Arterienverkalkung

(siehe auch Durchblutung oder Durchblutungsstörungen)

 

Maßnahmen gegen Arterienverkalkung: (s. auch „Durchblutung“ und „Durchblutungsstörungen“):

 

Ginko biloba:

Die Wirkstoffe dieser Heilpflanze stehen für eine gute Durchblutung. Gerade im Hinblick auf die Mikrozirkulation in den Geweben können bestimmte Wirkstoffe des Ginko Hilfe bringen. Es ist ein bestens untersuchter und nachgewiesener Effekt, der v.a. im Hinblick auf das Gehirn geschätzt wird.[1]

 

Arteriosklerose:

Ananas, Kiwi, Kokosnuss, Papaya, Pomello[2]

 

Bromelain:

In der Ananas findet sich ein einzigartiges Enzymgemisch, Bromelain genannt. Bromelain wirkt gegen degenerative Erkrankungen, die durch den sog. oxidativen Stress verursacht werden. Zu diesen Krankheiten zählen auch die Arteriosklerose.[3]

 

Omega-3-Fettsäuren:

Dr. Lands fütterte etwa drei Wochen lang Hunde, Katzen und Mäuse mit Fischöl, das reich an Omega-3-Fettsäuren war. Die Ergebnisse waren spektakulär: weniger (künstlich herbeigeführte) Herzinfarkte und Thrombosen und weniger Arterienschäden. Zum Beispiel stoppt eine Blockierung der Blutgefäße den Blutfluß und führt unausweichlich zu Schäden. Aber das Fischöl lindert die Schäden. Bei Katzen lindert das Fischöl die Hirnschäden durch Schlaganfälle. Hunde, die Öle mit Omega-3-Fettsäuren bekamen, erlitten nur zu 3 Prozent Schäden des Herzmuskels, im Vergleich zu 25 Prozent bei denjenigen, die keine Omega-3-Fettsäuren bekamen. Ein möglicher Grund: Fischöle machen das Blut weniger zähflüssig, so dass es leichter fließt. Ein faszinierendes Phänomen: Zellmembranen voller Omega-3-Fettsäuren sind flüssiger und geschmeidiger; deshalb sind diese Zellen besser dazu in der Lage, sich durch verengte Gefäße hindurchzuquetschen und die Gefäße mit Sauerstoff zu versorgen. Wenn Ihre Blutgefäße enger geworden sind, was nach einem bestimmten Alter fast immer der Fall ist, kann das ein lebensrettendes Manöver sein. Es gibt keinen Zweifel. Fischöle können vor Thrombosen schützen – vor Gerinnseln, die das Blut blockieren und damit dem Gewebe den lebensspendenden Sauerstoff entziehen. Bei einem früheren Test stellte Dr. Lands an seinem eigenen Blut fest, dass es weniger dazu neigte, zu den Zusammenballungen zu erstarren zu erstarren, aus denen die üblen Blutgerinnsel entstehen, nachdem er einen Monat lang morgens, mittags und abends einen Löffel Fischöl genommen hatte. Andere Untersuchungen zeigen dasselbe. Japaner, die vom Fischfang leben und viel Fisch essen, haben Blut mit einer geringeren Neigung zur Gerinnselbildung als japanische Bauern.[4]

 

Rote Bete: Achtung: Bio-Rote-Beete, milchsauer vergoren als Saft nehmen (-> hat weniger Nitrat):

Als Rohkostsalat die preiswerteste Verjüngungskur aller Zeiten. Folsäure schützt vor gefährlichen Homocysteinklumpen in den Blutgefäßen – und damit vor Arteriosklerose.[5]

 

Einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure und gesättigte Fettsäuren wie in Kokosöl:

Eine Studie, die in der Zeitschrift American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, ergab, dass bei Frauen, die nach der Menopause einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure und gesättigte Fettsäuren wie Kokosöl zu sich nahmen, die Wahrscheinlichkeit, an Arteriosklerose der Herzkrankgefäße zu erkranken, wesentlich geringer war als in der Vergleichsgruppe.[6]

 

Granatapfelsaft:

Eine 2004 in Israel veröffentlichte Studie ergab, dass Granatapfelsaft die Einengung des Arterienvolumens bei Arteriosklerose-Patienten um 30 Prozent verringerte.[7]

 

Kokosnüsse und Kokosöl:

Kokosnüsse und Kokosöl helfen auch bei Arteriosklerose.[8]

Ginko biloba:

Die Energieversorgung der einzelnen Gehirnzellen wird wieder erhöht. Zugleich wird deren Überlebenszeit wesentlich verlängert. Blutgerinsel können gehemmt werden. Spannkraft und Leistungsfähigkeit des Gehirns werden aktiviert. Man fühlt sich wieder geistig fit und jung. Ermüdete, von der Umwelt angegriffene Gehirnzellen werden regeneriert. Zugleich wird ein Fortschreiten arteriosklerotischer Vorgänge gebremst. In Studien konnte nachgewiesen werden: Patienten mit erheblichen Gedächtnisstörungen, mit zunehmender Vergesslichkeit, Zerstreutheit und Aggressivität veränderten ich durch die Aufnahme der natürlichen Wirkstoffe des Ginko-Baumes. Sie hatten plötzlich keine geistigen Ausfälle mehr, waren nicht mehr teilnahmslos und erbrachten wieder normale Gedächtnisleistungen. Viele parallele Befindlichkeitsstörungen verschwanden. Viele Ärzte haben die Erfahrung gemacht, dass Kuren mit dem Wirkstoff des Ginko-Blattes sechs bis acht Wochen durchgeführt werden sollten.

Interessante Untersuchungen über die Wirkung des Ginko Biloba-Baumes stammen von Dr. Peter Hans-Peter Grau aus Köln-Deutz. Er konnte nachweisen, dass man mit Ginko das Gehirn vorbeugend fit halten und im vorgerückten Alter die geistige Lebensqualität erheblich verbessern kann. Es geht nicht nur eine Regeneration des Gehirns vor sich. Es wird auch vor Durchblutungsschäden geschützt.[9]

 

Knoblauch:

Da das Rauchen die Gefäße verengt und Durchblutungsstörungen verursacht, sollte man als Gegenwaffe Knoblauch einsetzen. Es ist heute nachgewiesen, dass seine Inhaltsstoffe der Arteriosklerose vorbeugen. Raucher sollten zumindest mehrmals im Jahr über einige Wochen täglich drei frische Knoblauchzehen oder standardisierte Knoblauchpräparate aus der Apotheke zu sich nehmen.[10]

 

Knoblauch als Heilpflanze:

bei Herzkranzgefäßverkalkung,  Arterienverkalkung.[11]

 

Lecithin:

Lecithin zählt zu einer Gruppe von fettähnlichen Stoffen, deren wichtigste Bausteine mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie die vitaminähnlichen Substanzen Inositol und Cholin sind. Ein Mangel an Lecithin fördert die Entwicklung der Arteriosklerose.[12]

 

antientzündliche Ernährung, antientzündliche Pflanzenextrakte (Polyphenole), Omega-3-Fettsäuren, Phospholipide, Carnitin:

Die Arteriosklerosis ist die Entzündung der Blutgefäßinnenwände, die Arteriosklerose ist deren Folge mit narbiger, zuwuchernder, bindegewebsartiger Umrandlung der Blutgefäßinnenwände. In ihrer Behandlung auf Basis der Cellsymbiosistherapie spielen die antientzündliche Ernährungstherapie und die antientzündlichen Pflanzenextrakte (Polyphenole), Omega-3-Fettsäuren, Phospholipide und die  - Fettsäure und Phospholipide transportierende vitaminähnliche – Substanz Carnitin eine wichtige, da regulative, die Mitochondrien stabilisierende Rolle.[13]

 

Wasser trinken:

Neben der Mitochondrien versorgenden und entlastenden Ernährungs- und Ausgleichstherapie hat auch die Aufrechterhaltung des Blutflusses höchste Priorität, denn über das Kreislaufsystem erfolgt sowohl der Sauerstoff- wie Nährstofftransport der Zellen und Mitochondrien. Allein die Abwesenheit von ausreichenden Wassermengen im Blut kann die Fließeigenschaften verlangsamen oder träger machen und dadurch zu einer Minderversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen der Mitochondrien führen. Dabei stellt die chronische Entzündung der Blutgefäßinnenwände mit dabei entstehenden Vernarbungen und Zuwucherungen einen maßgeblichen Grund für Durchblutungsstörungen dar.

