AntiAging

 

Dinner Canceling:

Eine Möglichkeit, das Leben zu verlängern, ist das „Dinner Cancelling“- man sollte zweimal pro Woche das Abendessen ausfallen lassen.[1]

 

Vitamin C:

Vitamin C wirkt lebensverlängernd. Diejenigen mit der besseren Vitamin-C-Versorgung erkrankten seltener an Herzinfarkten, Schlaganfällen und Krebs (Lungen-, Darm- und Prostatakrebs) als ihre „Vitamin-C-armen“ Zeitgenossen. Insgesamt war die Sterblichkeitsrate bei den Personen mit den höchsten Vitamin-C-Werten im Blut nur halb so hoch wie bei den Studienteilnehmern mit den geringsten Vitamin-C-Blutwerten. Vitamin C hat schützende und verjüngende Funktionen.[2]

 

Bewegung:

Bewegung ist ein ganz wichtiger „lebensverlängernder“ Faktor.[3]

 

Stress, ausgedehnte Sonnenbäder, Rauchen und Alkohol und unzureichenden Schlaf meiden:

Die Genussmittel belasten die entgiftenden Organe und rauben dem Körper wichtige Vitalstoffe (z.B. Vitamin C).[4]

 

ausreichend schlafen

Im Schlaf erholt sich das Immunsystem und es werden körpereigene Botenstoffe und Hormone (z.B. Wachstumshormone) gebildet.[5]

 

häufiger Sex (ein-bis zweimal/Woche):

Man vermutet, dass häufiger Sex (ein- bis zweimal/Woche) lebensverlängernd wirkt. Sex bringt ihr Immunsystem in Schwung und stärkt die Abwehrkräfte.[6]

 

ausgeprägtes soziales Netzwerk:

Ein ausgeprägtes „soziales Netzwerk“ ist zweifellos lebensverlängernd.[7]

 

Lachen:

Beim Lachen werden bis zu 80 Muskeln bewegt, der Körper von Glückshormonen überhäuft, das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte angeregt. eine Minute Lachen wird mit etwa 45 Minuten Entspannungstraining gleichgesetzt.[8]

 

Acai-Beere, Ananas, Litchi, Papaya, Wassermelone bei vorzeitigem Altern:

Acai-Beere, Ananas, Litchi, Papaya, Wassermelone[9]

 

Granatapfel:

Die im Granatapfel enthaltenen Bioflavonoide machen aus dieser Frucht eine antioxidativ wirksame Zellschutzbombe. Der Granatapfelextrakt oder das aus den Samen gewonnene Öl schlägt freie Radikale in die Flucht. Dabei ist seine radikalfangende Wirkung dreimal so hoch wie beispielsweise jene des Rotweins. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Granatapfel den Blutfluss verbessert, einen günstigen Einfluss auf den Fettstoffwechsel besitzt und Gefäßablagerungen entgegenwirkt. Auch eine entzündungshemmende Eigenschaft wird der Paradiesfrucht bescheinigt. Die im Granatapfel enthaltenen Powerstoffe schützen die Gefäße und das Gehirn vor der Zerstörungswut der freien Radikale und scheinen auch eine gefäßschützende Wirkung zu haben. Das Granatapfel-Saatöl ist die reinste Antioxidantienbombe und enthält besondere Fettsäuren und Phytoöstrogene. Aus den Kernen der reifen Früchte kann mithilfe eines besonders schonenden Verfahrens (Kaltpressung) ein einzigartiges Öl (z.B. in delima Kapseln PEKANA Naturheilmittel GmbH, www.pekana.com, auch in der Apotheke erhältlich) gewonnen werden. Für die Gewinnung von einem Kilogramm Granatapfel-Saatöl werden 500 Kilogramm wildwachsende Früchte verwendet.[10]

 

Coenzym Q10:

