Bindegewebe

 

Freie  Radikale unschädlich machen:

Freie Radikale stürzen sich auch gern auf Proteine (Eiweiße), und diese sind u.a. als Gerüststoffe am Aufbau unseres Körpers mitbeteiligt. Das Bindegewebe wird von Proteinen zusammengehalten. [1]

 

Vitamin C:

ist für die Erneuerung des Bindegewebes notwendig. Die empfindlichen Kollagenfasern werden nur in Anwesenheit von Vitamin C richtig zusammengesetzt und erhalten erst dadurch ihre netzartige Struktur.

 

vorzeitige Hautalterung vermeiden:

Vitamin C macht die freien Radikale unschädlich und sorgt für ein festes Bindegewebe. Raucher sehen deswegen häufig „alt“ aus, weil die durch den Tabakkonsum gebildeten freie Radikale dem Körper wertvolles Vitamin C (Radikalfänger) rauben und das Bindegewebe schwächen. (Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 77f.)

 

Vitamin E:

Vitamin E schützt als Antioxidans das Bindegewebe und kollagene Fasern, die als empfindliche Eiweißstrukturen unsere Haut geschmeidig halten. [2]

 

OPC aus Traubenkernen:

Traubenkerne eignen sich  - wie keine andere Quelle -. zur Gewinnung von OPC , da die Konzentration dieser Supermoleküle  hier besonders hoch ist. Prof. Masquelier wies nach, dass die dort vorhandenen oligomeren Procyanidide eine antioxidative Wirksamkeit besitzen, die 18mal höher ist als diejenige von Vitamin C. Bestimmte OPC-Formen wirken etwa 50mal sich stark gegen freie Radikale wie Vitamin E. Damit wird diesen schädlichen kleinen Teilchen so richtig das „das Licht ausgeblasen“. Damit diese Stoffe allerdings tatsächlich gut wirken können, müssen sie über den Darm in das Blut gelangen. Das von Masquelier entwickelte OPC-Produkt Masquelier’s Original OPCs-Anthogenol ist 100% biologisch verfügbar. Es ist wasserlöslich, verteilt sich in kurzer Zeit in den Geweben des Körpers und kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Damit sind die empfindlichen Gehirnzellen vor dem Angriff der freien Radikale geschützt. Die oligomeren Pro(antho)cyanide schützen die Fette in unserem Körper vor der Oxidation, wirken der Verklumpung des Blutes entgegen und tragen auf vielfältige Weise zur Gesunderhaltung der Blutgefäße bei. Außerdem stärken sie das Bindegewebe und schützen die Haut und die Augen vor den aggressiven freien Radikalen. Weiterhin wirken sie Entzündungen entgegen und blockieren ein Enzym (Hyaluronidase), welches an der Freisetzung von Histamin mitbeteiligt ist. Dieses Gewebshormon ist für die typischen Beschwerden bei allergischen Erkrankungen (Rötung, Schwellung, Juckreiz) mitverantwortlich. Somit können sich oligomere Procyanidine auch positiv bei Allergien auswirken. [3]

 

Coenzym Q10:

Coenzym Q 10 unterstützt Vitamin E im Kampf gegen die Hautalterung. Freie Radikale, die durch die Sonne oder Luftschadstoffe in der Haut entstehen, werden „abgeschossen“. Dabei hat das Vitamin E einen „Coenzym-Q10-sparenden“ Effekt, weil es dieses recycelt. Damit stellen Vitamin E und Conezym Q 10 eine sinnvolle Kombination dar, die in Bezug auf die Verzögerung der Hautalterung gute Dienste leisten können. Coenzym Q10 hemmt außerdem den Abbau des straffenden Kollagens und fördert die Neubildung des Bindegewebsgrundstoffs Hyaluronsäure. [4]

 

Rote Bete:

Als Rohkostsalat die preiswerteste Verjüngungskur aller Zeiten. Ihre Folsäure bastelt Nukleinsäuren zusammen, kurbelt so die Zellerneuerung an. Schon eine Stunde nach eine Rote-Bete-Dessert ist der Neuaufbau von Bindegewebe meßbar: Die roten Rüben sorgen in Turbotempo für feste Fingernägel, feste Haare und straffe Haut. Folsäure schützt auch vor gefährlichen Homocysteinklumpen in den Blutgefäßen – und damit vor Arteriosklerose. [5]

Kirschen:

