morbus Alzheimer

 

Ginko biloba:

Die Wirkstoffe dieser Heilpflanze stehen für eine gute Durchblutung. Gerade im Hinblick auf die Mikrozirkulation in den Geweben können bestimmte Wirkstoffe des Ginko Hilfe bringen. Es ist ein bestens untersuchter und nachgewiesener Effekt, der v.a. im Hinblick auf das Gehirn geschätzt wird.[1]

 

Extrakte aus Johanniskraut  (Hypericin):

Italienische Wissenschaftler entdeckten, dass der Johanniskrautwirkstoff Hypericin dem Gehirn hilft, die Anhäufung unlöslicher Proteinfragmente (amyloide Fibrillen) zu verhindern. Diese Fibrillen, die zu Plaques (Eiweißknäuel) verklumpen können, werden mit dem Ausbruch der Alzheimerkrankheit in Verbindung gebracht. Das Besondere an Hypericin ist, so wurde festgestellt, dass es nicht nur die Bildung der Fibrillen, sondern auch die ihrer Vorstufen verhindert. Interessant dabei: Hypericin sendet Fluoreszenzstrahlen aus, sobald es sich an die Proteinstruktur bindet. Damit besteht eine Möglichkeit, Alzheimer frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen, hoffen die Wissenschaftler.[2]

 

freie Radikale unschädlich machen:

Die Alzheimer´sche Erkrankung wird mit freien Radikalen in Verbindung gebracht.[3]

 

Vitamin E:

Durch Vitamin E-Mangel kann das Nervenkostüm in Mitleidenschaft gezogen sein: Konzentrationsstörungen, Gedächtnisschwächen und Nervosität können sich breit machen, sowie die Alzheimer’sche und die Parkinson’sche Erkrankung.[4]

 

Alzheimer:

Acai-Beere, Ananas, Goji, Papaya[5]

 

Coenzym Q10:

Damit das Gehirn gut funktioniert, muss es gut durchblutet und mit ausreichend Sauerstoff versorgt sein. Der hohe Sauerstoffbedarf der grauen Zellen bringt allerdings auch vermehrt freie Radikale in die Gehirnregionen. Somit herrscht dort ein erhöhter oxidativer Stress, der v.a. den empfindlichen Nervenzellen zusetzen kann. Radikalfänger wie Q10 sind hier besonders wichtig. Sie schützen die gefährdeten Areale und sorgen dafür, dass die Zellen dort nicht frühzeitig absterben. Nervenerkrankungen wie die Alzheimer’sche oder Parkinson’sche Erkrankung werden mit den freien Radikalen und ihrer Zerstörungswut im Gehirn in Verbindung gebracht.

Coenzym ist auch in einer anderen Hinsicht für das Gehirn wichtig. Geistige Leistung erfordert Energie und damit sind die – im Alter in ihrer Funktion oft nachlassenden – grauen Zellen auf den Treibstoff besonders angewiesen. Leider nimmt auch dort der Körperbestand mit den Jahren ab. Es besteht die Gefahr, dass das Gehirn mit diesem Powerstoff nicht mehr ausreichend versorgt wird. Konzentrationsstörungen oder nachlassende Gedächtnisleistung, Schwierigkeiten beim Nachdenken, Orientierungsschwächen - also diese altersbedingten, geistigen Schwächen können sich frühzeitig einstellen.[6]

 

alpha-Liponsäure:

Alpha - Liponsäure wirkt entgiftend und schützt die Leber z.B. vor der schädlichen Wirkung der Pilzgifte. Wird der Alkohol in der Leber verstoffwechselt, entstehen viele freie Radikale, die dem Entgiftungsorgan zusätzlich „an den Kragen gehen“[7]. Bei Leberschäden, die durch Alkohol verursacht werden, wie beispielsweise der Leberzirrhose, der alkoholischen Fettleber oder Leberentzündungen, kann alpha-Liponsäure helfen, was z.B. durch eine Normalisierung der Leberwerte zum Ausdruck kommt. Interessant ist die Tatsache, dass die alpha-Liponsäure giftige Schwermetalle wie z.B. Blei, Cadmium und Quecksilber binden und aus dem Körper ausleiten kann. Diese können Gehirn und Nieren schädigen und Autoimmunerkrankungen, wie z.B. die multiple Sklerose, begünstigen.[8]

 

Alpha-Liponsäure:

Unter den Substanzen, die die Redoxpotentiale im Organismus steuern, steht alpha-Liponsäure (ALA) ganz oben. Aufgrund der Wasser- und Fettlöslichkeit kann sich die Entgiftungskapazität in allen Geweben entfalten. ALA regeneriert verbrauchtes Vitamin C und Vitamin E, d.h. ohne erneute Einnahme der beiden Vitamine wird deren antioxidative Kapazität wiederhergestellt. Da ALA auch Gluthation recyceln kann und die Bildung von Gluthation verstärkt, kann man die ALA als universelles Entgiftungs- und Antioxidationsmittel bezeichnen, zumal sie auch die Blut-Hirn-Schranke überwindet und im Gehirn als Chelatbildner Metalle wie Cadmium, Kupfer und Eisen binden und ausscheiden kann. Der Neurologe Perlmutter glaubt, dass die Therapie neurodegenerativer Erkrankungen mit ALA einer der bedeutendsten Fortschritte in diesem Jahrzehnt sein wird. In Form ihres Coenzyms Alpha - Liponamid ist die Alpha-Liponsäure eine zentrale Determinante der Energiegewinnung in den Zellen, die im Alter beeinträchtigt ist und mit neurodegenerativen Prozessen assoziiert wird.

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Studie an einer Klinik für medizinische Rehabilitation und Geriatrie (Henrietten - Stiftung Hannover). Hierbei bekamen zehn Patienten mit Alzheimer-Demenz zusätzlich zur Standarttherapie mit Acetylcholinesterase - Hemmern über einen Zeitraum von neun Monaten 600 Milligramm ALA pro Tag. Bereits sechs Monate nach Behandlungsbeginn profitierten die Patienten von der ALA-Therapie. Während für gewöhnlich die Alzheimer-Krankheit mit einer stetigen Verschlechterung der neurokognitiven Funktionen einhergeht, blieb diese unter ALA-Therapie aus. Teilweise zeichnete sich sogar eine Verbesserung ab, wie die Ergebnisse kognitiver Tests ergaben.

Eine offene Studie mit Alzheimer-Patienten hat erste Hinweise darauf gebracht, dass sie von einer zusätzlichen Therapie mit Alpha-Liponsäure  (Thioctsäure) profitieren. Bei mittelschwerer Demenz ließ sich eine im Mittel neunmonatige Stabilisierung auf dem Ausgangsniveau erreichen. Die Befunde seien durch SPECT - Analysen gestützt.[9]

 

NADH:

