Depression

 

Lachen:

Beim Lachen werden bis zu 80 Muskeln bewegt, der Körper von Glückshormonen überhäuft, das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte angeregt. eine Minute Lachen wird mit etwa 45 Minuten Entspannungstraining gleichgesetzt. [1]

 

Vitamin C:

Nervenbotenstoffe regeln unsere Gemütslage und sorgen für Freude und Ausgeglichenheit. Vitamin C ist an der Freisetzung wichtiger Nervenbotenstoffe beteiligt. Serotonin ist eine solche Substanz, die für einen erholsamen, gesunden Schlaf sorgt und unsere Laune beeinflusst. Fehl dieser Stoff in unserem Gehirn, so können sich Depressionen einstellen. Auch die Produktion der Schilddrüsenhormone, die u.a. einen Einfluss auf die Psyche haben, kann ohne Vitamin C nicht ablaufen. (Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 79)

 

Coenzym Q10:

Für Menschen, die Medikamente gegen Depressionen einnehmen, ist Coenzym Q10 besonders wichtig, [2] denn zu den Medikamenten, die einen Mangel an diesem Antioxidans hervorrufen können, zählen auch Mittel, die bei Depressionen eingesetzt werden. [3]

 

NADH:

Dopamin ist ein Botenstoff, der den Informationsaustausch zwischen Nervenzellen, Hirnzentren und dem Immunsystem bewerkstelligt und für eine positive Stimmung, Gelassenheit und Lebensfreude, aber auch für die Aktivierung der Abwehrkraft mit zuständig ist. Ein Mangel an diesem wichtigen Botenstoff läßt das Interesse an unserer Umwelt erkalten, macht uns antriebslos und müde und kann eine depressive Stimmung begünstigen. Bei Parkinsonkranken sorgt der ausgeprägte Dopaminmangel für Bewegungsstörungen und das typische Zittern. Dopamin gilt aber auch als Casanovas „geheime Waffe“ und spielt wohl auch bei der Sexualität ein Rolle. Als Glückshormon kann es im Blut von Verliebten vermehrt nachgewiesen werden. Man kann die Dopaminausschüttung mithilfe von NADH fördern.

Serotonin ist der glücksbringende Botenstoff schlechthin. Es sorgt u.a. für guten schlaf, steuert den Appetit und auch den Sexualtrieb und beeinflußt die Gemütslage. Serotonin macht uns satt, ruhig und ausgeglichen, während ein Defizit dieses Glücksmachers zu Depressionen, Angstzuständen, Migräneattacken oder gar aggressiven Verhalten führen kann und uns den Schlaf raubt. In Studien konnte unter der Anwendung von NADH eine Verbesserung depressiver Zustände beobachtet werden. NADH powert die Hirnleistung und sorgt für Tatkraft, seelische Ausgeglichenheit und einen besseren Schlaf. Aber achten sie auf die richtige Formel mit dem speziellen, patentierten ENADA bzw. ENACHI. [4]

 

Papaya:

Mit Hilfe der Papaya kann man die Stimmung aufhellen. Wer morgens eine halbe Papaya isst, und das vier Wochen lang, wird ein „neuer Mensch“. Es ist, als falle ein warmer Sommerregen auf ein ausgetrocknetes Stück Land. [5]

 

Kiwis:

Kiwis werden im Kampf gegen Depression eingesetzt. Sie enthalten Inositol, einen Stoff, der bestimmte Botenstoffe herstellt, um die Informationen zwischen den Zellen weiterzugeben. Studien ergaben, dass Inositol in der Lage ist, Depressionen vorzubeugen beziehungsweise bestehende Depressionen zu lindern. [6]

 

Zitronensaft:

Zitronensaft hebt das Lebensgefühl, er energetisiert und durchlichtet. [7]

 

Vanillin:

Ein weiterer natürlicher Stimmungsaufheller ohne Nebenwirkungen ist Vanillin. Es hat eine anregende, erotisierende und euphorisierende Wirkung. [8]

 

Ananas:

Wenn wir regelmäßig Ananas essen, erleben wir mehr Lebensfreude und sehen die Dinge wieder positiv. [9]

 

Niacin:

Niacin lindert auch Depressionen. [10]

 

Kalium:

Kalium dient der Herstellung und Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichtes. Und wer zu sauer ist, reagiert auch psychisch sauer, fühlt sich oft überfordert und ist leicht reizbar. [11]

 

Ananas:

Wenn Sie einen Ananastag zur Entschlackung planen, können Sie hinterher den ph-Wert Ihres Urins testen. Sie werden feststellen, dass er sich ins Basische verschoben hat. [12]

 

Tryptophan in der Avocado:

Tryptophan wird vom Körper in Serotonin umgewandelt, was für seelische Ausgeglichenheit sorgt. Auch Datteln, Feigen, Sesamsamen, Bananen und Ananas enthalten viel Tryptophan. [13]

 

Avocados mit Mandarinenscheiben:

Avocados mit Mandarinenscheiben sind Balsam für die Seele und helfen bei Depressionen und Minderwertigkeitsgefühlen. [14]

 

Avocados mit Tomaten:

Avocados mit Tomaten machen ein fröhliches Gemüt und helfen bei Depressionen. [15]

 

Avocados mit Quark:

Avocados mit Quark befreien uns von Sorgen und machen uns munter. [16]

 

Avocados mit Apfelsinen, Ananas, Kiwis oder Pampelmusen:

Wer Avocados mit Apfelsinen, Ananas, Kiwis oder Pampelmusen mischt, erweckt die Heiterkeit der Seele. [17]

 

Durian:

