Darmkrebs

 

Dickdarm- und Mastdarmkrebs – Warnsymptome: Änderung der Stuhlgewohnheiten, Blut im Stuhl [1]

 

Achtung: Folgende Krankheitszeichen können auf Darmkrebs hinweisen und gelten bereits als Spätsymptome:

-        länger andauernde unklare Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe

-        Blut- und Schleimabgang bzw. entsprechende Auflagerungen auf dem Stuhl ebenso wie ein Wechsel der Stuhlgewohnheiten

-        Ein unbemerkter Blutverlust führt zu einer Blutarmut (Anämie), die sich mit Leistungsabfall, Müdigkeit, Atemnot in Ruhe und bei Belastung sowie einem schnellen Pulsschlag äußern kann

-        Auch ein ungewollter Gewichtsverlust kann auf eine chronisch zehrende Krebserkrankung hinweisen

Selbstverständlich können die genannten Symptome auch bei anderen Krankheiten auftreten. Dennoch sollte man eine bösartige Erkrankung durch ärztliche Untersuchungen ausschließen. [2]

 

Skiitake:

Eine Ernährung mit Shiitake hat sich als besonders wirksam erwiesen bei Tumorerkrankungen der Verdauungsorgane. [3]

 

Igelstachelbart:

Der Igelstachelbart wird verwendet bei Darmkrebs. [4]

 

Agaricus blazei murrill:

Agaricus wird in erster Linie eingesetzt zur Krebsprävention und Krebstherapie. Agaricus blazei murril stoppt bei vielen schweren Krebserkrankungen höchst erfolgreich das Wachstum und wirkt sogar rückbildend. Dies wurde bei Darmkrebs in Studien nachgewiesen. [5]

 

Ballaststoffzufuhr:

u.a. spielt die Ballaststoffzufuhr eine wichtige Rolle (z.B. Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 25)

 

Vitamin C:

Diejenigen mit der besseren Vitamin-C-Versorgung erkrankten seltener an Darmkrebs. [6]

 

Kresse:

Es lohnt sich, Gartenkresse als Salatwürze zu verwenden, denn in jüngster Zeit hat man herausgefunden, dass sie Stoffe enthält, die gegen Dickdarmkrebs wirken. [7]

 

Reis enthält tumorbekämpfenden Wirkstoff:

Reis enthält, weil er ein Saatgut ist, hohe Mengen von Proteasehemmstoffen, von denen angenommen wird, dass sie Krebs verzögern. Darüber hinaus hat Reiskleie in Tierversuchen das Risiko auf Darmkrebs verringert (aber nicht annähernd so wirkungsvoll wie Weizenkleie). 1981 meldeten japanische Wissenschaftler aus Sapporo dennoch drei aus Reiskleie isolierte tumorbekämpfende Substanzen zum Patent an. Ein amerikanischer Professor verglich den Pro- Kopf- Verzehr verschiedener Nahrungsmittel und stellte fest, dass der höchste Reisverbrauch (wie der von Bohnen und Süßmais) in Zusammenhang stand mit den niedrigsten Raten von Dickdarm-, Brust- und Prostatakrebs. [8]

 

Goji-Beere:

Die in der Goji-Beere enthaltenen Polysaccharide schützen den Darm vor Krebs, binden Toxine und Krankheitserreger und beugen Darmentzündungen vor. [9]

 

Doldenblütler (Petersilie, Koriander, Kreuzkümmel, Fenchel, Anis:,

Die Doldenblütler sind eine sehr artenreiche Familie, zu der Gewürzkräuter wie Petersilie, Koriander, Kerbel, Fenchel und Kreuzkümmel (Kumin) sowie Gemüse wie Karotten, Pastinaken und Sellerie gehören. Die Doldenblütler sind für die Krebsprävention v.a. aufgrund des hohen Gehalts an Apigenin interessant, einem Polyphenol mit extrem starker Anti-Krebs-Wirkung. Tatsächlich hemmt dieses Molekül im Laborversuch die Vermehrung einer beeindruckenden Zahl von Krebszellen, insbesondere von Zelllinien der am weitesten verbreitesten Krebsarten unserer westlichen Gesellschaften: Brustkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs und Prostatakrebs. Apigenin wirkt einerseits direkt auf Krebszellen und die Angionese, und andererseits indirekt, indem es entzündliche Prozesse reduziert. Seine hohe Wirksamkeit machen es zu einer sehr interessanten Substanz für die Krebsprävention. [10]