Jede Körperzelle enthält NADH, die größten Mengen findet man allerdings in extrem energiebedürftigen Geweben wie im Gehirn. Neben diesem Energiebedarf verbraucht das Gehirn mehr als 20 Prozent des Sauerstoffs im Blut und ist daher besonders der Attacke durch die entstehenden freien Radikale ausgesetzt. Solche durch die aggressiven Winzlinge hervorgerufenen Schäden an den Nervenzellen können für Hirnleistungsstörungen und Nervenerkrankungen, wie z.B. Alzheimer und Parkinson mitverantwortlich sein. Das antioxidative Verteidigungssystem ist daher für das Gehirn und die Nervenzellen besonders wichtig. NADH stellt vermutlich das stärkste Antioxidans dar, dass man kennt. Damit werden die schädlichen Angreifer im Gehirn (und auch sonst im Körper) bestens in Schach gehalten, Nervenzellen effizient geschützt und das Risiko für Folgeschäden und Erkrankungen eingedämmt. Untersuchungen mit Parkinsonpatienten haben sogar gezeigt, dass durch die Gabe von NADH das Krankheitsbild verbessert werden kann. So ist es dem österreichischen Arzt und Biochemiker Prof. Jörg Birkmayer in einer Studie mit 885 Parkinsonpatienten gelungen, bei etwa 80 Prozent der Patienten eine mittlere bis sehr gute Verminderung der Krankheitssymptome zu erzielen. Auch zur Anwendung von NADH bei Alzheimer-Patienten konnte er Hinweise auf eine positive Wirkung liefern. Inzwischen steht ein besonders stabiles, magensaftresistentes und gut verwertbares NADH zur Verfügung, dessen Herstellungsverfahren er sich patentieren ließ. Ihm ist es als ersten Wissenschaftler gelungen, NADH in dieser Form zu stabilisieren, und er belegte anhand von Studien auch die wohl besonders gute Verträglichkeit seiner Formel. Er nannte seine Entdeckung „ENADA“ (z.B. erhältlich über Life Light in Österreich unter 0043 (0) 662628628 oder über Life Light Deutschland gebührenfrei unter 0800 6286280: www.life-light.com) und entwickelte unter dem Namen ENACHI (ebenfalls unter Life Light beziehbar) ein weiteres Powerprodukt, welches auf der Zunge zergeht und rasch über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, was gerade für die rasche Anwendung „unterwegs“ hilfreich sein kann.[10]

Vitamin D:

Neue epidemiologische Studien haben u.a. eine Vitamin-D-Mangelversorgung als Risikofaktor für den Morbus Alzheimer aufgedeckt: sowohl für die nervenbedingte als auch für die gefäßbedingte Form. Umgekehrt weiß man, dass eine genügend hohe Vitamin-D-Versorgung die Leistungsfähigkeit des Nervensystems erhöht. Wie das genau zusammenhängt, ist bis heute nicht geklärt. Aber nichts spricht gegen eine adäquate, d.h. wesentlich höhere Vitamin D-Versorgung, als sie heute üblich es. Alles spricht dafür, v.a., da unerwünschte Wirkungen für die adäquaten Dosen nicht beobachtet werden. Das erscheint insbesondere für ältere Menschen sinnvoll, die aufgrund ihrer körperlichen Unsicherheit und abnehmender Muskelkraft eher seltener ins Freie gehen. Noch mehr gilt das für bereits Erkrankte und für die vielen Bewohner von Pflege- und Altersheim.[11]

 

Melatonin:

Beim 25. Umweltmedizinkongress in Dallas/Texas erwähnte Prof. Russel Reiter (Uni San Antonio/Texas) Untersuchungen, die zeigten, dass eine Tagesdosis von mindestens 40 Milligramm Melatonin das Fortschreiten von Alzheimer stoppen kann. Melatonin ist offenbar in der Lage, die durch Beta-Amyolid verursachten Nervenzellstörung direkt zu verhindern.[12]

 

Gamma-Mangostin in der Mangostan-Frucht:

Dr. K. Nakatani aus Japan, der Gamma-Mangostin untersuchte, wies die entzündungshemmende Wirkung der Xanthone auf Gehirnzellen nach. Klinische Studien ergaben, dass Alzheimer-Patienten, Patienten mit Morbus Parkinson und mit Multipler Sklerose vom Mangostan - Saft gesundheitlich profitieren. Der größte Nutzen zeigte sich im frühen Stadium von Krankheiten und als Prophylaxe. Antioxidantien schützen besonders die Funktion unseres Gehirns, weil dieses mit seiner hohen Fettkonzentration – 60% der Trockenmasse des Gehirns bestehen aus Fetten – besonders stark dem Angriff von freien Radikalen ausgesetzt ist. Daher ist eine ausreichende Zufuhr von Antioxidantien nicht nur für unsere körperliche Gesundheit, sondern auch für eine optimale Funktion unseres Gehirns bis ins hohe Alter lebenswichtig.[13]

 

keine Funkmastnähe:

Ein weiteres Beispiel für die möglicherweise schädigende Auswirkung von Elektrosmog ist die Beobachtung, dass Menschen, die in unmittelbarer Nähe eines Funkmasts leben, häufiger an Alzheimer erkranken.[14]

 

Cellsymbiosistherapie:

Die vom Konzept der Cellsymbiosis abgeleitete Therapieform hat beeindruckende Behandlungserfolge gezeigt Dies gilt nicht nur für sog. austherapierte Krebspatienten, sondern auch für andere Tumorleiden in allen Stadien, zelluläre und humorale Immunschwächen, inflammatorische Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Diabetes auch in der therapieresistenten Form, Osteoporose, Burn-out-Syndrom, CFS, Fibromyalgie, neurodegenerative Erkrankungen inkl. Alzheimer’sche Krankheit und andere Demenzformen sowie Parkinson’sche Krankheit, Depressionen, Psychosen, und viele andere, primär als Mitochondrialpathien einzustufende Symptomzustände und Leistungsschwächen.[15]

 

Achtung: Depressionen:

Wir wissen, dass Depressionen das Demenzrisiko deutlich erhöhen[16]

 

Achtung: früheste Anzeichen, etwa verminderter Geruchssinn:

früheste Anzeichen von Demenz sind z.B. verminderter Geruchssinn.[17]

 

Achtung: Chlamydia-Bakterien/ Herrpes/ Borrelien/ Infektionen:

Bei Patienten häufig vorkommende Infektionen könnten den Ausbruch der Krankheit fördern. Balins Arbeitsgruppe (Philadelphia College of Osteopathic Medicine) fand vor zwölf Jahren in neun von zehn in Philadelphia untersuchten Gehirnen verstorbener Alzheimer-Patienten Infektionen mit Chlamydia-Bakterien. Und 2002 ergaben dann Versuche mit – diesmal nicht genetechnisch veränderten – Mäusen, dass sich in deren Gehirnen nach einer Behandlung mit einem Chlamydien enthaltenden Nasenspray die für die Krankheit typischen Amyolid-Plaques bildeten. Und sie taten dies genau in dem Hirnareal, wo sie auch bei Menschen im Frühstadium der Krankheit zuerst auftreten.

Auch bei anderen Erregern wie etwa dem Herpesvirus oder den von Zecken übertragenen Bakterien, die Borreliose auslösen, gibt es den begründeten Verdacht einer Alzheimer-Verbindung. Und in epidemiologischen Studien zeigte sich auch, dass alltägliche Infektionen wie Erkältungen oder Magengrippe den Erinnerungsverlust bei Alzheimerpatienten auf das Doppelte oder mehr beschleunigen können.[18]

 

Achtung: Amyolid-Plaques wahrscheinlich nicht Ursache:

Lange Zeit galten bei Alzheimer die sich aus den kleinen Amyloiden bildenden Amyolid-Plaques im Gehirn als Auslöser. Doch immer mehr Studien zeigen, dass diese Läsionen wahrscheinlich nur sichtbare Folgen, aber nicht Ursache der Krankheit sind.[19]

 

Achtung: Vermutung zum Amyolid Beta:

Das Amyolid Beta, der Grundstoff der alzheimertypischen Plaques im Gehirn, ist nicht das nutzlose und ausschließlich schädliche Molekül, als das es bislang galt. Es wirkt antimikrobiell. Das berichteten Stephanie Soscia und ihre Kollegen von Masachusetts Generall Hospital in Boston kürzlich im Fachjournal PLOS One. Wahrscheinlich wird es als  Reaktion auf Infektionen verstärkt produziert, vielleicht mit der Nebenwirkung, dass der Alzheimer-Prozess angestoßen oder beschleunigt wird. 