Durianfrüchte machen „high“. Einige sprechen sogar von Rausch und Ekstase. Auf jedem Fall war die Stimmung bei den Durian- Festessen, die Simonsohn veranstaltet hat, stets beschwingt und ausgelassen. Durian schmeckt nach Paradies, und entsprechend paradiesisch fühlen wir uns, nachdem wir sie verzehrt haben. Daher bezeichnen sich manche als duriansüchtig. Auf der körperlichen ebene wird man nicht süchtig nach Durian, aber wer sie einmal schätzen gelernt hat, wird ihre Wirkung nicht mehr vergessen. Weil die Durian eine Ur-Frucht ist, erleben viele beim Essen eine tiefe Zufriedenheit und fühlen sich wie zu Hause angekommen. Wer zu depressiven Anwandlungen neigt, sollte sich eine Durian-Kur gönnen und täglich mindestens 500 Gramm Durian-Fruchtfleisch essen, am besten nicht zusammen mit anderer Nahrung. Vorsicht: Durian paßt nicht zu Alkohol. Der gleichzeitige Konsum führt zu Gärung. [18]

 

Orangen:

Orangen sind Muntermacher und machen feurig und fröhlich. Ein Glas frisch gepresster Orangensaft am Morgen läßt die innere Sonne strahlen, auch wenn draußen trübes Wetter herrscht. [19]

 

Grapefruitkern-Extrakt:

Eine Domäne für dieses antibiotische Naturheilmittel ist die Behandlung des äußerst schwierig zu therapierenden Befalls des Organismus mit Candida albicans. Candida ist ein Hefepilz, der eine gestörte Darmflora in Windeseile überwuchern und sich dann über das Blut im ganzen Organismus verbreiten kann. Hochgradige Candidosen führen zu einer Fülle der unterschiedlichsten Beschwerden von Allergien, Neurodermitis, Asthma, Depressionen, Kopfschmerzen bis hin zu rheumatoiden Schmerzen und möglicherweise sogar zu Krebs. Grapefruitkern-Extrakt ist ein wirksames, nebenwirkungsfreies Therapeutikum bei Verdacht auf Candidose. Eine Stuhluntersuchung kann Verdachtsmomente erhärten. Allerdings muß eine solche Untersuchung mehrmals durchgeführt werden, da trotz eines Befalles nicht immer Pilzspuren im Stuhl sein müssen. Professionell durchgeführte Darmsanierungen, Colon-Hydro-Therapie und Ernährungstherapie sind wirkungsvolle Zusatzmaßnahmen. [20]

 

Kokosnuss:

Die Kokosnuss schenkt Leichtigkeit und Heiterkeit. Mineralstoffreiches Kokoswasser bringt uns wieder ins Säure-Basen-Gleichgewicht und hebt damit dauerhaft die Stimmung. Auf der geistigen Ebene vermittelt Kokosnuss ein Gefühl von Fülle und Geborgenheit. [21]

 

ACHTUNG: dämpfende Wirkung auf Schilddrüse durch ungesättigte Fettsäuren:

Manche Menschen nehmen viele ungesättigten Fettsäuren zu sich, die leider eine dämpfende Wirkung auf die Schilddrüse haben, was zu Müdigkeit und Lethargie führt. [22]

 

nicht zu viel Fleisch (falls überhaupt)!

Ernährungswissenschaftler warnen seit Jahren vor einem übermäßigen Fleischgenuss. Demnach sollte man nicht mehr als 2-3-mal die Woche Fleisch essen (wenn man es überhaupt tut), weil sonst der Organismus die mit dem Fleisch angelieferte Harnsäure nicht restlos verarbeiten kann. Nun aber haben jüngste Forschungen eine zusätzliche Gefahr des Fleischüberkonsums an den Tag gebracht: Zu viel Fleisch macht depressiv. [23]

 

ACHTUNG: Auswirkungen von nitrosativem Stress:

-        Blockade wichtiger Enzyme in den Mitochondrien, die für die Produktion der Zellenergie (ATP) verantwortlich sind (Eisen-Schwefelhaltige und Eisenhaltige Enzyme, Aconitase)

-        Vermehrte intrazelluläre Säurebildung mit weiterer Inaktivierung verschiedener Enzyme; Zwang zur Aktivierung der aeroben Glykolyse (Vergärung von Zucker), eine Art „Notstromaggregat“, das allerdings nur 1/16 der üblichen ATP-Menge liefern kann!

-        Vermehrter oxidativer Stress (Bildung von Sauerstoffradikalen) mit sekundären Schäden der Zellkern-DNA, mitochondrialen DNA, und anderen Zellbestandteilen und einem deutlich erhöhten Risiko, eine Krebserkrankung zu entwickeln.

-        Cholesterinerhöhung durch Hemmung eines den Cholesterinstoffwechsel in der Leber regulierenden Enzyms (Hepatische 7 –alpha-Hydroxylase)

-        Aktivierung des Immunsystems (proinflammatorische Zytokine) mit sekundären, aseptischen Entzündungen im Bereich der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder und der Entwicklung von Autoimmunerkrankungen.

-        Aktivierung diverser Rezeptoren des Zentralnervensystems (NMDA- und Vanilloid-Rezeptoren) mit sekundären neurologischen, psychischen und vegetabilen Symptomen.

-        Abbau von und dadurch Mangel an diversen Vitaminen (Vitamin C, B1, B2, B5, B6, B12, Vitamin E, Vitamin D, Folsäure), Mineralien, Spurenelementen (Selen, Magnesium, Zink)

-        Hemmung der Synthese von physiologischem, neuronalen und endothelialen NO und Anstieg des asymmetrischen Dimethylarginings, damit erhöhtes Gefäßerkrankungs- und Hypertonierisiko, sowie Störungen zentralnervöser Funktionen.