Coenzym Q 10 unterstützt Vitamin E im Kampf gegen die Hautalterung. Freie Radikale, die durch die Sonne oder Luftschadstoffe in der Haut entstehen, werden „abgeschossen“. Dabei hat das Vitamin E einen „Coenzym-Q10-sparenden“ Effekt, weil es dieses recycelt. Damit stellen Vitamin E und Conezym Q 10 eine sinnvolle Kombination dar, die in Bezug auf die Verzögerung der Hautalterung gute Dienste leisten können. Coenzym Q10 hemmt außerdem den Abbau des straffenden Kollagens und fördert die Neubildung des Bindegewebsgrundstoffs Hyaluronsäure.[11]

 

Coenzym Q10:

Für ältere Menschen ist Coenzym Q10 besonders wichtig.[12]

 

Zink:

Untersuchungen mit älteren Menschen, denen für mehrere Monate Zink gegeben worden war, zeigten, dass durch die tägliche Aufnahme des Mikronährstoffs die altersbedingte Abnahme der Abwehrlage verbessert werden kann.[13]

 

Kirschen:

Rote Anti-Aging-Kur: Lassen Sie sich von ½ Pfund Kirschen binnen 1 Woche den Körper reinigen. Pflanzenfarbstoffe (Anthocyane) schwemmen überflüssige Harnsäure (Gichtverursacher) aus dem Körper. Die Biostoffe straffen Haut und Bindegewebe, schützen vor Falten und Cellulite. Vitamin C schützt vor Stress, kräftigt das Immunsystem; Folsäure und Kalzium unterstützen die Bildung roter Blutkörperchen und helfen beim Entgiften.[14]

 

Rote Bete:

Als Rohkostsalat die preiswerteste Verjüngungskur aller Zeiten. Ihre Folsäure bastelt Nukleinsäuren zusammen, kurbelt so die Zellerneuerung an. Schon eine Stunde nach eine Rote-Bete-Dessert ist der Neuaufbau von Bindegewebe meßbar: Die roten Rüben sorgen in Turbotempo für feste Fingernägel, feste Haare und straffe Haut. Folsäure schützt auch vor gefährlichen Homocysteinklumpen in den Blutgefäßen – und damit vor Arteriosklerose.[15]

 

Enzyme:

Max Wolf, der Begründer der „Systemischen Enzymtherapie“ sagt: „Das frühzeitige Altern mit all seinen Folgen ist im wesentlichen auf einen Mangel an Enzymen zurückzuführen.“ [16]

 

Antioxidantien:

Dr. Blaylock vom Medical Center der University of Missisippi sagt: Das Altern des Nervensystems scheint mit einem Leben voller Beschädigungen einherzugehen, von denen ich viele um einen gemeinsamen Prozess zu drehen scheinen: die Erzeugung von und Verletzung durch freie Radikale.“[17]

Antioxidantien:

Zu den Antioxidantien, die das Gehirn am kraftvollsten vor dem Angriff freier Radikale schützen, gehören Betacarotin, Alphacarotin, Lycopin und Zeaxanthin. Die Antioxidantien in Obst und Gemüse reagieren miteinander und potenzieren sich dabei. Das kann ein isoliertes Antioxidans niemals leisten.[18]

hohe Konzentrationen von C-und B-Vitaminen, Vitamin E, Q10:

Für die Funktion des Gehirns sind hohe Konzentrationen von C-und B-Vitaminen im Blut besonders wichtig und diese Vitamine sind in Tropenfrüchten reichlich enthalten. Teilnehmer mit hohem Vitamin C-Anteil im Blut schnitten bei Gedächtnis- und Problemlösungstests um 25 Prozent besser ab als die jeweilige Vergleichsgruppe. Wenn es älteren Menschen an nur einem Vitamin – besonders Vitamin C, Thiamin und Riboflavin – mangelte, war das Risiko, dass sie deprimiert, nervös, ängstlich, verwirrt, erschöpft und emotional instabil wurden, besonders hoch. Sie neigten dann zu Wutanfällen, hatten ein schlechteres Kurzzeitgedächtnis und langsamere Reaktionszeiten. Gehirnforscher der Universitäten Göttingen und Gießen kamen zu dem Schluss, dass ein Mangel an Vitaminen sehr schädliche, ja geradezu grausame Auswirkungen auf die Gehirnfunktionen älterer Menschen hat. Besonders gehirnstärkend sind Vitamin C, die Vitamine des B-Komplexes, Vitamin E und Coenzym Q10. Vitamin C und die B-Vitamine finden sich in allen Tropenfrüchten, Vitamin E zum Beispiel in Avocados, Mangos, Kiwis und nativem Palmöl. Letzteres ist auch die reichste Quelle von Q 10, das beispielsweise auch in der Acai-Beere enthalten ist.

