abraten.[44]

 

Stangensellerie:

Bei der Suche nach Lebensmitteln, die sich zur Behandlung von Heuschnupfen eignen, fand Duke beim Sellerie die deutlichsten Hinweise darauf, dass er Allergiesymptome lindern kann. Auf Duke’s Liste standen auch Karotten, Ingwer, Pfefferminze, Petersilie, Kurkuma, Kamille und Kohl.[45]

 

Chinesische Heilkräuter und Akupunktur:

Im Rahmen einer Studie erhielten 52 Patienten mit saisonalen Allergien entweder eine aus Akupunktur und einer chinesischen Heilkräutermischung kombinierte Behandlung oder eine fingierte Akupunkturbehandlung (bei der die Nadeln nicht an Akupunkturpunkten gesetzt wurden) und eine unspezifische chinesische Kräutermischung. Diejenigen, die sowohl mit der Akupunktur als auch der chinesischen Kräutermedizin behandelt worden waren, meldeten eine deutliche Linderung der Symptome und eine Steigerung der Lebensqualität.[46]

 

Bei Heuschnupfen empfiehlt Duke folgende Kräuter:

Brenessel (Urtica dioica):

Die Einnahme von Brennesselkapseln oder Flüssigextrakt kann einen kratzenden Hals und gereizte, tränende Augen beruhigen. Gefriergetrocknete Brennesseln, die in Kapselform erhältlich sind, bringen bei Allergien die größte Erleichterung. Duke hat stets gefrorene Brennesseln in der Gefriertruhe. Wenn Duke im Frühjahr Unkraut jätet und der Heuschnupfen seine Nase zum Laufen bringt, überbrüht er die Brennesseln mit kochendem Wasser und würzt alles mit frischen und gemahlenen Zwiebeln sowie Knoblauch – fertig ist ein köstlicher antiallergischer Gemüsesud, den Duke nur noch durch ein Sieb geben muss. Anschließend gart er die Nessel und isst sie. (die gekochten Blätter brennen nicht mehr.)

Dr. Andreas Weil, Professor am College of Medicine der University of Arizona in Tuscon, empfiehlt Brennesseln und Quercetin statt Prednison und andere Stereoide. Er rät, ein oder zwei Wochen vor Beginn der Pollensaison zweimal täglich 400 Milligramm Quercetin zwischen den Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Zudem sollten Sie nach Bedarf alle zwei bis vier Stunden ein oder zwei Kapseln gefriergetrockneten Brennesselblattextrakt einnehmen.[47]

 

Echte Kamille (Matricaria recutita):

Diese Pflanze ist bei vielen Beschwerden – von der Gicht bis zu Schlafstörungen – eine Hilfe, denn sie hemmt Entzündungen.[48]

 

Pestwurz (Petasites hybridusI:

In einer Studie mit 580 Testpersonen mit saisonalen Allergien half die zweiwöchige Einnahme des Pestwurzextrakts Ze 339 fast allen Teilnehmern – 90 Prozent verzeichneten eine Besserung ihrer Symptome. Eine weitere Untersuchung kam zu dem Schluss, der Extrakt sei ebenso wirksam wie ein Antihistaminikum.

Pestwurz ist mit der Familie der Traubenkräuter (Ambrosia) verwandt, und wenn sie dagegen allergisch sind, kann er die Symptome verschlimmern. Die Mayo-Klinik rät, ihn bei Allergien gegen Ambrosia, Ringelblumen, Gänseblümchen oder Chrysanthemen zu meiden.

Falls Sie es auf einen Versuch mit Pestwurz ankommen lassen möchten, sollten Sie ein Präperat wählen, bei dem die giftigen Pyrrolizdin Alkaloide bei der Verarbeitung entfernt wurden. Sie können Leber und Nieren schädigen und möglicherweise sogar Krebs verursachen.[49]

 

Süßholz (Glycyrrhiza glabra):