 

Gesundheit der Blutgefäßinnenwand + Verformbarkeit und Elastizität des Blutes:

Die Probleme beim Transport und der Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen, die sich durch die Arteriosklerosis entwickeln, werden dadurch erschwert, dass die Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen einen Durchmesser von 7 Mikrometer, das sind sieben Millionstel Meter. Unsere kleinsten Blutgefäße, auch Kapillargefäße genannt, haben dagegen nur einen Durchmesser von 3 Mikrometern – also 3 Millionstel Meter! Von diesen Kapillargefäßen besitzt der Mensch so viele, dass sie eine Strecke von 100.000 km bilden könnten. Das entspricht einer 2,5 fachen Umrundung unseres Planeten Erde. In der Fachliteratur erscheinen auch Angaben, die von 250.000 Kilometern Länge berichten.

Dabei pumpt unser Herz jeden Tag 1.800 Liter durch das Blutgefäßsystem, das für die Blutkörperchen eigentlich zu eng ist. Dies ist sinnbildlich mit dem Versuch zu vergleichen, einen Fußball durch ein enges Abflussrohr zu schieben. Das Problem ist dadurch gelöst, dass unsere Blutkörperchen extrem elastisch und verformbar sind, so dass diese sich normalerweise durch die Kapillargefäße hindurchschlängeln können können, indem sie sich strecken. Demnach ist die Gesundheit der Blutgefäßinnenwand und somit das Vorhandensein eines großen Volumens der Blutgefäße ohne Entzündung und narbiger Verengung (ohne Arteriosklerosis und folgender Arteriosklerose) und die Verformbarkeit und Elastizität des Blutes für eine dauerhafte optimale Durchblutung unabdingbar.[14]

 

Shiitake:

In Japan und China finden Shiitake als medizinische Speisen wie andere Pilze und Gemüse eine gezielte Anwendung bei Entzündungen, Tumoren, Magenleiden, Kopfschmerz, Schwindelgefühlen, Leberzirrhose und Arteriosklerose.[15]

 

Knoblauch:

Die Arteriosklerose wird durch Knoblauch gebremst und sogar zum Teil abgebaut.[16]

 

Cellsymbiosistherapie:

Die vom Konzept der Cellsymbiosis abgeleitete Therapieform hat beeindruckende Behandlungserfolge gezeigt Dies gilt nicht nur für sog. austherapierte Krebspatienten, sondern auch für andere Tumorleiden in allen Stadien, zelluläre und humorale Immunschwächen, inflammatorische Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Diabetes auch in der therapieresistenten Form, Osteoporose, Burn-out-Syndrom, CFS, Fibromyalgie, neurodegeneratoive Erkrankungen ink. Alzheimer’sche Krankheit und andere Demenzformen sowie Parkinson’sche Krankheit, Depressionen, Psychosen, und viele andere, primär als Mitochondrialpathien einzustufende Symptomzustände und Leistungsschwächen.[17]

 

Granatapfel / Granatapfelextrakt:

Bei einer Patientengruppe, die an Diabetes erkrankt ist, konnte Granatapfel im Blut gemessenen oxidativen Stress signifikant senken (Senkung des oxidierten LDL- Cholesterins) und den Thiolgehalt signifikant erhöhen (Schwefelgruppen, in diesem Fall Gluthation, mit zellschützender, antioxidativer Wirkung), was zu einer Verzögerung der Arterioskleroseentwicklung bei Diabetikern führt.[18]

 

Granatapfel / Granatapfelextrakt:

Bei Patienten mit Verengung der Kopf versorgenden Blutgefäße (Stenose der Kopf versorgenden Blutgefäße), die über einen Zeitraum von 1-3 Jahren lang Granatapfelsaft konsumierten, konnte sowohl ein bis zu 30%-iger Rückgang der Blutgefäßerkrankung wie auch eine Blutdrucksenkung um 21 % wie Verbesserung des oxidativen Status von 130% erfasst werden.[19]

Schwarzer / Grüner Tee:

Amerikanische und japanische Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass man mit schwarzem und grünem Tee Adernverkalkung vorbeugen kann. Sogenannte Phenole in den Teeblättern bekämpfen jene aggressiven „freie Radikale“, welche die Arteriosklerose fördern.[20]

 

Vitamin E hält die Adern jung:

Studien in Amerika haben ergeben: Patienten, die eine Bypass- Herzoperation hinter sich hatten und die besonders anfällig für Adernverkalkung im Operationsbereich sind, wiesen keine arteriosklerotischen Symptome in den Adern auf, nachdem wie mit Vitamin E versorgt wurden.

Sie sollten sich Vitamin-E- reich ernähren: Mit Vollkornprodukten, Weizenkeimen, Nüssen, Milchprodukten.[21]

 

Aronia-Beeren:

Alternativen könnten Pflanzen sein. Zum Beispiel die Aroniabeere, das Obst ist in Deutschland schon fast vergessen. Weil sie heute fast nur noch in Sachsen professionell in Plantagen angebaut wird, nennen Fans sie zärtlich die „Sächsische Gesundheitsbeere“.

Ende des Sommers sind die Früchte reif. Die sehen aus wie winzige Äpfel, gehen farblich ins Schwarz der Johannisbeeren, ihr Fleisch in Richtung Kirsche. Die Osteuropäer pressen sie seit jeher in Gesundheitssäfte oder drücken sie in Kapseln zurecht. Schon Hildegard von Bingen empfahl Aronias gegen Bluthochdruck, Arteriosklerose und bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen. Medizinisch ist ihre Wirkung kaum erprobt, aber Fakt ist: Die Beere und ihr Saft enthalten beachtliche Mengen an Polyphenolen. Das sind Stoffe, die Tumoren und auch Entzündungen hemmen. Außerdem bringt der Saft den Blutzucker ins Lot.[22]

 

Acjtung: Oxidativer Stress durch Metabolisierung diverser Medikamente:

Die Metabolisierung diverser Medikamente wie z.B. Zytostatika, oraler Kontrazeptiva zu einer vermehjrten Radikalfreisetzung. Freie Radikale attackieren nahezu alle Biomoleküle und verursachen deren oxidativen Schädigung. Membranleakagen, Enzymdysfunktionen und Mutationen der DANN können die Folge dieser Oxidation sein. Die daraus resultierenden Zellschäden sind als Promotoren bei einer Reihe degenerativen Erkrankungen mitbeteiligt.

Radikalassoziierte Erkrankungen (Beispiele).