Vitamin C ist nicht nur das Schutzschild fürs Gehirn, es kann das Gehirn auch wieder verjüngen. Wie eine Studie an der Texas Woman’s University Denton bereits 1960 zeigte, kann Vitamin C aus frischem Orangensaft sogar den Intelligenzquotienten erhöhen, und zwar um 5-10 Prozent. Vitamin C wirkt geistigem Abbau entgegen und beugt Schlaganfälle vor. Vitamin B6 verbessert das Gedächtnis und schützt vor Gedächtnisverlust. Vitamin B12 verhindert Senilität. Thiamin (B1) beugt Apathie und Demenz vor, sorgt aber auch für eine stabile Stimmungslage und wirkt Lernschwierigkeiten, Ängsten, Depressionen und der Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen entgegen. Niacin kann als universale Gedächtnispille bezeichnet werden, denn dieses B-Vitamin schützt vor Alzheimer und Parkinson, sowie vor Schizophrenie, indem es die Zerstörung der Mitochondrien in den Zellen verhindert.[19]

Vitamin E ist das Superantioxidans für das Gehirn, weil es ausschließlich im fettigen Teil der Zellmembranen aktiv ist. Daher ist Vitamin E, z.B. aus Avocados oder nativem Palmöl, der ideale Schutz fürs Gehirn. Es bewahrt die Gehirnzellen vor Degeneration und dem Angriff freier Radikale und löst sogar Ablagerungen von den Innenwänden der Arterien. Vitamin C recycelt Vitamin E und stimuliert es so zu Höchstleistungen. Ein Vitamin E-Mangel läßt Axone, Fortsätze der Nervenzellen degenerieren und das Kleinhirn schrumpfen.[20]

Mithilfe der Magnetresonanztomographie konnte der österreichische Wissenschaftler Dr. Reinhold Schmidt von der Uni Graz nachweisen, dass das Gehirn von Testpersonen mit sehr niedrigen Vitamin-E-Werten im Blut siebenmal früher Schädigungen aufwies als das von Personen mit hohen Vitamin E-Werten. Wie Dr. Schmidt auch herausfand, sind Personen mit niedrigen Vitamin-E_Werten häufiger von Demenz betroffen. Im Tierversuch konnte Obst mit hohen ORAC-Werten sogar Erinnerungsverluste und Lerndefizite bei alten Tieren ausgleichen. Und was für Tiere gilt, trifft in diesem Fall auch für Menschen zu: Mit Tropenfrüchten können Sie Ihren Körper und Ihr Gehirn tatsächlich verjüngen und bis ins hohe Alter körperlich und geistig gesund bleiben.[21]

 

Gesunde Fette, Zucker meiden, aufs Gewicht achten, Stress abbauen und viel Bewegung in der frischen Luft[22]

 

Schwarzwurzel:

Wer Schwarzwurzeln regelmäßig in seinen Speiseplan einbaut, hat eine bessere Konzentration, kann Vergesslichkeit bekämpfen und bringt das Gehirn auf Hochform. Auf diese Weise wird die Schwarzwurzel zu einem Jungbrunnen.[23]

 

Kirschen:

Die Bioaktivstoffe in den Kirschen stärken das Bindegewebe und schützen die Haut vor frühzeitiger Hautalterung.[24]

 

OPC:

OPC sorgt doppelt für das Bindegewebe. Es macht das Gewebe elastisch und beugt vor, dass sich die Haut spröde verhärtet. Um Kollagen zu erzeugen, braucht der Körper Vitamin C. Sonst wird das Kollagen im Körper zerstört. OPC verzehnfacht die Wirkung von Vitamin C. Enzyme im Körper greifen die Proteine von Kollagen an. OPC heftet sich an das Kollagen und wehrt den Angriff dieser Enzyme ab. OPC verstärkt, dass sich Kollagen bildet. Kollagen ist der Stoff, der Gefäßwände und Haut stark und geschmeidig macht.[25]