-        Peroxinitrit nitrosiert aromatische Aminosäuren und oxidiert SH-Gruppen. Es wirkt hochgradig neurotoxisch durch irreversible Hemmung der Mitochondrienfunktion.

-        Störungen des Katecholamin-, Melanin-, Serotonin-, Tyrosin-, Tryptophan- und Phenylananinstoffwechsels mit folgender Minderung der Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen. [24]

 

Fibromyalgie: Schmerzlinderung durch neuartige Lymphdrainage:

Behandlungen, die unter anderem die Pneumatische Pulsationstherapie und ein neuartiges, muskelbezogenes Lympfdrainagegerät einbeziehen, führen in meiner Praxis bei Fibromyalgie zu oft erstaunlichen Erfolgen. Diese neue Therapie findet im Rahmen einer Ganzheitsmedizin generell bei Stauungs- und Zirkulationsstörungen des Lymphsystems Anwendung. Die Doppelwirkung aus Elektrotherapie und Pumpbehandlung soll durch die Stimulation der äußeren und inneren Muskeln die Durchblutung und den Lymphfluss verbessern. Schmerzen werden gelindert, die Muskeln können entspannen und es wird offenbar insgesamt eine Umstimmung des Vegetativums erreicht. Es kann auch zu einer Gemütsaufhellung kommen. [25]

 

Magnesium:

Es wird vermutet, dass Depressionen durch einen Magnesiummangel verstärkt werden. [26]

 

Vorsicht: Fleischkonsum:

Und jetzt kommt das Verhängnisvolle im biochemischen Prozess des Menschen. Bei einem sehr hohen Konsum von Fleisch wird das Tryptophan zurückgedrängt. Der Grund: Andere Aminosäuren werden beschleunigt und drängen sich auf dem Weg zum Gehirn vor. Es ist im Gehirn zu wenig Tryptophan vorhanden. Daher kann nicht genug Serotonin im Gehirn gebildet werden. Der Mensch verliert seinen Optimismus, seinen geistig-seelischen Schwung und wird depressiv. [27]

 

Cellsymbiosistherapie:

Die vom Konzept der Cellsymbiosis abgeleitete Therapieform hat beeindruckende Behandlungserfolge gezeigt Dies gilt nicht nur für sog. austherapierte Krebspatienten, sondern auch für andere Tumorleiden in allen Stadien, zelluläre und humorale Immunschwächen, inflammatorische Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Diabetes auch in der therapieresistenten Form, Osteoporose, Burn-out-Syndrom, CFS, Fibromyalgie, neurodegeneratoive Erkrankungen ink. Alzheimer’sche Krankheit und andere Demenzformen sowie Parkinson’sche Krankheit, Depressionen, Psychosen, und viele andere, primär als Mitochondrialpathien einzustufende Symptomzustände und Leistungsschwächen. [28]

 

Kokoswasser:

Kokoswasser mineralisiert den Körper und bringt ihn ins Säure-Basen-Gleichgewicht, ähnlich wie ein isotonisches Getränk. In der „Lanserhofstudie“ der Universität Innsbruck aus dem Jahr 2004 wurde Fontana di Coco im Rahmen einer F.X. Meyer-Kur eingesetzt. Die Ergebnisse: Kokoswasser wirkt harnsäuresenkend, entgiftend und basenbildend. Besonders auffällig war die Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Stimmung in der Kokoswasser-Gruppe. [29]

 

Sommerhits laut mitsingen etc.:

Was hilft gegen den Herbst-Koller (abgesehen vom Frühlingswetter)? fragte das Social Network www.spin.de. Klare Antwort der Befragten: Näher zusammenrücken! Während sich Männer in Aktivitäten stürzen, den Urlaub planen und ihre Lieblingshits aus dem Sommer lautstark mitsingen, lassen sich Frauen mehr auf die dunkle Jahreszeit ein, nehmen Aroma-Bäder und schmökern in Büchern.

Hier die Top- Ten- Tips:

1)  Kuscheln

2)  Spaziergänge

3)  Kerzenschein

4)  Spiele- Abend mit Familie und Freunden

5)  Tee, heiße Schokolade

6)  Musik hören

7)  Vorm Kaminfeuer sitzen

8)  Ein heißes Bad nehmen

9)  Blätter und Zweige sammeln

10)              Chatten oder im Internet surfen. [30]

 

Farbe gelb:

Klausbernd Vollmar: Sich mit Gelb zu Umgeben, soll das Nervensystem harmonisieren und von Ängsten befreien. Gelb hilft bei schlechtem Wetter gegen Antriebslosigkeit, regt die Lymphe und alle Lebenssäfte an. Bei Entgiftungskuren oder wenig Energie soll es hilfreich sein, gelbe Unterwäsche zu tragen oder in gelben Bettlaken zu schlafen. Achten Sie auch darauf, genügend gelbe Lebensmittel zu essen. In Prüfungssituationen wird empfohlen, gelb zu tragen. Dabei hilft schon ein Akzent in der Kleidung, etwa ein Halstuch. [31]

 

Orange: Selbstsicherheit:

Ingrid Kraaz von Rohr: Um sich selbstsicher zu fühlen, ist es optimal, die Farbe Orange zu benutzen. Hierzu wird mit der Farblampe Orange an die Mitte des Haaransatzes am „Bikini-Dreieck“ bestrahlt. Oder Sie stellen einfach ein Glas Wasser auf einen orangefarbigen Untersetzer. Nach zehn Minuten hat das Wasser die Frequenz der Farbe übernommen. Das funktioniert, da Wasser ein Informationsträger ist. [32]

 

Vorsicht: Rot kann gereizt / aggressiv machen:

Ingrid Kraaz von Rohr: Zuviel Rot kann u.U. aggressiv machen, also ist hier Vorsicht geboten, sonst kann man in eine gereizte Stimmung kommen. [33]