 - Arheriosklerose[23]

 

Aroniasaft:

Infolge der therapeutischen Relevanz der Aroniabeeren hat das Komitee des Gesundheitsministeriums der UDSSR sowohl die Verwendung der Früchte und des daraus hergestellten Natursaftes, als auch daraus produzierter Tabletten zur Behandlung des erhöhten Blutdrucks beschrieben. Ein pharmazeutisches Unternehmen in Sibirien stellte fast 30 Jahre lang „Vitamin P“- Tabletten aus Aronia- Früchten her. Bereits Ende der dreißiger Jahre hat die Blutgefäßpermeabilität beeinflussende Wirkung den Flavonoiden die Bezeichnung Vitamin P eingebracht. Die Flavonoide sind bekannt für ihre gefäßprotektive Wirkung.[24]

 

Aroniasaft:

Infolge der therapeutischen Relevanz der Aroniabeeren hat das Komitee des Gesundheitsministeriums der UDSSR sowohl die Verwendung der Früchte und des daraus hergestellten Natursaftes, als auch daraus produzierter Tabletten zur Behandlung des erhöhten Blutdrucks beschrieben. Ein pharmazeutisches Unternehmen in Sibirien stellte fast 30 Jahre lang „Vitamin P“- Tabletten aus Aronia-Früchten her. Bereits Ende der dreißiger Jahre hat die Blutgefäßpermeabilität beeinflussende Wirkung den Flavonoiden die Bezeichnung Vitamin P eingebracht. Die Flavonoide sind bekannt für ihre gefäßprotektive Wirkung. hohe Präventionswirkung:

Antioxidantiv wirksamen Schutzstoffen wird hinsichtlich der Primär- und Sekundärprävention chronisch-degenerativer Erkrankungen ein hoher Stellenwert eingeräumt, der seinen Niederschlag in einer Vielzahl von Forschungsarbeiten zu diesem Thema findet.[25]

 

Aroniasaft:

Infolge der therapeutischen Relevanz der Aroniabeeren hat das Komitee des Gesundheitsministeriums der UDSSR sowohl die Verwendung der Früchte und des daraus hergestellten Natursaftes, als auch daraus produzierter Tabletten zur Behandlung des erhöhten Blutdrucks beschrieben. Ein pharmazeutisches Unternehmen in Sibirien stellte fast 30 Jahre lang „Vitamin P“-Tabletten aus Aronia- Früpchten her. Bereits Ende der dreißiger Jahre hat die die Blutgefäßpermeabilität beeinflussende Wirkung den Flavonoiden die Bezeichnung Vitamin P eingebracht. Die Flavonoide sind bekannt für ihre gefäßprotektive Wirkung. hohe Präventionswirkung:

Antioxidantiv wirksamen Schutzstoffen wird hinsichtlich der Primär- und Sekundärprävention chronisch-degenerativer Erkrankungen ein hoher Stellenwert eingeräumt, der seinen Niederschlag in einer Vielzahl von Forschungsarbeiten zu diesem Thema findet.

Flavonoide hemmen die Oxidation der LDL-Partikel und wirken somit den oxidativ bedingten Initialprozessen entgegen, die zur Atherosklerose führen. ebenso hemmen sie die Thrombozytenaggregation und können einen positiven Einfluss auf die Gefäßrelaxation entfalten. Epidemiologische Studien weisen auf einen antiarteriosklerotischen und kardioprotektiven Effekt dieser bioaktiven Pflanzenstoffe hin, der u.a. auf das antioxidative Potential dieser  Substanzen zurückzuführen ist. Es ist eine signifikant inverse Korrelation zwischen der Flavonoidaufnahme und der Inzidenz von Herz-, Kreislauferkrankungen zu beobachten. In einer Studie zeigten die Patientengruppen mit der höchsten Flavonoidaufnahme eine um 50% verminderte Gesamtsterblichkeit.[26]

 

Rotwein:

Genauer gesagt ist es das Resveratol, ein hoch wirksamer Inhaltsstoff des Rotweins. Er hilft u.a., die Blutgefäße elastisch zu halten und Ablagerungen (Plaques) zu vermeiden. Nachweislich kann sogar einem Herzinfarkt vorgebeugt werden.[27]

 

Antioxidantien:

Antioxidantien spielen im Kampf gegen koronare Herzerkrankungen eine besondere Rolle, denn sie können freie Radikale unschädlich machen. Jene Moleküle, die den Zellwänden von Blutgefäßen gefährlich werden und die auch in die Zellkerne eindringen und sie schädigen können. Dies ist dann häufig der Ausgangspunkt für Ablagerungen, die zu einem Gefäßverschluss führen. Antioxidantien verhindern zudem die Ablagerung des schädlichen LDL-Cholesterins in den Blutgefäßen. Bekannte Radikalfänger sind Vitamin C, Vitamin E und Carotinoide.[28]

 

Granatapfel:

Neue Erkenntnisse zeigen, dass die Vitalstoffe des Granatapfels in der Lage sind, Ablagerungen in den Adern nicht nur vorzubeugen, sondern bereits bestehende Ablagerungen z.T. auch wieder abzubauen. Die Forschergruppe um Prof. Aviram, Uni Texas, hat in einer aktuellen Studie zeigen können, dass sich nach einer einjährigen Einnahme von Granatapfelsaft- Kapseln die Ablagerungen in der Halsschlagader um bis zu 35 % zurückbildeten. Dieses beeindruckende Ergebnis hat in der Medizinwelt für Aufsehen gesorgt.[29]

 

Achtung: FASTFOOD:

Fastfood macht alt: Wer viel Fastfood isst, wird schneller alt und krank. Ursache dafür ist nach Ansicht von US-Forschern der hohe Phosphat-Anteil in diesen Lebensmitteln, etwa in Form von Phosphorsäure (E 338) und Natriumphosphat (E 339) als Konservierungsmittel und Schmelzsalz. Wird dem Körper dauernd zu viel Phosphat zugeführt, kann dies zu Nierenerkrankungen, Arterienverkalkung und weiteren Folgeschäden führen, berichten Forscher der Harvard School of Dental Medicine in der Fachzeitschrift „FASEB Journal“. Die Alterung des Körpers werde durch zu viel Phosphat insgesamt beschleunigt.[30]

 

Curry fürs Köpfchen:

Wissenschaftler der Uni Singapur haben jetzt in einer großen Studie herausgefunden, dass Curry die Hirnleistung stärkt und vor Gefäßablagerungen schützt. Die asiatische Gewürzmischung wird je nach Land und Koch unterschiedlich zubereitet, aber Kurkuma, Pfeffer, Chili und Kreuzkümmel sind immer dabei. Besonders das tiefgelbe Pulver der Kurkumawurzel soll die Gehirnzellen auf Trab bringen und sogar Alzheimer vorbeugen.[31]

 

Achtung: Freie Radikale:

Was sind eigentlich freie Radikale:

Freie Radikale sind Atome oder Moleküle, die ungepaarte Elektronen besitzen. Normalerweise sind Elektronen paarweise vorhanden – und nach dieser Zweisamkeit streben auch die „einsamen“ Elektronen. Freie Radikale sind daher sehr reaktionsfreudige Moleküle und dadurch gefährlich. Sie werden im Körper gebildet, können aber auch durch äußere Einflüsse wie Rauchen oder Umweltgifte entstehen. Der Körper verfügt über verschiedene Entgiftungsmechanismen für diese aggressiven Stoffe. So können zum einen bestimmte Enzyme freie Radikale unschädlich machen. Zum anderen gibt es Antioxidantien wie Vitamin E, Vitamin C, Betacarotin und sekundäre Pflanzenstoffe, die freie Radikale „entschärfen“. Werden ie aber nicht abgefangen, reagieren sie im Körper unter anderem mit Zellmembranen und Erbsubstanz und können diese schädigen. Klaut sich ein freies Radikal das fehlende Elektron bei einem anderen Molekül, wird diese selbst zum Radikal – eine verhängnisvolle Kettenreaktion. Kein wunder, dass freie Radikale mit der Entstehung mehrerer Krankheiten in Verbindung gebracht werden, darunter Arteriosklerose und Krebs.[32]

 

Heidelbeeren:

Aufgrund noch ungeklärter Wirkstoffe sind Heidelbeeren imstande, Gehirnverkalkungen entgegenzuwirken. Besonders Verkalkungen der Halsschlagader und der Gehirnbasisgefäße können verhindert werden.[33]

 

Kommentar zu Arterienverkalkung/Arteriosklerose - hoher Blutdruck – Herzinfarkt (von A.Vogel):

-- kommt NICHT von der Kalkeinnahme (S.173)!

-- kommt in der Landbevölkerung Koreas, Japans, der Philippinen und Indonesiens nur ganz selten vor bei Wohlhabenden mit "höherem Lebensstandard". Die Landbevölkerung lebt fettarm mit durchschnittlich 50g Fett und Öl täglich pro Person, meist selbst hergestelltes Fett und Öl mit hohem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, der Kohlehydratbedarf wird meist mit Reis gedeckt (S.169).