Rote Anti-Aging-Kur: Lassen Sie sich von ½ Pfund Kirschen binnen 1 Woche den Körper reinigen. Pflanzenfarbstoffe (Anthocyane) schwemmen überflüssige Harnsäure (Gichtverursacher) aus dem Körper. Die Biostoffe straffen Haut und Bindegewebe, schützen vor Falten und Cellulite. Vitamin C schützt vor Stress, kräftigt das Immunsystem; Folsäure und Kalzium unterstützen die Bildung roter Blutkörperchen und helfen beim Entgiften. [6]

 

Kieselsäure:

Kieselsäure arbeitet an der Erneuerung von Haut und Bindegewebe mit. [7]

 

Papain aus der Papaya:

Enzyme sind Bio-Katalysatoren, die alle körperlichen Prozesse, wie Denken, Bewegung und Verdauung, erst möglich machen und sie dann sozusagen „anfeuern“. Papain ist eine Protease, ein eiweißspaltendes Enzym. Es hilft bei der Eiweißverdauung und Eiweißrückstände aus dem Darm und dem kollagenen Bindegewebe. [8]

 

Zitrone:

Der Bioaktivstoff Rutin, der ganz gering im Fruchtfleisch, in großen Mengen aber in der weißen, schwammigen Masse der Zitrone zu finden ist, stärkt das Bindegewebe, baut es auf und kann daher Cellulite vorbeugen. [9]

 

Kirschen:

Die Bioaktivstoffe in den Kirschen stärken das Bindegewebe. [10]

 

Gerste:

V.a. als Vollkorn (Schrot, Mehl) zeigt Gerste gute Effekte bei Bindegewebsschwäche. [11]

 

OPC:

OPC sorgt doppelt für das Bindegewebe. Es macht das Gewebe elastisch und beugt vor, dass sich die Haut spröde verhärtet. Um Kollagen zu erzeugen, braucht der Körper Vitamin C. Sonst wird das Kollagen im Körper zerstört. OPC verzehnfacht die Wirkung von Vitamin C. Enzyme im Körper greifen die Proteine von Kollagen an. OPC heftet sich an das Kollagen und wehrt den Angriff dieser Enzyme ab. OPC verstärkt, dass sich Kollagen bildet. Kollagen ist der Stoff, der Gefäßwände und Haut stark und geschmeidig macht. [12]

 

ACHTUNG: Die Sofort- und die Typ-3-Allergie:

Die Sofort-Allergie, die bereits nach wenigen Sekunden oder Minuten nach Aufnahme eines Fremdeiweißes auftritt, wird durch Abwehreiweiße namens Immunglobulin E ausgelöst. Bei der Typ-3-Allergie dagegen handelt es sich um Zeit verzögert auftretende allergisch-entzündliche Reaktionen, dir erst vier bis 72 Stunden nach der Eiweißaufnahme in Erscheinung treten und von dem Immunglobulin G-1-4 gestartet werden. Die Zyp-3-Allergie wird daher auch „maskierte allergische Reaktion“ oder „Spät-Reaktion“ genannt.

Prinzipiell wird nach jeder Nahrungsaufnahme das Immunsystem aktiviert. Nicht jeder Mensch, der Immunglobulin G-1-4-Antikörper gegen Nahrungseiweiße bildet, zeigt jedoch allergische, entzündliche oder degenerative Erkrankungen. In der Cellsymbiosistherapie spielen IgG-1-4-Antikörpertests eine wichtige Rolle. Warum dies so ist, versteht man, wenn man weiß, wie Abwehrreaktionen des Körpers generell – auch gegen Nahrungsmittelproteine – ablaufen können.

Bei jeder allergischen Reaktion wird das Hormon Histamin ausgeschüttet. Dies gilt sowohl bei der Sofort-Allergie, die durch Immunglobulin E ausgelöst wird, als auch bei der durch Immunglobulin G-1-4 gestarteten „Spät-Reaktion“. Dieses Hormon Histamin kann, wenn es nicht durch das im Blut meßbare Enzym Diaminoxidase schnell genug abgebaut wird, folgende Mechanismen im Organismus auslösen:

-        Erweiterung der Blutgefäße, was zu einem Flüssigkeitsaustritt aus den Blutgefäßen in das Gewebe  führen kann – und damit zu einem Anschwellen und einer Druckzunahme in dem betroffenen Gebiet (phasenweise geschwollene Finger, Gesichtspartien, Gewichtszunahme durch Wassereinlagerung)

-        Geschieht dies im Gehirn, so kann Migräne entstehen, da die aus den Blutgefäßen ausgetretene Flüssigkeitsmenge die Gehirnnerven komprimieren kann.