 

bestimmte Heilenergien:

Man kann pauschal sagen, dass Rot anregt, Blau beruhigt und kühlt und Gelb kommunikationsfördernd und aufmunternd wirkt. Grün ist allgemein ausgleichend und Orange wärmt. [34]

 

Blau beruhigt etc...:

Schon ab dem 19. Jahrhundert untersuchte man die Wirkung von bestimmten Raumfarben auf die Insassen. von Nervenkliniken. Grundsätzlich konnte man feststellen, dass Blau als Raumfarbe beruhigt und Rot anregt. Interessant ist der Einfluss von Gelb, der angsthemmend und aufmunternd wirkt, sowohl auf Depressive als auch auf Schizophrene. [35]

 

Autogenes Training:

Überaus effektiv ist das Autogene Training. Man versteht darunter die gezielt entspannende Beeinflussung des Unterbewußtseins. Durch das Wiederholen beruhigender Formeln wird das Denken in eine positive Richtung geführt. Die Autosuggestion ist die unterbewußte Verwirklichung der gezielten, positiven Gedanken und Worte: „Ich bin ruhig, entspannt und gelöst; in mir ist Kraft und Ruhe.“ [36]

 

Kräutertee: Passionsblumenkraut:

Um die Nerven zu stärken und emotionale Spannungen abzubauen, hilft ein Tee mit Passionsblumenkraut. Ein pflanzlicher Tranquilizer, der für Entspannung und psychische Erfrischung sorgt. [37]

 

Schlafen:

Ausgiebig zu schlafen ist nicht nur gesund, es schon auch die kostbare Lebensenergie, stärkt die Abwehrkräfte und hält zudem länger jung. Während wir schlafen, schaltet der Organismus auf Sparflamme. Die Verdauung ruht, die Muskeln erschlaffen, die Körpertemperatur sinkt ab, die Atmung wird tiefer und langsamer als während des Tages.

Bei Tieren lässt sich die lebensverlängernde Wirkung des Schlafs gut demonstrieren. Tiere, die einen großen Teil des Tages dösend und schlafend verbringen , haben in der Regel eine höhere Lebenserwartung. Wie schädlich chronischer Schlafmangel sein kann, zeigt eine in der Fachwelt vielbeachtete Arbeit des Forscherteams um Eve van Cauter von der Universität Chicago, die 1999 in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ (Bd. 354) veröffentlicht wurde: Eine Gruppe gesunder, junger Männer wurde in einem Schlaflabor beobachtet. Jede Nacht durften sie nur vier Stunden schlafen. Schon nach einer Woche brachte der Schlafentzug die Hormonregulation und den Stoffwechsel durcheinander. V.a. das Hormon Insulin, welches normalerweise von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird und vor der Zuckerkrankheit bewahrt, konnte den Blutzuckerspiegel nicht mehr richtig regulieren. Innerhalb einer Woche hatte der Schlafentzug die Männer in einen Zustand gebracht, der sonst nur bei alten Menschen oder in einem frühen Stadium der Zuckerkrankheit auftritt. Aufgrund der Studiendaten vermutet Cauter, dass durch chronischen Schlafmangel Alterskrankheiten wie Zuckerkrankheit, Übergewicht, hoher Blutdruck und Gedächtnisstörungen hervorgerufen oder verschlimmert werden. Auch schlechte Laune, Konzentrationsstörungen und schlimmstenfalls Depressionen können Folgen des Schlafmangels sein. Für Ratten ist chronischer Schlafmangel sogar tödlich, denn schon nach kurzer Zeit führen die fehlenden Ruhephasen zu einem Zusammenbruch ihres Immunsystems. [38]

 

Erst nach 7.20 Uhr aufstehen:

Britische Forscher: Wer später aufsteht, ist den ganzen Tag über gelassener und ausgeglichener. Wie das britische Magazin „New Scientist“ in seiner Ausgabe vom 4.11.1999 berichtet, sind Frühaufsteher offensichtlich gestresster als Langschläfer. Forscher der Londoner Westminster-Universität konnten im Speichel von Personen, die spätestens um 7.20 Uhr aufstehen mussten, deutlich höhere Werte des Stresshormons Cortisol messen als bei Langschläfern, die erst später das Bett verließen. Es scheint auch nichts zu nutzen, früher ins Bett zu gehen. Die Gesamtdauer der Schlafzeit hatte – so die Erkenntnis der britischen Wissenschaftler, keinen Einfluss auf die Ausschüttung des Stresshormons. Über gestresst oder entspannt entschied einzig und allein der Zeitpunkt des Aufstehens. Der Stress durch frühes Aufwachen hält nicht nur den ganzen Tag an, sondern kann sogar ernsthafte Folgen für die Gesundheit nach sich ziehen, heißt es in dem Bericht. Auf Dauer führt der chronische Stress zu Depressionen, die Abwehrkräfte werden geschwächt, und zudem leiden Frühaufsteher offensichtlich häufiger unter Infekten, Muskelschmerzen und schlechter Laune. [39]

 

Licht:

Im Winter wird es erst Stunden später hell als im Sommer. Und das ist fatal, denn natürliches Licht ist nichts weniger als „die Psyche der Natur“, so ein Zitat von Louis Kahn. Und genau diese helle Freude fehlt uns im Winter. Wenn die Zirbeldrüse, unser Stimmungsbarometer, zu wenig Licht bekommt, fühlt man sich schlapp, genervt, missmutig, unzufrieden – eben „irritabel“, die Wissenschaftler das vielschichtige Beschwerdebild des „Winter-Blues“ nennen. [40]

Fetzige Musik, spannende Bücher und Filme, Sauna-Abende, gute Gesellschaft, ein duftendes Badeerlebnis und kulinarische Glücksmomente– ein harmonischer Dreiklang aus Tageslicht, viel Bewegung in freier Natur und schöne Erlebnisse ist die beste Trübsal-Bremse [41]

 

Elektromagnet:

Die unter der Bezeichnung »repetitive transkranielle Magnetstimulation« (rTMS) bekannte Therapie, bei der im Gehirn elektromagnetische Felder erzeugt werden, kann möglicherweise Depressionssymptome bei schwer therapierbaren Patienten besser mildern als Antidepressiva, berichten Forscher.

