Durchblutung

(siehe auch Arterienverkalkung und Durchblutungsstörungen)

 

Ginkgo biloba:

Die Wirkstoffe dieser Heilpflanze stehen für eine gute Durchblutung. Gerade im Hinblick auf die Mikrozirkulation in den Geweben können bestimmte Wirkstoffe des Ginko Hilfe bringen. Es ist ein bestens untersuchter und nachgewiesener Effekt, der v.a. im Hinblick auf das Gehirn geschätzt wird. [1]

 

Maca, die Anden-Knolle:

Die Wurzel enthält hormonähnliche Stoffe, die die Durchblutung der Beckenregion fördern. [2]

 

Polyphenol Resveratol:

Der Radikalfänger sitzt in den Schalen der roten Weintraube und ist auch im Traubensaft nachweisbar – dort allerdings in weitaus geringeren Mengen. Um die Resveratolmenge, die in einem halben Liter Rotwein steckt, aufzunehmen, müßte man 9 Kilogramm Weintrauben essen. Resveratol hemmt die Ablagerungen in den Gefäßen, senkt den Cholesterinspiegel und wirkt Herz-Kreislauferkrankungen entgegen. Die Radikalfängereigenschaften der in den roten Weintrauben enthaltenen Bioflavonoide sind weitaus besser als diejenigen der Vitamine C und/oder E: Ein Teelöffel eines Traubenkonzentrates hat die gleiche antioxidative Wirksamkeit wie 1000 Milligramm natürliches Vitamin E oder 400 Milligramm Vitamin C! Es empfiehlt sich die Zufuhr von Rotweinextrakt in Kapselform. [3]

 

OPC aus Traubenkernen:

Traubenkerne eignen sich  - wie keine andere Quelle -. zur Gewinnung von OPC , da die Konzentration dieser Supermoleküle  hier besonders hoch ist. Prof. Masquelier wies nach, dass die dort vorhandenen oligomeren Procyanidide eine antioxidative Wirksamkeit besitzen, die 18mal höher ist als diejenige von Vitamin C. Bestimmte OPC-Formen wirken etwa 50mal si stark gegen freie Radikale wie Vitamin E. Damit wird diesen schädlichen kleinen Teilchen o richtig das „das Licht ausgeblasen“. Damit diese Stoffe allerdings tatsächlich gut wirken können, müssen sie über den Darm in das Blut gelangen. Das von Masquelier entwickelte OPC-Produkt Masquelier’s Original OPCs- Anthogenol ist 100% biologisch verfügbar. Es ist wasserlöslich, verteilt sich in kurzer Zeit in den Geweben des Körpers und kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Damit sind die empfindlichen Gehirnzellen vor dem Angriff der freien Radikale geschützt. Die oligomeren Pro(antho)cyanide schützen die Fette in unserem Körper vor der Oxidation, wirken der Verklumpung des Blutes entgegen und tragen auf vielfältige Weise zur Gesunderhaltung der Blutgefäße bei. Außerdem stärken sie das Bindegewebe und schützen die Haut und die Augen vor den aggressiven freien Radikalen. Weiterhin wirken sie Entzündungen entgegen und blockieren ein Enzym (Hyaluronidase), welches an der Freisetzung von Histamin mitbeteiligt ist. Dieses Gewebshormon ist für die typischen Beschwerden bei allergischen Erkrankungen (Rötung, Schwellung, Juckreiz) mitverantwortlich. Somit können sich oligomere Procyanidine auch positiv bei Allergien auswirken. [4]

 

Granatapfel:

Tierexperimentelle Untersuchungen bestätigen dem Granatapfel die Verbesserung der Durchblutung und der Erektionsfähigkeit. [5]

 

Wärme:

Ist uns warm, fühlen wir uns wohl. Unsere Körpertemperatur sollte rund 37 Grad Celsius betragen, damit der Körper stimmungsaufhellende Hormone wie Serotonin und Dopamin produzieren kann. Auch Kreislauf und Durchblutung werden stimuliert. Dadurch können sich die Muskeln entspannen, die Sehnen dehnen und die Hautporen öffnen. Die erweiterten Blutgefäße schleusen mehr Sauerstoff in die Zellen ein, Stoffwechselprodukte werden schneller abtransportiert. Die Versorgung mit Nährstoffen und Antikörpern wird mobilisiert. Dies ist auch der Grund dafür, dass sich die meisten Menschen im sonnenwarmen Sommer gesünder und behaglicher fühlen als im dunklen, kalten Winter. [6]

 

neuartige Lymphdrainage:

Behandlungen, die unter anderem die Pneumatische Pulsationstherapie und ein neuartiges, muskelbezogenes Lympfdrainagegerät einbeziehen, führen in meiner Praxis bei Fibromyalgie zu oft erstaunlichen Erfolgen. Diese neue Therapie findet im Rahmen einer Ganzheitsmedizin generell bei Stauungs- und Zirkulationsstörungen des Lymphsystems Anwendung. Die Doppelwirkung aus Elektrotherapie und Pumpbehandlung soll durch die Stimulation der äußeren und inneren Muskeln die Durchblutung und den Lymphfluss verbessern. Schmerzen werden gelindert, die Muskeln können entspannen und es wird offenbar insgesamt eine Umstimmung des Vegetativums erreicht. Es kann auch zu einer Gemütsaufhellung kommen. [7]

 

Retterspitzwasser Anno 1902:

schöne und gesunde Beine mit vollständiger Durchblutung der allerfeinsten Kapillaren. [8]

 

Shiitake:

Shiitake: reduzierte Cholesterin-Einlagerungen in Zellen der Blutgefäßinnenwände und somit Blutgefäße und Durchblutung schützende Wirkung [9] .

