Bauchspeicheldrüsenkrebs

 

Skiitake:

Eine Ernährung mit Shiitake hat sich als besonders wirksam erwiesen bei Tumorerkrankungen der Bauchspeicheldrüse. [1]

 

Reishi:

Der Reishi wird erfolgreich eingesetzt als begleitende Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs. [2]

 

Maitake:

Der Maitake wird verwendet bei begleitender Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses. [3]

 

Igelstachelbart:

Der Igelstachelbart wird verwendet bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. [4]

 

Agaricus blazei murrill:

Agaricus wird in erster Linie eingesetzt zur Krebsprävention und Krebstherapie. Agaricus blazei murril stoppt bei vielen schweren Krebserkrankungen höchst erfolgreich das Wachstum und wirkt sogar rückbildend. Dies wurde bei Bauchspeicheldrüsenkrebs in Studien nachgewiesen. [5]

 

Brokkoli-Inhaltsstoff Sulphoraphan:

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben entdeckt, dass der Brokkoli-Inhaltsstoff  Sulforaphan resistente Tumorstammzellen in Pankreastumoren verwundbar macht. Rund 12.650 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an einem Bauchspeicheldrüsenkarzinom. Häufig wird die Erkrankung erst spät bemerkt. Das Pankreaskarzinom breitet sich aggressiv aus, setzt Absiedelungen in anderen Organen und ist gegenüber gängigen Behandlungstherapien weitgehend unempfindlich. Verantwortlich dafür sind vermutlich sogenannte Krebsstammzellen, die sich sehr gut regenerieren können und gegen Chemotherapie und Bestrahlung resistent sind.

Je mehr Tumorstammzellen vorhanden sind, desto aggressiver verhält sich der Tumor. Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl oder Grünkohl haben einen hohen Gehalt an Sulforaphan, einen Wirkstoff gegen Krebs. ES schützt Körperzellen vor Schäden im Erbgut und leitet den Zelltod ein, wenn Zellen sich unkontrolliert teilen. Brokkoli besitzt von diesen Gemüsearten den höchsten Sulphoraphan-Gehalt. [6]

 

Die in Kurkuma enthaltenen Curcuminoide:

Die in Kurkuma enthaltenen Curcuminoide erwiesen sich als wirksam bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. [7]

 

Mittelkettige Triglyceride:

Mittelkettige Triglyceride MCT) gelten als schnell verfügbare Energiequelle für die Zelle und deren Mitochondrien. Sie haben im Durchschnitt einen Brennwert von 8,25 kcal/g. Der weitaus größte Teil der mittelkettigen Fettsäuren wird in der Leber oxidiert. Fettsäuren gehören zu den Molekülen. die sehr reaktionsträge sind. Bevor sie Reaktionen eingehen können, müssen sie mittels Coenzym A aktiviert werden. Da die innere Mitochondrienmembran jedoch für Acyl-CoA-Verbindungen undurchlässig ist, erfolgt der Transport über das Transporteiweiß (Carrier, von englisch „tragen“) Carnitin. Dieser Träger kann die innere Mitochondrienmembran (Mitochondrienwand) ungehindert passieren.

Nahrungsfette (Triglyceride) setzen sich aus Glycerin und unterschiedlichen Fettsäuren zusammen. Letztere können kurz-, mittel- oder langkettig sein. Die Art der Fettsäure bestimmt die Eigenschaft der Fette und die Bedeutung für die menschliche Ernährung. Übliche Nahrungsfette wie beispielsweise Butter, Margerine, Pflanzenfette und –öle enthalten Triglycerine mit langkettigen Fettsäuren, sog. LCT-Fette (langkettige Troglyceride) Der Prozess der Verdauung dieser Fette ist kompliziert und störanfällig, wenn  eine Neigung zu Verdauungsstörungen (z.B. bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen) besteht oder Erkrankungen der Verdauungsorgane (z.B. Bauchspeicheldrüsenunterfunktion) vorhanden sind. Einen wesentlich geringeren Verdauungsaufwand benötigen daher Fette, die aus mittelkettigen Fettsäuren bestehen. MCT-Fette können im Darm schnell und leicht ohne Aufspaltung von Gallensäuren und Enzyme (Lipasen) in die Schleimhautzellen des Dünndarms gelangen und direkt in das Blut abgegeben werden.