»Diese Untersuchung wird dazu beitragen, die Diskussion darüber beizulegen, ob rTMS bei Depression wirkt«, erklärte Mark George von der Medizinischen Hochschule des amerikanischen Bundesstaates South Carolina. »Wir können nun neue Wege suchen, die die Wirksamkeit verbessern helfen, und hoffentlich weitere stimulative Behandlungsmöglichkeiten auch für andere Hirnstörungen entwickeln.

Der therapeutische Einsatz von rTMS setzt auf extrem konzentrierte magnetische Pulse, die an Stärke etwa denjenigen einer Magnetresonanztomographie (MRT) entsprechen. Diese Pulse erzeugen einen elektrischen Strom im dorsolateralen präfrontalen Cortex, dem vorderen linken Teil des Frontallappens der Großhirnrinde. Im Verlauf einer 37-minütigen Behandlung wird das Gehirn etwa 3.000 dieser Impulse ausgesetzt.

RTMS ist als einzige biologische Behandlung neben Antidepressiva und der Elektrokrampf-Therapie (ECT) von der amerikanischen FDA, der amerikanischen Bundesbehörde für Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung, zur Therapie von Depressionen zugelassen. Sie funktioniert praktisch aufgrund der gleichen Wirkungsweise wie die ETC, verursacht aber keinerlei Anfälle.

Frühere Studien hatten bereits die Wirksamkeit von rTMS bestätigt, was 2008 dann zur Zulassung durch die FDA führte. Seitdem wurden in den USA mehr als 20.000 Behandlungen durchgeführt. Da die Wissenschaftler bisher keine Methode entwickeln konnten, die Wirksamkeit im Rahmen einer Placebo-Studie zu testen, da die Teilnehmer an einer Untersuchung durchweg erkannten, ob sie tatsächlich einer Behandlung unterzogen wurden oder nicht, wurde die Wirksamkeit der Behandlung von Kritikern in Zweifel gezogen.

Für die neue Studie, die in der Fachzeitschrift Archive of General Psychiatry veröffentlicht wurde, entwickelten die Forscher ein Gerät, das gleiche Augen- und Muskelzuckungen wie bei einer RTMS hervorrief, ohne dass allerdings ein elektromagnetisches Feld aufgebaut wurde. Das vermeintliche Behandlungsgerät und die von ihm ausgelösten physischen Effekte sind denen eines wirklichen rTMS-Gerätes so ähnlich, dass selbst die Wissenschaftler sie nicht auseinanderhalten konnten.

Die Forscher behandelten nun 190 Patienten, die schon seit einem Zeitraum von drei Monaten bis zu fünf Jahren an Depressionen litten, mit einem der beiden Geräte. Aller Teilnehmer der Studie waren zuvor mit mindestens einem Antidepressivum erfolglos behandelt worden.

Nach einer mindestens dreiwöchigen Behandlungsdauer bildeten sich bei 14 Prozent der Patienten der rTMS-Gruppe die Symptome zurück, verglichen mit lediglich fünf Prozent bei der Placebo-Kontrollgruppe. »Die Auswirkungen entsprechen in ihrer Größenordnung in etwa denen einer Behandlung mit Antidepressiva«, erläuterte Sarah Lisbany von der Universität Columbia und dem Psychiatrischen Institut des US-Bundesstaates New York. »Der Unterschied liegt darin, dass nur Personen zur Studie zugelassen wurden, die bereits auf eine Behandlung mit Medikamenten nicht angesprochen hatten. Andere Untersuchungen zeigen, dass bei einem Scheitern einer früheren medikamentösen Behandlung die Erfolgsrate bei einem zweiten Antidepressivum niedriger ausfällt

Wie die Forscher weiter entdeckten, war rTMS bei Patienten wirksamer, die vorher nur ein Antidepressivum eingenommen hatten, als bei anderen, die schon mehr als eines bekommen hatten. »RTMS ist in einer frühen Phase der Behandlung offensichtlich wirksamer als in einer späteren«, ergänzte Matthew Rudorfer vom National Institute of Mental Health, dem amerikanischen Forschungszentrum für psychische Störungen, das die Untersuchung mitfinanzierte. Auch wenn die Untersuchung keine Unterstützung seitens der Industrie erhielt, haben alle an der Studie beteiligten Wissenschaftler ihre finanziellen Verflechtungen zu Unternehmen offengelegt, die an rTMS beteiligt sind. So hält etwa die Universität Columbia in Lisanbys Namen ein rTMS-Patent.

Teilnehmer sowohl der rTMS- als auch der Placebo-Gruppe klagten über Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Übelkeit. Diese Folgen treten eher bei Patienten auf, die sich einer rTMS-Behandlung unterzogen hatten. Anders als Antidepressiva wird rTMS nur lokal eingesetzt und zirkuliert nicht im ganzen Körper und sollte keine systemischen Nebenwirkungen wie ein trockener Mund, sexuelle Funktionsstörungen, Magenverstimmung oder Gewichtszunahme zeigen.

