Darmschleimhaut

 

Papaya:

Papaya kann eine entgleiste Darmflora therapieren – und zwar ursächlich. [1]

 

entgleiste Darmflora sanieren, Entzündungsprozesse stoppen:

Chronische Müdigkeit kann mit einer entgleisten Darmflora und chronischen Entzündungsprozessen zu tun haben. Dann werden Nährstoffe nicht optimal aufgeschlossen und es kommt zu einer toxischen Belastung des Blutes durch Schadstoffe und Stoffwechselprodukte von Schimmel- und Hefepilzen, die durch die Darmwand diffundieren. Damit wird unsere Vitalität angegriffen. Vitalität beginnt im Darm. Da Kokosöl Entzündungen vorbeugt, Candida albicans- und Schimmelpilz-Kulturen tötet, antibakteriell wirkt und die Schleimhautschicht im Darm repariert, ist es ein Mittel gegen chronische Müdigkeit. Als Therapie werden 3 Esslöffel pro Tag empfohlen, bis Lebenskraft und Lebensfreude zurückgekehrt sind. Danach sollte man mindestens einen Esslöffel pro Tag zu sich nehmen. [2]

 

Kokoswasser:

Kokoswasser enthält viel Laurinsäure, die erfolgreich zur Therapie von Störungen des Verdauungstrakts, wie einer durchlässigen Darmbarriere, eingesetzt wird. [3]

 

Glutamin:

Glutamin ist für die Integrität der Darmschleimhaut und des Immunsystems von Bedeutung. [4]

 

Glutamin:

Niedrige Glutaminwerte können bei einer proteinarmen Diät sowie bei Verdauungsstörungen auftreten. Ist der Organismus einem besonderen metabolischen Stress ausgesetzt, so kommt es zu erhöhten Stickstoffverlusten und als Folge dazu zu einem Glutamin-Mangel. Bei Glutamin-Mangel kann eine mukosale Atropie (Schwund der Darmschleimhaut) auftreten, wodurch die Barrierefunktion des Darmes vermindert wird. Hierdurch besteht die Gefahr, das vermehrt Darmkeime oder Nahrungsbestandteile in die Blutbahn gelangen. Die Gabe von Glutaminpräparaten hat sich bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen mit einer erhöhten Darmdurchlässigkeit als nützlich erwiesen.

Glutamin wird in Phasen erhöhter immunologischen Aktivität im Bereich der Darmschleimhaut benötigt. Es dient Zellen mit hohen Teilungsraten, besonders den Schleimhautzellen des Dünndarmes als Energiesubstrat. [5]

 

Sauerkraut:

Pfarrer Kneipp nannte Sauerkraut einst den „besten Förderer der Verdauungsorgane“. Sein Milchsäuregehalt ist wichtig für eine gesunde Darmflora, denn Sauerkraut tötet schädliche Bakterien im Darmtrakt ab. Am besten verzehrt man Sauerkraut roh, wenn man etwas für seine Gesundheit tun will. [6]

 

Paprika (Gewürz):

Das zumeist milde Pulver hilft mit, Mund, Magen und Darm zu desinfizieren und hat somit einen positiven Einfluss auf die Gesunderhaltung des Darmflora. [7]

 

Wacholderbeere:

Das ätherische Öl der Wacholderbeere führt zu einer stärkeren Durchblutung der Magen-Darm-Schleimhaut. [8]

 

Stimulierbarkeit des Immunsystems:

Ein Ziel der Cellsymbiosistherapie stellt die Regeneration, Balancierung und Stabilisierung des eigenen zellulären und humoralen Immunsystems dar.

Die Aktivität oder Stimulierbarkeit von Abwehrzellen lässt sich im Laborversuch durch den sog. Lymphozytentransformationstest auf Immunmodulatoren mit Differenzierung von TH1-Zellen und TH2-Zellen an patienteneigenen Abwehrzellen messen.In diesem Test werden die Lymphozyten (spezifische Abwehrzellen) aus Patientenblut herausgefiltert. Danach werden diese in eine Reagenzschale mit einer Nährlösung gegeben und dann mit zuvor festgelegten Präparaten, die zugesetzt werden, stimuliert, um zu sehen, ob sich die Abwehrzellen o stimulieren lassen – v.a. aber, welche der Abwehrzellen, die NO-Gas produzierenden oder die Antikörper produzierenden Zellen, aktivierbar sind.

