Brust

 

Bruststraffung:

Grapefruit, Kaki, Kaktusfeige, Orange (Blutorange) [1]

 

grüner Tee:

Die Catechine, besonders wirkungsvolle, radikalfangende Vertreter der Bioflavonoide, sind im grünen Tee fünffach mehr konzentriert als im schwarzen Tee. Achten Sie bei der Zubereitung von Grüntee darauf, dass das Wasser nicht zu heiß (nicht über 70 Grad ist, sonst werden die hitzeempfindlichen Schutzstoffe zerstört! Die Antioxidantien aus grünem Teehaben es in sich. Sie verringern das Risiko für Haut-, Magen-, Brust- und Prostatakrebs, stärken das Abwehrsystem und hemmen die Ausbreitung von Bakterien und Viren. Zudem normalisieren sie erhöhte Blutfett- und Leberwerte. Allerdings sollten, um positive Wirkungen zu erzielen, täglich mindestens sechs bis acht Tassen Grüntee konsumiert werden. Die im Grüntee enthaltenen Radikalfänger sind um ein Vielfaches (Faktor 50) effizienter als die bekannten Radikalfänger (z.B. Vitamin C und E). [2]

 

Granatapfel:

Die im Granatapfel enthaltenen Bioflavonoide machen aus dieser Frucht eine antioxidativ wirksame Zellschutzbombe. Der Granatapfelextrakt oder das aus den Samen gewonnene Öl schlägt freie Radikale in die Flucht. Das Granatapfel-Saatöl ist die reinste Antioxidantienbombe und enthält besondere Fettsäuren und Phytoöstrogene. Aus den Kernen der reifen Früchte kann mithilfe eines besonders schonenden Verfahrens (Kaltpressung) ein einzigartiges Öl (z.B. in delima Kapseln PEKANA Naturheilmittel GmbH, www.pekana.com, auch in der Apotheke erhältlich) gewonnen werden. Für die Gewinnung von einem Kilogramm Granatapfel-Saatöl werden 500 Kilogramm wildwachsende Früchte verwendet. [3]

von besonderem Interessse sind die im Öl enthaltenen Phytoöstrogene, die gerade Frauen mit den typischen Wechseljahresbeschwerden (z.B. Hitzewallungen, Schweißausbrüche) helfen können. Während dieser Zeit unterliegt die Frau einer nachlassenden Östrogenproduktion, die verantwortlich ist für diese Beeinträchtigungen. Phytoöstrogene können hier Abhilfe schaffen. Sie wirken regulierend auf den Hormonhaushalt, unterstützen die Gesunderhaltung der Knochen und Gefäße und wirken der Faltenbildung entgegen. Die im Granatapfel-Saatöl (delima) enthaltenen Phytoöstrogene nehmen – von ihrer besonderen Struktur her – eine Sonderstellung ein. Wie wissenschaftliche Untersuchungen (mit Tieren) gezeigt haben, besitzt das Öl eine zellschützende Wirkung und bremst die Ausbildung bestimmter, hormonabhängiger Krebsarten wie Brust- oder Prostatakrebs. Es wurde an der Universität von Wisconsin (USA) an Mäusen gezeigt, dass der Granatapfel nicht nur der Vermehrung der Prostatakrebszellen entgegenwirkt, sondern auch der Tumormarker zurückging. [4]

 

das Limonen in der Zitrone:

Das Limonen in der Zitrone beugtMagen-, Brust- und Lungenkrebs vor. Im Labor haben sich unter dem Einfluß von Limonen aus der Zitrone Tumore zurückgebildet. [5]

 

Kohl (Rotkohl, Weißkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl).

Kohl zeichnet sich durch den Gehalt an schwefelhaltigen Glucosinolaten aus. Die Abbauprodukte dieser sekundären Pflanzenstoffe (Isothiocyanate, Thiocyanate und Indole) beugen Infektionen vor und hemmen das Krebszellwachstum (Brustkrebszelllinien) [6]

 

Die in Kurkuma enthaltenen Curcuminoide:

Die in Kurkuma enthaltenen Curcuminoide erwiesen sich als wirksam bei Brustkrebs. [7]

 

Granatapfel / Granatapfelextrakt:

In einer Studie konnten Prostatakrebs-Patienten durch den täglichen Konsum von Granatapfelsaft ihren PSA-Wert, den zentralen Biomarker bei Prostatakrebs, drei Mal länger konstant halten als vor der Behandlung. Nach diesem Erfolg wird die Studie nun ausgeweitet. In einer Zellkulturstudie aus dem Jahr 2008 konnte außerdem gezeigt werden, dass auch im Spätstadium des Prostatakrebses Granatapfelsaft noch einen positiven Effekt auf die Zellstruktur haben kann. Eine weitere Reihe von Studien zeigt, dass fermentierte Granatapfelpolyphenole besonders gegen Brust- und Prostatakrebs sowie Leukämie wirkungsvoll sind. [8]

 

Achtung: Cadmium:

Forscher von der Georgetown-Universität in Washington berichten, dass z.B. das Schwermetall Cadmium bei Ratten körperliche Veränderungen wie das Sexualhormon Östrogen verursacht. Sie fanden in den Tieren nach Cadmium-Einwirkung vergrößerte Gebärmuttern, verstärktes Wachstum von Brustdrüsen und genetische Reaktionen wie auf Östrogene. Auch setzte bei weiblichem Nachwuchs die Pubertät früher ein. Übertragungen auf den Menschen konnte dies ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bedeuten. In dieser Studie wurden bislang als harmlos geltende Konzentrationen des Schwermetalls eingesetzt, die unter der von der Weltgesundheitsorganisation vorgegeben Grenzwerte lagen. [9]

 



[1] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 321

[2] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 126

[3] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 134

[4] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 135

[5] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 337

[6] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 147

[7] „Kurkuma“, in: Raum und Zeit, Mai/Juni 2010, S. 9

[8] Meyer, Ralf, Chronisch gesund, 150f.

[9] Runow: Wenn Gifte auf die Nerven gehen, 1996, S. 34f.

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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