Im Gegensatz zur Elektrokrampftherapie ist bei einer rTMS keine Sedierung erforderlich. Die Patienten können sogar selbst mit dem Auto anreisen und auch wieder nach Hause fahren. [42]

 

Bolero von Ravel:

Der Bolero von Ravel zaubert depressive Stimmungen weg. [43]

 

Musik:

Warum Musik Heilkraft besitzt, das hat man schon vor Jahren an der Universität Wien auf Anregung von Herbert von Karajan herausgefunden: Beim Anhören angenehmer Musik entstehen im Gehirn Polypeptide, Botenstoffe, die im Gehirn Entspannung, Glück und Wohlbefinden auslösen. Außerdem wird das vegetative Nervensystem beruhigt. [44]

 

Vitamin D:

Das Vitamin D stärkt die Immunkraft, beeinflusst positiv Herz- und Kreislauf, bremst Allergien ab, verbessert die Lebens- und Liebeslust. [45]

 

Zwei Bananen täglich:

Essen Sie täglich 2 Bananen. Sie liefern die Hormonstoffe Serotonin und Norepinephrin, die für das positive Denken mitverantwortlich sind. [46]

 

Hirsegerichte:

Essen Sie Hirsegerichte. Hirse macht gute Laune. Man nannte sie schon im Mittelalter das „fröhliche Getreide“. [47]

 

Stilles Mineralwasser:

Trinken Sie jeden Tag 2 Liter stilles Mineralwasser. [48]

 

Farbe Orange:

Lassen Sie die Farbe Orange auf sich wirken. Sie wirkt stimmungsaufhellend. [49]

 

Melissenbad:

Mit Kräuterbädern lassen sich gute vorbeugende und heilende Wirkungen erzielen.

Grundsätzlich gilt für Kräuterbäder: 1- 2 Handvoll getrocknete Kräuter werden mit 2 Liter kochendem Wasser übergossen, 15 Minuten ziehen lassen, dann durchseihen, den Kräutersud in die mit Wasser gefüllte Wanne gießen.

Melissen-Bad: bekämpft Nervosität, Migräne und psychosomatische

Störungen. Es kann intensiviert werden, wenn man 5 Teelöffel  Melissengeist zusätzlich hineinrührt. [50]

 

Lavendelöl-Kapseln und Lavendelöl äußerlich:

Es gibt ein rezeptfrei verkäufliches, in der Apotheke erhältliches Medikament namens Lasea, das gegen  Stress und Angstzustände empfohlen wird. Dabei handelt es sich um das Öl vom schmalblättrigen Arzneilavendel (Lavendula angustifolia) aus der französischen Haute Provence, das in Kapseln angeboten wird. Täglich eine Kapsel soll mit reichlich Wasser eingenommen werden. Sie löst sich im Magen auf, die Inhaltsstoffe des Lavendelöls gelangen dann über den Dünndarm ins Blut und können dann ihre Wirkung entfalten. Besonders empfohlen wird die Einnahme Menschen mit Alltagssorgen, deren Gedanken sich im Kreis drehen und die sich häufig niedergeschlagen und mutlos fühlen. Sehr gut eignet sich das Medikament auch dafür, Patienten die Entwöhnung von Psychopharmaka zu erleichtern.

Wenn das wertvolle Lavendelöl dem Körper innerlich zugeführt wird, sorgt es für einen geregelten Kalziumeinstrom. Es reduziert die Ausschüttung erregender Botenstoffe. So kommen die Nervenzellen wieder zur Ruhe, die betroffene Person fühlt sich ausgeglichener und entspannter. Dabei macht es aber nicht müde und auch nicht abhängig.

Seit langem weiß man, dass Lavendelöl auch äußerlich angewendet beruhigend und schlaffördernd wirkt. Ein bisschen davon auf den Puls am Handgelenk getupft und den angenehmen Duft eingeatmet – eine Wohltat nach einem anstrengenden, aufregenden Tag.

Lasea-Lavendelölkapseln (PZN 5489603) sind in der Apotheke erhältlich (Hersteller: W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH, Ettingen) [51] .

 

Bachblüten bei Mutlosigkeit und Verzweiflung:

  1) Bachblüte „Larch“:

Bei Mutlosigkeit und Verzweiflung,

Mangel an Selbstvertrauen, Erwartung von Misserfolg, Mutlosigkeit

Dr. Edward Bach schreibt dazu: Für jene, die sich selbst nicht für so gut und fähig halten wie die Menschen ihrer Umgebung. Sie rechnen damit, zu scheitern, haben das Gefühl, nie Erfolg zu haben, und so wagen sie nicht einmal eine Anstrengung, die groß genug wäre, ihnen Erfolg zu bringen. [52]

 

2) Bachblüte „Pine“:

Schuldgefühle, Selbstvorwürfe; Menschen, die sich selbst an allem die Schuld geben

Dr. Edwards Bach schreibt: Für jene, die sich selbst Vorwürfe machen. Selbst, wenn sie erfolgreich sind, denken sie, sie hätten es noch besser machen können, und sind nie zufrieden mit ihren Bemühungen oder deren Resultaten. Sie arbeiten schwer und leiden sehr unter ihren Fehlern, die sie sich selbst einreden. Manchmal, wenn es einen Fehler gibt, den andere verschuldet haben, nehmen sie diesen sogar auf sich und fühlen sich verantwortlich. [53]

 

Bachblüte Elm:

Bei: Gelegentliches Gefühl von Unzulänglichkeit und Verzagtheit gegenüber großen Anforderungen und Verantwortungen.