 

Lactobacillus acidophilus:

Interessanterweise haben bestimmte Untersuchungen über die bakterielle Zusammensetzung des menschlichen Stuhls gezeigt, dass die Präsenz von Bakterien wie Bacteroides vulgatus und Bacteroides stercoris ein erhöhtes Dickdarmrisiko einhergeht, während die Präsenz bestimmter anderer Arten, darunter Lactobacillus acidophilus, mit dem geringeren Risiko verbunden ist. [11]

 

Omega-3-Fettsäuren:

Omega-3-Fettsäuren senken das Erkrankungsrisiko für Brust-, Darm- und Prostatakrebs. Omega-3-Fettsäuren hemmen die Fähigkeit zur Metastasenbildung der Krebszellen; dies ist der entscheidende Faktor für das Überleben und die Prognose von Krebspatienten. [12]

 

Knoblauch:

Zahlreiche Studien bewiesen, dass Menschen, die regelmäßig Gemüse aus der Knoblauchfamilie verzehren, ein geringeres Risiko haben, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, insbesondere an Karzinomen des Verdauungssystems (Speiseröhre, Magen- und Dickdarm). Der Wirkmechanismus beruht vermutlich darauf, dass die beim Zerdrücken des Knoblauchs freigesetzten Geruchsmoleküle nach der Aufnahme im Körper die Fähigkeit besitzen, die Ausscheidung krebserregender toxischer Substanzen aus unserem Organismus zu beschleunigen. Dadurch verringert sich das Risiko, dass diese Substanzen unser genetisches Material angreifen und Mutationen auslösen, die zur Entstehung von Krebs führen können. [13]

Die krebshemmenden Verbindungen des Knoblauchs sind indes nicht nur ein Schutzschild nach außen, sie haben außerdem die Fähigkeit, in uns schlummernde Mikrotumoren anzugreifen. Tatsächlich sind bestimmte Verbindungen, die beim Zerdrücken von Gemüse der Knoblauchfamilie entstehen, geeignet, die Vermehrung von Krebszellen zu stoppen und sie in manchen Fällen sogar in den Selbstmord (programmierten Selbstmord) zu treiben . [14]

 

Vitamin D:

Die deutliche Reduktion von diversen Krebserkrankungen allein durch Einnahme von 500 mg Vitamin C und 400 I.E. (Internationale Einheiten) Vitamin E hat eine von der US Regierung in Auftrag gegebene Harvard Studie (Practonstudie) bewiesen. Allein durch höher dosierte Einnahme von Vitamin D könne das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken um 50 Prozent gesenkt werden und das Risiko, ein Mammakarzinom zu entwickeln, sogar um 400 bis 500 Prozent. [15]

 

 

Ling Zhi, japanisch Reishi, der glänzende Lackporling:

Hemmung von Dickdarmkrebszellenlinien [16]

 

OPC:

Durch OPC kann ein Rückgang der Tumorgeschehens im Darm um 44% erzielt werden (Knaur M et al 2006 in einer tierexperimentellen Untersuchung). [17]

 

Shiitake:

Shiitake: signifikante Rückentwicklung von Dickdarmkrebszelllinien [18]

 

Ling Zhi, japanisch Reishi, der Glänzende Lackporling:

Bei Reishi werden folgende Wirkungen beschrieben: Tumorzellzerstörende, antientzündliche Funktion sowie Hemmung von Immunsystembotenstoffen in der Frühphase bei Colon- Krebszellen, was in der alternativen Therapie von Krebs von Bedeutung sein könnte. [19]

 

Curcumin:

Curcumin wirkt gegen Krebszellinien bei Darmkrebs. [20]

 

Curcumin und Quercetin:

Curcumin und Quercetin konnten eine 50%ige Größenabnahme und 60% ige Abnahme der Gesamtzahl von Darmpolypen bewirken, welche sich zu Krebs entwickeln können. [21]

 

Cucumin und Piperin:

Curcumin hat in präklinischen Studien eine Fähigkeit unter Beweis gestellt, die Tumorentstehung bei verschiedenen Typen von Krebs zu hemmen, inklusive Dickdarmkrebs. Zudem kann Curcumin denn Zellteilungszyklus stoppen, Entzündungsprozesse reduzieren, oxidativen Stress reduzieren und bei. Es hemmt die Tumorgefäßneubildung und Metastasierung und potenziert Tumor wachstumshemmende Krebszellen den Krebstod auslösen Faktoren. Kritisiert werden seine kurze Halbwertzeit und geringe Bioverfügbarkeit bei oraler Einnahme, weswegen es in der CST mit Piperin verabreicht wird. [22]

 

OPC:

Auf Dickdarmkrebszellinien zeigt OPC eine hemmende Wirkung, indem deren Zelltod vermehrt ausgelöst wird. [23]

 

Aronis / Flavonoide:

Aroniabeeren sind reich an Polyphenolen, speziell Flavonoiden wie z.B. den PACs, Anthocyanen, Flavanolen und Katechinen. Flavanoide zeigen in tierexperimentellen Studien u.a. auch tumorprotektive Wirkungen. Dort erwiesen sich die Flavonoide als protektiv gegen Brust-, Dickdarm- und Hautkrebs. Auch aus Humanstudien liegen mittlerweile Hinweise auf eine mögliche lungenkrebsprotektive Wirkung vor.

Das chemopräventive Potential der Flavonoide ist auf mehrere Effekte zurückzuführen. Zum einen werden durch diese Powerstoffe die Phase-I-Enzyme gehemmt und die Phase-II-Enzyme induziert, was eine Hemmung der „Giftung“ und eine Stimulation der „Entgiftung“ zur Folge hat. Aber auch antiproliferative und die Apoptose- beeinflussende Mechanismen spielen u.a. eine Rolle. Ebenso dürften die immunmodulierenden Effekte von Bedeutung sein. [24]

 

Aloe Vera:

Dr. Albert Scheller stellte fest, dass der BioUrsaft dazu beiträgt, die körpereigene Abwehrpolizei in der Dünndarmschleimhaut zu stärken, indem er die inneren Schleimhäute auskleidet und phasenweise sogar ersetzen kann. Dadurch fühlen sich die Menschen vitaler und bekommen mehr Kraft.

Dies zeigen ebenso die Anwendungsbeobachtungen des Zentrums für Kinderheilkunde am Universitätsklinikum Bonn. Dort setzte das Ärzteteam von Prof. Dr. Udo Bode den Aloe Vera BioUrsaft bei Kindern vor, während und nach einer Chemotherapie ein. Das Ergebnis: Die durch die Chemotherapie angegriffenen Schleimhäute konnten sich besser regenerieren. Durch die Anwendung von Körperlotion, Revital Gel und dem Aloe Vera Frischpflanzensaft von Pharmos Natur fühlten sich die Kinder wieder wohl in ihrer Haut. Ihre Immunabwehr wurde gestärkt. [25]

 

Diabetes:

In einer Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Genom Research veröffentlicht wurde, befassten sich Wissenschaftler der Universität Oxford damit, das menschliche Genom auf Häufungen von Vitamin-D-Rezeptoren hin zu untersuchen. An diese Rezeptoren kann Vitamin D »andocken« und damit auch die Struktur des Genabschnitts sowie dessen Wirkung beeinflussen. Die Forscher fanden heraus, dass sich diese Rezeptoren vor allem in Genabschnitten befanden, die bereits früher mit bestimmten Autoimmunkrankheiten wie Diabetes Typ 1, Multipler Sklerose und Morbus Crohn in Verbindung gebracht wurden. Darüber hinaus konnten sie eine Häufung von Vitamin-D-Rezeptoren auch in Genabschnitten feststellen, die mit Kolorektalkrebs und Leukämie zu tun haben.