TH1-Abwehrzellen aktivieren die NO-Gasbildung, TH2-Abwehrzellen aktivieren die Antikörperbildung.

Bei dieser Untersuchungsmethodik hat sich gezeigt, dass bestimmte Präparate die Aktivität der TH-1- und TH-2-Zellen in Gang setzen können. Der Universitätslaborarzt Dr. Kurt Kraus hat bestätigt, dass diese Untersuchung geeignet ist, eine Aussage über den zu erwartenden Erfolg einer immunmodulierenden Behandlung zu treffen und die Wirksamkeit von Immunmodulatoren zu testen.

In diesen Immunsystemuntersuchungen bzw. Stimulationstests stellten sich Präparate heraus, die sowohl die für die NO-Gasbildung als auch die für die Antikörperbildung notwendigen T-Helferzellen der Klasse 1 und 2 stimulieren.

Eines dieser Präparate stellt in ernährungsadjuvantes Mittel mit vitalen, vermehrungsfähigen Mikroorganismen dar. Es wird im Rahmen der Cellsymbiosistherapie in der Darmsymbioselenkung und des Aufbaus der Schleimhautbarriereschranke eingesetzt. In der Laboruntersuchung stieg die Lymphozytenaktivität um das im Mittelwert knapp 6-fache mit ausgeglichener Vermehrung im Verhältnis 1,75 von TH1-Zellen zu 1,45 zu TH2 Zellen.

Je nach Krankheitserregern, die sich entweder innerhalb (z.B. Viren, Pilze) oder außerhalb der Zelle vermehren (viele Bakterien und alle Parasiten), benötigen wir demnach beide der hier beschriebenen Anteile des Immunsystems.

Wie wichtig ein gut funktionierendes Immunsystem ist, wird unter anderem daran ersichtlich, dass 50 Prozent der Tumorpatienten nicht an dem Tumorleiden, sondern an Systempilzerkrankungen sterben.

Nach dem Cellsymbiosiskonzept ist dabei entscheidend, dass die Effektivität und Stabilität des Immunsystems – wie die Effektivität und Stabilität aller anderen Zellen, Organe und Zellleistungen – von der Leistungsfähigkeit der Mitochondrien abhängt. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf das für die Cellsymbiosistherapie übergeordnete Mitochondriensystem gelegt. [9]

 

Aloe Vera:

Dr. Albert Scheller stellte fest, dass der BioUrsaft dazu beiträgt, die körpereigene Abwehrpolizei in der Dünndarmschleimhaut zu stärken, indem er die inneren Schleimhäute auskleidet und phasenweise sogar ersetzen kann. Dadurch fühlen sich die Menschen vitaler und bekommen mehr Kraft.

Dies zeigen ebenso die Anwendungsbeobachtungen des Zentrums für Kinderheilkunde am Universitätsklinikum Bonn. Dort setzte das Ärzteteam von Prof. Dr. Udo Bode den Aloe Vera BioUrsaft bei Kindern vor, während und nach einer Chemotherapie ein. Das Ergebnis: Die durch die Chemotherapie angegriffenen Schleimhäute konnten ich besser regenerieren. Durch die Anwendung von Körperlotion, Revital Gel und dem Aloe Vera Frischpflanzensaft von Pharmos Natur fühlten sich die Kinder wieder wohl in ihrer Haut. Ihre Immunabwehr wurde gestärkt. [10]

 

Topinambur:

Topinambur macht fast kalorienfrei satt. Topinambur (Helianthus tuberosus) ist ein alte Kulturpflanze der Indianer, die zunehmend auch in Europa Beachtung und Anerkennung findet. Ihre Knollen enthalten einen hohen Anteil an unverdaulichen Polyfructosanen, darunter auchjden Ballaststoff Inulin (Kompositenstärke). Inulin ist eine nahezu unverdauliche Stärke, die aus Fructose-Molekülen besteht, Wasser bindet, aufquillt und fast kalorienfrei satt macht. Dadurch wird der Heißhunger, der sonst bei nur geringer Nahrungsaufnahme auftritt, gestoppt und das Sättigungsgefühl hält längere Zeit an. Topinambur ist somit ein ballastoffreiches Naturprodukt, das sich gut zur Unterstützung einer kalorienreduzierten Schlankheitsdiät eignet. Die im Topinambur enthaltenen löslichen Ballaststoffe können auch eine cholesterinbewusste Ernährung sinnvoll unterstützen. Inulin stärkt als praebiotischer Ballaststoff zusätzlich die gesunde Darmflora, indem es das Wachstum der wichtigen Bifidus-Bakterien fördert. Topinambur Pulver wird aus dem getrockneten Sirup gereinigter Topinamburknollen gewonnen und an Haferkleie gebunden. Es besitzt einen angenehm süß fruchtigen Geschmack, macht satt und vereinfacht die Gewichtskontrolle. [11]

 

Bärlauch:

Die bioaktiven Inhaltsstoffe des Bärlauch regen die Bildung von Verdauungsenzymen an und tragen zum Erhalt einer gesunden Darmflora bei. [12]

 

Galle und ihre Funktionen:

Galle ist eine grün-gelbliche, basische Flüssigkeit mit vielen unterschiedlichen Funktionen. Jede davon hat einen Einfluss auf die Gesundheit jedes einzelnen Organs und Systems im Körper. Galle hilft bei der Verdauung von Fett, Kalzium und Proteinen. Darüber hinaus wird sie benötigt, um die Fettwerte im Blut konstant zu halten, Toxine aus der Leber zu entfernen, ein gesundes Säure-Basen-Gleichgewicht im Darm aufrechtzuerhalten und um zu verhindern, dass sich im Dickdarm schädliche Bakterien vermehren. Um ein widerstandsfähiges und gesundes Verdauungssystem zu bewahren und die Körperzellen mit der richtigen Menge an Nährstoffen zu versorgen, muss die Leber täglich 1,1 bis 1,6 Liter Galle produzieren. Wird weniger Galle produziert, sind Probleme mit der Verdauung, der Ausscheidung der Schlacken und den ständigen Bemühungen des Körpers, sich von Giftstoffen zu befreien, vorprogrammiert. Viele Menschen produzieren gerade mal den Inhalt einer Tasse oder Weniger. Alle Krankheiten sind eine direkte oder indirekte Folge einer reduzierten Gallenproduktion und eines ineffizienten Gallenflusses. [13]

 

FLOR ESSENCE:

Eine ganz besondere Kräutermixtur, die durch das Wissen, das Beobachten und durch die Erfahrungen der Medizinmänner des Ojibwa Indianerstammes in Kanada entstanden ist, wird heute unter dem Namen Flor Essence angeboten. Flor Essence besteht aus den folgenden 8 Kräutern:Klettenwurzel, Nordamerikanische Ulmenrinde, Kleiner Wiesensauerampfer, Brunnenkresse, Kardobenediktenkraut, Rotklee, Braunalgeblüten und Rhabarberwurzel. Die Kräuter werden biologisch angebaut und sind Natur belassen. Gekauft werden können sie als Teebeutel oder als lose Teemischung und auch als trinkfertiges Konzentrat. Flor Essence soll die Fähigkeit besitzen, die Gifte im Körper und zwar aus dem Fett und dem Bindegewebe, zu sammeln, unschädlich zu machen und auszuscheiden. Die Entgiftung des Körpers soll lebensverlängernd wirken und Schmerzen lindern. Tumore sollen positiv beeinflusst und verändert werden können. Flor Essence wird deshalb bei verschiedenen Krebserkrankungen empfohlen. Auch gegen Diabetes, Parkinson, Rheuma und Asthma, Allergien und Arthritis kann Flor Essence eingenommen werden. Flor Essence wirkt außerdem Blut aufbauend, unterstützt die Darmflora und stärkt das Immunsystem. Wichtig ist eine regelmäßige Einnahme, die morgens und abends erfolgen sollte. Die genaue Anwendung des Kräutertees und seiner Zubereitung steht auf der Packungsbeilage. Die Einnahme des Kräutertranks kann zu Beginn ein Schwächegefühl und eine leichte Müdigkeit auslösen, führt aber dann relativ schnell zu körperlichem Wohlbefinden. Da die Wirkung bereits nach wenigen Wochen oder auch erst nach Monaten zu spüren sein kann, sollte die Dosierung individuell vorgenommen werden.  [14]