-- kann bei längerem Anhalten unheilbare Folgen haben (S.166).

Dr. Vogel:

"Der Mensch 166) zerfällt geistig und körperlich buchstäblich " (S.167). Häufung der Fälle in Europa, "Amerika" und "Australien" (S.167).

Entstehung:

Die Ablagerungen sind eine Degenerationserscheinung der Arterien, wobei die Elastizität der Arterienwände abnimmt (S.173):

-- zuerst kleine Veränderung, sieht aus, wie ein flaches Geschwür (S.167), fettähnliche Stoffe, sogenannte Lipoide (S.173)

-- Entstehen einer Bindegewebewucherung, daran SEKUNDÄR die Kalkablagerung, immer mehr

-- die Arterie verengt, verliert gleichzeitig Elastizität, wird spröd und härter

-- der Blutdruck steigt wegen verengter Arterien (S.167).

Folgen:

-- engere Blutbahnen, das Herz muss kräftiger pumpen, um denselben Stoffwechsel zu gewährleisten, folglich auch höherer Blutdruck (S.174)-- Hirnthromobose: Blutpfropfenbildung im Hirn

-- Hirnembolie: Verstopfung eines Blutgefässes durch körpereigene oder körperfremde Substanzen

dann: Hirnblutungen oder Herzerweiterungen oder Aderbruch in Herznähe, oft auch Nierenschrumpfungen (S.167), Herzinfarkt (S.169).

Schulmedizin

Die Schulmedizin behauptet, die verlorene Elastizität der Arterien hätte Kalkablagerungen als Schutzreaktion vor dem Bruch zur Folge, oder behauptet, erst der Kalk mache die Arterien spröde (S.173).

Ursachen der Arterienverkalkung bis zum Herzinfarkt:

-- fettreiche Ernährung, v.a. tierische Fette und dadurch hohe Cholesterinbildung (S.167)

-- Eiweißüberfütterung und Störung des Gesamtstoffwechsels (S.173)

-- Nikotin verengt v.a. die Herzkranzarterien

-- zu viel tierische Eiweiße: Fleisch, Eier, Käse

-- übermässiger Alkoholgenuss: kann Kapillaren schädigen und so Erkrankung von Arterien begünstigen (S.167)

Behandlung:

-- aussortieren: Eier, Käse, Hülsenfrüchte, Fleisch, alle scharfen und schädigenden Gewürze (S.30)

-- Arterien elastischer machen, zuerst einmal Blutdruck vermindern (S.174):

- Arnika in Hochpotenz D30 als Injektion oder 10 Tropfen in einem Glas heissen Wasser tagsüber schluckweise trinken (S.211)

- Crateagus/Weissdorn, Viscum album/Mistel, Knoblauch, Arterioforce-Kapseln, Bärlauchwein (S.174), Bärlauchwein wie Likör in Alkohol ansetzen (S.31)

Behandlung mit Weissdorn / Crataegus, oder mit Crataegus-Komplex mit Weissdorn und Arnika, reguliert die Herztätigkeit. Dosis: alle halbe Stunden 5-10 Tropfen, bei Abflauen noch 3mal täglich 15-20 Tropfen (S.492).

einsortieren:

- Saftfasten mit Dr. Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basen-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

- Reis-Quark-Salat-Diät mit Naturreis (S.177)

-- Buchweizengerichte und Naturreis haben beide blutdrucksenkende Wirkung

- Buchweizen wie Naturreis mit natürlichen, unschädlichen Küchenkräutern würzen (S.30), in Gemüsebrühe kochen, mit selbst gemachtem Tomatenpüree und Gewürzkräutern, eventuell kalt servieren mit Tomaten und grünem Salat, ev. mit Zwiebeln, Knoblauch und Majoran mischen und daraus Bratlinge machen (S.179)

- Naturreis: Naturreis reguliert zu hohen UND zu niedrigen Blutdruck gleichermassen (S.182), den Reis immer körnig kochen, nie übergaren (S.179), v.a. Reiskleie regeneriert die Arterien (S.167), Naturreis hält Arterien lange jung (S.169), mehrmals die Woche in Variationen einnehmen (S.174), Gemüsereis: mit Zucchetti, oder Tomaten, oder Pilzen, oder Aubergine, oder Peperoni, oder Soja-Keimlinge, mit Rahmquarkvariationen (S.179), ev. bestreuen mit Petersilie und etwas Reibkäse, ev. im Ofen gratinieren (S.179),

auch Süssreis mit Weinbeeren und Mandeln mit Früchtekompott [gekochte Früchte?] (S.179)

- viel Rohsalate (S.30) oder Salatplatten (S.179) mit Sosse aus Zitrone und Öl bzw. Molke und Öl, nie mit Essig (S.30), auch mit Quark, senkt Blutdruck auf natürliche Art und Weise, regeneriert die Adern (S.167), Quark variieren mit Meerrettich, Curry, Gewürzkräuter, Gemüsesäfte (S.177)

-- regelmäßig Zwiebeln essen (S.517)

-- Gemüsenahrung (S.174), mild gedämpfte Gemüse. Speziell im Frühling: Bärlauchsalat, gedämpftes Bärlauchgemüse (S.30)

plus: salzarm essen, wenn dann nur Meersalz, würzen mit Meerrettich, Petersilie, Majoran, Thymian, Peperoni, Paprika, Curry, Knoblauch (S.180)

-- Getränke: milchsäurehaltige Produkte, verdünntes Molkekonzentrat, Säfte wie Randen- oder Rüeblisaft (S.180)

-- Früchte und Gemüse immer getrennt einnehmen, um Gärungen zu vermeiden (S.181)

->> die Verkalkung bildet sich zurück

Unterstützung der Reis-Quark-Salat-Diät:

-- Mistelpräparat Viscum-album-Tinktur, senkt Blutdruck

-- Weissdorn/Crataegus und Arnika stützen die Adern

-- Bärlauchwein (S.182) regeneriert die Adern, im Frühling frisch ernten, als Salat

-- im Sommer und Herbst viel Gemüse essen

-- im Winter Bärlauchwein, Knoblauch- oder Arterioforce-Kapseln (S.183)

plus: eventuell das Urtica-Kalk-Komplex-Präparat, stärkt die Zellenprozesse. Das Kalkpräparat führt NICHT zur Arterienverkalkung (S.174)!

-- Pflanzen mit natürlichem Jodgehalt: v.a. Meerpflanzen, z.B. als Gewürz und Nahrungsmittel verarbeitet: Kelpamare, Trocomare, Kelpaforce, Kelpasan (S.168)

-- Kressearten, Meerrettich, Knoblauch, mässig verwendet auch Bärlauch und Lauch (S.168).

-- Präparate aus der ganzen Rauwollfiawurzel, z.B. das Präparat Rauwolfavena aus Rauwolfia und Hafer

-- Arterioforce-Kapseln: Kombination aus Mistel, Knoblauch, Weissdorn und Passiflora: "wunderbare Hilfe"

-- Gingko biloba: "wunderbare Hilfe"

-- Meerpflanzen / Sea-weed hat ungeklärte, aber offensichtlich kreislauffördernde und kreislauferhaltende Wirkung gegen Arterienverkalkung, Koronathrombose oder Herzinfarkt, wird in Korea, Japan und in vielen chinesischen Provinzen zum Reis in gepressten Seetangblättern gegessen (S.169)

-- Sauerstoffaufnahme durch Laufen und Wandern an frischer Wald- und Meeresluft, bei Erkrankten jedoch nicht in zu hohen Lagen wegen zu dünner Luft (S.168)

-- Umstellung im Beruf: nicht nur einseitige Büroarbeiten machen, nicht nur einseitig am Stammtisch sitzen (S.168).

So kann die Altersgebrechlichkeit vermieden werden, so dass man im Alter gemäss Dr.Vogel nicht "wie auf Eiern laufen" muss (S.168).