Dr. Bach schreibt dazu: Für jene, die gute Arbeit leisten, der Berufung ihres Lebens folgen und hoffen, etwas Wichtiges zu vollbringen, das möglichst zum Wohle der Menschheit sei. Es gibt Ziten, wenn sie niedergeschlagen sind und das Gefühl haben, die Aufgabe, die sie sich aufbürden, sei zu schwer und ihre Erfüllung übersteige die menschliche Kraft. [54]

 

Sweet Chesnut:

Bei: Überwältigender innerer schmerz, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit

Dr. Edward Bach schreibt dazu: Für jene Phasen, die manche Menschen zuweilen erleben, in denen die Seelenqual so groß ist, dass sie unerträglich erscheint. Wenn man meint, seelisch der körperlich bis zum Äußersten seiner Belastbarkeit geführt worden zu sein und jetzt zusammenbrechen zu müssen. Wenn es den Anschein hat, als ob man nichts anderes mehr als Zerstörung und Auslöschung zu erwarten hätte. [55]

 

Star of Bethlehem:

Nachwirkungen von physischem oder psychischem Schock

Dr. Bach: Für jene, die in großer Bedrängnis oder in Umständen sind, die sie sehr unglücklich machen. Sie leiden unter dem Schock einer schlimmen Nachricht, dem Verlust eines lieben Menschen, dem Schreck nach einem Unfall und ähnlichen Zuständen. Für jene, die sich eine Zeitlng gar nicht trösten lassen, bringt dieses Heilmittel Erleichterung. [56]

 

Willow:

Bei Bitterkeit, Zorn, Vorwurf gegenüber anderen wegen eines bösen Schicksals

Dr. Edward Bach schreibt dazu: Für jene, die ein Missgeschick oder Unglück erlitten haben und dies schwer ohne Klagen und Verbitterung annehmen können, da sie das Leben vor allem nach dem Erfolg beurteilen, den es ihnen bringt.

Sie haben das Gefühl, so schwere Prüfungen nicht verdient zu haben, sie meinen, es sei ihnen Unrecht widerfahren, und werden verbittert. Oft zeigen sie weniger Interesse und sind weniger aktiv in bezug auf jene Dinge, die ihnen früher Freude und Befriedigung gebracht haben. [57]

 

Papaya:

Wer immer müde und lustlos ist, sollte eine Woche lang täglich zwei Papayas essen. Schon am dritten Tag ist man vitaler und besser gelaunt. [58]

 

Schwarzkümmelöl:

Im Orient wird das Schwarzkümmelöl schon seit Jahrtausenden zur Stimmungsaufhellung bei Depressionen eingesetzt. [59]

 

Einreibungen mit Lavendelöl:

Tatsächlich kann Lavendel und leichter ertragen lassen, was sonst kaum erträglich und sehr belastend erscheint. So halfen Einreibungen mit Lavendelöl in einer Studie, die auf einer Intensivstation lagen und neben den eigenen – mist bedrohlichen – Kranksein und den Schmerzen die ständige Unruhe durch surrende, piepsende und Alarmsignale aussendende Apparate, die um sie herrschende Hektik und das Fehlen der Privatheit ertragen müssen.

In einer anderen Studie mit Frauen, die wegen einem krebsverdächtigen Knoten eine Biopsie ihrer Brust durchführen ließen, waren die damit verbundenen Schmerzen zwar gleich stark in der Gruppe, die aromatherapeutisch mit Lavendel behandelt wurden, wie bei den Frauen, die eine Scheinbehandlung erhielten, dennoch waren die Frauen, die Lavendel erhielten, zufrieden. Wenn man bedenkt, mit welchen Ängsten man auf das Ergebnis einer solchen Untersuchung wartet und dass dabei ja eine besonders empfindliche Region des Leibes, die man sonst schützt, mit einer Nadel durchbohrt wird, kann man verstehen, dass Entspannung hier hilfreich sein kann. Tatsächlich wurde inzwischen in einer ganzen Reihe von Untersuchungen gezeigt, das sogar regelrechte Angststörungen (und auch die mit ihnen oft verbundenen Schlafstöungen) mit Lavendelpräparaten wesentlich gelindert werden können und diese dabei nicht schlechter abschneiden als klassische Beruhigungsmittel, die nicht zuletzt wegen der mit ihnen verbundenen Suchtgefahr problematisch sind. [60]

 

Gute Taten machen glücklich:

Wer Gutes tut, ist glücklicher und selbstbewusster – das wurde jetzt auch wissenschaftlich bestätigt. Eine kanadische Forscherin wollte herausfinden, wie sich die Stimmung von Menschen verbessern lässt. Getestet wurden zehn verschiedene Methoden, z.B. Musik hören oder Dankbarkeit erfahren. Die erfolgreichste war, gute Taten zu begehen. Wohltäter fühlen sich nicht nur besser, sie leiden auch seltener unter Depressionen und haben ein stärkeres Selbstbewusstsein. Die positive Wirkung hält mindestens ein halbes Jahran – es lohnt sich also in jeder Hinsicht, anderen etwas Gutes zu tun. [61]

 

Nahrungsmittel gegen  depressive Verstimmungen und Depressionen;

Fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung leiden an depressiven Verstimmungen, die länger als vier Wochen anhalten. Frühjahr und Herbst erleben Depressive als besonders belastend. Depressive sollten einen Facharzt aufsuchen, um Verschlechterungen und Selbstmordversuchen vorzubeugen. Bei Menschen, die zu depressiven Stimmungslagen neigen, liegt oft ein Vitalstoffmangel vor. Meist fehlt Tryptophan, eine Aminosäure, aus der der Körper Serotonin, das Wohlfühl- und Glückshormon baut. Ideal auch zur Prophylaxe von depressiven Verstimmungen sind Ananas, Datteln, Bananen (nicht zu viele: ein Übermaß macht müde!), Feigen, Mangos, Kiwis, Passionsfrüchte, Papayas, Maracujas, Orangen, Acerolakirschen, Sapote, Sternäpfel, Grapefruits und Avocados. Avocados mit Mandarinenscheiben oder Tomaten helfen bei Depressionen und machen fröhlich. „Avocados erwecken die Heiterkeit der Seele“ (Monika Helmke-Hausen). Ideal als Antidepressivum wirken auch Litschis, die uns von Alpträumen, Alpdrücken und schweren Träumen befreien.  Neben diesen Tropenfrüchten haben sich auch Gerstengrassaft und AFA-Algen als Stimmungsaufheller bewährt. Sie enthalten die Stoffe, die der Körper zum Aufbau von Neurotransmittern oder Botenstoffen braucht. Für eine stabil gute Stimmung sorgt auch das authentische Reiki. Diese Methode vermittele ich bundesweit und habe darüber drei Bücher geschrieben.