 

Achtung: Gene:

Im September vergangenen Jahres dagegen berichten zwei Forschergruppen unabhängig voneinander von drei Genen, die bei Alzheimerpatienten häufig verändert sind. Zwei von ihnen liefern den Code für wichtige Regelproteine des Immunsystems. Clusterin etwa drosselt normalerweise Immunreaktionen. Es könnte, wenn es mutiert ist, dafür verantwortlich sein, dass der Körper oder das Gehirn auf Infektionen mit eine zu starken Entzündungsreaktion reagiert. Das zweite identifizierte Gen CR1, steht für ein Protein, das auch Synapsen kontrolliert. In veränderter Form, so vermuten die Wissenschaftler, zerstört es vielleicht unmäßig viele dieser Verbindungen zwischen Nervenzellen. Und das genau passiert bei Alzheimer.

Das dritte neu gefundene Gen, PICALM, schafft Fette und Proteine zu den Hirnzellen. wenn es mutiert ist, übertreibt es diese Funktion vielleicht, und Hirnzellen sterben an Verfettung. Aber auch das Gegenteil ist möglich, denn andere Versuche haben gezeigt, dass kleine Fettfragmente, sog. Ketonkörper, geschwächte Hirnzellen sogar stärken können, wahrscheinlich, indem sie deren Energiegewinnung in den Mitochondrien wieder ankurbeln.[20]

 

Achtung: Entzündungsreaktionen:

Entzündungsreaktionen sind jedenfalls, egal ob sie durch Infektionen oder andere Ursachen ausgelöst werden, derzeit ein heißes Thema in der Demenzforschung. Dazu haben auch eher zufällige Befunde beitragen, etwa der, dass Rheumapatienten, die ständig entzündungshemmende Medikamente nehmen müssen, seltener und später dement werden als der Bevölkerungsdurchschnitt.

„Wir wissen seit langem, dass Entzündungsmechanismen an neurodegenerativen Veränderungen beteiligt sind“, sagt H. Förstl, Chef der Psychiatrie am Klinikum Rechts der Isar in München. So schreitet laut einer Studie von Clive Holmes von der Universität Southampton mit 222 Patienten die Alzheimer-Krankheit bei jenen, die den Entzündungsfaktor TNF alpha im Blut haben, um ein Mehrfaches schneller voran als bei Vergleichspersonen. Und erhöhte Cortisolwerte, wie sie bei Abwehrreaktionen des Körpers ebenfalls typisch sind, bleiben auch nicht ohne Folgen. Sie sorgen dafür, dass bei Demenz besonders betroffene Hirnbereiche wie etwa der Hippocampus und das limbische System anfälliger für die Zerstörung von Nervenzellen werden. Und dauerhaft erhöhte Cortisolspiegel haben dauergestresste Menschen häufig.[21]

 

Essen gegen Alzheimer:

Die richtige Kombination von Lebensmitteln kann das Risiko verringern, an Alzheimer zu erkranken. Das haben Forscher um Yian Gu vom Columbia University Medical Center in New York herausgefunden. Im Rahmen der in den Archives of Neurology veröffentlichten Studie wurden 2148 gesunde Erwachsene ab 65 Jahren für durchschnittlich vier Jahre auf verschiedene Diäten angesetzt. Alle anderthalb Jahre wurde der Geisteszustand der Probanden geprüft. Das Ergebnis: Das Alzheimer-Risiko sank bei jenen, die sich vermehrt von Salat, Nüssen, Fisch, Tomaten, Geflügel sowie ausgewählten Früchten und Gemüsesorten ernährten, aber wenig fette Milchprodukte, Butter, rotes Fleisch und Innereien zu sich nahmen. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass etwa Vitamin E – das u.a. in Nüssen enthalten ist, die Krankheit durch seine stark antioxidative Wirkung verhindert oder hinauszögert. Auch andere Inhaltsstoffe der schützenden Diät wie Vitamin B12 und Folsäure wird eine Schutzwirkung nachgesagt.[22]

 

Achtung: Oxidativer Stress durch Metabolisierung diverser Medikamente:

Die Metabolisierung diverser Medikamente wie z.B. Zytostatika, oraler Kontrazeptiva zu einer vermehjrten Radikalfreisetzung. Freie Radikale attakieren nahezu alle Biomoleküle und verursachen deren oxidativen Schädigung. Membranleakagen, Enzymdysfunktionen und Mutationen der DNA können die Folge dieser Oxidation sein. Die daraus resultierenden Zellschäden sind als Promotoren bei einer Reihe degenerativen Erkrankungen mitbeteiligt.

Radikalassoziierte Erkrankung (Beispiel):

-          Morbus Alzheimer[23]

 

Curry fürs Köpfchen:

Wissenschaftler der Uni Singapur haben jetzt in einer großen Studie herausgefunden, dass Curry die Hirnleistung stärkt und vor Gefäßablagerungen schützt. Die asiatische Gewürzmischung wird je nach Land und Koch unterschiedlich zubereitet, aber Kurkuma, Pfeffer, Chili und Kreuzkümmel sind immer dabei. Besonders das tiefgelbe Pulver der Kurkumawurzel soll die Gehirnzellen auf Trab bringen und sogar Alzheimer vorbeugen.[24]

 

Schönheitsschlaf:

Zu wenig Schlaf führt zu Langzeitschäden im Gehirn und fördert möglicherweise die Bildung von Eiweißstoffen im Gehirn, die als Auslöser für Alzheimer gelten. Davon gehen Forscher der Universität von Washington aus, nachdem sie Mäuse 20 tage lang künstlich wach hielten. Im Anschluss maßen sie die Konzentration des Proteins Beta-Amyloid, kurz Abeta, im Gehirn der Tiere. Das Ergebnis: Je länger die Tiere schliefen, desto geringere Abeta- Mengen wies ihr Gehirn auf. Wenn die Wissenschaftler zusätzlich verhinderten, dass die Tiere in den sog. REM- Schlaf fielen, stieg der Abeta-Gehalt.[25]

 

Wandern, Vitamin E und Änderung der Ernährungsweise:

Diese Erkrankung entwickelt sich aufgrund einer Mangelernährung, was bestimmte Nährstoffe und Antioxidantien angeht, sowie von Bewegungsmangel über Jahrzehnte zunächst unentdeckt. Mit bestimmten Änderungen der Ernährungsweise und mehr Bewegung kann man das Risiko, an dieser Form der Demenz zu erkranken, deutlich senken. Das Gehirnvolumen steht in einem unmittelbaren Zusammenhang zur Fähigkeit zu lernen und neue Erinnerungen zu speichern. Eines der wichtigsten Kennzeichen der Alzheimer-Erkrankung ist der Verlust von Hirnzellen durch Absterben der entscheidenden neuronalen Strukturen. Diese Auswirkungen können mithilfe einer Kernspintomographie dargestellt werden und dienen als Maßstab für den Abbau kognitiver Fähigkeiten und das Fortschreiten der Erkrankung. Die Ergebnisse einer Studie der Radiologischen Gesellschaft von Nordamerika (RSNA) zeigen, dass durch Wandern mit einem Umfang von bereits etwa fünf Kilometern pro Woche die Abnahme des Gehirnvolumens, die allgemein im Alterungsprozess auftritt, deutlich verringert werden kann.

Aus der Studie geht weiter hervor, dass größere physische Anstrengungen mit einem größeren Gehirnvolumen einhergehen. Patienten mit einer nachgewiesenen Abnahme ihrer kognitiven Fähigkeiten konnten so ihr Gehirnvolumen halten und den Abbau kognitiver Fähigkeiten verlangsamen. Körperlich gesunde Patienten müssen ca. zehn Kilometer pro Woche wandern, um ihr Gehirnvolumen zu erhalten und das Demenz-Risiko deutlich zu mindern. Der Verfasser der Untersuchung schlussfolgert, »Wandern kann die Widerstandskräfte des Gehirns gegenüber dieser Erkrankung verstärken und den Gedächtnisverlust mit der Zeit verringern«.

