Erschöpfung

 

Maca: wird zur Leistungssteigerung im Sport empfohlen. Maca ist ein Adaptogen, d.h. es verbessert unsere Anpassung an neue Lebensanforderungen und die Umwelt. Es ist ein Mittel gegen nachlassende Leistungskraft. Maca enthält eine Reihe bioaktiver Substanzen. [1]

 

Ginseng ist ein Adaptogen und Mittel gegen nachlassende Leistungskraft (Schwächezustände) sowie zur Verbesserung der Immunabwehr. [2]

 

Lachen:

Beim Lachen werden bis zu 80 Muskeln bewegt, der Körper von Glückshormonen überhäuft, das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte angeregt. Eine Minute Lachen wird mit etwa 45 Minuten Entspannungstraining gleichgesetzt. [3]

 

keine auspowernden Ausdauersportarten:

Wer regelmäßig Ausdauersportarten betreibt und sich hierbei völlig „auspowert“, der tut seinem Körper nichts Gutes, denn die hierbei im großen Ausmaß gebildeten freie Radikalen greifen die Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien an. Dort läuft die Energiegewinnung aufgrund des Schadens nur noch mit „halber Kraft“. Die Folge dieses Angriffs. eine verminderte Leistungsfähigkeit und schnelle Ermüdung. [4] (Vitamin C-Räuber meiden)

Der krankheitsbedingte bzw. arzneimittelbedingte Verlust an Vitamin C ist über Vitamin-C-reiche Kost kaum auszugleichen. Falls sie oft abgespannt und müde sind, könnten Sie von einem Vitamin C-Mangel betroffen sein. Der Vitamin C-Vorrat ist in diesen Fällen zwar noch nicht unbedingt völlig aufgezehrt, aber bereits so gering, dass der Stoffwechsel und die körpereigene Abwehr beeinträchtigt sind. [5]

 

Ananas:

Die Indianer Mittel- und Südamerikas verwenden die Ananas noch heute als Kräftigungsmittel. [6]

 

Magnesium:

Mitochondrien sind die Kraftwerke in den Zellen. Je mehr Mitochondrien, desto mehr Leistungskraft und Lebensenergie. Es gibt eine sensationelle Möglichkeit, diese Kraftwerke des Lebens zu vermehren: mit Magnesium. Magnesium ist die schnellste Art und Weise, einen 10-Kilometer-Läufer um eine mögliche Minute zu verbessern. Magnesium erzeugt mehr Kraftwerke, erhöht Schnelligkeit und Konzentration – das gilt auch für den Schreibtischmarathon. Muskeln verbrauchen viel Magnesium. Auch wenn Sie schwitzen, strömt das Lebenselexier mit heraus. Das der Körper für das Sportmineral keine Tanks hat, muss es regelmäßig zugeführt werden. [7]

 

auf basenbildende Ernährung achten, wenig Stress, viel Schlaf, Bewegung:

Ein saures Körpermilieu führt auch dazu, dass wir leicht sauer reagieren, uns über Kleinigkeiten aufregen, überkritisch sind und wenig Lebensfreude, Leichtigkeit und Liebe entwickeln können. Schon am frühen Nachmittag fühlen wir uns erschöpft, wir sind ungeduldig, ruhe- und lustlos bis zum „Burn – out - Syndrom“: Uns wird alles zu viel, wir sind wie ausgebrannt. [8]

 

Folsäure:

Die Hälfte aller Europäer hat zu wenig Folsäure im Blut, was zu Erschöpfung führen kann. 100 Gramm Avocado enthalten ein Fünftel unseres täglichen Bedarfs an Folsäure. [9]

 

basenbildende Lebensmittel, Stress, zu wenig Schlaf und zu wenig Bewegung meiden:

Bereits 1913 empfahl der norwegische Biochemiker Ragnar Berg in einem Ernährungsbuch für Schwangere, dass Gesunde viermal so viele basenbildende wie säurebildende Nahrungsmittel essen sollten, Kranke sogar siebenmal so viel. Die moderne Zivilisationskost steht in einem umgekehrten Verhältnis: Der Hauptbestandteil besteht aus Säurebildnern wie Brot, Fleisch, Milchprodukten, Weißmehl, Cola-Getränken, Zucker, Kaffee und Alkohol, und nur etwa 20 Prozent aus „Basenbildnern“ wie Obst, Gemüse, Kartoffeln, Kräutertees und Mineralwasser. Kein Wunder also, dass die meisten Menschen in den westl. Industrieländern übersäuert sind. Stress, zu wenig Schlaf und mangelnde Bewegung tragen außerdem zur Azidose bei. [10]

 

Kalium:

Kalium dient der Herstellung und Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichtes. Und wer zu sauer ist, reagiert auch psychisch sauer, fühlt sich oft überfordert und ist leicht reizbar. [11]

 

Ananas:

Wenn Sie einen Ananastag zur Entschlackung planen, können Sie hinterher den ph-Wert Ihres Urins testen. Sie werden feststellen, dass er sich ins Basische verschoben hat. [12]

 

Kokosnuss:

Auch viele, die an chronischer Erschöpfung leiden, verfügen nach einiger Zeit des regelmäßigen Kokosnusskonsums über deutlich mehr Energie. [13] Kokosöl: wichtig: es sollte nativ –extra- Qualität besitzen!

 

Noni:

In Studien wurden zum Beispiel 8900 Patienten mit chronischem Müdigkeitssyndrom untersucht. Bei 96 Prozent von ihnen konnte durch Noni-Saft eine Besserung erreicht werden. [14]

 

entgleiste Darmflora sanieren, Entzündungsprozesse stoppen:

Chronische Müdigkeit kann mit einer entgleisten Darmflora und chronischen Entzündungsprozessen zu tun haben. Dann werden Nährstoffe nicht optimal aufgeschlossen und es kommt zu einer toxischen Belastung des Blutes durch Schadstoffe und Stoffwechselprodukte von Schimmel- und Hefepilzen, die durch die Darmwand diffundieren. Damit wird unsere Vitalität angegriffen. Vitalität beginnt im Darm. Da Kokosöl Entzündungen vorbeugt, Candida albicans- und Schimmelpilz-Kulturen tötet, antibakteriell wirkt und die Schleimhautschicht im Darm repariert, ist es ein Mittel gegen chronische Müdigkeit. Als Therapie werden 3 Esslöffel pro Tag empfohlen, bis Lebenskraft und Lebensfreude zurückgekehrt sind. Danach sollte man mindestens einen Esslöffel pro Tag zu sich nehmen. [15]

 

Magnesium:

Jene, die sich permanent müde fühlen und bei Untersuchungen keine Krankheitserscheinungen zeigen, weisen fast immer einen enormen Mangel an Magnesium auf. Magnesium stärkt und schützt nicht nur das Herz, den Kreislauf und die Nerven, Magnesium ist im menschlichen Organismus an über 300 Enzym-Reaktionen beteiligt.  Dabei sorgt es für einen Großteil der Energie in den roten Blutkörperchen. Damit wird auch ein Zusammenhang zwischen Müdigkeit und Magnesiummangel erkennbar. Magnesium wirkt zwar beruhigend, macht aber nicht müde.

Man sollte besser die Magnesiumaufnahme aus der Nahrung nützen, d.h. nicht alles kochen! Magnesiumreiche Produkte sind Vollkornprodukte, Nüsse, Sojaprodukte, Naturreis, Grünkohl. Bei ständiger Müdigkeit lohnt es sich, Magnesiumpräparate aus der Apotheke in Form von Kautabletten oder von Granulat  - aufgelöst in Wasser – einzunehmen. Es sollten Magnesiumpräparate mit einer MG 5-Dosierung und mit Hydrogenaspartat sein, weil dann der Mineralstoff schneller vom Körperaufgenommen und optimal verwertet wird. [16]

 

Magnesium:

Wer Alkohol getrunken hat, weist unmittelbar danach einen massiven Abgang an Magnesiumreserven über die Nieren und Harnwege auf. Da nun das Magnesium über 300 Enzymreaktionen im Körper aktiviert, Herz und Nerven stärkt, sollte jeder von uns laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung 300 bis 400 Milligramm pro Tag aufnehmen. Wie bekommen aber grundsätzlich durch Konsum von Weißmehl, zu viel Zucker, durch üppige Speisen und durch überdüngte Böden zu wenig Magnesium aus der Nahrung. Trinken wir nun Alkohol, so wird der Mangel an Magnesium noch bedenklicher. Die typischen Folgen, die wir als Kater bezeichnen: Reizbarkeit, Erschöpfung, Müdigkeit, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Lärmempfindlichkeit, Taubheitsgefühl in Händen und Füßen, kalte Füße. Wenn Sie Alkohol getrunken haben oder genau wissen, dass Sie hin und wieder sündigen, dann sollten Sie für eine entsprechende Magnesiumversorgung sorgen. Essen Sie Naturprodukte, die Magnesium enthalten: Naturreis, Nüsse, Vollkornbrot, Grünkern, Bananen, Blattsalate. [17]

 

Sixtus Latschengeist (=Alpenkräuter und Latschenkiefer):

Alpenkräuter und Latschenkiefer sind wirksame Hausmittel zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit. Die Destillate dieser Kräuter sind Grundlage für die Körperpflege mit Sixtus Latschengeist. Beim Einreiben spürt man sofort die würzige Kraft der Alpenkräuter und merkt, wie die Haut intensiv durchblutet wird. Sixtus Latschengeist ist herrlich erfrischend bei Hausarbeit und im Beruf etc.

bes. nach körperl. Anstrengungen ist die belebende Wirkung sofort zu spüren. [18]

 

duftendes Kräuterbad (Lavendelöl, Zitronenmelisse, Orangenschalenöl, Rosmarinöl):

Wenn der Winter in den Gliedern hockt, sorgt ein warmes Kräuterbad für Entspannung und Erwärmung. Insbesondere vertreiben ansteigende Vollbäder das Frostgefühl: Man beginnt bei 37 Grad C und läßt allmählich heißes Wasser zulaufen, bis nach etwa 15 Minuten 39 bis 40 Grad C erreicht sind. Großes Vergnügen bereitet ein solches Bad, wenn man sich dabei mit Duftkerzen und entspannender Musik verwöhnt, Das Badewasser kann man zusätzlich mit natürlichen ätherischen Ölen (ca. 15 Tropfen pro Vollbad) versetzen:

  1. Lavendelöl

(wirkt beruhigend, schmerzstillend und krampflösend)

  1. Zitronenmelisse

(entspannt, erwärmt und besitzt zugleich eine antivirale Wirkung)

  1. Orangenschalenöl

(vermittelt Wärme, Heiterkeit, Unbeschwertheit und Vitalität)

      4) Rosmarinöl kurbelt den Kreislauf an, bringt Energie und stärkt die mentalen Fähigkeiten. [19]

 

Achtung: Auswirkungen von nitrosativem Stress:

-        Blockade wichtiger Enzyme in den Mitochondrien, die für die Produktion der Zellenergie (ATP) verantwortlich sind (Eisen-Schwefelhaltige und Eisenhaltige Enzyme, Aconitase)

-        Vermehrte intrazelluläre Säurebildung mit weiterer Inaktivierung verschiedener Enzyme; Zwang zur Aktivierung der aeroben Glykolyse (Vergärung von Zucker), eine Art „Notstromaggregat“, das allerdings nur 1/16 der üblichen ATP-Menge liefern kann!

-        Vermehrter oxidativer Stress (Bildung von Sauerstoffradikalen) mit sekundären Schäden der Zellkern-DNA, mitochondrialen DNA, und anderen Zellbestandteilen und einem deutlich erhöhten Risiko, eine Krebserkrankung zu entwickeln.

-        Cholesterinerhöhung durch Hemmung eines den Cholesterinstoffwechsel in der Leber regulierenden Enzyms (Hepatische 7 –alpha- Hydroxylase)

-        Aktivierung des Immunsystems (proinflammatorische Zytokine) mit sekundären, aseptischen Entzündungen im Bereich der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder und der Entwicklung von Autoimmunerkrankungen.