 

Tragen von roten Kleidern:

Mit roter Kleidung steigert man die Pulsfrequenz, verbessert die Durchblutung und fördert den gesamten Stoffwechel. Herz und Kreislauf werden dabei gestärkt. [10]

 

Qigong:

Die Gesundheitsregulation durch die Basisübungen wirkt auch unabhängig vom spirituellen Qi-Gefühl, allerdings gehört zur richtigen Technik die sog. „Qi-Führung“, das Leiten und Sammeln des Qi im Körper. Es ist also wichtig, sich das Qi-Gefühl, auch wenn man nicht daran glaubt, zunächst einmal vorzustellen – später

spürt man es dann auch. Ohne die Vorstellung von „Qui“ bleiben die Übungen nur Gymnastik. Die wirkt zwar auch ein bißchen, aber eben nicht ganzheitlich.

Qigong wirkt auch Haltungsschäden entgegen – wissenschaftliche Studien zeigen etwa, dass die im Qigong empfohlene Kopfhaltung eine optimale Gehirndurchblutung gewährleistet.. [11]

 

Achtung: Übersäuerung und Durchblutung / Herzinfarkt / Schlaganfall:

Übersäuerung beeinträchtigt die Durchblutung unseres Körpers und behindert dadurch die Versorgung der Körperzellen sowie der Gewebe mit lebenswichtigem Sauerstoff und Nährstoffen. Gefährliche Krankheitserscheinungen, wie beispielsweise Herzinfarkt oder Schlaganfall können dadurch mitverursacht werden. [12]

 

Achtung: Übersäuerung und Bindegewebe:

Übersäuerung ist verantwortlich für die Ablagerung von Schlacken im Bindegewebe, Muskeln und Gelenken. Auch das erschwert die Durchblutung und Versorgung der Zellen, Gewebe und Organe, beeinträchtigt die Nerventätigkeit, schränkt die Beweglichkeit ein und verursacht oft heftige Schmerzen wie Neuralgien, Kopfweh und Migräne. [13]

 

Walderdbeere:

Ein Effekt, der kürzlich nachgewiesen wurde: Extrakte aus Blättern der Walderdbeere können die Blutversorgung des Herzmuskels verbessern. Um fast dreiviertel soll der Blutfluss in den Herzkranzgefäßen bei Einwirkung solcher Extrakte zugenommen haben. Diese entspannende Wirkung auf verkrampfte Blutgefäße des Herzens ist wirklich beeindruckend. [14]

 

Vitamin-E-Mangel:

Quellung der Zwischenzellsubstanz, folglich: verminderte Festigkeit der Gefäßwände (S.608), folglich: schlechter Aufbau und schlechter Erhalt von Körperzellen, schlechter Eiweißstoffwechsel (S.562), schlechtere Drüsenfunktionen (S.606), Herzmuskelschwäche (S.609), Anfälligkeit gegen Krebs (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563).

Gefahr von Unfruchtbarkeit bei der Frau und beim Mann (S.608), Gefahr von Fehlentwicklungen beim Fötus (S.609), Fehl- oder Frühgeburten, Periodenkrämpfe und Klimakteriumsbeschwerden, Frigidität und Impotenz, Herzbeschwerden (S.563), Muskeldegenerationen, Herzmuskelschwäche, Nervenschäden (S.609), mangelnde periphere Durchblutung (S.563), mangelnde Keimdrüsentätigkeit und Organtätigkeit, Folgen sind Fettleibigkeit oder Magerkeit, auch Prostatavergrößerung (S.564), bewirkt bei Kindern Müdigkeit (S.565). Vitamin E in: in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.563), im Naturreis (S.579). [15]

 



[1] Bio, 2009/2

[2] Bio, 2009/2

[3] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 119f.

[4] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 130f.

[5] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 133

[6] Bio, 6/2009, 14

[7] Thomas Köster aus Münster in: Bio, 2/2010, S. 129

[8] Beipackzettel „Retterspitzwasser 1902“

[9] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 176

[10] Bankhofer, Hademar, Gesundheitsbarometer, 59

[11] Jiang, Monika C.: „Der Mensch ist das beste Heilmittel“, in: Schrot & Korn, Juni 2009, S. 42

[12] Fischer-Reska: Die Entsäuerungs-Revolution, 2010, S. 122

[13] Fischer-Reska: Die Entsäuerungs-Revolution, 2010, S. 122

[14] Sommer, Markus: „Die Walderdbeere“, in: a tempo 6/2011, S. 21

[15] Quelle: http://www.geschichteinchronologie.ch/med/DrVogel/10_allgemeine-krankheiten.htm

Wahrscheinlich aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

(-> der Artikel, den Palomio daraus zusammengestellt hat, dürfte lauten: (und findet sich auf der oben angegebenen Internetseite): Dr. Vogel: Naturheilkunde mit Gemüse, Früchten, Blumen, Ölen und Milch; 10. Krankheitsbehandlungen: Allgemeine Krankheiten von Michael Palomino).

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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