 

Wilde schwarze Johannisbeere:

Die wilde schwarze Johannisbeere wirkt gegen das Altern von Herz und Hirn und für gesundes Sehvermögen.[26]

 

OPC:
OPC stoppt den Angriff der freien Radikale auf die Körperzellen. Eine Membran umhüllt die menschlichen Zellen wie ein Schutzmantel. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sorgen, dass die Wände der Zellen flüssig und elastisch bleiben. die flexiblen Zellwände öffnen sich wie eine Tür, wenn Nährstoffe und Sauerstoff ankommen. freie Radikale nehmen die ungesättigten Fettsäuren unter Beschuss. Die Zellwände werden hart und zerstört. Jetzt können die Körperzellen weder mit frischem Sauerstoff noch mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt werden. Das Ergebnis: Die Körperzellen sterben ab.[27]

 

OPC:

OPC senkt den Altersprozess im Immunsystem.[28]

 

Meditation:
Tiefgehende Meditation im eigentlichen Sinne bedeutet eine Erneuerung und Verjüngung der Körperzellen.[29]

 

Lichtquanten-absorbierende pflanzliche Polyphenole:

Die Lichtquanten-absorbierenden pflanzlichen Polyphenole aktivieren über vielfach vernetzte Regelkreise die 02-abhängige Mitochondrienleistung. Das lang gehegte wissenschaftliche Vorurteil, die Alterungsprozesse und damit verbundenen typischen Krankheiten, wie Krebs, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und neurodegenerative Krankheitsformen, seien ein unvermeidbarer natürlicher Verschleißprozess, ist damit in Frage gestellt.

Strukturanaloge Lichtquanten-modulierende pflanzliche Polyphenole, garantiert rückstandsfrei und unbelastet von Schwermetallen und Schadstoffen, sind in kombinierter und besonderer galenischer Zubereitungsform ein Hauptbestandteil der Rezepturen der Cellsymbiosistherapie. Polyphenole können vom Säugetierorganismus nicht synthetisiert werden und besitzen deshalb für den Menschen Vitamincharakter. Sie sind für die intakte Mitochondrienfunktion essentiell. Aus diesem Grunde sind pflanzliche Polyphenole in geeigneter Kombination mit anderen Naturprodukten zur Verhütung und Behandlung schwerwiegender mitochondrialer Leistungsschwächen, Systemerkrankungen und vorzeitiger Alterungsprozesse indiziert.[30]

 

Kokosnüsse und das daraus gewonnene native Kokosöl:

Kokosnüsse und das daraus gewonnene native Kokosöl leiten Schwermetalle, wie etwa Quecksilber aus Amalgamfüllungen, aus dem Körper aus und neutralisieren auch andere Umwelttoxine. Damit können Alterungsprozesse verlangsamt und Verhaltensstörungen, v.a. Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche bei Kindern, vorgebeugt werden.

Wenn eine Schwermetallbelastung vorliegt, sollte regelmäßig das Kokoswasser der jungen Kokosnuss getrunken werden, das es als „Fontana di Coca“ auch im Reformhaus und im Versand gibt.[31]

 

Aroniasaft:

Infolge der therapeutischen Relevanz der Aroniabeeren hat das Komitee des Gesundheitsministeriums der UDSSR sowohl die Verwendung der Früchte und des daraus hergestellten Natursaftes, als auch daraus produzierter Tabletten zur Behandlung des erhöhten Blutdrucks beschrieben. Ein pharmazeutisches Unternehmen in Sibirien stellte fast 30 Jahre lang „Vitamin P“-Tabletten aus Aronia- Früchten her. Bereits Ende der dreißiger Jahre hat die die Blutgefäßpermeabilität beeinflussende Wirkung den Flavonoiden die Bezeichnung Vitamin P eingebracht. Die Flavonoide sind bekannt für ihre gefäßprotektive Wirkung. hohe Präventionswirkung:

Antioxidativ wirksamen Schutzstoffen wird hinsichtlich der Primär- und Sekundärprävention chronisch-degenerativer Erkrankungen ein hoher Stellenwert eingeräumt, der seinen Niederschlag in einer Vielzahl von Forschungsarbeiten zu diesem Thema findet.

