Demenz

 

geistige Betätigung:

Nicht nur unsere Muskeln, sondern auch unsere „grauen Zellen“ sollten regelmäßig trainiert werden. [1]

 

OPC aus Traubenkernen:

Traubenkerne eignen sich  - wie keine andere Quelle -. zur Gewinnung von OPC , da die Konzentration dieser Supermoleküle  hier besonders hoch ist. Prof. Masquelier wies nach, dass die dort vorhandenen oligomeren Procyanidide eine antioxidative Wirksamkeit besitzen, die 18mal höher ist als diejenige von Vitamin C. Bestimmte OPC-Formen wirken etwa 50mal so stark gegen freie Radikale wie Vitamin E. Damit wird diesen schädlichen kleinen Teilchen o richtig das „das Licht ausgeblasen“. Damit diese Stoffe allerdings tatsächlich gut wirken können, müssen sie über den Darm in das Blut gelangen. Das von Masquelier entwickelte OPC-Produkt Masquelier’s Original OPCs-Anthogenol ist 100% biologisch verfügbar. Es ist wasserlöslich, verteilt sich in kurzer Zeit in den Geweben des Körpers und kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Damit sind die empfindlichen Gehirnzellen vor dem Angriff der freien Radikale geschützt. Die oligomeren Pro(antho)cyanide schützen die Fette in unserem Körper vor der Oxidation, wirken der Verklumpung des Blutes entgegen und tragen auf vielfältige Weise zur Gesunderhaltung der Blutgefäße bei. Außerdem stärken sie das Bindegewebe und schützen die Haut und die Augen vor den aggressiven freien Radikalen. Weiterhin wirken sie Entzündungen entgegen und blockieren ein Enzym (Hyaluronidase), welches an der Freisetzung von Histamin mitbeteiligt ist. Dieses Gewebshormon ist für die typischen Beschwerden bei allergischen Erkrankungen (Rötung, Schwellung, Juckreiz) mitverantwortlich. Somit können sich oligomere Procyanidine auch positiv bei Allergien auswirken. [2]

 

Coenzym Q10:

Damit das Gehirn gut funktioniert, muss es gut durchblutet und mit ausreichend Sauerstoff versorgt sein. Der hohe Sauerstoffbedarf der grauen Zellen bringt allerdings auch vermehrt freie Radikale in die Gehirnregionen. Somit herrscht dort ein erhöhter oxidativer Stress, der v.a. den empfindlichen Nervenzellen zusetzen kann. Radikalfänger wie Q10 sind hier besonders wichtig. Sie schützen die gefährdeten Areale und sorgen dafür, dass die Zellen dort nicht frühzeitig absterben. Nervenerkrankungen wie die Alzheimer’sche oder Parkinson’sche Erkrankung werden mit den freien Radikalen und ihrer Zerstörungswut im Gehirn in Verbindung gebracht. Coenzym ist auch in einer anderen Hinsicht für das Gehirn wichtig. Geistige Leistung erfordert Energie und damit sind die – im Alter in ihrer Funktion oft nachlassenden – grauen Zellen auf den Treibstoff besonders angewiesen. Leider nimmt auch dort der Körperbestand mit den Jahren ab. Es besteht die Gefahr, dass das Gehirn mit diesem Powerstoff nicht mehr ausreichend versorgt wird. Konzentrationsstörungen oder nachlassende Gedächtnisleistung, Schwierigkeiten beim Nachdenken, Orientierungsschwächen - also diese altersbedingten, geistigen Schwächen können sich frühzeitig einstellen. [3]

 

Papain aus der Papaya:

Enzyme sind Bio-Katalysatoren, die alle körperlichen Prozesse, wie Denken, Bewegung und Verdauung, erst möglich machen und sie dann sozusagen „anfeuern“. [4]

 

Antioxidantien:

Zu den Antioxidantien, die das Gehirn am kraftvollsten vor dem Angriff freier Radikale schützen, gehören Betacarotin, Alphacarotin, Lycopin und Zeaxanthin. Die Antioxidantien in Obst und Gemüse reagieren miteinander und potenzieren sich dabei. Das kann ein isoliertes Antioxidanz niemals leisten. [5]

 

Cellsymbiosistherapie:

Die vom Konzept der Cellsymbiosis abgeleitete Therapieform hat beeindruckende Behandlungserfolge gezeigt Dies gilt nicht nur für sog. austherapierte Krebspatienten, sondern auch für andere Tumorleiden in allen Stadien, zelluläre und humorale Immunschwächen, inflammatorische Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Diabetes auch in der therapieresistenten Form, Osteoporose, Burn-out-Syndrom, CFS, Fibromyalgie, neurodegenerative Erkrankungen ink. Alzheimer’sche Krankheit und andere Demenzformen sowie Parkinson’sche Krankheit, Depressionen, Psychosen, und viele andere, primär als Mitochondrialpathien einzustufende Symptomzustände und Leistungsschwächen. [6]