Arterienverkalkung: Vorsorge gegen Arterienverkalkung - hohen Blutdruck – Herzinfarkt:

-- keine tierischen Fette

-- mäßiger Genuss von pflanzlichen Fetten (S.169) / Öle: Sonnenblumenöl, Mohnöl, Maisöl, Weizenkeim- oder Distelöl (S.170)

-- mäßiger Genuss von Eiweissen (S.169)

-- Grundlage der Ernährung soll Naturreis sein

-- viel Rohgemüse, ergänzt mit Quark

-- täglich Salate mit Molkekonzentrat und naturbelassenen Ölen (S.170), Zwiebeln essen

-- Pflanzen, die Meerpflanzen enthalten

-- zusätzliche Heilnahrung: Weizenkeimöl, Weizenkeimölkapseln, Sojaforce

-- Kelpasan, nicht bei hohem Blutdruck

-- milder Weisskäse oder Quark, kein gewöhnlicher Käse

-- nur selten, am besten gar kein Fleisch und keine Eiern, nie hart gekochte Eier

-- salzarm essen, wenn Salz, dann nur Meersalz und Herbamare-- laufen und atmen in gesunder Landluft, zumindest am Wochenende (S.170).

Bei Arterienverhärtung:

Bärlauch einnehmen, ist bestes Mittel für Lebensverlängerung oder "Retter aus der Not" in Form von Bärlauchsaft oder Bärlauchwein (S.445).[34]

Herzstörungen:

Herzkranzgefäße (verhärtete und verengte):

Behandlung mit Weissdorn / Crataegus, oder mit Crataegus-Komplex mit Weissdorn und Arnika, reguliert die Herztätigkeit. Dosis: alle halbe Stunden 5-10 Tropfen, bei Abflauen noch 3mal täglich 15-20 Tropfen (S.492)

oder: Weizenkeimöl einnehmen, reguliert mit Vitamin E, "gut bewährt" (S.563)[35]

Granatapfel:

In der Volksmedizin gilt der Granatapfel seit Langem als herzfreundlich, und vor Kurzem wurde seine schützende Wirkung bei klinischen Studien in Israel bewiesen. Der Granatapfel senkte den Blutdruck, verhinderte Arteriosklerose und hatte eine ähnliche Wirkung wie medikamentöse ACE-Hemmer.[36]

 

Zwiebeln und Knoblauch:

Zwiebeln und Knoblauch werden u.a. zur Vorbeugung und / oder Behandlungen von Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Übergewicht, einem hohen Cholesterinspiegel und Bluthochdruck eingesetzt. Dies liegt z.T. an den enthaltenen scharfen und flücjhtigen Schwefelverbindungen, den sog. Thiosulfinaten. Die ohen Knollen sind hervorragend für das Herz, können ihr Arsenal aber auch im gekochten Zustand um diese herzschützenden Verbindungen erweitern. Falls es Ihnen auf die Quercetin-Glycoside der Zwiebeln ankommt (die äußere Schale ist der vermutlich beste Quercetin-Lieferant überhaupt), lässt sich ihre Absorption mit Öl  (Sojaöl u.v.a. Lecithin) verbessern – ein weiterer Grund, das Olivenöldressing für den Salat mit Knoblauch und Zwiebeln zu verfeinern)[37]

 

Rosmarin:

Rosmarin ist ein sehr guter Antioxidantienlieferant. Früher verwendete man ihn zur Konservierung von Fleisch und verhinderte damit, dass das Fleisch ranzig wurde. Derselbe Oxidationsprozess, der Fette ranzig werden lässt, verursacht auch Arteriosklerose – und wenn Rosmarin die Oxidation von Fleisch verhindern kann, sollten Sie gespannt darauf sein, was er erst für ihr Herz tun kann.[38]

 

Wein – besser aber: Traubensaft, denn Alkohol fördert u.a. Darmkrebs, Brustkrebs, zwei sehr häufige Krebserkrankungen ...

Überzeugende Studienergebnisse legen nahe, dass der Genuss von 140 Millilitern Wein den Frauen sowie bis zur doppelten Menge den Männern den Besuch beim Kardiologen erspart. Es ist eindeutig belegt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Herzerkrankung bei Menschen, die moderate Mengen Wein konsumieren, geringer ist als bei denjenigen, die gänzlich darauf verzichten. Darüber hinaus deuten über 30 Langzeitstudien an, dass mäßiger Weingenuss das Herzinfarktrisiko zwischen 25 und 40 Prozent senken kann. Finnische Wissenschaftler fanden heraus, dass bei Männern, die eine Menge von bis zu 12 Gläsern Wein in der Woche tranken, das Risiko eines Schlaganfalls infolge eines Blutgerinsels nur halb so hoch war wie bei denjenigen, die nichts tranken. Bei einem mehr als mäßigem Genuss steigt allerdings auch das Risiko, an den Folgen des Alkoholgenusses zu sterben. Die positive Auswirkung auf Herzerkrankungen ist vermutlich auf den hohen Flavanol- und Bioflavonoidanteil in Trauben und Traubenschalen zurückzuführen. Diese pflanzlichen Stoffe haben zahlreiche Vorteile für die Herzgesundheit. Sie erhöhen z.B. die Produktion von Stickstoffmonoxid in den Zellen der Arterien, was die Erweiterung der Blutgefäße begünstigt. Darüber hinaus hemmen sie die Produktion von Substanzen, die Ablagerungen an den Arterienwänden verursachen. Offenbar können die im Rotwein enthaltenen Flavonoide die Oxidation von LDL-Cholesterin sogar wirksamer verhindern als Vitamin E. Die Bildung von Blutgerinseln unterbinden sie ebenso effektiv.[39]

 

Entzündungen  und oxidative Schädigungen vermeiden:

Es gelingt immer besser, die Ursachen von Herzerkrankungen zu identifizieren, so dass man ihnen schon früh mit einer Ernährungsumstellung, einer Veränderung der Lebensführung oder Medikamenten begegnen kann. Wichtig sind die Faktoren Entzündung und oxidative Schäden. Entzündungen entstehen, wenn das Immunsystem herbeieilt, um Probleme zu beheben und Eindringlinge zu vertreiben. Dieser Schutzmechanismus löst eine chemische Kettenreaktion aus, die ungewollt das Gewebe schädigen kann. Bei Verletzung der Blutgefäße eilen weiße Blutkörperchen (Leukozyten) herbei, um den Schaden zu beheben. Leider geschieht dies im Rahmen einer Entzündungsreaktion, welche die Blutgefäße weiter schädigt, das Blut verdickt und der Bildung von Blutgerinnseln Vorschub leistet. Aus diesem grund sollen die Heilnahrungsmittel in erster Linie Entzündungen lindern.

Die Leukozyten eilen unter anderem deshalb sofort zu den Gefäßwänden, weil es dort zu Ablagerungen kommen kann, wenn die sog. Freien Radikale das LDL-Cholesterin oxidieren oder schädigen. Freie Radikale haben eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Auspuff Ihres Wagens – sie sind ein unvermeidliches, aber gefährliches Abfallprodukt der Energiegewinnung. Im Idealfall können andere Verbindungen in den Zellen, die Antioxidantien, die freien radikale neutralisieren, bevor diese größere Schäden anrichten – so wie der Katalysator Ihres Wagens verhindert, dass ein Großteil der bei der Verbrennung entstehenden Abgase in die Luft gelangt. Oxidiertes LDL-Cholesterin haftet leichter in den Arterienwänden und kann sich besser hineinbohren. Dies wiederum lockt die Leukozyten an und verursacht Entzündungen. Es kommt verstärkt zu Ablagerungen an den Arterienwänden, das Risiko von Blutgerinnseln wächst, und die Bildung freier Radikale nimmt weiter zu.