Die Lakritze erreicht bei Heuschnupfen einen hohen Synergiewert und kann helfen, Allergiesymptome zu lindern. Sie können Ihre Tees mit einem standardisierten Süßholzextrakt süßen, sollten es aber nicht länger als sechs Wochen zu sich nehmen. Die längerfristige Einnahme kann Kopfschmerzen, Lethargie, Natrium- und Wasserretention, Kaliumverluste und Bluthochdruck verursachen. Verzichten Sie ganz darauf, wenn Sie schwanger sind oder stillen, an einer schweren Leber-, Nieren- oder Herzerkrankung leiden oder einen hohen Blutdruck haben. Meiden Sie Süßholz auch, wenn Sie harntreibende Mittel nehmen.[50]

 

Umstellung der Ernährung:

Dr. Joseph Evers (1894-1975) behandelte viele MS-Kranke mit großem Erfolg durch eine Umstellung der Ernährung. Er erkannte Mitte des 20. Jahrhunderts, dass die Ernährung bei Stoffwechselerkrankungen eine bedeutende Rolle spielt und entwickelte darauf „seine Diät“. Wesentliche Punkte seiner Ernährungsempfehlungen sind auch heute noch aktuell; neue wissenschaftliche Erkenntnisse haben jedoch auch zu Anpassungen geführt. Es handelt sich um eine frischkornbetonte Variante der Vollwerternährung. Diese Ernährung enthält wenig Archidonsäure und soll den Entzündungsprozess bei Autoimmunkrankheiten einschränken. Hochwertige Omega-3-Fettsäuren sind natürliche Gegenspieler der Archidonsäure. Die kaltgepressten, Vitamin E-reichen Pflanzenöle wirken antioxidativ und hemmen die Bildung von Entzündungsstoffen im Körper.

Botenstoffe spielen bei der MS eine entscheidende Rolle, deshalb ist eine konsequente Ernährungs- und Stoffwechseltherapie angesagt. Der kranke Körper benötigt Fette, aus denen er entzündungshemmende Stoffe bilden kann. Entzündungsfördernde Botenstoffe bildet insbesondere die Archidonsäure.

MS-Kranke sollten wegen der Histamingefahr, der Archidonsäuregefahr und einer möglichen Phosphatblockade Übersäuerung durch Fleisch und Wurst wirklich meiden; auch Fleischbrühe gehört dazu, ebenso Fisch, Ei und fetter Käse. Ein saures Milieu regt Mastzellen an, die Histamin ausschütten und damit Auslöser von Entzündungen werden.

Durch eine gezielte Ernährung ist es möglich, den Entzündungsstoffwechsel zu beeinflussen. Die schubweise auftretenden Entzündungen werden durch eine gesteigerte Bildung von Entzündungsvermittlern ausgelöst, die alle auf einer mehrfach ungesättigten Fettsäure, der Archidonsäure entstehen. Je weniger Archidonsäure aus der Nahrung zugeführt wird, desto weniger Entzündungsmediatoren können gebildet werden. Wie bereits erwähnt, ist es also möglich, durch eine gezielte Ernährung den Entzündungsstoffwechsel zu beeinflussen.

Der Bedarf, den unser Körper an Archidonsäure hat, liegt bei etwa 1 Milligramm täglich. Mit der üblichen Fleischkost werden aber rund 200 bis 400 Milligramm aufgenommen, die zu ungefähr 90 Prozent in ie Körperzellen gelangen, das ist etwa die zweihundert- bis vierhundertfache Menge.

Vegetarische Kost enthält kaum Archidonsäure und kann deshalb auch bei Rheumaleiden und Allergien hilfreich sein.

Der Entzündungsprozess bei Erkrankungen kann nur fort bestehen, weil bestimmte Gewebshormone die entzündlichen Reaktionen unterstützen und unterhalten. Doch es gibt auch Gewebshormone, also Prostaglandine, die entzündungshemmend wirken und die als natürliches Cortison eingesetzt werden können.

Untersuchungen in Südafrika haben ergeben, dass sich Gamma-Linolensäure z.B. im Nachtkerzenöl, Borretschöl, Schwarzkümmelöl, Traubenkernöl, Hagebuttenkernöl usw. befindet.

Gamma-Linolensäure wird umgebildet zu dem Gewebshormon Prostaglandin-E1, das eine große Wirkung auf das Immunsystem ausübt, indem es die T-Zellen stimuliert und die Zellmembranen gesund erhält.