Flavonoide hemmen die Oxidation der LDL-Partikel und wirken somit den oxidativ bedingten Initialprozessen entgegen, die zur Arteriosklerose führen. ebenso hemmen sie die Thrombozytenaggregation und können einen positiven Einfluss auf die Gefäßrelaxation entfalten. Epidemiologische Studien weisen auf einen antiarteriosklerotischen und kardioprotektiven Effekt dieser bioaktiven Pflanzenstoffe hin, der u.a. auf das antioxidative Potential dieser  Substanzen zurückzuführen ist. Es ist eine signifikant inverse Korrelation zwischen der Flavonoidaufnahme und der Inzidenz von Herz-, Kreislauferkrankungen zu beobachten. In einer Studie zeigten die Patientengruppen mit der höchsten Flavonoidaufnahme eine um 50% verminderte Gesamtsterblichkeit.[32]

 

Achtung: FASTFOOD:

Fastfood macht alt: Wer viel Fastfood isst, wird schneller alt und krank. Ursache dafür ist nach Ansicht von US-Forschern der hohe Phosphat-Anteil in diesen Lebensmitteln, etwa in Form von Phosphorsäure (E 338) und Natriumphosphat (E 339) als Konservierungsmittel und Schmelzsalz. Wird dem Körper dauernd zu viel Phosphat zugeführt, kann dies zu Nierenerkrankungen, Arterienverkalkung und weiteren Folgeschäden führen, berichten Forscher der Harvard School of Dental Medicine in der Fachzeitschrift „FASEB Journal“. Die Alterung des Körpers werde durch zu viel Phosphat insgesamt beschleunigt.[33]

 

Schlafen:

Ausgiebig zu schlafen ist nicht nur gesund, es schon auch die kostbare Lebensenergie, stärkt die Abwehrkräfte und hält zudem länger jung. Während wir schlafen, schaltet der Organismus auf Sparflamme. Die Verdauung ruht, die Muskeln erschlaffen, die Körpertemperatur sinkt ab, die Atmung wird tiefer und langsamer als während des Tages.

Bei Tieren lässt sich die lebensverlängernde Wirkung des Schlafs gut demonstrieren. Tiere, die einen großen Teil des Tages dösend und schlafend verbringen , haben in der Regel eine höhere Lebenserwartung. Wie schädlich chronischer Schlafmangel sein kann, zeigt eine in der Fachwelt vielbeachtete Arbeit des Forscherteams um Eve van Cauter von der Universität Chicago, die 1999 in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ (Bd. 354) veröffentlicht wurde: Eine Gruppe gesunder, junger Männer wurde in einem Schlaflabor beobachtet. Jede Nacht durften sie nur vier Stunden schlafen. Schon nach einer Woche brachte der Schlafentzug die Hormonregulation und den Stoffwechsel durcheinander. V.a. das Hormon Insulin, welches normalerweise von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird und vor der Zuckerkrankheit bewahrt, konnte den Blutzuckerspiegel nicht mehr richtig regulieren. Innerhalb einer Woche hatte der Schlafentzug die Männer in einen Zustand gebracht, der sonst nur bei alten Menschen oder in einem frühen Stadium der Zuckerkrankheit auftritt. Aufgrund der Studiendaten vermutet Cauter, dass durch chronischen Schlafmangel Alterskrankheiten wie Zuckerkrankheit, Übergewicht, hoher Blutdruck und Gedächtnisstörungen hervorgerufen oder verschlimmert werden. Auch schlechte Laune, Konzentrationsstörungen und schlimmstenfalls Depressionen können Folgen des Schlafmangels sein. Für Ratten ist chronischer Schlafmangel sogar tödlich, denn schon nach kurzer Zeit führen die fehlenden Ruhephasen zu einem Zusammenbruch ihres Immunsystems.[34]

 

Schlaf:

So reagiert der Organismus auf Schlaf und Erholung:

1)      Der Blutdruck sinkt auf seinen Normalwert ab, der i. d. R. unter 140/90 liegen sollte.