Die Studie belegt die schwerwiegenden Folgen eines Vitamin-D-Mangels, bemerken die Wissenschaftler. Seit Langem ist bekannt, dass Vitamin D eine wesentliche Rolle beim Erhalt der Gesundheit der Zähne und der Knochen spielt, vor Kurzem wurde aber auch die Bedeutung des Vitamins bei der Regulierung des Immunsystems belegt. »Vitamin D verringert das Risiko von Dickdarmpolypen und Prostatakrebs. Gefäßerkrankungen treten weniger auf, und man entwickelt weniger häufig eine Diabetes Typ 1. Die Festigkeit und die Koordination der Muskeln verbessern sich ebenso wie die der Knochen«, schreibt Phyllis Balch in ihrem Buch Rezept für eine ernährungsbezogene Heilung (Prescription for Nutritional Healing, 4th Edition). 

 

Zitrusfrüchte:

Zitrusfrüchte sind reich an antioxidativ wirksamen Bioflavonoiden und an radikalfangenden Vitaminen (z.B. Vitamin C). Sie enthalten aber auch die sogenannten Terpene, die für das feine Aroma sorgen und der Entstehung von Lungen-, Magen- und Darmkrebs entgegenwirken sollen. [26]

 

Betacarotin Lycopin:

Besonders Wassermelonen enthalten das Betakarotin Lycopin, welchesdas Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, deutlich senken kann. Eine Studie am Karmanos Cancer Institute der Wayne State University, USA, ergab, dass Männer, die vor der Prostata-Operation eine Extra-Portion von 30 Milligramm Lycopin zu sich nahmen, niedrigere Antigenwerte (PSA) aufwiesen und kleinere, weniger aggressive Tumore hatten. Bisher haben mehr als 70 Studien die Zusammenhänge zwischen hohen Lycopin-Werten im Blut und einem generell verminderten Krebsrisiko aufgezeigt. Die Vorteile einer lycopinreichen Kost machen sich besonders bei Prostatakrebs, Lungenkrebs und Magenkrebs bemerkbar. Eine Schutzwirkung war bei folgenden Krebsarten festzustellen: Bauchspeicheldrüsenkrebs, Dickdarmkrebs, Speiseröhrenkrebs, Rektumkrebs, Mundkrebs, Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs. Studien ergaben, dass Lycopin-Nahrungsergänzungsmittel bei weitem nicht so effektiv sind wie lycopinreiche Nahrung. In Früchten werden zahlreiche synergetische, sich verstärkende Effekte beobachtet, wie z.B. Beispiel zwischen Lycopin und Betacarotinen. [27]

 

Brokkoli:

Wahrscheinlich sind schwefelhaltige Fermente, die im Brokkoli enthalten sind, der Hauptwirkstoff gegen die verschiedenen Krebsarten. 120 Gramm Brokkoli schützen v.a. vor Dickdarmkrebs. [28]

Preiselbeeren:

Preiselbeeren sind gesund – besonders positiv für unsere Gesundheit scheint ein Extrakt aus den Früchten. Eine erste Studie belegt jetzt, warum: Es ist die Substanz Proanthocyanidin, die – und das ist ganz neu – das Wachstum von Lungen--, Darmtumoren und Leukämiezellen hemmt. Diese Anti-Krebs-Wirkung wird auf die einzigartige A-förmige-Struktur zurückgeführt, denn die meisten Fruchtarten haben eine B-förmige Struktur. Das ergaben Laboruntersuchungen der Universität von Massachusetts-Darthmouth/ USA. Bekannt ist bisher auch, dass gerade diese Struktur das Festsetzen von Bakterien im Magen und in der Mundhöhle verhindert und somit Magengeschwüren und Zahnfleischentzündungen vorbeugt. Weitere Studien sollen jetzt noch genauer den Wirkmechanismus der pflanzlichen Inhaltsstoffe des Preiselbeer-Extrakts untersuchen. [29]

 

Zwiebeln und Knoblauch:

Zwiebeln und andere Liliengewächse wie Knoblauch, Schalotten und Schnittlauch enthalten schwefel- und sulfidhaltige Substanzen, die vor Krebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Magenkrebs ist eine häufige Krebsart, deren Auftreten eng mit der aufgenommenen Nahrung im Zusammenhang steht. In Anbaugebieten für Zwiebeln und Knoblauch, in denen der Verzehr dieser Liliengewächse überdurchschnittlich hoch liegt, war die Mortalitätsrate bei Magenkrebs jeweils signifikant niedriger. In einer kontrollierten, prospektiven Kohortenstudie wurde bei dem Verzehr von mehr als einer halben Zwiebel pro Tag eine deutliche Verringerung des Magenkrebsrisikos nachgewiesen. Auch ein verringertes Risiko für Dickdarmkrebs wird bei einem hohen Verzehr von Knoblauch und Zwiebeln beobachtet.