Nahrungsfette können eine mögliche Ursache für Blähungen, Neigung zu Durchfällen, Oberbauchbeschwerden oder fettglänzende Stühle sein. Eine Reihe von Erkrankungen, die die Maldigestion (Mangelverdauung) und Malabsorption (Mangelaufnahme) betreffen, erfordern den Einsatz spezieller diätischer Speisefette, sog. MCT-Fette (mittelkettige Triglyzeride). Maldigestion bedeutet eine schlechte Verdauung der Nahrung, Malabsorption eine schlechte Aufnahme von Nahrungsbestandteilen durch die Schleimhautzellen des Dünndarms. Für Menschen mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Gallensteinen, Mukoviszidose, chronische Darmentzündungen, Zöliakie / einheimischer Spue, Durchfallerkranklungen auf Grund zu geringer Bildung von Gallensäure, Zustand nach operativer Magen(teil)entfernung, Kurzdarmsyndrom oder AIDS kann es sinnvoll sein, MCT-Fette zu verwenden. Kokosöl enthält mittellange Fettsäureketten, die in erster Linie Energie liefern und kaum als Fett gespeichert werden. Sie sind leicht verdaulich. MCT wird in der Cellsymbiosistherapie mit Krillöl (dominant), Arganöl und L-Carnitin kombiniert eingesetzt. [8]

 

Karotten:

Das aufregendste an Karotten ist, dass sie so ungeheuer vielversprechend sind bei der Eindämmung der schlimmsten, unheilbaren Krebsarten, vor allem von Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Spannende Studien zeigen, dass schon bescheidene Mengen von Karotten, besonders das Betakarotin in Karotten, möglicherweise sowohl das Fortschreiten von Krebs verzögern als auch den Krebsmechanismus zerstören, der die Zellen in bösartige Wucherungen verwandelt.

Mit erstaunlicher Regelmäßigkeit tauchen Karotten in Untersuchungen auf, die bestimmte Nahrungsmittel als krebsbekämpfend ausweisen. Eine ausgezeichnet dokumentierte schwedische Studie bezeichnete zum Beispiel 1986 Karotten als eines von zwei Nahrungsmitteln, die bei der Abwehr von Bauchspeicheldrüsenkrebs herausragen, einem besonders gefährlichen Tumor, der mit dem Rauchen in Verbindung gebracht wird (das zweite waren Zitrusfrüchte). Wer „fast“ täglich Karotten aß, verringerte das Risiko, Bauchspeicheldrüsenkrebs zu bekommen, beträchtlich. [9]

Wenn Sie den bestmöglichen Schutz vor Krebs erreichen wollen, essen Sie einen Teil der Karotten gekocht. Das Kochen setzt die Karotine frei, von denen angenommen wird, dass sie die wirksamen Stoffe beim Schutz des Gewebes vor karzinogenen Angriffen sind. Aus gekochten Karotten bekommen Sie zwei- bis fünfmal soviel Karotin wie aus rohen. Aber kochen Sie die Karotten nicht zu weich; zerkochte Karotten büßen viel von dem kostbaren Betakarotin ein. [10]

 

Beeren, Zwiebeln, Äpfel und Grünkohl:

Beeren, Zwiebeln, Äpfel und Grünkohl können das Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken, um bis zu 23 Prozent senken. Das hat eine amerikanische Ernährungs- und Krebsstudie mit mehr als 18.000 Teilnehmern gezeigt. Bei Rauchern, die sich viel von diesen Obst- und Gemüsesorten ernährten, war das Studienergebnis noch deutlicher: Sie konnten ihr Risiko, zu erkranken, sogar um fast 60 Prozent vermindern. Der Grund hierfür könnte den Forschern zufolge in den Flavonolen liegen, die in diesen Obst- nund Gemüsesorten reichlich enthalten sind. Allerdings geht man bislang davon aus, dass diese sekundären Pflanzenstoffe aufgrund ihrer chemischen Struktur freie Radikale abfangen und unschädlich machen. Doch der Beweis, ob dies der richtige biologische Mechanismus ist, steht noch aus. [11]

 

Betacarotin Lycopin:

Besonders Wassermelonen enthalten das Betakarotin Lycopin, welchesdas Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, deutlich senken kann. Eine Studie am Karmanos Cancer Institute der Wayne State University, USA, ergab, dass Männer, die vor der Prostata-Operation eine Extra-Portion von 30 Milligramm Lycopin zu sich nahmen, niedrigere Antigenwerte (PSA) aufwiesen und kleinere, weniger aggressive Tumore hatten. Bisher haben mehr als 70 Studien die Zusammenhänge zwischen hohen Lycopin-Werten im Blut und einem generell verminderten Krebsrisiko aufgezeigt. Die Vorteile einer lycopinreichen Kost machen sich besonders bei Prostatakrebs, Lungenkrebs und Magenkrebs bemerkbar. Eine Schutzwirkung war bei folgenden Krebsarten festzustellen: Bauchspeicheldrüsenkrebs, Dickdarmkrebs, Speiseröhrenkrebs, Rektumkrebs, Mundkrebs, Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs. Studien ergaben, dass Lycopin-Nahrungsergänzungsmittel bei weitem nicht so effektiv sind wie lycopinreiche Nahrung. In Früchten werden zahlreiche synergetische, sich verstärkende Effekte beobachtet, wie z.B. Beispiel zwischen Lycopin und Betacarotinen. [12]

 

Brokkoli:

Die Häufigkeit von Pankreaskarzinomen (Krebs der Bauchspeicheldrüse) soll deutlich zurückgehen, wenn viel Brokkoli gegessen wird. [13]

 

Ernährungsempfehlung bei Bauchsdpeicheldrüsekrebs:

Zitronen, Grapefruits, Karotten und Papayas. [14]

 

Orangen:

Orangen schützen vor bösartigen Krebserkrankungen der Eingeweide. Besonders groß ist die Schutzwirkung vor Bauchspeicheldrüsen-Karzinomen. [15]

 

Zitronen:

Zitrusfrüchte bieten wie Karotten und Äpfel Schutz vor krebsartigen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. [16]

 



[1] Gesellschaft für Heilpilze: Heilpilze, 6

[2] Gesellschaft für Heilpilze: Heilpilze, 6

[3] Gesellschaft für Heilpilze: Heilpilze, 23

[4] Gesellschaft für Heilpilze: Heilpilze, 27

[5] Gesellschaft für Heilpilze: Heilpilze, 36

[6] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 158

[7] „Kurkuma“, in: Raum und Zeit, Mai/Juni 2010, S. 9

[8] Meyer, Ralf, Chronisch krank, 168f.

[9] Carper, Jean, Nahrung ist die beste Medizin, 323

[10] Carper, Jean, Nahrung ist die beste Medizin, 327

[11] alverde, ... (genauere Angaben der Quelle liegen nicht vor)

[12] Simonsohn, Heilkräfte aus den Tropen, 208f.

[13] Hochenegg, Ernährung, die Wunder wirkt, 1995, S. 27

[14] Hochenegg: Ernährung die Wunder wirkt, 80

[15] Hochenegg, Ernährung, die Wunder wirkt, 44

[16] Hochenegg, Ernährung, die Wunder wirkt, 52

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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