2)      Nach einer halbstündigen Ruhepause erreicht die Herzfrequenz den Ruhewert.

3)      Nach etwa zehn Minuten Entspannung nimmt der Sauerstoffverbrauch ab, die Atmung verlangsamt sich. Die Atemfrequenz sinkt von 40 Atemzügen im Stress auf zwölf im Schlaf ab.

4)      Im Schlaf werden weniger Stresshormone gebildet, das Verjüngungshormon Melatonin wird ausgeschüttet.[35]

 

Melatonin:

Melatonin bereitet unseren Organismus auf die Nachtruhe vor: Der Blutdruck sinkt, unser Herz schlägt langsamer, die Augen werden schwerer. In verschiedenen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Melatonin verjüngend wirkt und das Leben verlängern kann. Mischte man Mäusen das Hormon ins Trinkwasser, lebten diese 20 bis 30 Prozent länger als Kontrolltiere, denen das Verjüngungshormon nicht verabreicht wurde. Pflanzte man alten Mäusen die Zirbeldrüsen, das sind Melatonin produzierende Drüsen, junger Tiere ein, überlebten die alten Nager ihre gleichaltrigen Artgenossen um bis zu 50 Prozent. Der genaue Wirkmechanismus des Schlafhormons ist bisher noch nicht exakt geklärt. Möglicherweise ist ein Effekt des Melatonin die Einsparung von Energie durch längeren und erholsameren Schlaf.[36]

 

Eigenproduktion von Melatonin anregen:

Das Hormon Melatonin wird in der Zirbeldrüse (Epiphyse), einer kleinen Drüse im Gehirn gebildet. Mit unserer Nahrung nehmen wir die Aminosäure Tryptophan auf. Tagsüber bildet unser Organismus daraus den Botenstoff Serotonin. Sobald es dunkel wird – die Zirbeldrüse ist über den Sehnerv mit der Außenwelt verbunden – wird Serotonin in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt. Das Schlafhormon Melatonin

-          ist ein wirksames Antioxidans, d.h. es schützt Körperzellen vor Beschädigungen und Altersvorgängen

-          erhöht die Leistungsfähigkeit unserer Abwehrkräfte

-          senkt nachts die Körpertemperatur ab und führt so zu einem geringeren Energieverbrauch

-          verzögert Altersvorgänge.

So regen Sie die Melatoninproduktion an:

(1) Essen Sie nachmittags und abends bevorzugt Nahrungsmittel, die viel Tryptophan enthalten und so den Ausgangsstoff für die Melatoninproduktion liefern:

-          Sojabohnen

-          Erbsen

-          Bohnen

-          Bananen

-          Ananas

-          Nudeln

-          Nüsse

(2) Entspannen Sie sich: Schon nach 30 Minuten Schlaf und Entspannung wird vermehrt Melatonin ausgeschüttet. [37]

 

pflanzliches Antioxidans Alpha-Carotin:

In einer großangelegten Untersuchung, an der mehr als 15.000 Erwachsene beteiligt waren, fanden Wissenschaftler der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC heraus, dass ein hoher Blutspiegel an Alpha-Carotin mit einem deutlich verringerten Risiko einhergeht, in den kommenden 14 Jahren zu sterben. Die Studie wurde vor Kurzem in der Online-Ausgabe der Archives of Internal Medicine veröffentlicht.[38]

 

Achtung: Übersäuerung behindert Zellvorgänge:

Übersäuerung behindert die Stoffwechsel- und Austauschvorgänge in den Körperzellen. Die Zellen altern schneller, sterben vorzeitig ab und können sich nicht genug erneuern. Einzelne Zellen können „entarten“ und sich zu bösartigen Tumoren zusammenschließen.[39]

 

Schwarze Johannisbeeren:

Der lebensverlängernde Effekt von Johannisbeeren beruht wahrscheinlich auf den Gehalt von Anthozyanosiden. Das Mittel Anthozym enthält einen hohen Anteil an schwarzem Johannisbeerextrakt und wird erfolgreich als Krebsmittel und zur Beseitigung altersbedingter Beschwerden eingesetzt.[40]