-        Aktivierung diverser Rezeptoren des Zentralnervensystems (NMDA- und Vanilloid-Rezeptoren) mit sekundären neurologischen, psychischen und vegetabilen Symptomen.

-        Abbau von und dadurch Mangel an diversen Vitaminen (Vitamin C, B1, B2, B5, B6, B12, Vitamin E, Vitamin D, Folsäure), Mineralien, Spurenelementen (Selen, Magnesium, Zink)

-        Hemmung der Synthese von physiologischem, neuronalen und endothelialen NO und Anstieg des asymmetrischen Dimethylarginings, damit erhöhtes Gefäßerkrankungs- und Hypertonierisiko, sowie Störungen zentralnervöser Funktionen.

-        Peroxinitrit nitrosiert aromatische Aminosäuren und oxidiert SH-Gruppen. Es wirkt hochgradig neurotoxisch durch irreversible Hemmung der Mitochondrienfunktion.

-        Störungen des Katecholamin-, Melanin-, Serotonin-, Tyrosin-, Tryptophan- und Phenylananinstoffwechsels mit folgender Minderung der Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen. [20]

 

B12 ist für die Aufrechterhaltung des Mitochondrienstoffwechsels unverzichtbar:

Es kann nur von Mikroorganismen des Darmes gebildet werden. Hier ist die Darmschleimhaut- und Darmbakterienfunktion von Bedeutung. B12 kann in der Leber gespeichert werden. Es kommt v.a. in tierischen Lebensmitteln vor. Die ersten Anzeichen von B12-Unterversorgung bei erwachsenen Personen können Kribbeln und Kältegefühl in Händen und Füßen, Erschöpfung und Schwächegefühl, Konzentrationsstörungen und sogar Psychosen sein. Bei chronischen Magenschleimhautentzündungen kann es zu einer gestörten Bildung des für die Rezeption des B12 notwendigen Intrinsic Factors kommen, der für die Rezeption durch die Darmschleimhautzellen unabdingbar ist und das B12 vor Verdauungsenzymen schützt. [21]

 

Eiweiß/Aminosäuren:

Eiweiß kann bis zu 40 Prozent der Gesamtkörpermasse ausmachen. Bei erhöhtem Verbrauch, zu geringer Zufuhr, gestörter Aufnahme durch Schleimhautschäden des Darmes oder Störungen der „Eiweiß zusammenbauenden“ Leber kann es zu massivem körperlichen Abbau kommen, einem wichtigen Charakteristikum  von Überlastungs- und Erschöpfungszuständen. Das von vielen Patienten beschriebene „total erschöpft sein“ kann durch Aminosäuredefizite und Defizite von essentiellen Fettsäuren verursacht werden und somit die Mitochondrienstörung begünstigen. Im Rahmen des Cellsymbiosiskonzeptes kommen daher auch Aminosäurekonzentrate zum Einsatz. Auch hier müssen Qualitätssicherheitsstandards berücksichtigt werden, indem solche Präparate, wie andere auch, allergenarm und auf Radioaktivität, Schwermetalle, Leichtmetalle, Insektizide, Pestizide und Fungizide wie auch Schimmelpilze und Arsen getestet werden. [22]

 

Cellsymbiosistherapie:

Die vom Konzept der Cellsymbiosis abgeleitete Therapieform hat beeindruckende Behandlungserfolge gezeigt Dies gilt nicht nur für sog. austherapierte Krebspatienten, sondern auch für andere Tumorleiden in allen Stadien, zelluläre und humorale Immunschwächen, inflammatorische Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Diabetes auch in der therapieresistenten Form, Osteoporose, Burn-out-Syndrom, CFS, Fibromyalgie, neurodegeneratoive Erkrankungen inkl. Alzheimer’sche Krankheit und andere Demenzformen sowie Parkinson’sche Krankheit, Depressionen, Psychosen, und viele andere, primär als Mitochondrialpathien einzustufende Symptomzustände und Leistungsschwächen. [23]

 

Colostrum:

Jedes Muttersäugetier produziert für die erste Versorgungsphase des Stillens Colostrum. Diese Substanz dient dazu, das Immunsystem zu trainieren und zu vervollständigen. Außerdem sind im Colostrum Wachstumsfaktoren enthalten. Da die Placentaschranke von Kühen wesentlich weniger Abwehreiweiße zum Fötus durchläßt als die beim Menschen, enthält Kuhcolostrum eine bis zu 40-fach erhöhte Konzentration von Immunstoffen als menschliches Colostrum; es besteht dabei eine mehr als 99%-ige Übereinstimmung der Inhaltsstoffe. Mit der Aufnahme von Colostrum wird dem Neugeborenen eine Stimulation des Immunsystems und der Wachstumsfaktoren geboten. Ein kranker, verletzter oder Immunsystem geschwächter Organismus soll damit eine Unterstützung bei der Regeneration von Zellkomplexen erfahren, z.B. verbesserte Heilung von muskulären Verletzungen, Unterstützung des Immunsystems und somit gesteigerte Abwehrleistung des Systems gegen Krankheitserreger.

Colostrum findet eine ernährungsadjuvante Anwendung bei chronischer Müdigkeit und Leistungsschwäche. [24]

 

Mittelkettige Triglyceride:

Mittelkettige Triglyceride (MCT) gelten als schnell verfügbare Energiequellefür die Zelle und deren Mitochondrien. Sie haben im Durchschnitt einen Brennwert von 8,25 kcal/g. Der weitaus größte Teil der mittelkettigen Fettsäuren wird in der Leber oxidiert. Fettsäuren gehören zu den Molekülen. die sehr reaktionsträge sind. Bevor sie Reaktionen eingehen können, müssen sie mittels Coenzym A aktiviert werden. Da die innere Mitochondrienmembran jedoch für Acyl-CoA-Verbindungen undurchlässig ist, erfolgt der Transport über das Transporteiweiß (Carrier, von englisch „tragen“) Carnitin. Dieser Träger kann die innere Mitochondrienmembran (Mitochondrienwand) ungehindert passieren.

Nahrungsfette (Triglyceride) setzen sich aus Glycerin und unterschiedlichen Fettsäuren zusammen. Letztere können kurz-, mittel- oder langkettig sein. Die Art der Fettsäure bestimmt die Eigenschaft der Fette und die Bedeutung für die menschliche Ernährung. Übliche Nahrungsfette wie beispielsweise Butter, Margerine, Pflanzenfette und –öle enthalten Triglycerine mit langkettigen Fettsäuren, sog. LCT-Fette (langkettige Troglyceride) Der Prozess der Verdauung dieser Fette ist kompliziert und störanfällig, wenn  eine Neigung zu Verdauungsstörungen (z.B. bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen) besteht oder Erkrankungen der Verdauungsorgane (z.B. Bauchspeicheldrüsenunterfunktion) vorhanden sind.Einen wesentlich geringeren Verdauungsaufwand benötigen daher Fette, die aus mittelkettigen Fettsäurenbestehen. MCT-Fette können im Darm schnell und leicht ohne Aufspaltung von Gallensäuren und Enzyme (Lipasen) in die Schleimhautzellen des Dünndarms gelangen und direkt in das Blut abgegeben werden. [25]

 

Kokoswasser:

Kokoswasser mineralisiert den Körper und bringt ihn ins Säure-Basen-Gleichgewicht, ähnlich wie ein isotonisches Getränk. In der „Lanserhofstudie“ der Universität Innsbruck aus dem Jahr 2004 wurde Fontana di Coco im Rahmen einer F.X. Meyer-Kur eingesetzt. Die Ergebnisse: Kokoswasser wirkt harnsäuresenkend, entgiftend und basenbildend. Besonders auffällig war die Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Stimmung in der Kokoswasser-Gruppe. [27]

 

Aloe Vera:

Das reine Gel der Aloe Vera bei der innerlichen Anwendung erstaunliche Effekte bei den verschiedensten Krankheitsbildern. Die mehr als 200 Wirkstoffe aus dem Maya Gebiet sind in der Lage, den ganzen Organismus zu vitalisieren . [28]

 

Nerven: gelb (Farbtherapie):