Sehr wirkungsvoll ist Schwarzkümmelöl. Wenn mittags vor dem Essen etwa 1 Teelöffel auf die Zunge genommen und dann zusammen mit etwas Aloe Vera-Saft, der auch eine entzündungshemmende Wirkung (natürliches Cortison) hat, genommen wird, können Entzündungen zurückgehen und die Patienten können, je nach Situation, schmerzfrei werden. Und dies alles ohne Nebenwirkungen. Allerdings muss dann die Ernährung so ausgerichtet sein, dass keine größeren Mengen an Archidonsäure durch die Nahrung aufgenommen werden. Aus Russland kommen Berichte, dass viele Fälle von MS durch Anwendung von stimulierter Aloe durch die Methode von Dr. Filatov gebessert werden konnten.

Ohne eine Umstellung auf vollwertige, vegetarische Ernährung wird es nicht möglich sein, Entzündungen zu vermeiden. Diese entwickeln sich im Grunde genommen als Regulationsstörungen im Körper.

Eine Forscher Gruppe der Universität Illinois in Chicago (USA) stellte nach Angaben von Professor Douglas Feinstein vom UIC College of Medicine fest, dass Noradrenalin eine wichtige Rolle dabei spielt, Immunreaktionen im Gehirn zu unterdrücken – so auch die bei MS auftretenden Entzündungen. Demnach verhindert der Neurotransmitter, dass Nervenzellen Schaden nehmen. Zudem schützt er die Blut-Hirn-Schranke, die verhindert, dass Krankheitserreger das Gehirn befallen.[51]

 

Konzept von Dr. Thomas Rau:

multikausal

Auf welche Nahrungsmittel liegen Allergien vor? -> vermeiden

Individuelle Stoffwechselbehandlung (Änderung des ganzen Körper, des Milieus)

1)     Allergen

2)     Mineraldefizite

Zink bestes Anti-Histamin, durch Eiweißmast und Mineralienmangel in der Nahrung heutzutage ist Säure-Basenverhältnis massiv gestört

3)     Übersäuerung

4)     Schlechtes Milieu (Flora), intestinal flora ist Entgifter!  (Bakterien zur Stimulation des Immunsytems, für die Entgiftung), 

5)     Zu große Histamin-Produktion -> intestins produzieren zu viel -> intestins gesünder machen intestinal bacteriens, N-Allergien, verbessern Zink, Molybdän etc., wenn diese niedrig -> viel Histamin,   hält Histamin niedrig (natürliche Antihistamine aus der Nahrung) Testen, wie Mineralienzustand (Blut, Haaranalyse)

6)     Nahrungsmittelallergien/ Primärallergien(80%: keine Kuh-Milchprodukte, kein weißer Zucker,),  k Nüsse (spez. Hasel- und Walnüsse), keine oder wenig Eier, darüber hinaus: keine Phosphate in Drinks, kein Alkohol keine Gluten (z.B. nicht in Reis, Amaranth))

7)     Schwermetallbelastungen (Amalgamentfernen, Chlorella, Vitamin C, Selen, Zink)

8)     Psychische Dauerbelastungen[52]

 

Maßnahmen gegen Allergien:

Die Neigung zu Allergien ist häufig auch mit einem Kalkmangel verbunden. Deshalb sind vorbeugend eine kalkreiche Nahrung sowie die Einnahme eines guten Kalkpräparates notwendig.

Allergien haben aber alle möglichen Ursachen, und die Bereitschaft zur allergischen Überreaktion des Immunsystems wird zum Beispiel auch in der seelischen Verfassung des einzelnen liegen. Eine angespannte persönliche Situation kann durchaus eine körperliche Abwehr- und Überreaktion hervorrufen. Andere Gründe können ein noch nicht abgeschlossener Reifeprozess und ein fehlendes persönliches Lebensbild sein.