Für diese schützende Wirkung sind wahrscheinlich vor allem die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe der Zwiebeln und des Knoblauchs verantwortlich. Allerdings ist die Frage, ob die Liliengewächse nur in rohem Zustand diesen Effekt haben oder auch gekocht oder gebraten, bisher nicht ausreichend geklärt. [30]

 

Cranberry (Moosbeere):

Die in der Cranberry enthaltenen Proanthocyanidine (PAC) hemmen offenbar das Wachstum von Lungen- und Darmtumoren sowie von Leukämiezellen. Eine entsprechende Studie wurde 2006 im amerikanischen Journal for Science of Food and Agriculture veröffentlicht. Die Untersuchung ist eine der ersten, die eine krebshemmende Wirkung der in der Cranberry enthaltenen PAC auf deren einzigartige Struktur zurückführt, die sich von der PAC-Struktur der meisten anderen Fruchtarten unterscheidet. Man testete die Cranberry-PAC bei Tumorzellgeweben und beobachtete eine Behinderung der Ausbreitung des Tumorzellgewebes, ohne dass das Wachstum gesunder Zellen beeinträchtigt wurde. Die speziellen PAC der Cranberry sind es auch, die den Körper vor schädlichen, Harnwegsinfektionen verursachenden Bakterien schützen. Bei bereits bestehenden Harnwegsinfektionen hingegen konnte eine Wirksamkeit bislang nicht nachgewiesen werden. [31]

 

Achtung:

Wenn viel geraucht oder getrunken wird, wird die Schleimhaut des Mundes anfällig, genauso wie die Schleimhaut des Magens und Darms degenerieren kann. Und eine Schädigung ist die Vorstufe für eine Krebserkrankung. [32]

 

Ernährungsempfehlung bei Dickdarmkrebs:

Eine ballaststoffreiche, mineralstoffreiche und fettarme Diät. Kohl, Brokkoli, Kefir und Magermilchprodukte. [33]

 

Hilfe bei Darmverschluss oder –blutung:

  • Ulmenrinde, 1-2 Esslöffel pro Tag, in „Kakao“ zubereitet
  • Ulmenrindetrank:

Dieses Getränk wird zum Beruhigen nervöser MÄGEN Und Gedärme verwendet:

1 EL Ulmenrindenpulver

1 Tasse Wasser

Kalziumgluconat oder Natrium-Kalium-Salz

1 EL Süßungsmittel

2 Tropfen HCI zum Sterilisieren

Abwandlungen:

Verwenden Sie Halb & Halb statt Wasser, wenn Molkereiprodukte erlaubt sind.

Machen Sie eine Paste mit dem Pulver und 3 EL Wasser. Rühren Sie die Paste in das verbleibende Waser ein, als würden Sie Kakao zubereiten. Fügen Sie die restlichen Zutaten hinzu. Kann heiß oder kalt getrunken werden.

  • Natriumalginat, zwei Teelöffel Pulver pro tag aufgelöst in ½ Liter kochendem wasser oder einfach in kaltes Wasser eingerührt
  • Alginat-Darmheiler:

2 TL Natriumalginatpulver

1/2 l Wasser

1/8 TL Kaliumgluconat oder Natrium-Kalium-Salz

4 Tropfen HCI

Mixen Sie alles zusammen, bis es glatt und klar ist. In den letzten paar Sekunden geben Sie HCI hinzu. Diese Mischung beruhigt Gedärme, die durch Operation, Verschluss oder Entzündung wund sind, da sie selbst den engsten Durchgang findet und offen hält, um Blockierungen entgegenzuwirken. Das Alginat wird nicht verdaut, sondern bildet ein gelatineartiges Band durch den Darm hindurch, das als Ballast wirkt und auf seinem Weg Toxine absorbiert. Nehmen Sie davon 1 Tasse täglich zu sich, und zwar in esslöffelgroßen Mengen, die Sie zu Suppe, Eintopf, Pudding, Auflauf, Brühe oder Ulmenrindegetränk hinzufügen.

