Gallensteine

 

Magnesium bewahrt vor Gallensteinen:

Magnesium wirkt gegen Gallensteine. 13 Jahre lang haben Wissenschaftler der Universität Kentucky 42.000 Männer beobachtet, von denen in dieser Zeit 2.200 die gefürchteten Gallensteine entwickelten. Durch die Verabreichung von Magnesium konnte das Gallensteinrisiko um 28 Prozent verringert werden. Die Probanden nahmen Magnesium als Präparat, aber auch als natürlichen Bestandteil der täglichen Nahrung auf. (Bio, 2009/2, 67)

 

Achtung: Die meisten Gallensteine befinden sich in der Leber:

Die meisten Gallensteine befinden sich in der Leber und verhältnismäßig wenige in der Gallenblase. Gallensteine in der Leber sind das Haupthindernis zum Erreichen und zur Erhaltung guter Gesundheit, Jugend und Vitalität. Sie sind eine der Hauptursachen, warum Menschen krank werden und sich nur schwer von Krankheiten erholen. [1]

 

Gallensteine in der Leber und der Galle:

Fast jeder Patient mit einer chronischen Erkrankung hat Unmengen Gallensteine in der Leber. Die Mehrzahl der Gallensteine in der Leber und in der Gallenblase besteht aus denselben „harmlosen“ Bestandteilen wie flüssige Galle, wobei Cholesterin den Hauptbestandteil darstellt. Daher sind die meisten Steine im Röntgenbild und im Ultraschall „unsichtbar“. Bezüglich der Gallenblase ist die Situation anders, da manche der Gallensteine, typischerweise um die 20 %, aus Mineralsalzen, v.a. aus Kalziumsalzen und Gallenpigmenten bestehen. Die moderne Diagnostik kann die Anwesenheit dieser verhärteten, relativ großen Steine feststellen, übersieht jedoch meistens die weicheren, noch nicht verkalkten Steine in der Leber. Nur wenn eine extrem hohe Anzahl Cholesterinsteine (95 % Cholesterin) die Gallengänge der Leber blockieren, sieht man im Ultraschall eine sogenannte Fettleber. Man sieht in diesem Fall eine fast weiße Leber (anstatt einer schwarzen). Eine Fettleber kann bis zu 20.000 Steine sammeln, bevor sie erstickt und aufhört zu funktionieren. Wenn Sie eine Fettleber hätten und zum Arzt gingen, würde er Ihnen sagen, Sie hätten „fettige Strukturen“ in Ihrer Leber. Er würde Ihnn wahrscheinlich nicht sagen, Sie hätte intrahepatische Steine (Steine, die die Gallengänge der Leber blockieren). Wie schon erwähnt, ist die Mehrzahl dieser intrahepatischen Steine per Ultraschall nicht feststellbar. Nichtsdestotrotz würde eine sorgfältige Analyse des Ultraschallbildes durch die Spezialisten zeigen, ob die feinen Gallengänge der Leber, bedingt durch eine Verstopfung, sich ausgedehnt haben. Einige der größeren Steine sind sichtbar. [2]

 

Gallensteine in der Leber und die Auswirkung:

Die Tatsache bleibt, dass die meisten Menschen Hunderte, wenn nicht Tausende von verhärteten Gallenablagerungen in ihrer Leber angesammelt haben. Diese Steine blockieren die Gallengänge. Angesichts dieser Beeinträchtigung der gesamten Leberfunktion durch die Steine ist es irrelevant, ob es sich um weiche Cholesterinklümpchen oder um harte, kristallisierte Mineralsalze handelt. Ob unsere Mediziner oder wir selber sie nun als konventionelle Gallensteine, Fettablagerungen oder Gernsel aus gehärteter Galle betrachten, die Tatsache bleibt in den drei Fällen, dass sie die Galle davon abhalten, durch die Gallengänge zu fließen. Die wichtigste Frage bleibt diese: „wie kann so etwas Einfaches wie ein verstopfter Gallengang solch komplizierte Krankheiten wie Herzinfarkt, Diabetes oder Krebs verursachen?“ [3]

 

Leberreinigungen und Einhalten einer ausgewogenen Diät und Lebensweise:

Menschen mit chronischen Krankheiten haben oft mehrere tausend Gallensteine, die die Gallengänge oder Leber blockieren. Manche Steine können die Gallenblase verstopfen. Das Entfernen dieser Steine durch eine Reihe von Leberreinigungen und das Einhalten einer ausgewogenen Diät und Lebensweise  werden der Leber und der Gallenblase wieder zu ihrer natürlichen Effizienz verhelfen und die meisten Symptome von Unwohlsein und Krankheit werden abklingen. Allergien werden schwächer oder verschwinden, Rückenschmerzen vergehen, Energie und Vitalität verbessern sich dramatisch. Die Lebergallengänge von Gallensteinen zu befreien, ist eines des wichtigsten und wirksamsten Verfahren, ihre Gesundheit wieder herzustellen oder zu verbessern. [4]

 

Blutqualität:

Der Zustand des Nervensystems, d.h. des Gehirns, des Rückenmarks, der Spinal- und Hirnnerven und der automatischen Funktionen, hängt von der Qualität des Blutes ab. Blut setzt sich aus Plasma, einer klaren, gelblichen Flüssigkeit und Zellen zusammen. Die Bestandteile des Plasmas sind Wasser, Plasmaproteine, Mineralsalze, Hormone, Vitamine, Nährstoffe, Schlacken, Antikörper und Gase. Es gibt drei Arten von Blutzellen: weiße und rote Blutkörperchen (Leukozyten und Erythrozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten). Veränderungen im Blut schlagen sich im Nervensystem nieder.

Alle drei Blutarten werden im Rückenmark gebildet, welches seine Nährstoffe vom Verdauungssystem erhält. Da Gallensteine in der Leber die Verdauung und die Aufnahme der Nahrung behindern, erhält das Rückenmark zu wenig Nährstoffe und das Plasma wird mit Schlacken belastet. Dadurch werden die Zusammensetzung der Blutkörperchen und der Hormonhaushalt gestört und dies ührt zu ungewöhnlichen Reaktionen des Nervensystems. Die meisten Störungen des Nervensystems finden ihren Ursprung in einer mangelhaften Zusammensetzung des Blutes, verursacht durch eine schlecht funktionierende Leber.

Jede der vielen Funktionen der Leber hat einen direkten Einfluss auf das Nervensystem und vor allem auf das Gehirn.