Der bekannte Yoga-Arzt Dharma Singh Khalsa, USA, empfiehlt als Anti-Depressions-Drink einen Saft aus einer Banane, 5 Datteln, einem viertel Liter Orangensaft und einem Teelöffel Gerstengraspulver. Mit Wasser mixen. Bananen, Datteln und Orangen wirken stimmungsaufhellend wie auch die Mineralien und Spurenelemente im Gerstengrassaft. [62]

 

Ernährung für die Lebensfreude:

Lebensfreude hängt von genügend Energie fürs Gehirn ab. Die Lebensfreude steigern lässt sich durch alle Tropenfrüchte, allen voran Papaya, Granatapfel, Ananas und Durian. Siehe auch Stichwort „Freude“. Zusätzlich bringen Tropenfrüchte uns zurück ins Paradies, wenigstens im Geiste, und wir fühlen uns zuhause, „back to the roots“.  [63]

 



[1] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 38

[2] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 142

[3] Döll, die Kraft der Antioxidantien, 144

[4] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 196f.

[5] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 228f.

[6] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 170

[7] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 255

[8] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 77

[9] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 76

[10] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 76

[11] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 76

[12] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 76

[13] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 86

[14] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 88

[15] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 88

[16] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 88

[17] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 88

[18] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 114

[19] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 254

[20] Neumayer, Natürliche Antibiotika, 59f.

[21] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 179

[22] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 179f.

[23] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 214

[24] Wolfram Kersten in: Raum und Zeit 163/2010, S. 12

[25] Thomas Köster aus Münster in: Bio, 2/2010, S. 129

[26] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 191

[27] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 216

[28] Kremer, Heinrich: Das Konzept der Cellsymbiosistherapie,  S. 5

[29] Simonsohn, Barbara, Heilkraft aus den Tropen, 176

[30] Quelle: Zeitung – genaueres leider unbekannt

[31] “Ein Leben mit Farben. Interview mit dem Diplompsychologen und Autor Klausbernd Vollmar“, in: Bio,  April/Mai 2010, S. 63

[32] “Die Macht der Farben“, in: Bio,  April/Mai 2010, S. 62

[33] “Die Macht der Farben“, in: Bio,  April/Mai 2010, S. 62

[34] “Die Macht der Farben“, in: Bio,  April/Mai 2010, S. 61

[35] “Die Macht der Farben“, in: Bio,  April/Mai 2010, S. 57

[36] Bio Spezial Ausgabe 2009: „Natürlich Heilen“, S. 36

[37] Bio Spezial Ausgabe 2009: „Natürlich Heilen“, S. 36

[38] Axt, Peter: Vom Glück der Faulheit, 2007, 141ff.

[39] Axt, Peter: Vom Glück der Faulheit, 2007, 144f.

[40] Centaur, 7/2010

[41] Centaur 7/2010

[42] David Gutierrez: Depression kann besser mit Elektromagneten als mit Medikamenten behandelt werden, in: info.kopp-verlag.de, 18.10.2010.

[43] Bankhofer: Das große Gesundheitsbuch, 2004, 532

[44] Bankhofer: Das große Gesundheitsbuch, 2004, 532

[45] Bankhofer: Das große Gesundheitsbuch, 2004, S. 537

[46] Bankhofer: Das große Gesundheitsbuch, 2004, S. 599

[47] Bankhofer: Das große Gesundheitsbuch, 2004, S. 599

[48] Bankhofer: Das große Gesundheitsbuch, 2004, S. 599

[49] Bankhofer: Das große Gesundheitsbuch, 2004, S. 599

[51] Meyer, Axel: „Aromatherapie auf neuen Wegen“, in: Bio 1/2011, S. 36f.

[52] Edward Bach: Heile dich selbst mit den Bach-Blüten, Deutsche Erstausgabe 1988, S. 173

[53] Edward Bach: Heile dich selbst mit den Bach-Blüten, Deutsche Erstausgabe 1988, S. 176

[54] Edward Bach: Heile dich selbst mit den Bach-Blüten, Deutsche Erstausgabe 1988, S. 179

[55] Edward Bach: Heile dich selbst mit den Bach-Blüten, Deutsche Erstausgabe, 1988, S. 182

[56] Edward Bach: Heile dich selbst mit den Bach-Blüten, Deutsche Erstausgabe, 1988, S. 185

[57] Edward Bach: Heile dich selbst mit den Bach-Blüten, Deutsche Erstausgabe, 1988, S. 187

[58] Bankhofer: Das große Gesundheitsbuch, 2004, 79

[59] Quelle leider unbekannt, da Infoseite keine Quellenangabe enthielt

[60] Manfred Sommer: “Duftende Urlaubserinnerung”, in: A tempo, 9/2011, S. 20f.

[61] illu der Frau, Nr. 02 Aktuell bis 21.02.12, S. 4

[62] http://www.barbara-simonsohn.de/ananas.htm

[63] http://www.barbara-simonsohn.de/ananas.htm

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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