Probleme mit dem Blutzucker und Insulinresistenz verschlechtern Hirngesundheit

Auch Probleme mit dem Blutzucker und eine Insulinresistenz beeinflussen die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit. Eine japanische Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Neurology erschien, belegte, dass Insulinresistenz vor allem die Gehirnstruktur schädigt und die Bildung sogenannter Beta-Amyloide-Plaques (das sind extrazelluläre Ablagerungen fehlerhaft gefalteten Proteine) im Gehirngewebe begünstigt. Ein hoher Blutzuckerwert erzeugt Partikel mit fehlender oder mangelhafter Funktion, die sogenannten »Advanced Glycation End Products (AGEs entstehen durch die Reaktion von Aminosäuren mit Zucker), die die normale flexible Struktur der Gehirnzellen schädigen. Der Verzicht auf Zucker und industriell verarbeitete Kohlenhydrate, die ebenfalls AGE bilden, können die Denkleistung verbessern.

Vitamin E ist ein wirksames Antioxidans, von dem man im Rahmen seiner Ernährung nie zu viel zu sich nehmen kann. Aus einem Forschungsbericht, der in der Fachzeitschrift Journal of Alzheimer’s Desease erschien, geht hervor, dass freie Radikale der vorrangige Grund für die Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit sind. Vitamin E ist nachgewiesenermaßen in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und vor schädigende Oxidantien zu schützen und Schäden durch entzündliche Prozesse zu verhindern. Darüber hinaus belegt die Studie, dass bei Vitamin-D-Mangel die schädigenden Folgen der freien Radikale beschleunigt eintreten und sogar eine Alzheimer-Erkrankung ausgelöst werden kann. Nüsse, Samen und grünes Blattgemüse bilden eine hervorragende Nahrungsquelle für Vitamin E.

Die Alzheimer-Erkrankung zeigt die negativen Folgen einer Lebensweise, die durch Mangel an Bewegung und wichtige Nährstoffe sowie Antioxidantien gekennzeichnet ist, auf die optimale Leistungsfähigkeit unseres Gehirns auf. Alle, die einen solchen Zustand vermeiden wollen, sollten sich einerseits mehr bewegen und ihre Ernährungsweise so umstellen, dass sie ausreichend mit Antioxidantien versorgt sind und andererseits industriell verarbeitete Lebensmittel meiden, die zu Stoffwechselstörungen führen. Schon eine einfache Veränderung der Lebensweise trägt dazu bei, die Gedächtnisleistung zu erhalten und gesund zu bleiben.[26]

 

NADH:

NADH stellt das vermutlich stärkste Antioxidans dar, das man kennt. Damit werden die schädlichen Angreifer im Gehirn (und auch sonst im Körper) bestens in Schach gehalten, Nervenzellen effizient geschützt und das Risiko für Folgeschäden und Erkrankungen eingedämmt. Untersuchungen mit Parkinsonpatienten haben sogar gezeigt, dass durch die Gabe von NADH das Krankheitsbild verbessert werden kann. So ist es dem österreichischen Arzt und Biochemiker Professor Dr. Dr. Jörg Birkmayer in einer Studie mit 885 Parkinsonpatienten gelungen, bei etwa 80 Prozent der Patienten eine mittlere bis sehr gute Verminderung der Krankheitssymptome zu erzielen. Auch zur Anwendung von NAFH bei Alzheimerpatienten konnte er Hinweise auf eine positive Wirkung liefern. Diesem unermüdlichen Forscher ist es auch zu verdanken, dass inzwischen ein besonders stabiles, magensaftresistentes und gut verwertbares NADH zur Verfügung steht, dessen Herstellungsverfahren er sich patentieren ließ. Ihm ist es als erstem Wissenschaftler gelungen, NADH in dieser Form zu stabilisieren, und er belegte anhand von Studien auch die wohl besonders gute Verträglichkeit seiner Formel. Er nannte seine Entdeckung „ENADA“ (z.B. erhältlich über Life Light in Österreich unter 0043 (0) 662 628 628 oder über Life Light Deutschland gebührenfrei unter 0 800 628 628 0; www.life-light.com) und entwickelte inzwischen unter dem Namen „ENACHI“ (ebenfalls über Life Light beziehbar) ein weiteres „Powerprodukt“, welches auf der Zunge zergeht und rasch über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, was gerade für die rasche Anwendung „unterwegs“ hilfreich sein kann.[27]

 

NADH:

NADH stellt das vermutlich stärkste Antioxidans dar, das man kennt. Damit werden die schädlichen Angreifer im Gehirn (und auch sonst im Körper) bestens in Schach gehalten, Nervenzellen effizient geschützt und das Risiko für Folgeschäden und Erkrankungen eingedämmt. Untersuchungen mit Parkinsonpatienten haben sogar gezeigt, dass durch die Gabe von NADH das Krankheitsbild verbessert werden kann. So istes dem österreichischen Arzt und Biochemiker Professor Dr. Dr. Jörg Birkmayer in einer Studie mit 885 Parkinsonpatienten gelungen, bei etwa 80 Prozent der Patienten eine mittlere bis sehr gute Verminderung der Krankheitssymptome zu erzielen. Auch zur Anwendung von NAFH bei Alzheimerpatienten konnte er Hinweise auf eine positive Wirkung liefern. Diesem unermüdlichen Forscher ist es auch zu verdanken, dass inzwischen ein besonders stabiles, magensaftresistentes und gut verwertbares NADH zur Verfügung steht, dessen Herstellungsverfahren er sich patentieren ließ. Ihm ist es als erstem Wissenschaftler gelungen, NADH in dieser Form zu stabilisieren, und er belegte anhand von Studien auch die wohl besonders gute Verträglichkeit seiner Formel. Er nannte seine Entdeckung „ENADA“ (z.B. erhältlich über Life Light in Österreich unter 0043 (0) 662 628 628 oder über Life Light Deutschland gebührenfrei unter 0 800 628 628 0; www.life-light.com) und entwickelte inzwischen unter dem Namen „ENACHI“ (ebenfalls über Life Light beziehbar) ein weiteres „Powerprodukt“, welches auf der Zunge zergeht und rasch über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, was gerade für die rasche Anwendung „unterwegs“ hilfreich sein kann.[28]

 

Öle von Melisse, Lavendel und Rosmarin und mit Salbeiöl:

Eliane Zimmermann, Expertin der Aromatherapie, hat bei Demenzpatienten bemerkenswerte Ergebnisse mit den Ölen von Melisse, Lavendel und Rosmarin gemacht, außerdem mit verschiedenen Salbeiölen. Sie empfiehlt generell, alte Menschen und Demenzpatienten dazu zu ermuntern, an ätherischen Ölen, Blumen, aber auch an der Nahrung und anderem zu schnuppern. Denn einerseits bedeutet das für sie ein angenehmes sinnliches Erlebnis, andererseits ist es eine Art Training, das das Fortschreiten der Krankheit verzögert.