Es ist ein Teufelskreis. Ziel muss es sein, diese Entwicklung über die Ernährung „kurzzuschließen“, die viele Nahrungsmittel und Kräuter mit entzündungslindernder und antioxidativer Wirkung enthält und noch weitere Vorteile für die Herzgesundhit hat.[40]

 

Polyphenole und Flavonoide:

Flavonoide können, wie Studien ergaben, Kapillargefäße heilen und stärken sowie den Gesamtcholesterinspiegel senken. Zudem sind viele von ihnen in der Lage, die Thrombusbildung zu verhindern.

So wurde beispielsweise in einer Studie (veröffentlicht im Fachblatt „The Lancet“) an mehr als 800 Holländern untersucht, welchen Einfluss Flavonoide auf das Auftreten kardiovaskulärer Krankheiten haben. Bei denjenigen, die die größten Mengen an Flavonoiden zu sich nahmen (v.a. aus Tee), war das Herzinfarktrisikoerheblich geringer als bei denjenigen, deren Nahrung kaum Flavonoide enthielt. Selbst als man andere Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen und Bluthochdruck herausfilterte, war der Einfluss der Flavonoide immer noch deutlich feststellbar.

Flavonoidekomplexesowie Bioflavonoide, die mit Vitamin C oder anderen Nahrungsergänzungsstoffen kombiniert sind, werden meist als Tabletten oder Kapseln angeboten. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 500 bis 1000 mg; handelt es sich um Quercetin und Rutin, liegt sie bei 200 bis 500 mg.

Zu den flavonoidreichen Pflanzen, die gut sind fürs Herz, gehören u.a. Ginko, Heidelbeere, die europäische Mittelmeerpinie, Weißdorn, grüner Tee sowie blaue Trauben bzw. Rotwein.

Ginko:

In Studien an Laborkaninchen sowie an Menschen hat sich gezeigt, dass Ginko den Effekt des sog. Plättchen-aktivierenden Faktors (PAF) hemmen kann, der die Blutplättchen zu Zusammenballen veranlasst, wie der Pflanzenforscher Steven Forster schreibt. Die durchschnittliche Dosis beträgt dreimal täglich 40 mg Ginko bei Standardextrakten, die mindestens 24 Prozent Flavoglykoside enthalten müssen.

Heidelbeere:

In einer italienischen Studie mit Anthozyanidinen (den Wirksubstanzen, die sich auch in Blaubeeren finden), stellte sich heraus, dass Heidelbeerextrakt sowohl den Gesamtcholesterin- als auch den Trigyceridspiegel senken kann. Die empfohlene Dosis eines in Kapseln abgefüllten Extrakts, der mindestens 20 bis 25 Prozent Anthozyanoside enthält, beträgt dreimal täglich 80 bis 160 mg.

Europäische Mittelmeerpinie:

Die Flavonoide dieses Baumes werden zur Herstellung verschiedener herzstärkender Produkte benutzt. Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt 50 bis 100 mg.

Weißdorn:

Dieser Busch hat besondere Aufmerksamkeit verdient, denn sein in der traditionellen Naturmedizin wohlbekannter Nutzen wurde in den letzten Jahren von zahlreichen Studien bestätigt. Die Pflanze ist reich an Polyphenolen, einschließlich Quercetin, Vitexin und Katechin. Wissenschaftler fanden heraus, dass Weißdornextrakt den Serumcholesterinspiegel und den Blutdruck senken kann; außerdem verhütet er Palpitationen (Herzrasen) und Arrhythmien (unregelmäßigen Herzschlag, Herzstolpern). Manche dieser Wirkungen beruhen darauf, dass Weißdorn die großen Koronargefäße erweitert und die Pumpleistung des Herzens erhöht. Außerdem wirkt er leicht entwässernd. In einigen Studien stellte sich heraus, dass Weißdorn sogar eine bestehende Arteriosklerose mildern kann, indem er bereits existierende Plaques abbaut.

In  Deutschland und anderen europäischen Ländern werden aus Weißdornextrakt zahlreiche herzstärkende Mittel hergestellt, die teils rezeptfrei, teils rezeptpflichtig sind. Die meisten naturheilkundigen Fachleute gehen davon aus, dass man Weißdorn über längere Zeit hinweg einnehmen muss, bevor seine Wirkung sich entfaltet, und dass mehrere Wirkfaktoren dabei Hand in Hand gehen. Auch wenn Weißdorn als ziemlich ungiftig gilt und selbst bei höherer Dosierung nur wenig Nebenwirkungen verursacht, warnen Naturheilkundige doch davor, ihn einfach so einzunehmen, wenn man meint, es vielleicht ‚am Herzen zu haben’. Wer Digitalispräparate schluckt, sollte vor einer Weißdorn-Anwendung auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen. Manche Leute, v.a. ältere, nehmen täglich ein niedrig dosiertes Weißdornpräparat als Herztonikum ein, z.B. ein bis zwei Teelöffel Extrakt, 250 bis 500 mg Trockenpulver oder 100 bis 200 mg in Form von Kapseln, die mindestens 1,8 Prozent Vitexin enthalten.[41]

 

Nützliche Nahrungsmittelergänzungen:

Magnesium (optimale Tagesdosis: 450 bis 650 mg) und Vitamin B6 (einzunehmen in einem Vitamin-B-Komplex), 50 bis 1000 mg täglich) können dazu beitragen, die Bildung von Thromben zu senken. Besonders vielversprechend ist B6: Pyridoxin, wie es auch genannt wird, kann die Anreicherung des Bluts mit Homocystein verhindern. Dabei handelt es sich um eine Aminosäure, die verschiedenen Studien zufolge bei der Entstehung von Arteriosklerose und Schlaganfällen ihre Hand im Spiel hat. Anfang 1995 wurde im „New England Journal of Medicine“ eine Studie veröffentlicht, derzufolge bereits 2 mg Vitamin B6, kombiniert mit 0,4 mg Folsäure und 0,01 bis 0,02 mg Vitamin B12, ausreichten, um hohe Homocysteinspiegel im Blut zu senken und das Risiko von Halsschlagader-Verengungen erheblich zu vermindern. [42]

 

Chrom:

Das Spurenelement Chrom ist ein essentieller Bestandteil des sog. Glucosetoleranzfaktors, der die Insulinfunktion regulieren hilft. Das bedeutet, Chrom spielt eine wichtige Rolle im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, zu dem auch die Glucose (der Blutzucker) gehört. Studien deuten darauf hin, dass Chrom möglicherweise auch zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Leiden genutzt werden kann, denn sein günstiger Effekt auf den Blutzuckerspiegel dehnt sich auch auf die Fett- bzw. Cholesterinspiegel aus. Seit langem ist bekannt, dass Zuckerkranke erheblich stärker gefährdet sind als andere, an kardiovaskulären Leiden zu erkranken. In großen Bevölkerungsstudien hat sich herausgestellt, dass Menschen mit hohen Gewebechromwerten signifikant seltener herz- und kreislaufkrank sind; niedrige Chromwerte hingegen gehen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko einher. „Chrom ist vielleicht nur einer der Faktoren die dazu beitragen, dass es zwischen den verschiedenen Kulturen solche Unterschiede im Auftreten von Diabetes und Arteriosklerose gibt“, meint dazu Dr. med. Elson Haas, „aber erzählt sicherlich zu den wichtigsten.“

Wie das Niacin – ebenfalls ein Teil des Glucosetoleranzfakturs – ist Chrom bereits zur Behandlung überhöhtere Cholesterinspiegel eingesetzt worden. In manchen Studien wurden sehr hohe Dosen, bis zu 2 mg täglich, verwendet; positive Effekte auf die Blutfett- und Cholesterinwerte sowie die HDL-Fraktion wurden aber auch bei Pobanden beobachtet, die nur die durchschnittliche Chrommenge von 0,2 bis 0,4 mg pro Tag zu sich nahmen. In einigen vielversprechenden Studien scheint sich anzudeuten, dass die Kombination von Chrom und Niacin bestens geeignet st, die üblichen Nebenwirkungen einer Niacintherapie zur Cholesterinsenkung auf Null zu reduzieren. In einer Studie an älteren Menschen beispielsweise gelang es, mit 0,2 mg Chrom und 0,1 mg Niacin pro Tag den LDL-Wert im Blut signifikant zu senken.