Klausbernd Vollmar: Sich mit Gelb zu Umgeben, soll das Nervensystem harmonisieren und von Ängsten befreien. Gelb hilft bei schlechtem Wetter gegen Antriebslosigkeit, regt die Lymphe und alle Lebenssäfte an. Bei Entgiftungskuren oder wenig Energie soll es hilfreich sein, gelbe Unterwäsche zu tragen oder in gelben Bettlaken zu schlafen. Achten Sie auch darauf, genügend gelbe Lebensmittel zu essen. In Prüfungssituationen wird empfohlen, gelb zu tragen. Dabei hilft schon ein Akzent in der Kleidung, etwa ein Halstuch. [29]

 

Türkis, Magenta oder Rot hilft bei Müdigkeit (Farbtherapie):

Ingrid Kraaz von Rohr: Bei Müdigkeit helfen Türkis, Magenta oder Rot – die Farblampe wird dabei für maximal eine Minute über den Leberpunkt gehalten. Der Leberpunkt ist in der Mitte des unteren Rippenbogens auf der rechten Seite des Rumpfes zu finden. Er ist für den Energiehaushalt zuständig und sehr oft überlastet. [30]

 

Papaya:

Wer immer müde und lustlos ist, sollte eine Woche lang täglich zwei Papayas essen. Schon am dritten Tag ist man vitaler und besser gelaunt. [31]

 

Johanniskraut – Press-Saft aus frischem, blühendem Johanniskraut:

Natürliches Nervenaufbaumittel bei nervösen Erschöpfungszuständen, bei Nervosität und nicht organisch bedingten Nervenschmerzen. [32]

 

Leberreinigungen und Einhalten einer ausgewogenen Diät und Lebensweise:

Menschen mit chronischen Krankheiten haben oft mehrere tausend Gallensteine, die die Gallengänge oder Leber blockieren. Manche Steine können die Gallenblase verstopfen. Das Entfernen dieser Steine durch eine Reihe von Leberreinigungen und das Einhalten einer ausgewogenen Diät und Lebensweise  werden der Leber und der Gallenblase wieder zu ihrer natürlichen Effizienz verhelfen und die meisten Symptome von Unwohlsein und Krankheit werden abklingen. Allergien werden schwächer oder verschwinden, Rückenschmerzen vergehen, Energie und Vitalität verbessern sich dramatisch. Die Lebergallengänge von Gallensteinen zu befreien, ist eines des wichtigsten und wirksamsten Verfahren, ihre Gesundheit wieder herzustellen oder zu verbessern. [33]

 

Bockshornklee:

Ursprünglich stammt der Bockshornklee, der zur Familie der Schmetterlingsblütler gehört, aus China und Indien. Bei uns wurde die bis zu 50cm hohe Pflanze mit hellgelben Blüten in Klostergärten von Benediktinermönchen kultiviert. Verwendung finden hauptsächlich die Samen. Sie enthalten neben Bitter- und Schleimstoffen, Phosphor, Eisen, Saponin und ätherische Öle.

Innerlich als Tee angewandt, wirkt der Bockshornklee durch seine entzündungshemmenden und schleimlösenden Eigenschaften gegen Husten und Bronchitis. Er wird zur Stärkung des allgemeines Wohlbefindens, zur Anregung der Blutbildung, zur Stärkung von Haut und Haaren und bei Bluthochdruck eingesetzt. Eine weitere wichtige Funktion erfüllt er bei Magerkeit und Untergewicht, denn durch die Bitterstoffe regt er den Appetit an.

Äußerlich wird der Samen des Bockshornklees, gekocht und zerstampft, als Umschlag bei entzündeter Haut, offenen Beinen oder Geschwüren aufgelegt.
Um eine blutreinigende und kräftigende Wirkung zu erzielen, können die Keimsprossen des Bockshornklees, etwa einem Salat beigemischt, verzehrt werden. [34]

 

Hilfe durch Vitamin-A/Pro-Vitamin A/Carotinoide:

Vitamin A-Mangel: Kräftezerfall (S.523), Hautleiden, negative Veränderung von Haaren, Zähnen, Nägeln (S.623), Anfälligkeiten für Schnupfen, Luftröhrenkatarrh, Entzündungen aller Schleimhäute, Augenentzündung, Entzündung der Augenlieder, der Hornhaut, Nachtblindheit (S.523), Hornhauterweichung der Augen (S.623), verminderte Sehkraft (S.614), vermehrtes Nasenbluten, Hämorrhoidenblutungen, Herzschwäche (S.524),

fehlende Regulierung der Schilddrüse und anderer Drüsen mit Folge der Überfunktion oder Unterfunktion der Schilddrüse und anderer Drüsen, somit bei Unterfunktion der Schilddrüse drüsenbedingte Fettsucht möglich (S.623). Vitamin A in: Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623). [35]

 

Vitamin-E-Mangel:

Quellung der Zwischenzellsubstanz, folglich: verminderte Festigkeit der Gefäßwände (S.608), folglich: schlechter Aufbau und schlechter Erhalt von Körperzellen, schlechter Eiweißstoffwechsel (S.562), schlechtere Drüsenfunktionen (S.606), Herzmuskelschwäche (S.609), Anfälligkeit gegen Krebs (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563).

Gefahr von Unfruchtbarkeit bei der Frau und beim Mann (S.608), Gefahr von Fehlentwicklungen beim Fötus (S.609), Fehl- oder Frühgeburten, Periodenkrämpfe und Klimakteriumsbeschwerden, Frigidität und Impotenz, Herzbeschwerden (S.563), Muskeldegenerationen, Herzmuskelschwäche, Nervenschäden (S.609), mangelnde periphere Durchblutung (S.563), mangelnde Keimdrüsentätigkeit und Organtätigkeit, Folgen sind Fettleibigkeit oder Magerkeit, auch Prostatavergrößerung (S.564), bewirkt bei Kindern Müdigkeit (S.565). Vitamin E in: in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.563), im Naturreis (S.579). [36]

 



[1] Bio 2009/2

[2] Bio 2009/2

[3] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 38

[4] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 64)

[5] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 85

[6] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 59

[7] Strunz, forever young, 80f.

[8] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 73

[9] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 81

[10] Simonsohn, Papaya, 73

[11] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 76

[12] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 76

[13] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 179

[14] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 220

[15] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 180

[16] Bankhofer, Gesundheitsbarometer, 228

[17] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 256

[18] aus Beipackinformation „Sixtus Latschengeist“

[19] Bio, 6/2009, 16

[20] Wolfram Kersten in: Raum und Zeit 163/2010, S. 12

[21] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 185

[22] Meyer, Ralf, Chronisch gesund, 110

[23] Kremer, Heinrich: Das Konzept der Cellsymbiosistherapie,  S. 5

[24] Meyer, Ralf: Chronisch krank, 152f.

[25] Meyer, Ralf, Chronisch krank, 168

[26] Meyer, Ralf, Chronisch krank, 168

[27] Simonsohn, Barbara, Heilkraft aus den Tropen, 176

[28] Esser, Margot: „Heilkraft aus dem Dschungel“, in: Raum und Zeit Januar/Februar 2009, S: 37

[29] “Ein Leben mit Farben. Interview mit dem Diplompsychologen und Autor Klausbernd Vollmar“, in: Bio,  April/Mai 2010, S. 63

[30] “Die Macht der Farben“, in: Bio,  April/Mai 2010, S. 62

[31] Bankhofer: Das große Gesundheitsbuch, 2004, 79

[32] Beipackzettel Schönenberger naturreiner Pflanzensaft „Bärlauch“

[33] Moritz, Andreas, Die wundersame Leber- & Gallenblasenreinigung, S. 6

[34] www.medi-info.de

[35]    Quelle: http://www.geschichteinchronologie.ch/med/DrVogel/10_allgemeine-krankheiten.htm Wahrscheinlich aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991 (-> der Artikel, den Palomio daraus zusammengestellt hat, dürfte lauten: (und findet sich auf der oben angegebenen Internetseite): Dr. Vogel: Naturheilkunde mit Gemüse, Früchten, Blumen, Ölen und Milch; 10. Krankheitsbehandlungen: Allgemeine Krankheiten von Michael Palomino).

[36] ebd. http://www.geschichteinchronologie.ch/med/DrVogel/10_allgemeine-krankheiten.htm

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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