Die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen legen nahe, dass die Düfte zudem die Unruhe und Verwirrtheit reduzieren, an denen Demenzpatienten häufig leiden. Zudem können angenehme Aromen den manchmal störenden Geruch in Pflegeheimen reduzieren und auf diese Weise zum Wohlbefinden aller beitragen.[29]

 

Obst und Gemüse gegen Demenz:

Wegen des hohen Gehalts an Polyphenolen können Obst und Gemüse das Gehirn vor Demenz schützen, so das Ärzteblatt „Medical Tribune“- US-Forscher prüften zehn Jahre lang die Gehirnfunktionen von 1836 demenzfreie Probanden. 76 Prozent der Untersuchten, die mindestens dreimal pro Woche Obst- oder Gemüsesaft tranken, hatten ein deutlich geringeres Alzheimer-Risiko als Probanden, die weniger konsumierten. Wirkung zeigten Säfte von Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel, Möhren, Trauben, Sellerie und Kartoffeln. Die Einnahme als ganze Frucht brachte weniger Effekt als die Verabreichung von Säften. Die ursprüngliche Annahme, antioxidative Vitamine würden die für Alzheimer typischen Eiweißablagerungen (Plaques) im Gehirn verhindern, wurde widerlegt. Besonders positiv sei der Effekt bei genetisch erhöhtem Alzheimer-Risiko gewesen.[30]

 

Wu Wei Zi - Schisandra Kapseln:

Die Früchte des Schisandra Krautes, auch Wu Wei Zi genannt, ist eines der bedeutendsten Heilkräuter der  Chinesischen Medizin. Die Frucht, eine leicht säuerlich schmeckende kleine Beere welche aber auch gleichzeitig andere Aromen aufweist, ist seit einiger Zeit auch hier in Kapselform erhältlich. Das Kraut welches im chinesischen Arzneibuch verankert ist, wird häufig gegen Durchblutungsstörungen und gegen Verkalkungen bzw. Fettablagerungen in den Gefäßen verwendet. Wissenschaftlich nachgewiesene Wirkungen in Europa gibt es auf diesem Gebiet jedoch nur wenige. Eine Studie von Dr. Chevallier, einem Gefäßspezialisten der Middlesex Universität, bestätigen jedoch diese Vermutungen. Das gesamte Gefäßsystem soll durch die Einnahme „gereinigt“ werden, so genannte Flavonoide in der Wu Wei Zi Beere sollen dafür zuständig sein.

Eine deutliche antioxidative bzw. antihepatotoxische Wirkung soll Wu Wei Zi jedoch auch aufweisen. Dies wurde zum Teil an Tierversuchen belegt. Die Nervenalterung nahm durch die Gabe von Schisandra Extrakt deutlich ab. Was eine positive Auswirkung auf den ganzen Organismus hat.

 Weitere mögliche Indikationen von Wu Wei Zi:

-gegen Leberleiden

-Schlaflosigkeit

-Demenz[31]

 

Blaugrüne Algen etc.:

 „Es gibt eine Menge Hinweise auf Schäden im Locus Caeruleus im Zusammenhang mit Alzheimer und Parkinson. Jetzt ist aber zum ersten Mal deutlich geworden, dass Nervenzellen dort auch durch MS betroffen sind, und dass die Noradrenalin-Spiegel dieser Patienten niedrig sind“, sagt Paul Polak, Hauptautor der Studie. Zugelassen sind bereits eine ganze Reihe Medikamente, die den Noradrenalin-Spiegel im Gehirn wiederanheben. Deshalb hoffen die Forscher, dass sich aus ihren Untersuchungsergebnissen ein

neuer Therapieansatz für MS und andere neurodegenerative Krankheiten ableiten lässt.

Es geht also um eine Anhebung des Noradrenalinmangels. DIes ist auch auf ganz natürliche Weise möglich. Noradrenalin entsteht aus Dopamin. Dopamin selbst wird durch die Aminosäuren Phenylalanin und Thyrosin gebildet. Die Dopaminquelle, die essentielle Aminosäure Phenylalanin bildet Tyrosin und ist in vielen Lebensmitteln, in Gemüsen, Nüssen, Samen, Weizenkeimen und insbesondere den Blaugrünen Afa-Algen enthalten. Diese Algen enthalten alle essentiellen Aminosäuren, viele Mineralien und den gesamten B-Komplex, also der Nervenvitamine. Darin ist auch das Vitamin B6 enthalten, das Phenylalanin und Tyrosin zur Bildung von Dopamin und weitergehend zu Noradrenalin unterstützt.

Die Blaugrünen Algen enthalten nicht nur eine Quelle für Dopamin und Noradrenalin, sondern auch für Chlorophyll und Stammzellen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Süßwasseralgen auch die Fähigkeit haben, adulte Stammzellen freizusetzen. Dies eröffnet neue Perspektiven hinsichtlich der Fähigkeit, sich selbst zu „reparieren“. Wenn es im Blut mehr adulte Stammzellen gibt, können auch die Regenerationsprozesse verbessert werden. Stammzellen besitzen die Fähigkeit, sich in rund 200 Zellgruppen zu entwickeln.

Nach Dr. med. Klaus Mohr sollte für die naturgemäße Förderung der Dopaminaktivität der Ginseng nicht vergessen werden.

Abschließend sollte noch beachtet werden, dass bei MS unbedingt der Arbeits- und Schlafplatz energetisch untersucht werden sollte, um nicht durch Störfelder einem Dauerstress ausgesetzt zu sein. Auch ein genereller Verzicht auf Genussmittel wie Bohnenkaffee, Schwarzer Tee, Süßigkeiten, Schmerzmittel, Nikotin und Alkohol wäre hilfreich.

Die alte Meinung, bei MS monatelang jede Anstrengung zu vermeiden, ist heute völlig überholt. Um die Kraft der Muskulatur zu erhalten, braucht es unbedingt Bewegung. Möglichkeiten hierfür gibt es genug.[32]

 

Kurkuma:

Kurkuma enthält den gelben Farbstoff Curcumin (C21H20O6). Kurkuma gehört zu den stärksten Antioxidantien und reduziert u. a. Alterungsprozesse. Sowohl Mäuse im Tierversuch als auch über tausend Menschen zwischen 65 und 95 Jahren einer Studie schnitten bei den Gedächtnistests besser ab, wenn sie Kurkuma in der Nahrung hatten. Ob das gelbe Pulver auch Alzheimer heilt oder verhindert?[33]

 

Vitamin E gegen Alzheimer

Vitamin E ist entscheidend für eine richtige Funktion des Gehirns. Es bewacht die Myelinscheide, ein schützender Mantel, der die Nervenzellen im Gehirn umgibt. Das führt zu einem verlangsamten Alterungsprozess und ist bei der Vorbeugung von Alzheimer hilfreich. Vitamin E jedoch sollte - wie alle anderen Vitamine auch - niemals in Form einer Vitaminpille eingenommen werden. Vitamin E wirkt im Körper ganz spezifisch und in Zusammenarbeit mit vielen anderen Vitaminen und Enzymen.

So braucht Vitamin E zum Beispiel dringend Vitamin C, um optimal wirken zu können. Vitamin C wiederbelebt das Vitamin E, wenn letzteres ein freies Radikal eliminiert hat und groggy in der Ecke liegt. Genauso hilft das Peptid Glutathion bei der Arbeit des Vitamin E. Und selbst das CoEnzym Q10 unterstützt das Vitamin E bei seinen vielfältigen Tätigkeiten.