Dabei werden entzündungsfördernde Botenstoffe des Immunsystems freigesetzt (Typ-1-Cytokine, die durch Immunglobulin G-1-3 stimuliert werden), die die Freisetzung von Stickstoffmonoxidgas aktivieren (NO-Gas), was zu Muskel-, Bindegewebe- und Gelenkentzündungen führen kann (Inaktivierung der Mitochondrienfunktion mit reduzierter Zellleistung und Aktivierung der notwendigen Zellregenerationsleistung mit Aktivierung des G-Genoms mit Zuckerverstoffwechselung und Milchsäurebildung). [13]

 

Curcumin:

Curcumin wirkt gegen Krebszellinien bei Nervenzellkrebs wie Sarkome (vom Bindegewebe ausgehender Krebs). [14]

 

Colostrum:

Jedes Muttersäugetier produziert für die erste Versorgungsphase des Stillens Colostrum. Diese Substanz dient dazu, das Immunsystem zu trainieren und zu vervollständigen. Außerdem sind im Colostrum Wachstumsfaktoren enthalten. Da die Pacentaschranke von Kühen wesentlich weniger Abwehreiweiße zum Fötus durchläßt als die beim Menschen, enthält Kuhcolostrum eine bis zu 40-fach erhöhte Konzentration von Immunstoffen als menschliches Colostrum; es besteht dabei eine mehr als 99%-ige Übereinstimmung der Inhaltsstoffe. Mit der Aufnahme von Colostrum wird dem Neugeborenen eine Stimulation des Immunsystems und der Wachstumsfaktoren geboten. Ein kranker, verletzter oder Immunsystem geschwächter Organismus soll damit eine Unterstützung bei der Regeneration von Zellkomplexen erfahren, z.B. verbesserte Heilung von muskulären Verletzungen, Unterstützung des Immunsystems und somit gesteigerte Abwehrleistung des Systems gegen Krankheitserreger.

Colostrum findet eine ernährungsadjuvante Anwendung zum Kollagenaufbau. [15]

 

Achtung: Übersäuerung und Bindegewebe:

Übersäuerung ist verantwortlich für die Ablagerung von Schlacken im Bindegewebe, in den Muskeln und Gelenken. Auch das erschwert die Durchblutung und Versorgung der Zellen, Gewebe und Organe, beeinträchtigt die Nerventätigkeit, schränkt die Beweglichkeit ein und verursacht oft heftige Schmerzen wie Neuralgien, Kopfweh und Migräne. [16]

 

FLOR ESSENCE:

Eine ganz besondere Kräutermixtur, die durch das Wissen, das Beobachten und durch die Erfahrungen der Medizinmänner des Ojibwa Indianerstammes in Kanada entstanden ist, wird heute unter dem Namen Flor Essence angeboten. Flor Essence besteht aus den folgenden 8 Kräutern:Klettenwurzel, Nordamerikanische Ulmenrinde, Kleiner Wiesensauerampfer, Brunnenkresse, Kardobenediktenkraut, Rotklee, Braunalgeblüten und Rhabarberwurzel. Die Kräuter werden biologisch angebaut und sind Natur belassen. Gekauft werden können sie als Teebeutel oder als lose Teemischung und auch als trinkfertiges Konzentrat. Flor Essence soll die Fähigkeit besitzen, die Gifte im Körper und zwar aus dem Fett und dem Bindegewebe, zu sammeln, unschädlich zu machen und auszuscheiden. Die Entgiftung des Körpers soll lebensverlängernd wirken und Schmerzen lindern. Tumore sollen positiv beeinflusst und verändert werden können. Flor Essence wird deshalb bei verschiedenen Krebserkrankungen empfohlen. Auch gegen Diabetes, Parkinson, Rheuma und Asthma, Allergien und Arthritis kann Flor Essence eingenommen werden. Flor Essence wirkt außerdem Blut aufbauend, unterstützt die Darmflora und stärkt das Immunsystem. Wichtig ist eine regelmäßige Einnahme, die morgens und abends erfolgen sollte. Die genaue Anwendung des Kräutertees und seiner Zubereitung steht auf der Packungsbeilage. Die Einnahme des Kräutertranks kann zu Beginn ein Schwächegefühl und eine leichte Müdigkeit auslösen, führt aber dann relativ schnell zu körperlichem Wohlbefinden. Da die Wirkung bereits nach wenigen Wochen oder auch erst nach Monaten zu spüren sein kann, sollte die Dosierung individuell vorgenommen werden.  [17]