 

Grüner Tee:

Bester Krebsschutz. Grund: In den Teeblättern sind Katechine enthalten (ein Teeblatt besteht zu 10 Prozent aus diesen Schutzsubstanzen). Sie machen freie Radikale unschädlich – 100 mal stärker als Vitamin C, 25-mal stärker als Vitamin E und doppelt so wirksam wie Rotwein. Die Bodyguards aus der Teetasse binden im Organismus reaktionsfähige Substanzen, die den Alterungsprozess des Körpers beschleunigen. Tipp: 2-3 Tassen jeden Tag.[41]

 

Möhren:

In ihnen steckt 200-mal mehr Beta-Carotin als in Blumenkohl. Daraus bildet der Körper Vitamin A, den Bodyguard für Augen, Lunge, Haut und Schleimhäute. Vitamin A stoppt den Alterungsprozess der Zellen, sorgt für schöne Haut, lässt Fingernägel wachsen, beschert klare Augen. Es arbeitet eng mit dem lebensverlängernden Wachstumshormonen zusammen.[42]

 

Vitamin C und E

Studien haben gezeigt, dass Vitamin-C und E-Präparate die Sterblichkeitsrate an allen Krankheiten um 50 Prozent verringern.[43]

 

Zitrusfrüchte:

Sie liefern gleich ein ganzes Päckchen an altersbremsenden Antioxidantien mit: Carotinoide, Terpene, Flavonoide und Gluthation.[44]

 

Täglich Antioxidantien:

Olivenöl und Nüsse (Vitamin E), Zitrusfrüchte und Paprika (Vitamin ), Salate aus Obst oder Gemüse (Carotine, Kokosnuss (selen) gehören häufig auf den Anti-Aging-Speiseplan.[45]

 

Kurkuma:

Kurkuma enthält den gelben Farbstoff Curcumin (C21H20O6). Kurkuma gehört zu den stärksten Antioxidantien und reduziert u. a. Alterungsprozesse. Sowohl Mäuse im Tierversuch als auch über tausend Menschen zwischen 65 und 95 Jahren einer Studie schnitten bei den Gedächtnistests besser ab, wenn sie Kurkuma in der Nahrung hatten. Ob das gelbe Pulver auch Alzheimer heilt oder verhindert?[46]

 

Ananas:

Bromelainhaltige Präparate werden vor allem in den USA in der Gerontologie zur Verzögerung von Abbauerscheinungen im Alter – „Anti-Aging“ - und auch in der Krebstherapie eingesetzt. Dr. Steven J. Taussig, weltweit anerkannter Bromelain-Experte, starb in letztem Jahr mit 86 Jahren an Altersschwäche. Er hatte 24 Jahre lang täglich Ananas gegessen und Bromelain genommen, und war bis zuletzt geistig rege und körperlich aktiv. Die im Ananas-Enzymgemisch enthaltenen Enzyme wie Ananase, Ananain und Peroxidase bremsen das Wachstum von Krebszellen und verhindert Metastasenbildung. Bei uns verwenden vor allem die Ärzte in der Klinik Silbersee in Hannover-Langenhagen und Professor Maurer in Berlin erfolgreich Ananasenzyme in der Krebstherapie. Ananasenzym-Tabletten zum Lutschen gibt es im Reformhaus – „Granozym“ – oder, konzentrierter, in der Apo-theke, zum Beispiel „Bromelain-POS“ von der Firma „Ursapharm“.[47]

 

Säulen der Gesundheit:

Sonnenlicht heißt Vitamin D-Versorgung. Sonnenlicht ist die vierte Säule der Gesundheit: Bedarfsdeckende Ernährung, regelmäßige Muskelaktivität, ausreichend Schlaf und genügend Sonnenlicht.[48]

 

Magnesiumöl:

Die meisten Mittel gegen Magnesiummangel werden oral eingenommen und haben einen entscheidenden Nachteil: sie wirken nur in geringem Umfang. Magnesiumoxid beispielsweise kommt nur zu vier Prozent im Organismus an. Ganz anders Magnesiumöl. Die Flüssigkeit kann auf die Haut aufgetragen werden. Auf diesem Weg werden hundert Prozent (!) des Magnesiums vom Körper absorbiert.