 

Warnung: Alzheimer und Milch:

Milch und Milchprodukte erhöhen das Alzheimer Risiko. Dies ist das Ergebnis einer Studie des „Taub Institute For Research On Alzheimer’s Disease“ an der New Yorker Columbia-Universität. Fettreiche Milch und Milchprodukte, wie z. B. Butter und Käse, fördern Alzheimer. (78)

Bekanntlich tritt Alzheimer bei Diabetikern deutlich häufiger auf, wobei der Milchkonsum im Zusammenhang mit dem Diabetesrisiko steht. Eine hohe Aktivität von mTOR scheint der Alzheimer-Erkrankung massgeblich zugrunde zu liegen. (98) Milch erhöht die mTOR-Aktivität massiv.[34]

 

Homocystein und B-Vitamine bei Alzheimererkrankung

In einer Fallkontrollstudie wurden bei 115 Patienten mit Morbus Alzheimer und bei 115 Kontrollpersonen Folsäure, Vitamin B12 und Homocystein bestimmt. Vitamin B12 war direkt mit Morbus Alzheimer assoziiert. Die ungünstigste Kombination in Bezug auf die Alzheimererkrankung waren hohe Homocysteinkonzentrationen und niedrige B-12-Konzentrationen, wobei hierbei die Folsäurespiegel keine Rolle spielten.[35]

 

Kokosöl:

Alzheimer bedeutet Energieunterversorgung des Gehirns

Studien hatten gezeigt, dass das Gehirn von Alzheimer-Patienten schon im Frühstadium nur noch unzureichend Glucose nutzen kann und daher an einer Energieunterversorgung leidet. Ohne Energie sterben die Gehirnzellen ab, was zu den bekannten Symptomen von Alzheimer führt.

Es scheint eine Art Diabetes des Gehirns zu sein. Es ist ein Prozess, welcher mindestens 10 oder 20 Jahre, bevor man Symptome bekommt, bereits beginnt und welcher sehr ähnlich zu Typ 1- oder Typ 2-Diabetes abläuft, wobei man ein Problem mit Insulin entwickelt,erklärt Frau Dr. Newport.

Doch interessanterweise kann unser Gehirn neben Glucose auch noch eine alternative Energiequelle nutzen - die so genannten Ketone. Unser Körper kann beispielsweise in Hungerzeiten, wenn wir keine Kohlenhydrate - und damit auch keine Glucose - zu uns nehmen, aus gespeicherten Fettsäuren Ketone bilden und so das Gehirn trotz Glucose-Mangel mit Energie versorgen.

Ketone können jedoch auch direkt aus bestimmten Fetten aus der Nahrung produziert werden - den so genannten mittelkettigen Triglyceriden (MCTs). MCTs kommen in der Natur vor allem in nicht gehärtetem, nativem Kokosöl vor. Nehmen wir also Kokosöl zu uns, werden die enthaltenen MCTs direkt in Ketone umgewandelt. Im Vergleich zu den meisten Fetten, werden die MCTs nicht zuerst im Fettgewebe gespeichert, sondern liefern dem Gehirn sofort neue Energie. Nachdem Wissenschaftler herausgefunden hatten, dass bei Alzheimer eine Energieunterversorgung im Gehirn stattfindet, und dass MCTs aus Kokosöl diesen Kreislauf zu durchbrechen, begannen die Forscher mit der Entwicklung des Alzheimer-Medikaments AxonaTM. AxonaTM ist nichts anderes als eine Form von MCTs. Mittlerweile kann man AxonaTM als medizinische Nahrung käuflich erwerben, doch die Kosten für die Behandlung von Alzheimer mithilfe des Medikaments sind sehr hoch, da man sehr viel davon benötigt.

Aufgrund der oben genannten wissenschaftlichen Studien mit AxonaTM, begann Frau Dr. Newport ihrem an Alzheimer erkrankten Ehemann, Kokosöl zu geben. Gleichzeitig sorgte sie dafür, dass Steve seine bisherigen Alzheimer-Medikamente absetzte, da diese offenbar keine hilfreiche Wirkung zeigten. Der Zustand von Steve hatte sich auch nach deren Einnahme stets verschlechtert und wurde zu allem Überfluss auch noch durch die Nebenwirkungen des Medikaments beeinträchtigt. Er war apathisch geworden, hatte Appetit verloren und dadurch immer mehr abgenommen.

 

Frau Dr. Newport gab ihrem Mann zunächst zwei Teelöffel Kokosöl täglich. Sie steigerte die Dosis mit der Zeit auf mehrere Esslöffel täglich. Sie mischte das Kokosöl einfach unter sein Essen. Überrascht und glücklich stellten die Newports fest, dass sich Steves Zustand immer weiter verbesserte und er sich schon nach kurzer Zeit wieder an das aktuelle Datum erinnern konnte.

Es war als würde das Öl einen Schalter in seinem Gehirn anknipsen und ihn wieder klar denken lassen!,

erzählt Frau Dr. Newport.

MCTs aus Kokosöl gegen Alzheimer

Bevor Steve mit der Einnahme von Kokosöl begonnen hatte, konnte er sich nicht mehr daran erinnern, wie man das Ziffernblatt einer Uhr zeichnet. Zwei Wochen nach Beginn seiner Kokosöl-Therapie zeichnete Steve bereits etwas, das deutlich ein Ziffernblatt erkennen liess.

Nach 37 Tagen Kokosöl-Therapie wurde Steves Zeichnung noch genauer. Weitere fünf Monate später liess auch Steves Zittern nach und auch seine Sehstörungen, die ihn vom Lesen abgehalten hatten. Er interessierte sich wieder für das Geschehen und die Menschen um ihn herum.

Dr. Newport fing an die frohe Nachricht über den Zustand ihres Mannes zu verbreiten. Sie richtete einen Blog ein, wo sie bis heute (4 Jahre nach Beginn der Kokosöl-Therapie) von den Erfolgen berichtet. Frau Dr. Newport hat auch ein Buch über Ketone und deren Wirkung bei Alzheimer und anderen neurologischen Erkrankungen geschrieben ("Alzheimer`s Disease: What If There Was a Cure? The Story of Ketones" by Mary T. Newport, MD)[36]

 

Kurkuma:

Zu den ernsteren Krankheiten, zu deren Verhütung oder Behandlung Kurkuma eingesetzt wird, zählen entzündliche Darmerkrankung, rheumatoide Arthritis, Mukoviszidose, Alzheimer, Diabetes und Krebs.[37]

 

Fichtenextrakt hilft bei Alzheimer

Studie mit klarem Ergebnis

Die Alzheimer-Erkrankung ist weltweit die häufigste Form der Demenzerkrankungen. Eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Krankheit spielen wahrscheinlich Ablagerungen kleiner, entarteter Eiweiß-Moleküle (Beta-Amyloid-Peptide) im Gehirn, sogenannter Plaques. Ratten mit solchen Ablagerungen im Gehirn wurden jetzt mit einem Fichtenextrakt (Picea abies) behandelt und zeigten danach verbesserte kognitive Fähigkeiten (1).

Die Ratten wurden zufällig auf die Versuchsgruppen verteilt. Nach der Behandlung mit dem Fichtenextrakt bzw. Placebo wurden verschiedene Versuche durchgeführt, um die kognitiven Leistungen der Ratten zu erfassen. Die Gedächtnisleistung der Behandlungsgruppe war um 90% verbessert gegenüber der Placebogruppe und nicht unterscheidbar zur gesunden Kontrollgruppe. Ebenso war die Fähigkeit zum Lernen bei den behandelten Tieren weitaus (ca. 75%) besser ausgeprägt. Das normale Allgemeinverhalten (Aktivität, Fellpflege, Aufrichten der Tiere) unterschied sich in der Behandlungsgruppe kaum von gesunden Kontrolltieren, wich aber in der Placebogruppe deutlich ab.

Der Fichtenextrakt wirkte also typischen Alzheimer-Symptomen deutlich entgegen.[38]

 

Kornelkirsche:

Sauerstoffradikale, üblicherweise als reaktive Sauerstoffspezies zusammengefasst, können zum Absterben von Nervenzellen (Neuronen) führen und werden mit verschiedenen neurodegenerativen Krankheiten (zum Beispiel Alzheimer, Parkinson) in Verbindung gebracht. Zum Schutz davor wird intensiv nach neuen Substanzen gesucht, sogenannten Antioxidantien, die die Sauerstoffradikale "entsorgen" können. Eine neue Studie hat untersucht, ob Substanzen aus der asiatischen Kornelkirsche (Cornus officinalis) isolierte Nervenzellen vor den Sauerstoffradikalen schützen können; also antioxidativ wirken (1).