 

Schwarze Johannisbeeren:

Durch Tannine sind Johannisbeeren gegen Durchfall wirksam. In ihnen ist vermutlich auch ein bakteriostatisch wirksamer Stoff enthalten, der eine krankhafte Besiedelung des Darmes beseitigen kann. Der Pektingehalt von Johannesbeeren ist um 30 Prozent höherals von Äpfeln. Deshalb ist die Wirkung gegen Durchfall auch stärker. Die meisten Erreger, die Durchfall auslösen können, werden durch Johannisbeerextrakt beseitigt. [15]

Durch Tannine sind Johannisbeeren gegen Durchfall wirksam. In ihnen ist vermutlich auch ein bakteriostatisch wirksamer Stoff enthalten, der eine krankhafte Besiedelung des Darmes beseitigen kann. Der Pektingehalt von Johannesbeeren ist um 30 Prozent höher als von Äpfeln. Deshalb ist die Wirkung gegen Durchfall auch stärker. Die meisten Erreger, die Durchfall auslösen können, werden durch Johannisbeerextrakt beseitigt. [16]

 

Mandeln wirken prebiotisch:

Neuesten Erkenntnissen zufolge haben Mandeln außerdem prebiotische Wirkung. Das bedeutet, sie liefern jenen Darmbakterien Nahrung, die unser Immunsystem und damit unsere Gesundheit unterstützen. Auf diese Weise harmonisieren Mandeln unsere Darmflora und sind gerade während einer Sanierung der Darmflora ein äußerst wertvolles Lebensmittel. Siehe die Studie dazu. [17]

 

Sauerkraut nach Antibiotika-Therapie:

 Jede Antibiotika-Behandlung zerstört die sensible Darmflora komplett und, wenn wir nichts dagegen unternehmen, auch irreversibel. Ein Großteil der Mikroorganismen, die uns permanent vor Angriffen durch schädliche Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze schützen, sterben durch Antibiotika.

 Sind sie erst einmal verschwunden, können ihre freien Plätze in der Darmschleimhaut von Krankheitserregern und Parasiten besetzt werden und der Mensch wird immer kränker. Ärzte verschreiben zwar in Windeseile Antibiotika, vergessen darüber hinaus aber, den Patienten an einen Wiederaufbau der Darmflora zu erinnern. Wir sind also selbst für die Regeneration unserer lebensnotwendigen Darmbewohner zuständig. Rohes Sauerkraut ist dabei ein hervorragender Helfer. [18]

 



[1] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 228

[2] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 180

[3] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 178

[4] Runow, Wenn Gifte auf die Nerven gehen, 147

[5] Runow, Wenn Gifte auf die Nerven gehen, 148

[6] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 159

[7] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 157

[8] Schneider, Nutze die Heilkraft unsere Nahrung, 209

[9] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 67f.

[10] Esser, Margot: „Heilkraft aus dem Dschungel“, in: Raum und Zeit Januar/Februar 2009, S: 39

[11] Topinambu-Macht fast kalorienfrei satt“ in: EnergiaVital Katalog 2007

[12] Beipackzettel Schönenberger naturreiner Pflanzensaft „Bärlauch“

[13] Moritz, Andreas: Die wundersame Leber- & Gallenblasenreinigung, S. 5f.

[14] www.medi-infos.de

[15] Hochenegg, Ernährung, die Wunder wirkt, 1995, S. 47

[16] Hochenegg, Ernährung, die Wunder wirkt, 1995, S. 47

[17] www.zentrum-der-gesundheit.de

[18] http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sauerkraut.html#ixzz1vPY8YKY4

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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