Bei Neigung zu Allergien helfen ganz allgemein Hasnd- und Fußbäder sowie Nierenkompressen: eine Knoblauchzwiebel, je eine halbe Handvoll Weißdornblüten, Schöllkrautblätter, Hundszahngraswurzel, Besenginsterblüten, Salbeiblätter und Lindenblüten pro Liter Wasser.[53]

 

Bakterien und Allergie:

Bakterien sind auch in der Lage, ein Phänomen zu beeinflussen, dass „orale Toleranzentwicklung“ genannt wird. Hier zeigt sich das Immunsystem weniger empfindlich einem Antigen gegenüber, das oral aufgenommen wird oder auch von der Darmflora produziert wird. Diese Toleranzentwicklung wird teilweise durch das gastrointestinale Immunsystem bewirkt und teilweise durch die Leber. Sie führt zu einer Verminderung von überaktiven Immunantworten, wie sie bei einer Allergie und Autoimmunerkrankungen bekannt sind.[54]

Antiallergische Wirkungen der Darmflora:

Die Bakterien der Darmflora beteiligen sich auch an der Verhinderung von Allergien bzw. deren Entstehung.

Inzwischen gibt es Hinweise, dass der Zeitpunkt einer Allergieentwicklung im Zusammenhang mit der Zusammensetzung der Darmflora steht. Diese Zusammensetzung ist bei nicht allergischen Menschen signifikant anders als bei Allergikern. Allergiker zeigen in der Regel eine höhere Bereitschaft zur Ansiedlung von schädlichen Bakterien, wie Clostridium difficile und Staphylococcus aureus, bei einer gleichzeitigen Verdrängung von Bacteroides und Bifidobacterien. Eine Erklärung dafür ist die positive Stimulierung des Immunsystems durch die gesunde Darmflora und das damit verbundene „Training“, wie es auf Antigene richtig zu reagieren hat.

Ein Mangel an nützlichen Bakterien in der Entwicklungsphase kurz nach der Geburt führt zu einem verzerrten Bild, das das Immunsystem von seiner späteren Aufgabestellung gewinnt. Resultat ist die Überreaktion bei Antigenen, die für den Organismus keinen Schaden bedeuten. Auf der anderen Seite ist noch nicht klar, ob die Unterschiede in der Zusammensetzung der Darmflora nicht vielleicht auch das Resultat von, und nicht der Grund für Allergieentwicklungen sind. Wie auch immer. Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie eng die Darmflora und das Immunsystem miteinander korrespondieren.

Die therapeutischen Erfolge in der Praxis rechtfertigen aus meiner Sicht jedoch bei allen Arten von Allergien die Darmflora näher zu betrachten.[55]

 

Aloe Vera:

Aloe Vera hilft bei Allergien.[56]

 

Broccoli gegen Heuschnupfen

Broccoli kann Heuschnupfen gleich auf zwei verschiedene Arten lindern. Das Kohlgemüse kann – als Mitglied der Kreuzblütlerfamilie – aufgrund seines Gehaltes an antioxidativen Senfölglykosiden Entzündungen der Atemwege lindern, welche zu Heuschnupfen und anderen Atemwegserkrankungen führen können. Broccoli ist daher in der Lage verstopfte Nasenneben- und Stirnhöhlen zu befreien. Zudem ist Broccoli reich an entzündungshemmendem Vitamin C. Forscher konnten zeigen, dass Vitamin C allergische Symptome bei Heuschnupfen lindern können.

Broccoli kann nicht nur als Gemüse verzehrt werden, sondern auch in Form von herrlich würzig-frischen Broccoli-Sprossen. 

 

Zitrusfrüchte gegen Heuschnupfen

Zitrusfrüchte sind bekanntlich ebenfalls gute Vitamin-C-Lieferanten. Eine grosse Orange schenkt Ihnen bereits 100 Milligramm Vitamin C. Gemeinsam mit Broccoli sind Sie damit schon sehr gut versorgt.

Natürlich können Sie auch andere Zitrusfrüchte wie Grapefruits, Zitronen, Mandarinen, Limetten etc. für Shakes und Säfte verwenden. Entscheiden Sie sich jedoch für frische Früchte und frisch gepresste Zitrussäfte. [57]

 

Grüne Blattgemüse gegen Heuschnupfen

Grüne Blattgemüse sind u. a. reich an Carotinoiden und anderen Antioxidantien. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die allergische Symptome bekämpfen können. Greifen Sie also – wenn immer möglich – zu Grünkohl, Spinat, Mangold und anderen dunkelgrünen Gemüsesorten und bereiten Sie diese mit ein wenig hochwertigem Olivenöl zu, um die Aufnahme der fettlöslichen Carotinoide zu fördern oder trinken Sie diese Gemüse genüsslich in einem grünen Smoothie. Wenn Sie das Blattgemüse zusammen mit einer Quelle an Omega-3-Fettsäuren wie beispielsweise Leinöl verzehren, haben Sie gleich zwei Anti-Heuschnupfen-Mittel vereint. Neben den Antioxidantien wirken dann auch die Omega-3-Fettsäuren der allergischen Reaktion entgegen.