Zu den biologisch aktiven Formen von Chrom gehören der Glucosetoleranzfaktor, Chrompicolinat sowie Chrompolynicotinat. Meist wird das Spurenelement mit anderen Vital- und Ergänzungsstoffen kombiniert; achten Sie beim Einkauf von Multivitamin- bzw. Multimineralstoffpräparaten darauf.

Wie Sie Chrom anwenden können: Chrompräparate werden zumeist als Tabletten (zu je 0,1 oder 0,2 mg), Kapseln oder in flüssiger Form angeboten. Die Durchschnittsdosis für Erwachsene, die ihr Herz schützen wollen, beträgt 0,2 bis 0,4 mg pro Tag.[43]

 

Maßnahmen für Herz und Kreislauf:

Lebensführungsmaßnahmen für Herz- und Kreislauf:

Achten Sie auf optimales Körpergewicht. Viele Risikofaktoren für koronare Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Arteriosklerose usw. hängen eng mit Übergewicht zusammen.

·         Sorgen Sie für körperliche Fitness. Ihr Herz ist schließlich ein Muskel, der Bewegung braucht. Treiben Sie Sport, gehen Sie viel spazieren, tanzen, wandern, fahren Sie mehr mit dem Rad als mitz dem Auto.

·         Meiden Sie Alkohol- und Koffeinexzesse

·         Reduzieren Sie die Menge gesättigter Fette und cholesterinhaltiger Lebensmittel in Ihrer Nahrung, und nehmen Sie statt dessen mehr ungesättigte Fettsäuren, Vollkornprodukte und Ballaststoffe zu sich. Achten Sie auf gesunde Ernährung.

·         Geben Sie das Rauchen auf. Rauchen erhöht Ihr Herzinfarktrisiko um das Dreifache. Zigarettenrauch ist nicht nur schädlich für Ihre Lungen, sondern greift u.a. Ihr Herz an.

·         Versuchen Sie, ungesunden Stress abzubauen, und lernen Sie Entspannungstechniken wi Meditation, Yoga oder Biofeedback, um besser mit Stress umgehen zu können.

·         Homöopathische Mittel können bei Stress, Nervosität, Blutdruckproblemen und „unerklärlichen“ (z.B. psychosomatisch bedingten) Kreislaufstörungen oder Herzleiden sehr wirksam sein. Lassen Sie sich dazu von einem guten Homöopathen beraten.[44]

 

Medizinische Kohle - VORSICHT:

Dabei handelt es sich um reine Kohle, die durch ein spezielles Verfahren besonders aufnahmefähig für Partikel und Gase des Verdauungstraktes gemacht worden ist. Relativ hohe Dosen – 25 bis 50 g pro Tag über einige Monate hinweg – können – vorläufigen Studie zufolge, den Cholesterin und Blutfettspiegel insgesamt erheblich senken, das schädliche LDL sogar um 40 Prozent reduzieren. Es gibt jedoch einen Haken: Solche eine Behandlung darf man nur unter strenger ärztlicher Überwachung durchführen, denn medizinische Kohle kann natürlich auch Nähr- und Vitalstoffe sowie etwaige Medikamente an sich binden und aus dem Körper leiten. Schwere Mangelzustände können die Folge sein.[45]

 

Weißdorn:

Der Weißdorn soll eine gewisse gefäßerweiternde Wirkung haben und die Entspannung und Weitung der Blutgefäße unterstützen. Er wirkt v.a. auf die Koronararterien, erhöht den Blutzufluss zum Herzen und senkt so den Blutdruck.

Im Rahmen einer Studie zur Wirkung des Weißdorns wurden 79 Typ-2-Diabetiker, die meist auch Medikamente gegen Bluthochdruck nahmen, nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt. Sie bekamen vier Monate lang entweder 1200 Milligramm Weißdornextrakt oderein Placebo. In der Weißdorngruppe sank der systolische Blutdruck im Durchschnitt um 2,6 Millimeter-Quecksilbersäule (mmHg) verglichen mit der Placebogruppe, deren Blutdruck sogar leicht stieg. Eine der besten Studien zur Wirkung von Weißdorn bei Bluthochdruck ergab einen Rückgang des systolischen Blutdrucks von 160 mmHg auf 150 mmHg. Die positive Wirkung der Pflanze lässt sich möglicherweise auf ihren hohen Flavonoidgehalt zurückführen. Flavonoide sind hochwirksame Antioxidantien, von denen einige mit einer blutdrucksenkenden Wirkung in Verbindung gebracht werden. Kochen Sie einen Tee aus einem Esslöffel getrocknetem Weissdorn pro Tasse Wasser und trinken Sie täglich bis zu 2 Tassen davon. [46]

 

L-Carnitin:

Wie das Coenzym Q10 ist auch Carnitin eine natürlich im Körper vorkommende Substanz, die im Muskelgewebe gespeichert wird und für das Funktionieren des Herzens unentbehrlich ist. Carnitinmangel entsteht u.a. durch allzu starke körperliche Bewegung (z.B. Hochleistungssport), Krankheit oder ungenügende Zufuhr mit der Nahrung. Mit zunehmendem Alter sinkt der Carnitinspiegel im Körper meist ab. Für den Fettstoffwechsel ist diese Substanz unbedingt vonnöten: Sie „begleitet“ die Fettsäuren dorthin, wo sie verbrannt werden, nämlich in die Mitochondrien der Zellen (kleine Zellorganellen, die für die Fettverbrennung wichtig sind). Hier wird bei der Oxidation von Fetten ATP freigesetzt, eine Substanz, die Energie zum Herzen befördert, damit es richtig punpen kann. Kurz, das Herz braucht Carnitin als Energiespender. Besteht Carnitinmangel, reichern sich die Fettsäuren im Herzmuskel an, statt verbrannt zu werden, und können die Herzzellen und damit die Herzfunktion schädigen.

Studie ergaben, dass Carnitin einen potentiellen therapeutischen Nutzen bei der Behandlung von Angina pectoris, Arrhythmien und Arteriosklerose hat. Eine tägliche Carnitinzufuhr von 750 bis 1000 mg pro Tag reduziert demnach den Gesamtcholesterinspiegel sowie die Triglyceridwerte, erhöht den HDL-Anteil und verbessert die Herzleistung.

Carnitin ist vorwiegend in Nahrung tierischen Ursprungs enthalten. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass die L-Form dieser Aminosäure sicherer und  effektiver ist als die D-Form oder das DL-Carnitin. Als Nahrungsergänzung wird meist L-Carnitin angeboten.

Wie Sie Carnitin anwenden können: Meist wird es in Kapseln und Tabletten zu je 250 bis 500 mg oder aber in flüssiger Form angeboten. Die tägliche Durchschnittsdosís, mit der Sie Herzerkrankungen vorbeugen helfen können, beträgt 250 bis 500mg.[47]

:

Alternative Arteriosklerosebehandlung und Heidelbeeren:

Neben den schulmedizinischen Arteriosklerose-Entstehungs-Theorien gibt es daher noch einige andere. So zum Beispiel jene, die erklärt, dass die Cholesterinwerte nicht deshalb steigen, weil zu viel Cholesterin gegessen wird, sondern weil die mit tierischen Eiweißen überlastete Leber entweder versehentlich zu viel Cholesterin produziert oder das vorhandene Cholesterin einfach nicht mehr abbaut. Hier wäre die Lösung, nicht die Fette, sondern die tierischen Eiweiße aus dem Speiseplan zu streichen (und natürlich ungesunde Fette durch hochwertige zu ersetzen).

Eine andere Theorie geht davon aus, dass Cholesterin deshalb von der Leber gebildet wird, weil es zum Kitten kleinster Risse in den Blutgefäßen benötigt wird. Die Risse in den Blutgefäßen erscheinen natürlich auch nicht einfach so, sondern – so lautet die Erklärung – aufgrund eines deutlichen Mangels an Vitalstoffen, ganz besonders an Vitamin C.