Nervenzellen aus Mäusen wurden entweder mit fünf Isolaten aus einem Kornelkirsche-Extrakt oder einem Standard-Antioxidativum behandelt. Bei den Isolaten handelte es sich um Glykoside (organische Verbindungen mit einem Zuckerrest). Eine dritte Gruppe von Nervenzellen wurde nur mit dem Lösungsmittel behandelt (Negativkontrolle). Anschließend wurden alle Nervenzellen mit der Aminosäure Glutamat versetzt, die die Bildung von Sauerstoffradikalen in Nervenzellen auslösen kann und dadurch zum Absterben der Nervenzellen führen kann.

Die unbehandelten isolierten Glykoside zeigten zwar keine schützende Wirkung, aber wenn die Glykoside quasi "verdaut" wurden (Abspaltung des Zuckerrestes durch Verdauungsenzyme), konnte die Überlebensfähigkeit der Nervenzellen, abhängig von Art und Menge des Glykosides, von ca. 30% auf ca. 80%  – und damit vergleichbar zur Standardtkontrolle – gesteigert werden.[39]

 

Vitamin K

 

Die folgenden Ratschläge könnten für die Vorbeugung gegen Alzheimer mit am wichtigsten sein:[40]

Ersetzen Sie industriell verarbeitete durch »echte« Lebensmittel!

Die allermeisten industriell verarbeiteten Lebensmittel enthalten genetisch verändertes Getreide, das mit dem Herbizid Glyphosat kontaminiert ist. Glyphosat ist vermutlich noch schädlicher als DDT (das bereits mit Alzheimer in Verbindung gebracht wurde).

Mit echten Lebensmitteln nehmen Sie auch weniger Transfettsäuren zu sich. Um Transfette allgemein zu umgehen, sollten Sie alle Speisen meiden, die teilweise gehärtete Pflanzenöle enthalten oder darin gegart wurden. Lesen Sie also unbedingt die Liste der Inhaltsstoffe.

Meiden Sie Zucker und raffinierte Fructose!

Die Alzheimer-Krankheit scheint eng mit Insulinresistenz verbunden. Idealerweise beschränken Sie Ihren Zuckerkonsum auf ein Minimum und nehmen am Tag nicht mehr als 25 Gramm Fructose zu sich – und höchstens 15 Gramm, wenn Sie eine Insulin- oder Leptinresistenz oder eine ähnliche Erkrankung haben.

Optimieren Sie das Verhältnis Omega-6 zu Omega-3 auf eins zu eins bis fünf zu eins!

Gesunde Fette, die Ihr Gehirn braucht, um optimal funktionieren zu können, liefern z. B. organisch gezüchtetes Fleisch von Weidetieren, Kokosöl, Oliven und Olivenöl, Avocados, Nüsse, Dotter von Bio-Eiern und Butter aus Rohmilch von Weidekühen.

Nehmen Sie genug von den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA zu sich, weil auch sie vor Alzheimer-bedingten Zellschäden schützen, dadurch den Krankheitsverlauf abschwächen und Ihr Risiko, die Erkrankung überhaupt erst zu bekommen, senken. Wichtig ist auch, den Konsum industriell verarbeiteter Omega-6-Fette wie Soja-, Maiskeim-, Sonnenblumen- und Distelöl einzuschränken.

Meiden Sie Gluten und Kasein!

Das bezieht sich hauptsächlich auf Weizen und pasteurisierte Milchprodukte.

Forschungsergebnisse belegen, dass Gluten die Blut-Hirn-Schranke negativ beeinflusst. Gluten macht auch die Darmwand durchlässiger, wodurch Proteine in den Blutkreislauf gelangen, wo sie nicht hingehören. Das alarmiert das Immunsystem und führt zu Entzündungen und Autoimmunreaktionen, und beides könnte bei Alzheimer eine Rolle spielen.

Sorgen Sie für einen gesunden Darm!

Essen Sie regelmäßig Fermentiertes, oder nehmen Sie ein starkes hochwertiges probiotisches Nahrungsergänzungsmittel ein.

Reduzieren Sie generell Ihre Kalorienzufuhr und/oder fasten Sie zeitweise!

Wenn Sie Kohlenhydrate durch Kokosöl und andere gesunde Fette ersetzen, werden Ketone mobilisiert. Periodisches Fasten ist perfekt, um Ihren Körper auf Touren zu bringen, damit er sich wieder daran erinnert, wie er Fett verbrennt und der Insulin-/Leptinresistenz entgegenwirkt, die ebenfalls zur Entwicklung von Alzheimer beiträgt.

Verbessern Sie Ihren Magnesiumspiegel!

Vorläufige Studien weisen stark auf eine Besserung der Alzheimer-Symptome durch einen höheren Magnesiumspiegel im Gehirn hin. Leider können die meisten Magnesiumpräparate die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren. Magnesium-Threonat gelingt dies anscheinend, und es könnte in der Zukunft für die Behandlung der Krankheit eingesetzt werden.

Nehmen Sie genügend Folat zu sich!

Ohne Frage ist Gemüse die beste Folatquelle, und wir sollten alle jeden Tag viel frisches rohes Grünzeug essen. Ergänzungsmittel mit Folsäure sollten Sie besser meiden, weil Folsäure die synthetische, minderwertige Version von Folat ist.

Treiben Sie regelmäßig Sport!

Man nimmt an, dass Bewegung die Art verändert, wie das Amyloid-Precursor-Protein (APP) verstoffwechselt wird. Dadurch werden möglicherweise Entwicklung und Verlauf von Alzheimer abgeschwächt. Sport erhöht zudem den Level des Proteins PGC-1alpha. Studien haben gezeigt, dass Alzheimer-Patienten weniger PGC-1alpha im Gehirn haben und dass Zellen, die mehr davon enthalten, weniger toxisches Amyloid-Protein produzieren, das mit Alzheimer assoziiert wird.

Entfernen Sie Quecksilber aus Ihrem Körper!

Amalgam-Zahnfüllungen bestehen zu hohen Teilen aus Quecksilber und sind eine der Hauptursachen von Schwermetallvergiftungen. Doch wenn Sie sie entfernen lassen, sollten Sie gesund sein. Wenn Sie die folgenden Ernährungsempfehlungen befolgen, können Sie die Quecksilberausleitung angehen.

Vermeiden und entfernen Sie Aluminium aus Ihrem Körper!

Aluminium ist z. B. in Deodorants, antihaftbeschichteten Pfannen und Töpfen sowie in Impfstoffen enthalten.

Lassen Sie sich nicht gegen Grippe impfen!

Viele Grippeschutzimpfungen enthalten sowohl Quecksilber als auch Aluminium, die beide als Nervengifte und Immuntoxine bekannt sind.

Nehmen Sie keine Anticholinergika und Statine!

Wirkstoffe, die den Neurotransmitter Acetylcholin blockieren, erhöhen nachweislich das Demenzrisiko. Zu diesen Wirkstoffen gehören bestimmte Schmerzmittel für die Nacht, Antihistaminika, Schlafmittel, einzelne Antidepressiva, Medikamente zur Blasenkontrolle und bestimmte betäubend wirkende Schmerzmittel.

Statine sind besonders problematisch, weil sie die Cholesterinsynthese unterdrücken, Coenzym Q10 und Neurotransmitter-Vorstufen im Gehirn verringern und den Transport von ausreichend essenziellen Fettsäuren und fettlöslichen Antioxidantien zum Gehirn unterbinden, indem sie die Produktion des lebensnotwendigen Trägerbiomoleküls Low-Density-Lipoprotein hemmen.