 

Achtung: Depressionen:

Depressionen scheinen das Demenzrisiko deutlich zu erhöhen [7]

 

Achtung: früheste Anzeichen, etwa verminderter Geruchssinn:

früheste Anzeichen von Demenz sind z.B. verminderter Geruchssinn. [8]

 

Chlamydia-Bakterien/ Herrpes/ Borrelien/ Infektionen:

Bei Patienten häufig vorkommende Infektionen könnten den Ausbruch der Krankheit fördern. Balins Arbeitsgruppe (Philadelphia College of Osteopathic Medicine) fand vor zwölf Jahren in neun von zehn in Philadelphia untersuchten Gehirnen verstorbener Alzheimer-Patienten Infektionen mit Chlamydia-Bakterien. Und 2002 ergaben dann Versuche mit – diesmal nicht genetechnisch veränderten – Mäusen, dass sich in deren Gehirnen nach einer Behandlung mit einem Chlamydien enthaltenden Nasenspray die für die Krankheit typischen Amyolid-Plaques bildeten. Und sie taten dies genau in dem Hirnareal, wo sie auch bei Menschen im Frühstadium der Krankheit zuerst auftreten.

Auch bei anderen Erregern wie etwa dem Herpesvirus oder den von Zecken übertragenen Bakterien, die Borreliose auslösen, gibt es den begründeten Verdacht einer Alzheimer-Verbindung. Und in epidemiologischen Studien zeigte sich auch, dass alltägliche Infektionen wie Erkältungen oder Magengrippe den Erinnerungsverlust bei Alzheimerpatienten auf das Doppelte oder mehr beschleunigen können. [9]

 

Achtung:

Lange Zeit galten bei Alzheimer die sich aus den kleinen Amyloiden bildenden Amyolid-Plaques im Gehirn als Auslöser. Doch immer mehr Studien zeigen, dass diese Läsionen wahrscheinlich nur sichtbare Folgen, aber nicht Ursache der Krankheit sind. [10]

 

Achtung Gene:

Im September vergangenen Jahres dagegen berichten zwei Forschergruppen unabhängig voneinander von drei Genen, die bei Alzheimerpatienten häufig verändert sind. Zwei von ihnen liefern den Code für wichtige Regelproteine des Immunsystems. Clusterin etwa drosselt normalerweise Immunreaktionen. Es könnte, wenn es mutiert ist, dafür verantwortlich sein, dass der Körper oder das Gehirn auf Infektionen mit eine zu starken Entzündungsreaktion reagiert. Das zweite identifizierte Gen CR1, steht für ein Protein, das auch Synapsen kontrolliert. In veränderter Form, so vermuten die Wissenschaftler, zerstört es vielleicht unmäßig viele dieser Verbindungen zwischen Nervenzellen. Und das genau passiert bei Alzheimer.

Das dritte neu gefundene Gen, PICALM, schafft Fette und Proteine zu den Hirnzellen. wenn es mutiert ist, übertreibt es diese Funktion vielleicht, und Hirnzellen sterben an Verfettung. Aber auch das Gegenteil ist möglich, denn andere Versuche haben gezeigt, dass kleine Fettfragmente, sog. Ketonkörper, geschwächte Hirnzellen sogar stärken können, wahrscheinlich, indem sie deren Energiegewinnung in den Mitochondrien wieder ankurbeln. [11]

 

Achtung: Das Amyolid Beta

Das Amyolid Beta, der Grundstoff der alzheimertypischen Plaques im Gehirn, ist nicht das nutzlose und ausschließlich schädliche Molekül, als das es bislang galt. Es irkt antimikrobiell. Das berichteten Stephanie Soscia und ihre Kollegen von Masachusetts Generall Hospital in Boston kürzlich im Fachjournal PLOS One. Wahrscheinlich wird es als  Reaktion auf Infektionen verstärkt produziert, vielleicht mit der Nebenwirkung, dass der Alzheimer-Prozess angestoßen oder beschleunigt wird. [12]

 

Achtung: Entzündungsreaktionen

Entzündungsreaktionen sind jedenfalls, egal ob sie durch Infektionen oder andere Ursachen ausgelöst werden, derzeit ein heißes Thema in der Demenzforschung. Dazu haben auch eher zufällige Befunde beitragen, etwa der, dass Rheumapatienten, die ständig entzündungshemmende Medikamente nehmen müssen, seltener und später dement werden als der Bevölkerungsdurchschnitt.

