Blasenkrebs

 

Schutzwirkung vor Blasenkrebs durch:

Karotten, Milch, Brokkuli, Rosenkohl, Kohl, Blumenkohl, Krautsalat, Grünkohl, Pastinak, Steckrüben [1]

 

Kreuzblütler:

Alle bisher durchgeführten Untersuchungen deuten darauf hin, dass Gemüsearten aus der Familie der Kreuzblütler an vorderster Stelle für die krebshemmende Wirkung einer an Obst und Gemüse reichen Ernährung verantwortlich sind. Bei einer Analyse von 252 Fällen von Blasenkrebs, die sich während eines Zeitraums von 10 Jahren bei 47.909 Beschäftigten des Gesundheitswesens entwickelt hatten, zeigte sich: Der Verzehr von fünf oder mehr Portionen von Kreuzblütlern und insbesondere Brokkoli oder Kohl pro Woche halbiert das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, im Vergleich zu den Personen, die nur eine Portion oder weniger dieser Gemüsearten verzehren. [2]

 

Grüner Tee:

Dem grünen Tee kommt eine Vorreiterrolle in jeder Ernährungsweise zu, die sich dem Ziel der Krebsprävention verschrieben hat. Er weist unter allen Lebensmitteln mit den höchsten Gehalt an krebshemmenden Stoffen auf; tatsächlich bestehen Teeblätter zu mehr als einem Drittel ihres Gewichts aus Catechinen. Diese Moleküle stören zielgerichtet eine Vielzahl von Prozessen, die bei der Entwicklung von Krebszellen wirksam sind! Der hohe Catechin-Gehalt des grünen Tees spielt eine extrem wichtige Rolle bei der Krebsprävention, denn zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass der regelmäßige Genuss dieses Getränks das Erkrankungsrisiko für bestimmte Krebsarten reduziert. Das gilt v.a. für Prostata- und Blasenkrebs. EGCG – das wichtigste Catechin im grünen Tee – besitzt aufgrund seiner chemischen Eigenschaften und seines relativ großen Vorkommens die Fähigkeit, bestimmte Mechanismen zu blockieren, die Krebszellen für ihre Vermehrung und für die Invasion von Nachbargewebe nutzen. Insbesondere kann es die Bildung eines neuen Blutgefäßnetzes durch den Prozess der Angiogenese verhindern. Da diese Angionese eine wesentliche Voraussetzung für die Progression aller Tumoren bildet, stellt die Hemmung dieses Prozesses durch den täglichen Konsum von grünen Tee zweifellos eine der besten derzeit verfügbaren Strategien dar, um die Progression dieser Mikrotumoren zu unterbinden.

Will man die Vorzüge des grünen Tees voll ausnutzen, dann kommt es darauf an, die Sorten  mit dem höchsten Gehalt an Catechinen (und damit an EGCG) zu wählen und sie regelmäßig zu konsumieren, damit der EGCG-Blutspiegel dauerhaft hoch genug ist, um präkanzeröse Zellen unablässig anzugreifen. Nehmen Sie zu diesem Zweck lieber grüne Tees aus Japan, die mehr Catechine enthalten, und lassen Sie die Blätter 8 bis 10 Minuten lang ziehen, um ein Maximum dieser Wirkstoffe zu extrahieren. Mit drei Tassen auf diese Weise zubereitetem Tee nehmen Sie die erforderliche Menge an Catechinen auf, um gegen die Progression von Tumoren vorzubeugen. [3]

 

betakarotinreiche Gemüse, darunter Karotten:

Achtung: Karotten kochen (Kochen setzt die Karotine frei):

Betakarotinreiche Gemüse, darunter Karotten sind in epidemiologischen Studien in Verbindung gebracht worden mit niedrigeren Risiken auf Krebs der Blase. [4]

 

Nahrung gegen Blasenkrebs:

Karotten, rote Rüben, Magermilch, Brokkoli, Preiselbeeren und Radieschen. [5]

 



[1] Jean Carper, Nahrung ist die beste Medizin, 489

[2] Béliveau: Krebszellen mögen keine Himbeeren, 82

[3] Béliveau, Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch 115

[4] Carper, Jean, Nahrung ist die beste Medizin, 326

[5] Hochenegg: Ernährung die Wunder wirkt, 80

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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