 

Brennnessel gegen Heuschnupfen

Ohne die Brennnessel ist eine Anti-Heuschnupfen-Ernährung keine Anti-Heuschnupfen-Ernährung. Die Brennnessel lindert gerade jene Entzündungsprozesse, die mit allergischen Symptomen einhergehen. Wie kann das sein, wo die Brennnessel höchstpersönlich eine Menge Histamine enthält, also gerade jene Substanz, die der Körper bei einer allergischen Reaktion im Übermass produziert?

Gerade aufgrund ihres Histamingehalts soll die Brennnessel offenbar einen überaus positiven Einfluss auf allergische Erkrankungen haben. Sie kann dadurch dem Organismus die Möglichkeit geben, sich an gewisse Histaminmengen zu gewöhnen.

Brennnesseln können frisch geerntet und entsaftet oder als Gemüse (wie Spinat) zubereitet werden. Brennnesseln können auch in Form von Tee getrunken oder als Brennnesselkapseln eingenommen werden. Auch Brennnesselsamen sind eine hervorragende Möglichkeit, um in den Genuss all der Vorteile zu gelangen, welche die Brennnessel uns bietet.[58]

 

Holunderbeeren gegen Heuschnupfen

Holunderbeeren stärken so gut das Immunsystem, dass sie oft als DAS natürliche Grippe-Heilmittel gelobt werden. Doch nicht nur bei Grippe sind die tiefschwarzen Beeren ein Segen, sondern offenbar auch bei Allergien. Die Holunderbeere enthält unfassbar hohe Mengen an verschiedenen Antioxidantien und Phytonährstoffen. Vermutlich ist es die einzigartige Komposition all dieser Stoffe und die grosse Menge an Flavonoiden in den Holunderbeeren, die sich so vorteilhaft auf Entzündungsprozesse auswirken, so dass allergische Symptome dadurch verbessert werden können. Trinken Sie entweder frischen Holundersaft oder stellen Sie aus den vollreifen Beeren eine zuckerarme Marmelade her.[59]

 

Zwiebeln, Knoblauch und Äpfel gegen Heuschnupfen

Quercetin ist ein anderer kraftvoller Pflanzenstoff, der als Waffe gegen Allergien dienen kann und ganz ähnlich wie Antihistamine wirkt. Zu den Lebensmitteln, die besonders reich an Quercetin sind, gehören Zwiebeln, Knoblauch und Äpfel. Wenn man also regelmässig Quercetin zu sich nimmt, kann man dafür sorgen, dass der Frühling vorüberzieht, ohne dass man sich mit den anstrengenden Symptomen einer Allergie herumschlagen muss.[60]

 

Petersilie gegen Heuschnupfen

Auch Petersilie gehört zu jenen Lebensmitteln, welche die Ausschüttung von allergieauslösenden Histaminen verhindern kann (Michael Castleman, "The New Healing Herbs“ (Rodale, 2009)). Petersilie kann sehr gut in Suppen, Salaten und ganz besonders gut in grünen Smoothies eingesetzt werden.[61]

 

Thymian gegen Heuschnupfen

Das Heil- und Würzkraut Thymian ist ein äusserst effektiver natürlicher Schleimlöser, der zu Beginn einer sich anbahnenden Frühlingsallergie dafür sorgt, dass die Schleimproduktion abnimmt. Zu diesem Zweck befindet sich Thymian sogar in einigen pharmazeutischen Medikamenten. Zudem weist das Gewächs sehr effektive antimikrobielle Eigenschaften auf, die bei der Bekämpfung von Infektionen aufgrund von übermässiger Schleimbildung behilflich sind.