Trainieren Sie täglich Ihre grauen Zellen!

Geistige Stimulierung, insbesondere das Lernen von etwas Neuem – etwa eines Instruments oder einer Sprache – wird mit einer Senkung des Alzheimer-Risikos in Verbindung gebracht. Wissenschaftler nehmen an, dass geistiges Training dazu beiträgt, das Gehirn zu stärken, und weniger anfällig für die Schäden macht, die mit Alzheimer einhergehen.[41]

 

 

Hirndurchblutung fördern:

Amerikanische Forscher scheinen jetzt endlich etwas Licht in die Mechanismen der Entstehung von Alzheimer zu bringen. Robert Vassar vom Institut für Medizin an der Northwestern University in Chicago ist sich sicher, dass eine schlechte Durchblutung des Hirns die entscheidende Ursache für die Erkrankung ist. Das Forscherteam entdeckte, dass eine geringere Durchblutung des Gehirns – also eine schlechtere Versorgung mit Glucose und Sauerstoff -  zu einer Veränderung des Proteins „elF2alpha“ führt. In seiner modifizierten Form sorgt es für die Bildung eines Enzyms, das wiederum die Produktion von sog. Amyloid-Beta-Proteinen anregt. Diese Proteine lagern sich auf den Nervenzellen ab und sorgen für die Entstehung jener Plaque, die charakteristisch für an Alzheimer erkrankte Gehirne ist. Die Plaque behindert die Nervenzellen beim Austausch von Informationen – was das Gedächtnis verschlechtert – und kann langfristig sogar zum Absterben der Zellen führen.

Alles, was die Durchblutung des Gehirns fördert, dient der Alzheimer-Prävention. Dazu zählen körperliche Bewegung, geistige Aktivität, eine Verringerung der Zufuhr von Cholesterin sowie eine konsequente Behandlung von Bluthochdruck. All dies ist ohnehin auch sinnvoll in Hinblick auf eine Verringerung des Schlaganfallrisikos. „Ein Hirnschlag ist eine Blockade, die in einem akuten, dramatischen Ereignis die Durchblutung verhindert und Zellen absterben läßt“,erklärt Vassar. Bei Alzheimer hingegen geschehe im Prinzip dasselbe über Jahre hinweg in einem „langsamen, hinterhältigen Prozess“. „er ist so sanft, Sie merken es nicht einmal, aber es hat langfristige Auswirkungen, weil es eine chronische Verringerung der Durchblutung auslöst“. Anstatt sofort abzusterben, reagieren die Gehirnzellen mit einer Verstärkung der Produktion eines Enzyms, was kurzfristig hilft, einen Hirnschlag zu vermeiden – dafür allerdings eben langfristige Schäden verursacht. Morbus Alzheinmer also als Kollateralschaden der körpereigenen Abwehr gegen Schlaganfälle.[42]  Auf die aktore „kognitive Leistungsfähigkeit“ und „Aktivitäten des täglichen Lebens“

 

Ginko:

„Ein umfangreiches Gutachten des Instituts für ualität und Wirtschaftlichkeit kommt zu dem Schluss: Ginko wirkt – und zwar selbst bei enschen, die an Alzheimer erkrankt sind.Eindeutig positive irkungen zeigten sichnur bei einer täglichen Einnahme von 240 Milligramm, bei der Dosierung von 120 Milligramm konnten die Sachverständigen keine Verbessserungen feststellen. Im Einzelnen wirkte sich die Einnahme von Ginko-Präparaten besonders positiv auf die Faktore „kognitive Leistungsfähigkeit“ und „Aktivitäten des täglichen Lebens“ aus. Was unerwünschte Nebenwirkungen angeht, so zeigte sich „kein Hinweis auf einen Schaden durch Ginko“.[43]

 

Gesunder Lebensstil:

Messbare Verbesserungen bei der Alzheimererkrankung ließen sich beispielsweise bei der Finger-Studie nachweisen, die 2015 in Finnland veröffentlicht wurde. An 1260 Menschen mit Risikofaktoren Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht wurde getestet, ob ein vielseitiges und ganzheitliches Gesundheitsprogramm vor Alzheimer schützen kann.

Die eine Hälfte der Probanden wurde über zwei Jahre lang zu einem gesunden Lebensstil angeleitet, mit mediterraner Ernährung, viel Sport und Gedächtnistraining. Das Ergebnis war signifikant: Besonders in der Gedächtnisleistung schnitten die angeleiteten Probanden nach zwei Jahren um 150 Prozent besser ab als die Kontrollgruppe, die nichts am Lebensstil verbessert hatte.[44]

 

Bewegung:

Vor allem Bewegungsmangel kann ein Auslöser für das Absterben von Gehirnzellen sein, sagt der Freiburger Arzt und Molekularbiologe Michael Nehls. Sobald der Mensch sich bewegt, stelle sich das Gehirn darauf ein, neue Erfahrungen zu speichern. Dies rege die Neubildung von Nervenzellen im Hippocampus an.

Bei körperlicher Untätigkeit dagegen bleibe das Gehirn im Ruhemodus und bilde keine neuen Nervenzellen. Das könne auch nicht durch geistige Arbeit, Bücher lesen, am PC sitzen ausglichen werden. Entschieden widerspricht der Nehls den Behauptungen einiger Forscher, die Verkümmerung des Hippocampus sei nur durch pharmazeutische Wirkstoffe aufzuhalten.[45]



[1] Bio 2009/2, 34f.

[2] Bio 2009/2, 67

[3] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 48

[4] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 97

[5] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 320

[6] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 148

[7] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 160

[8] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 160f.

[9] Runow, Wenn Gifte auf die Nerven gehen, 138

[10] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 193ff.

[11] Worm, Heilkraft D, 66

[12] Runow, Wenn Gifte auf die Nerven gehen, 153

[13] Bio, 5/2009, 38

[14] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 48

[15] Kremer, Heinrich: Das Konzept der Cellsymbiosistherapie,  S. 5

[16] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 57

[17] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 57          

[18] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 55                          

[19] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 55

[20] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 55

[21] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 55

[22] „Essen gegen Alzheimer“, in: Die Zeit, 15.4.2010, S. 38

[23] Döll, Michaela: „Obst und Gemüse: Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe avancieren zu Topinhaltsstoffen, in: „Naturheilkunde. Journal für die Ganzheits-Medizin“, S. 3

[24] Quelle unbekannt

[25] Alverde 12/2009

[26] John Philipp. „Wandern, Vitamin E und Änderung der Ernährungsweise wirken Alzheimer-Krankheit entgegen“, 10.12.10 auf:  info.kopp-verlag.de

[27] Döll, Michaela: Die Kraft der Antioxidantien, 2008, 194f.

[28] Döll, Michaela: Die Kraft der Antioxidantien, 2008, 194f.

[29] Meyer, Axel: „Aromatherapie auf neuen Wegen“, in: Bio 1/2011, S. 35

[30] Bio, 2008/4

[31] www.medi-infos.de

[32] Ulmer, Günther A.: Neue Erfahrungen über Multiple Sklerose und Parkinson. In: Waerland. Monatshefte für Gesundheitsvorsorge, April/Mai Heft 4/5 , 62. Jahrgang 2012, S. 33-36.

[33] Wachsmuth, Dietrich: „Kurkuma. Gewürz und Heilwunder“ in: http://www.ayurveda-journal.de/artikel-archiv/gewuerze-kraeuter/gewuerze/kurkuma.html

[42] Quelle leider nicht mehr bekannt

[43] „Ginko gegen Alzheimer“ in: Focus 46,2008

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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