„Wir wissen seit langem, dass Entzündungsmechanismen an neurodegenerativen Veränderungen beteiligt sind“, sagt H. Förstl, Chef der Psychiatrie am Klinikum Rechts der Isar in München. So schreitet laut einer Studie von Clive Holmes von der Universität Southampton mit 222 Patienten die Alzheimer-Krankheit bei jenen, die den Entzündungsfaktor TNF alpha im Blut haben, um ein Mehrfaches schneller voran ls bei Vergleichspersonen. Und erhöhte Cortisolwerte, wie sie bei Abwehrreaktionen des Körpers ebenfalls typisch sind, bleiben auch nicht ohne Folgen. Sie sorgen dafür, dass bei Demenz besonders betroffene Hirnbereiche wie etwa der Hippocampus und das limbische System anfälliger für die Zerstörung von Nervenzellen werden. Und dauerhaft erhöhte Cortisolspiegel haben dauergestresste Menschen häufig. [13]

 

Öle von Melisse, Lavendel und Rosmarin und mit Salbeiöl:

Eliane Zimmermann, Expertin der Aromatherapie, hat bei Demenzpatienten bemerkenswerte Ergebnisse mit den Ölen von Melisse, Lavendel und Rosmarin gemacht, außerdem mit verschiedenen Salbeiölen. Sie empfiehlt generell, alte Menschen und Demenzpatienten dazu zu ermuntern, an ätherischen Ölen, Blumen, aber auch an der Nahrung und anderem zu schnuppern. Denn einerseits bedeutet das für sie ein angenehmes sinnliches Erlebnis, andererseits ist es eine Art Training, das das Fortschreiten der Krankheit verzögert.

Die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen legen nahe, dass die Düfte zudem die Unruhe und Verwirrtheit reduzieren, an denen Demenzpatienten häufig leiden. Zudem können angenehme Aromen den manchmal störenden Geruch in Pflegeheimen reduzieren und auf diese Weise zum Wohlbefinden aller beitragen. [14]

 

Obst und Gemüse gegen Demenz:

Wegen des hohen Gehalts an Polyphenolen können Obst und Gemüse das Gehirn vor Demenz schützen, so das Ärzteblatt „Medical Tribune“- US-Forscher prüften zehn Jahre lang die Gehirnfunktionen von 1836 demenzfreie Probanden. 76 Prozent der Untersuchten, die mindestens dreimal pro Woche Obst- oder Gemüsesaft tranken, hatten ein deutlich geringeres Alzheimer-Risiko als Probanden, die weniger konsumierten. Wirkung zeigten Säfte von Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel, Möhren, Trauben, Sellerie und Kartoffeln. Die Einnahme als ganze Frucht brachte weniger Effekt als die Verabreichung von Säften. Die ursprüngliche Annahme, antioxidative Vitamine würden die für Alzheimer typischen Eiweißablagerungen (Plaques) im Gehirn verhindern, wurde widerlegt. Besonders positiv sei der Effekt bei genetisch erhöhtem Alzheimer-Risiko gewesen. [15]

 

Wu Wei Zi - Schisandra:

Die Früchte des Schisandra Krautes, auch Wu Wei Zi genannt, ist eines der bedeutendsten Heilkräuter der  Chinesischen Medizin. Die Frucht, eine leicht säuerlich schmeckende kleine Beere welche aber auch gleichzeitig andere Aromen aufweist, ist seit einiger Zeit auch hier in Kapselform erhältlich. Das Kraut welches im chinesischen Arzneibuch verankert ist, wird häufig gegen Durchblutungsstörungen und gegen Verkalkungen bzw. Fettablagerungen in den Gefäßen verwendet. Wissenschaftlich nachgewiesene Wirkungen in Europa gibt es auf diesem Gebiet jedoch nur wenige. Eine Studie von Dr. Chevallier, einem Gefäßspezialisten der Middlesex Universität, bestätigen jedoch diese Vermutungen. Das gesamte Gefäßsystem soll durch die Einnahme „gereinigt“ werden, so genannte Flavonoide in der Wu Wei Zi Beere sollen dafür zuständig sein.

Eine deutliche antioxidative bzw. antihepatotoxische Wirkung soll Wu Wei Zi jedoch auch aufweisen. Dies wurde zum Teil an Tierversuchen belegt. Die Nervenalterung nahm durch die Gabe von Schisandra Extrakt deutlich ab. Was eine positive Auswirkung auf den ganzen Organismus hat.

 Weitere mögliche Indikationen von Wu Wei Zi:

-gegen Leberleiden

-Schlaflosigkeit

-Demenz [16]

 



[1] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 34

[2] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 130f.

[3] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 148

[4] Simonsohn, Heilkraft ausden Tropen, 230

[5] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 41

[6] Kremer, Heinrich: Das Konzept der Cellsymbiosistherapie,  S. 5

[7] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 57

[8] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 57

[9] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 55

[10] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 55

[11] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 55

[12] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 55

[13] FAZ, 23. 5. 2010, „Ist Alzheimer ansteckend?“, S. 55

[14] Meyer, Axel: „Aromatherapie auf neuen Wegen“, in: Bio 1/2011, S. 35

[15] Bio, 2008/4

[16] www.medi-infos.de

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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