 

Tee:

Die im Tee enthaltenen Tannine sind offenbar bei der äußeren Behandlung offener Wunden von Nutzen. Einer russischen Studie zufolge beschleunigt ein aus Teenlättern gewonnenes Öl die Wundheilung. Dr. John Boik, Akkupunkturtherapeut und Autor des Buches Cancer and Natural Medicine erklärt, dass Flavonoide die Kollagenfasern stabilisieren. Im Tee finden sich zahlreiche Flavonoide und Catechine, welche die Kollagenbildung anregen. Duke würde versuchen, die Wundheilung durch das Auflegen von Beuteln mit schwarzem oder grünen Tee zu unterstützen. [18]

 

Zitrusfrüchte:

Studien ergaben, dass mit der Nahrung aufgenommenes oder äußerlich angewandtes Vitamin C die Wundheilung anregt. Das Vitamin wird zur Bildung von Kollagen benötigt – des Gewebes, das die Hautzellen zusammenhält. Es unterstützt das Immunsystem und hat eine antioxidative Wirkung. Beides zusammen lässt Wunden heilen. Wenn Sie umgekehrt nicht ausreichend Vitamin C aufnehmen, werden die Kollagenfasern schwächer. Schnitte und Schürfwunden heilen langsamer. Ganz gleich, was für eine Verletzung Sie haben – oder ob sie völlig unversehrt sind: Bemühen Sie sich, mindestens 500 Milligramm Vitamin C täglich in Form von Obst und Gemüse aufzunehmen. Wenn Sie schon älter sind oder rauchen, sollten sie lieber gleich 1000 Milligramm anstreben. Füllen Sie Ihren Speicher nicht ausschließlich mit Vitamin-C-haltigen Zitrusfrüchten, sondern erhöhen Sie ihre Zufuhr auch durch den Mehrverzehr von Erdbeeren, Brokkoli, Cantaloupe-Melonen, Tomaten, Paprikaschoten und Kartoffeln.

Jim La Vlle ist studierter Apotheker, Naturheilkundler und Gründer des LaValle Metabolic Institute in Cincinnati. Er empfiehlt, in einer Sprühflasche einige Esslöffel Vitamin-C-Pulver mit ½ Tasse Aloe-Vera-Gel zu mischen (beides ist in den meisten Reformhäusern erhältlich). Gut schütteln, damit ich das Vitamin C löst, und mehrmals täglich auf die Wunde sprühen. Diese Methode funktioniert sehr gut.

Ein Vitamin-C-haltiges Nahrungsmittel, das bei äußerer Anwendung die Infektion von Schnitt- und Schürfwunden verhindern kann, ist die Orange. In der chinesischen Medizin legt man Orangen auf Wunden, um Gifte und Schwermetalle herauszuziehen. Die Naturärztin Dr. Carolyn Dean und TCM-Guru Jeffrey Yuen rühmen die Kraft der Orange, den Körper von Giften zu befreien. Duke selbst bevorzugt Camu-Camu, sofern die Früchte gerade Saison haben. Er hält sie für die beste Vitamin-C-Quelle der Welt und schätzt die antiseptische Wirkung. [19]

 

Erdbeeren:

Eine Handvoll Erdbeeren pro Tag festigt das Bindegewebe und beugt Cellulite vor. [20]

 



[1] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 51

[2] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 92

[3] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 130f.

[4] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 140f.

[5] Strunz, forever young, 104

[6] Strunz, forever young, 102

[7] Strunz, forever young, 105

[8] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 230

[9] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 336

[10] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 316

[11] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 153

[12] Hittich in: Dr. Hittich informiert, Sonder Exemplar Nr. 2378, S. 13

[13] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 84-86

[14] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, S. 135f.

[15] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, S. 152f.

[16] Fischer-Reska: Die Entsäuerungs-Revolution, 2010, S. 122

[17] www.medi-infos.de

[18] Duke, James: Heilende Nahrungsmittel, 2010, 3. Auflage, S. 478.

[19] Duke, James: Heilende Nahrungsmittel, 2010, 3. Auflage, S. 478f.

[20] Strunz, Ulrich: forever young, S. 100

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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