Um sich die positiven Auswirkungen des Thymians zu Nutzen zu machen, sollten Sie zweimal am Tag einen Tee aus frischem Thymian zubereiten.[62]

 

Anti-Heuschnupfen-Suppe

Aus fast allen zuvor genannten Zutaten lässt sich eine wunderbare Suppe mit hochgradig anti-allergischem Potential zubereiten. Die Anti-Heuschnupfen-Suppe wird folgendermassen hergestellt:

Kochen Sie eine Zwiebel mit Schale und eine Knoblauchzehe in einem Topf mit Wasser. Fügen Sie nun eine Tasse mit gehacktem Broccoli hinzu und kochen Sie die Mischung fünf Minuten lang. Geben Sie jetzt eine Tasse Brennnesselblätter hinzu, eine halbe Tasse mit gehacktem Staudensellerie, eine Tasse mit gemischtem grünem Blattgemüse sowie etwas frischen Thymian. Kochen Sie die Suppe erneut für 3 bis 5 Minuten. Entfernen Sie die Zwiebelschale. Fügen Sie zum Schluss gehackte Petersilie hinzu und würzen Sie die Suppe nach Geschmack mit Kräutersalz, schwarzem Pfeffer, Kurkuma, Curry oder was auch immer Sie mögen. Guten Appetit![63]

 

Pestwurz gegen Heuschnupfen

Die Pestwurz ist eine Heilpflanze, die lediglich in kleinen Dosen eingenommen wird. Die Blätter und Wurzeln der Pestwurz enthalten die sog. Petasine. Sie können allergieauslösende Reaktionen hemmen, sollten aber nicht bei kleinen Kindern und Personen über 65 Jahre eingesetzt werden. Bei der Wahl von Pestwurzpräparaten sollte man ausserdem darauf achten, dass diese frei von sog. Pyrrolizidinalkaloiden sind.

Bei einer grossen britischen Meta-Analyse stellte man fest, dass in fünf der sechs untersuchten Studien die Pestwurz Allergien mildern konnte. Schweizer und deutsche Forscher hatten in diesen Studien herausgefunden, dass die Pestwurz genauso wirksam war wie apothekenpflichtige Medikamente (Antihistaminika) mit dem Wirkstoff Cetirizin. Dabei linderte ein Pestwurzextrakt Niesanfälle, Juckreiz, Fliessschnupfen und tränende Augen in nur fünf Tagen – und zwar ohne die für Antihistaminika typischen Nebenwirkungen.[64]

 

WARNUNG: Lebensmittel, die Heuschnupfen fördern

Neben den empfohlenen Lebensmitteln, die Heuschnupfen lindern können, sollten Sie in jedem Fall auch die Lebensmittel meiden, die Heuschnupfen verstärken können. Generell ist bekannt, dass eine Ernährungsweise mit vielen tierischen Nahrungsmitteln wie Fleisch und Milchprodukten die Entstehung von Heuschnupfen und anderen Allergien fördert. Eine gesunde Ernährungsweise mit viel frischem Obst und Gemüse kann Heuschnupfen hingegen lindern.

 

Probiotika gegen Heuschnupfen

Wissenschaftliche Studien weisen zudem immer mehr darauf hin, dass die Entstehung von Allergien und Heuschnupfen mit einer gestörten Darmgesundheit zusammenhängt. Eine gesunde Darmflora stärkt das Immunsystem und lässt Allergien und andere Krankheiten erst gar nicht entstehen. Eine Darmreinigung in Kombination mit der Einnahme eines Probiotikums ist daher eine natürliche Massnahme um Allergien zu bekämpfen.

 

Aloe Vera[65]

 

Quercetin

Quercetin ist ein Antioxidans, das zu einer Klasse von wasserlöslichen Pflanzenstoffen, den sogenannten Flavonoiden gehört. Quercetinreiche Lebensmittel (wie Äpfel, Beeren, rote Trauben und rote Zwiebeln) verhindern die Freisetzung von Histamin. Sie wirken also als “natürliche Antihistaminika.” Quercetin ist häufig auch in Medikamenten enthalten. Eine typische Dosis bei Heuschnupfen liegt zwischen 200 und 400 mg pro Tag.[66]

 

Peperoni:

Scharfe Chilis, Meerrettich und scharfer Senf haben eine natürliche abschwellende Wirkung. Studien zeigen, dass Nasensprays, die Capsaicin enthalten (Capsaicin wird aus Chilis gewonnen), deutlich nasale Allergiesymptome reduzieren.[67]

 

Propolis:

Die im Propolis enthaltenen Flavonoide schützen nicht nur die Mastzellen, die für die Histaminausschüttung, und damit für die allergischen Reaktionen, zuständig sind, sondern hemmen darüber hinaus die Histaminausschüttung an sich.