  • Leberzellen wandeln Glycogen (komplexer Zucker) in Glukose um. Glukose ist zusammen mit Sauerstoff und Wasser, einer der Hauptnährstoffe des Nervensystems, wobei Glukose die Energie liefert. Im Gehirn, das nur in Fünfzigstel des Körpergewichts ausmacht, befindet ich ein Fünftel des gesamten Blutmenge des Körpers. Das Gehirn verbraucht erhebliche Mengen an Glukose. Gallensteine in der Leber behindern die Glukoseversorgung des Gehirns und des restlichen Nervensystems, was die Leistung der Organe, der Sinne und des Geistes beeinträchtigt. Die Anzeichen einer beginnenden Störung sind Heißhungerattacken, v.a. auf Süßes oder Kohlenhydrathaltiges und häufige Stimmungsschwankungen oder emotionaler Stress.
  • Aus den vorhandenen Aminosäuren synthetisiert die Leber Plasmaproteine und die meisten Blutgerinnungsfaktoren. Diese Funktion wird durch Gallensteine immer stärker beeinträchtigt. Wenn die Produktion von Gerinnungsfaktoren sich verlangsamt, sinkt die Zahl der Blutplättchen und es kann zu spontanen Kapillarblutungen oder Bluterkrankheiten kommen. Entsteht die Blutung im Gehirn, kann dies zu Gehirnschäden, Lähmung oder zum Tod führen. Die Stärk der Blutung wird durch Bluthochdruck und starken Alkoholkonsum noch erhöht. Die Zahl der Blutplättchen sinkt auch, wenn Gallensteine die Blutversorgung der Leberzellen hemmen und die Leber dadurch nicht mehr in der Lage ist, genügend neue Zellen zu produzieren, um alte oder geschädigte Zellen zu ersetzen.
  • Vitamin K ist ebenfalls unentbehrlich bei der Synthese von Gerinnungsfaktoren. Dieses fettlösliche Vitamin wird in der Leber gespeichert und mit Hilfe von Gallensalzen im Darm resorbiert. Wenn der Gallenfluss durch Gallensteine in der Leber und in der Gallenblase behindert wird, entsteht ein Mangel an Vitamin K und die Fettverdauung ist beeinträchtigt.
  • Wie vorangehend erläutert, führen Gallensteine in der Leber zu Herz-Kreislauf-Problemen. Wenn das Blut sich verändert und zähflüssig wird, verhärten sich die Blutgefäße und werden geschädigt. Bildet sich in einer geschädigten Arterie ein Blutgerinnsel, kann ich ein Stückchen davon (Embolus) lösen, in ein kleinere, entfernte Arterie wandern und diese verschließen. Die Folgen sind Ischämie, Herzinfarkt oder Schlaganfall.
  • Jede Störung des Herzkreislaufs hat einen Einfluss auf das Gehirn und den Rest des Nervensystems. Fehlfunktionen der Leber beeinflussen v.a. die Astrozyten, welche das Hauptgewebe des zentralen Nervensystems bilden. Sind diese betroffen, folgen Apathie, Desorientiertheit, Delirium, Muskelstarre und Koma. Durch den Darm resorbierte stickstoffhaltige Schlacken, die normalerweise durch die Leber entgiftet werden, gelangen über die Blutbahn ins Gehirn. Erreicht dort eine Schlacke wie z.B. Ammoniak überhöhte Konzentrationen, verändern sich die Blutgefäße im Gehirn und die Blut-Hirn-Schranke wird durchlässig. Dadurch gelangen verschiedenste Gifte ins Gehirn und verursachen weitere Schäden. Wenn die Neuronen im Gehirn nicht genügend Nährstoffe erhalten, verkümmern sie. Die Folgen sind Demenz oder die Alzheimer-Krankheit. Sind die Neuronen, die das Gehirnhormon Dopamin produzieren, unterernährt, folgt das Parkinson-Syndrom. Multiple Sklerose (MS) bricht aus, wenn die Myelin (eine fetthaltige Ummantelung der meisten Nervenfasern) produzierenden Zellen unterernährt sind. Die Myelinschicht schwindet und die Nervenfasern werden geschädigt.
  • Die Leber kontrolliert die Verdauung, die Resorption und den Stoffwechsel der Fettstoffe im Körper. Gallensteine behindern den Fettstoffwechsel und beeinflussen die Cholesterinwerte im Blut. Cholesterin ist ein wesentlicher Baustein all unserer Körperzellen und wird in jedem Stoffwechselverlauf gebraucht. Unser Gehirn besteht aus mehr als 10 % Cholesterin (i.d. Trockenmasse). Cholesterin ist wichtig für die Gehirnentwicklung und die Gehirnfunktion. Es schützt Nerven vor Schäden oder Verletzungen. Ein Ungleichgewicht der Flutfette kann das Nervensystem zutiefst beeinträchtigen und fast jede Krankheit im Körper hervorrufen. Gallensteine aus der Leber und der Gallenblase zu entfernen, erhöht die Nährstoffversorgung aller Zellen, verjüngt das Nervensystem und verbessert alle Körperfunktionen. [5]

 

Sojabohnen:

In Sojabohnen sind Substanzen enthalten, die die Bildung von Gallensteinen verhindern können. [6]



[1] Moritz, Andreas: Die wundersame Leber- & Gallenblasenreinigung, S. 1f.

[2] Moritz, Andreas: Die wundersame Leber- & Gallenblasenreinigung, S. 4

[3] Moritz, Andreas: Die wundersame Leber- & Gallenblasenreinigung, S. 5

[4] Moritz, Andreas, Die wundersame Leber- & Gallenblasenreinigung, S. 6

[5] Moritz, Andreas: Die wundersame Leber- und Gallenblasenreinigung, S. 55-58

[6] Hochenegg, Ernährung, die Wunder wirkt, 1995, S. 47

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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