Das ideale Anti-Aging-Mittel

Magnesium hilft gegen die Leiden und Begleiterscheinungen des Alterns. Da es an der Zellbildung beteiligt ist und unter anderem Bindegewebe erzeugt, löst es Verhärtungen und Verkalkungen auf, es macht beweglicher und reduziert Falten. Das Mineral bekämpft freie Radikale, die die Alterung beschleunigen.

 Magnesium fördert die im Alter nachlassende Produktion von ATP, einem »Energiegenerator« unseres Körpers. Das Mineral stimuliert auch die Bildung von DHEA. Dieses »Superhormon« wiederum kurbelt die Libido an, beflügelt das Gedächtnis, baut Körperfett ab und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Magnesium ist deshalb bestens geeignet Alterungsprozesse aufzuhalten und rückgängig zu machen.[49]

 



[1] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 33

[2] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 33f.

[3] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 34

[4] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 36

[5] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 36

[6] Döll, die Kraft der Antioxidantien, 37

[7] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 38

[8] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 38

[9] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 320

 

[10] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 134

[11] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 140f.

[12] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 142

[13] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 167

[14] Strunz, forever young, 102

[15] Strunz, forever young, 104

[16] Simonsohn, Papaya, 55

[17] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 39

[18] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 41

[19] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 42ff.

[20] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 44

[21] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 44f.

[22] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 454

[23] Bankhofer, Das große Gesundheitsbuch, 544

[24] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 316

[25] Hittich in: Dr. Hittich informiert, Sonder Exemplar Nr. 2378, S. 13

[26] Hittich in: Dr. Hittich informiert, Sonder Exemplar Nr. 2378, S. 13

[27] Hittich in: Dr. Hittich informiert, Sonder Exemplar Nr. 2378, S. 18

[28] Hittich in: Dr. Hittich informiert, Sonder Exemplar Nr. 2378, S. 10

[29] Hirneise, Lothar: „Wie entsteht Gesundheit?“, in: 3E Zentrum, Buocher Höhe.

[30] Kremer, Heinrich: Das Konzept der Cellsymbiosistherapie, S. 7

[31] Simonsohn, Barbara, Heilkraft aus den Tropen, 175

[32] Döll, Michaela: „Obst und Gemüse: Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe avancieren zu Topinhaltsstoffen, in: „Naturheilkunde. Journal für die Ganzheits-Medizin“, S. 3f.

[33] securvital 4/10

[34] Axt, Peter: Vom Glück der Faulheit, 2007, 141ff.

[35] Axt, Peter: Vom Glück der Faulheit, 2007, S. 145

[36] Axt, Peter: Vom Glück der Faulheit, 2007, S. 145f.

[37] Axt, Peter: Vom Glück der Faulheit, 2007, s. 147

[38] S.L. Baker: „Länger leben mit dem pflanzlichen Antioxidans Alpha-Carotin“. In: info.kopp-verlag.de, 7.12.2010

[39] Fischer-Reska: Die Entsäuerungs-Revolution, 2010, S. 122

[40] Hochenegg, Ernährung, die Wunder wirkt, 1995, S. 47

[41] Strunz, Ulrich forever young, 2000, S. 100

[42] Strunz, Ulrich:forever young, 2000, . 102

[43]Strunz, Ulrich: forever young, 2000, S. 43

[44] Strunz, Ulrich forever young, 2000, S. 46

[45] Strunz, Ulrich: forever young, 2000, S. 46

[46] Wachsmuth, Dietrich: „Kurkuma. Gewürz und Heilwunder“ in: http://www.ayurveda-journal.de/artikel-archiv/gewuerze-kraeuter/gewuerze/kurkuma.html

[47] http://www.barbara-simonsohn.de/ananas.htm

[48] Worm: Heilkraft D, S. 7

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

Disclaimer

Beschwerdebilder Übersicht