Diese beiden Mittel können die Darmwände heilen, wo Tumorauswüchse Blutungen, Geschwüre und Schmerzen verursacht haben. Sie können mit allen Lebensmitteln und auch miteinander kombiniert werden. Sie können Ulmenrinden- und Alginatgetränke kombinieren. Verwenden Sie beide. [34]

 

Agaricus blazei murill:

Der Agaricus blazei murrill stoppt bei vielen schweren Krebserkrankungen höchst erfolgreich das Wachstum und wirkt sogar rückbildend. Dies wurde bei Leukämie, bei Darm-, Lungen-, Unterleibs-, Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Leberkrebs in Studien nachgewiesen. Besonders hilfreich hat er sich bei austherapiertem Leberkrebs, Leberzirrhose, Brustkrebs sowie bei Hepatitis B und C erwiesen.. Bei den meisten Patienten wurde nachgewiesen, dass Tumormarker nach wenigen Wochen zurückgehen, sie sich wohler fühlen, und dies, obwohl sie von der Schulmedizin kaum noch Chancen eingeräumt bekamen! Insbesondere japanische Krebsforscher haben in zahlreichen klinischen Untersuchungen die wundersame und v.a. rasche Wirkung dieses Pilzes selbst bei Patienten im Endstadium bestätigt. Die Blutbildung wird angeregt und das Immunsystem in kurzer Zeit stabilisiert. Während in Europa eher noch immer unbekannt, ist ABH in Japan, Brasilien, Mexiko, Uruguay und den USA ein anerkannter <krebs hemmender Pilz, in Japan sogar offiziell als Anti-Krebsmedikament zugelassen. [35]

 

CoD Tee:

CoD Tee ist eine Mischung chinesischer und südamerikanischer Pflanzen. Der Tee besteht aus den zwei in der Naturmedizin bekannten Substanzen Uncaria tomentosa (75%) bzw. Tabebuia avellanedae (5%) und aus Mentha piperita (10%),Sylibum marianum (6%), Taraxacum officinalis (3%), Arctium lappa (1%).

Begründer der CoD Therapie ist der weit über seine Landesgrenzen hinaus bekannte Prof. Dr. Thomas David aus Ungarn. In Untersuchungen konnte er aufzeigen, dass CoD Tee bei 9 Krebsarten das Wachstum von Krebszellen bremst oder blockiert. Diese waren: nicht-kleinzelliges Adenokarzinom der Lunge, Adenokarzinom der Brust, Magen und Mastdarmkarzinom, Osteosarkom, non-Hodgkin-Lymphoma, Prostatakrebs und Melanom (Literaturangaben unter www.codtea.net). Wichtig ist zu erwähnen, dass der Tee in einem ganzheitlichen Regime gegeben wird, dem TCM CoD  TM System,zu dem auch ein Ernährungsplan gehört und oral und intravenös verabreichte Vitamine (z.B. Hochdosis Vitamin C). Zusätzliche Entgiftungsmaßnahmen sorgen für eine Entsäuerung und Verschiebung des Blut-PH-Wertes. Der CoD Tee hat in randomisierten Studien seine Wirkungen aufzeigen können. Prof. David ist in Ungarn übrigens sehr bekannt, weil er eine eigene TV-Show hat in welcher er seit vielen Jahren jede Woche geheilte Fälle vorstellt. Darüber hinaus gibt es einen „Club der Geheilten“ in welchem ebenso unglaubliche Fälle dokumentiert sind. Prof. David sagt auch nicht einfach, dass Krebspatienten den CoD Tee trinken sollen und damit werden sie schon gesund, sondern sieht den Tee als EINEN Teil seines Behandlungsschemas, in dem er viel Wert auf Ernährung, Entgiftung und notwendige Lebensänderungen legt. legt. [36]

 

Knoblauch/Zwiebeln:

In einer kontrollierten, prospektiven Kohortenstudie wurde bei dem Verzehr von mehr als einer halben Zwiebel pro Tag eine deutliche Verringerung des Magenkrebsrisikos nachgewiesen. Auch ein verringertes Risiko für Dickdarmkrebs wird bei einem hohen Verzehr von Knoblauch und Zwiebeln beobachtet. Für diese schützende Wirkung sind wahrscheinlich vor allem die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe der Zwiebeln und des Knoblauchs verantwortlich. Allerdings ist die Frage, ob die Liliengewächse nur in rohem Zustand diesen Effekt haben oder auch gekocht oder gebraten, bisher nicht ausreichend geklärt. [37]

 

Ingwer lindert Darmentzündungen, und wirkt er darmkrebspräventiv:

Darmentzündungen werden oft im Vorfeld von Darmkrebs beobachtet. Wissenschaftlern der University of Michigan Medical School in Ann Arbor, USA, haben nun eine interessante Entdeckung gemacht: In einer kleinen Studie senkte Ingwer die Entzündungszeichen des Darms und könnte daher ein Mittel sein, sich vor Darmkrebs zu schützen.

 Für die Studie untersuchten die Forscher 30 Patienten, denen sie über vier Wochen entweder Tabletten, die zwei Gramm Ingwer enthielten oder aber ein Placebo, also eine wirkstofflose Tablette, gaben. Nach 28 Tagen untersuchten sie die Entzündungsparameter der Patienten. Dabei stellten sie fest, dass diejenigen, die Ingwer zu sich nahmen, im Durchschnitt um 28 Prozent niedrigere Entzündungswerte hatten als diejenigen, die ein Placebo einnahmen.

Noch ist nicht geklärt, auf welchem Weg der Ingwer die Entzündungszeichen mindert. Zudem sei noch nicht klar, ob die verringerten Entzündungszeichen wirklich mit einer Verringerung des Darmkrebsrisikos einhergehen. Außerdem bleibt ein weiteres Problem: Die Menge an Ingwer in den Tabletten entspricht etwa 20 Gramm natürlichem Ingwer. Das dürfte weit über dem liegen, was Menschen im täglichen Leben an Ingwer zu sich nehmen. Normalerweise wird die scharfe Wurzel eher zum Würzen genutzt. [38]

 

Ingwer:

Asien ist die ursprüngliche Heimat des altbewährten Ingwers. In der Traditionellen Chinesischen Medizinspielt Ingwer auch zur Behandlung von Darmproblemen eine große Rolle. Er wirkt antibakteriell und entzündungshemmend, hilft gegen Übelkeit und stärkt das Immunsystem. Besonders wichtig ist seine Eigenschaft als Radikalen-Fänger. "Dadurch kann man mit Ingwer Darmkrebs vorbeugen, vor allem dann, wenn der Darm schon geschädigt ist", erläutert Lu Liren, Ärztin für Traditionelle Chinesische Medizin. [39]

Rote Bete schützen vor Krebs:

Rote Bete gehören außerdem zur sog. "Rübentherapie". Naturheilkundlich bewanderte Ärzte setzen diese (u. a.) in der Tumortherapie, als präventive Maßnahme gegen Darmkrebs, bei Blutkrankheiten und auch bei Leukämie ein. Dabei werden nicht nur die Rüben selbst, sondern auch deren rohe Blätter verwendet (als Saft oder in grünen Smoothies). [40]

Karotten:

Durch Karotten kann – längere Einnahme vorausgesetzt – ein bestehendes Karzinom des Dickdarms, des Dünndarms oder der Bauchspeicheldrüse am Weiterwachstum behindert werden. [41]

 

Knoblauch:

In Knoblauch scheint ein pharmakologisch wirksames Mittel enthalten zu sein, das die Bildung von Darmkrebs verhindern kann. [42]

 

Kohl:

Das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, kann verringert werden, wenn mindestens dreimal wöchentlich Kohl gegessen wird. In den Kohlblättern ist ein Alkaloid enthalten, das die oberflächliche Schicht der Magen- und Darmschleimhaut schützen kann. Nach neueren Untersuchungen muss wöchentlich mindestens dreimal Kohl gegessen werden, um bestimmte Tumorarten am Auftreten zu hindern. [43]

 

Zitronen:

Zitrusfrüchte bieten wie Karotten und Äpfel Schutz vor krebsartigen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. Zitrusfrüchte können aber auch allen anderen bösartigen Erkrankungen des Verdauungstrakts vorbeugen helfen. [44]

 

Lycopin:

In der Zeitschrift „Gesunde Medizin“ Nr. 8/98 wird über verschiedene Untersuchungen berichtet, die die große Bedeutung der Tomate mit ihrem hohen Lycopingehalt für die Krankheitsvorbeugung belegen. So wurde anhand einer Fallkontrollstudie in Italien festgestellt, dass der Verzehr von Tomaten mit einem um bis zu 60%reduzierten Risiko für Krebs im Magen-Darm-Trakt einhergeht. [45]

 

Gekochte Tomate:

Das Carotinoid Lykopen in der Tomate mindert das Krebsrisiko im Verdauungstrakt um 50 Prozent. [46]

 



[1] Focus 29/1998

[2] Arbeit und Gesundheit, Mai 2009, S. 15

[3] Gesellschaft für Heilpilze: Heilpilze, 6

[4] Gesellschaft für Heilpilze: Heilpilze, 27

[5] Gesellschaft für Heilpilze: Heilpilze, 36

[6] Döll, Antioxidantien, 34

[7] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 156

[8] Jean Carper), Nahrung ist die beste Medizin, 404

[9] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 130

[10] Béliveau: Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch, 91

[11] Béliveau: Krebszellen mögen keine Himbeeren, 100

[12] Béliveau, Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch, 80

[13] Béliveau, Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch, 104f.

[14] Béliveau, Krebszellen mögen keine Himbeeren . das Kochbuch, 105

[15] Kersten in: Raum&Zeit, 163/2010, S.16f.

[16] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 171

[17] Hittich in: Dr. Hittich informiert, Sonderexemplar Nr. 2378, S. 17

[18] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, S. 175

[19] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 174

[20] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, S. 135

[21] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, S. 136

[22] Meyer, Ralf, Chronisch gesund, S. 135

[23] Meyer, Ralf, Chronisch gesund, 152

[24] Döll, Michaela: „Obst und Gemüse: Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe avancieren zu Topinhaltsstoffen, in: „Naturheilkunde. Journal für die Ganzheits-Medizin“, S. 4

[25] Esser, Margot: „Heilkraft aus dem Dschungel“, in: Raum und Zeit Januar/Februar 2009, S: 39

[26] Döll, Michaela: Die Kraft der Antioxidantien, 2008, S. 255

[27] Simonsohn, Heilkräfte aus den Tropen, 208f.

[28] Hochenegg, Ernährung, die Wunder wirkt, 1995, S. 27

[29] www.medizinkorrespondenz.de

[30] http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/zwiebeln-und-knoblauch

[31] http://www.pronovabkk.de/Inhalt/liste_probieren_studieren/liste_probieren_studieren_mir/Cranberries_-_Rot_sauer_urgesund.html

[32] Hochenegg: Ernährung, die Wunder wirkt, S.73

[33] Hochenegg: Ernährung die Wunder wirkt, 80

[34] Clark, Hulda: Heilung aller fortgeschrittenen Krebsarten, S. 120f. und S.524,

[35] Gesellschaft für Heilpilze: „Heilpilze“, 2006, S. 36f.

[36] Hirneise: Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe, 2008, S. 700f.

[37] http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/zwiebeln-und-knoblauch

[38] http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/ingwer-koennte-vor-darmkrebs-schuetzen.html

[39] http://www.croehnchen-klub.de/crohn-forum/index.php?page=Thread&postID=283364

[40] http://www.zentrum-der-gesundheit.de/rote-bete.html

[41] Hochenegg, Leonhard: Ernährung die Wunder wirkt, 37

[42] Hochenegg, Leonhard: Ernährung, die Wunder wirkt, 39

[43] Hochenegg, Leonhard: Ernährung, die Wunder wirkt, 40

[44] Hochenegg, Leonhard: Ernährung, die Wunder wirkt, 52

[45] http://www.provitas.org/InfoTexte/Tomaten-Lycopin.pdf

[46] Strunz, Ulrich: forever young, 2000, . 46

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

Disclaimer

Beschwerdebilder Übersicht