 

An der Pariser Sorbonne hat es eine entsprechende Studie mit Patienten gegeben, die unter schwerem Heuschnupfen litten. Sie wurden mit 8 Propolis-Kapseln pro Tag behandelt. Bereits nach der ersten Therapiewoche waren die Patienten beschwerdefrei - und dies bis zum Ende der Heuschnupfensaison. In den Folgejahren wurde die Behandlung mit geringen Dosen Propolis weitergeführt, bis eine Heilung erreicht wurde.[68]



[1] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 81-84

[2] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 84-86

[3] Bio 2009/2

[4] Bio 2009/2

[5] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 102

[6] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 320

[7] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 130f.

[8] Jean Carper, Nahrung ist die beste Medizin, 113f.

[9] Neumayer, Natürliche Antibiotika, 59f.

[10] Runow, Wenn Gifte auf die Nerven gehen, 152

[11] Runow, Wenn Gifte auf die Nerven gehen, 165

[12] Ehlers, Susanne: Heilpilze, 15

[13] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 135

[14] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 170

[15] Hittich in: Dr. Hittich informiert, Sonder Exemplar Nr. 2378, S. 3

[16] Schrot und Korn, Januar 2007, S. 31f.

[17] Schrot und Korn, Januar 2007, S. 33

[18][18] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, S. 182

[19] Esser, Margot „Soforthilfe bei Allergien“, in der Raum und ZEIT; Mai/Juni 2010, S. 31

[20] Esser, Margot „Soforthilfe bei Allergien“, in der Raum und ZEIT; Mai/Juni 2010, S. 30

[21] Margot Esser: „Soforthilfe bei Allergien“, in „Raum und Zeit“, Mai/Juni 2010, S. 31

[22] Esser, Margot: „Heilkraft aus dem Dschungel“, in: Raum und Zeit Januar/Februar 2009, S: 39f.

[23] Quelle unbekannt

[24] Bankhofer: Das große Gesundheitsbuch, 2004, S. 537

[25] Moritz, Andreas, Die wundersame Leber- & Gallenblasenreinigung, S. 6

[26] www.medi-infos.de

[27] Quelle leider unbekannt, da Infoseite keine Quellenangabe enthielt

[28] Quelle: http://www.geschichteinchronologie.ch/med/DrVogel/10_allgemeine-krankheiten.htm

Wahrscheinlich aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A. Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

(-> der Artikel, den Palomio daraus zusammengestellt hat, dürfte lauten: (und findet sich auf der oben angegebenen Internetseite): Dr. Vogel: Naturheilkunde mit Gemüse, Früchten, Blumen, Ölen und Milch; 10. Krankheitsbehandlungen: Allgemeine Krankheiten

von Michael Palomino).

[29]Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 292-299

[30] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 3. Auflage 2010, S. 293

[31] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 293

[32] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 293f.

[33] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 294

[34] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 294

[35] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 294f.

[36] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 295

[37] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 295

[38] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 295

[39] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 295f.

[40] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 296

[41] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 296

[42] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 296

[43] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 296

[44] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 296f.

[45] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 297

[46] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 297

[47] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 297f.

[48] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 298

[49] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 298

[50] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 298f.

[51] Ulmer, Günther A.: Neue Erfahrungen über Multiple Sklerose und Parkinson. In: Waerland. Monatshefte für Gesundheitsvorsorge, April/Mai Heft 4/5 , 62. Jahrgang 2012, S. 33-36.

[52] Dr. Rau Lecture on Allergies and Asthma in: http://www.youtube.com/watch?v=RFJNAJbKwTg

[53] Hochenegg; Die Kunst, nicht krank zu werden, 1997, 79

[54] http://www.gesund-heilfasten.de/Verdauung-und-Darmflora.html

[55] http://www.gesund-heilfasten.de/Verdauung-und-Darmflora.html

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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