Studie: Heidelbeeren verhindern Ablagerungen in den Blutgefäßen

Jetzt entdeckten Wissenschaftler zum ersten Mal den direkten Beweis dafür, dass eine natürliche Substanz existiert, die der Bildung von Ablagerungen an den Blutgefäßwänden entgegen wirken und die das Wachstum dieser Ablagerungen sowie die Verengung der Blutgefäße verhindern kann: Die Heidelbeere.[48]

 

Blaubeeren:

Wirkstoffe in Beeren können Blutgefäße weiten.

Zu diesem Ergebnis kommen Rimm und Kollegen, nachdem sie die Daten einer Studie mit insgesamt 93.600 Frauen zwischen 25 und 42 Jahren ausgewertet haben. Über einen Zeitraum von 18 Jahren hatten die Teilnehmerinnen alle vier Jahre Fragebögen zu ihrer Ernährung ausgefüllt. Insgesamt 405 Teilnehmerinnen hatten im Verlauf der Studie einen Herzinfarkt erlitten. Bei der statistischen Analyse der Daten stellten die Forscher fest, dass jene Frauen, die mindestens dreimal in der Woche Heidelbeeren oder Erdbeeren gegessen hatten, um ein Drittel seltener von einem Herzinfarkt betroffen waren als jene, die höchstens einmal pro Monat die Beeren verzehrt hatten.

Aedín Cassidy von der University of East Anglia in Norwich jubiliert: "Wir haben gezeigt, dass der erhöhte Verzehr dieser Früchte bereits in jungen Jahren das Risiko eines Herzinfarkts im späteren Leben senken kann", sagte der Erstautor laut einer Pressemitteilung über die Ergebnisse.

Der Effekt, so erklären die Studienautoren, sei vor allem den Anthocyanen zuzuschreiben. Anthocyane gehören zu einer großen Gruppe von pflanzlichen Wirkstoffen, den sogenannten Flavonoiden. Sie sollen die Blutgefäße im menschlichen Körper fit halten, indem sie unter anderem die Arterien weiten und die Entstehung von Plaques in den Blutgefäßen verhindern.[49]

 

Kokosöl:

In letzter Zeit stehen bestimmte Viren (Cytomegaloviren) und Bakterien (Helicobacter pylori) sowie Chlamydia

pneumoniae ganz oben auf der Liste der Risikofaktoren für Herzkreislauf-Erkrankungen. Diese Mikroorganismen

können zum Beispiel von der Mundhöhle durch kleine Wunden in den Blutstrom gelangen

und Arterienwände besiedeln und schädigen. Diese kleinen Verletzungen führen dann zur Plaquebildung.

Antibiotika helfen nur bei Herzkrankheiten, die durch Bakterien verursacht werden. In Bezug auf Viren sind

sie wirkungslos. Es gibt allerdings etwas, das sowohl Bakterien als auch Viren bekämpft: mittelkettige gesättigte

Fettsäuren in Kokosnussöl! Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass die MKFS gegen alle

drei mögliche Mikroorganismen, die für die Entstehung von Plaques verantwortlich sein können, wirken.

Noch wirksamer ist allerdings folgende Kombination: Kokosöl mit Lauchgemüse bzw. rohem Knoblauch.

Das freigesetzte Allicin kann alle Membranwände mühelos durchdringen und ist fettlöslich: ein natürliches

„Su-per-Antibiotikum“ und ein extrem wirksames Antioxidans.[50]

 

Ananas / Bromalain:

Bromelain befreit die Arterien von Ablagerungen. Das Kalium in der Ananas senkt ebenfalls den Blutdruck, indem einer Verengung der Adern vorgebeugt wird.[51]

 

 



[1] Bio 2009/2

[2] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 320

[3] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 63

[4] Carper, Nahrung ist die beste Medizin, 105f.

[5] Strunz, forever young, 104

[6] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 85

[7] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 139

[8] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 177

[9] Bankhofer, DAs große Buch vom gesunden Leben, 24

[10] Bankhofer, Das große Buch des gesunden Lebens, 259

[11] Schneider, Nutze die Heilkraft unserer Nahrung, 463

[12] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 149

[13] Ralf Meyer, Chronisch gesund, 115

[14] Ralf Meyer, Chronisch gesund, 115f.

[15] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 174

[16] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 221

[17] Kremer, Heinrich: Das Konzept der Cellsymbiosistherapie,  S. 5

[18] Meyer, Ralf: Chronich krank, 151

[19] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 151

[20] Bankhofer, Hademar, Das große Buch vom gesunden Leben, 86

[21] Bankhofer, Hademar, Das große Buch vom gesunden Leben, 92

[22] Die Welt, „Cola senkt den Blutdruck“, 1.6.2010.

[23] Döll, Michaela: „Obst und Gemüse: Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe avancieren zu Topinhaltsstoffen, in: „Naturheilkunde. Journal für die Ganzheits-Medizin“, S. 3

[24] Döll, Michaela: „Obst und Gemüse: Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe avancieren zu Topinhaltsstoffen, in: „Naturheilkunde. Journal für die Ganzheits-Medizin“, S. 3f.

 

[25] Döll, Michaela: „Obst und Gemüse: Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe avancieren zu Topinhaltsstoffen, in: „Naturheilkunde. Journal für die Ganzheits-Medizin“, S. 3f.

[26] Döll, Michaela: „Obst und Gemüse: Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe avancieren zu Topinhaltsstoffen, in: „Naturheilkunde. Journal für die Ganzheits-Medizin“, S. 3f.

[27] Bio, April/Mai 2010, S. 47

[28] Bio, Juni/Juli 2008, S. 61

[29] htttp://openp.de

[30] securvital 4/10

[31] Quelle unbekannt

[32] Öko-Test, 11/2003

[33] Hochenegg, Ernährung, die Wunder wirkt, 1995, S. 47

[34] Quelle: http://www.geschichteinchronologie.ch/med/DrVogel/10_allgemeine-krankheiten.htm

Wahrscheinlich aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A. Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

(-> der Artikel, den Palomio daraus zusammengestellt hat, dürfte lauten: (und findet sich auf der oben angegebenen Internetseite): Dr. Vogel: Naturheilkunde mit Gemüse, Früchten, Blumen, Ölen und Milch; 10. Krankheitsbehandlungen: Allgemeine Krankheiten

von Michael Palomino).

[35] Quelle: http://www.geschichteinchronologie.ch/med/DrVogel/10_allgemeine-krankheiten.htm

Wahrscheinlich aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A. Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

(-> der Artikel, den Palomio daraus zusammengestellt hat, dürfte lauten: (und findet sich auf der oben angegebenen Internetseite): Dr. Vogel: Naturheilkunde mit Gemüse, Früchten, Blumen, Ölen und Milch; 10. Krankheitsbehandlungen: Allgemeine Krankheiten

von Michael Palomino).

[36] Duke, James: Heilende Nahrungsmittel, 3. Auflage, München, 2010, 283.

[37] Duke, James: Heilende Nahrungsmittel, 3. Auflage, München, 2010, S. 287

[38] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 3. Auflage, München, 2010, S. 288f.

[39] Duke, James: Heilende Nahrungsmittel, 3. Auflage, 2010, S. 286f.

[40] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 3. Auflage, 2010, S. 281f.

[41] Mayell, Mark: Forever fit, 1998, S. 264-266

[42] Mayell, Mark, Forever fit, 1998, s. 271f.

[43] Mayell, Mark, Forever fit, 1998, S. 278f.

[44] Mayell, Mark, Forever fit, 1998, S. 285f.

[45][45] Mayell, Mark: Forever fit, 1998, S. 271f.

[46] Duke: Heilende Nahrungsmittel, 3. Auflage, München, 2010, S. 118f.

[47] Mayell, Mark, Forever fit, 1998, S. 277f.

[48] http://www.zentrum-der-gesundheit.de/heidelbeeren.html

[51] Simonsohn, Barbara  Die sagenhafte Heilkraft der Ananas, 160

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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