Hals

 

Salbeitee oder Käsepappeltee:

Gurgeln Sie mehrmals am Tag mit Salbeitee oder Käsepappeltee. Trinken Sie auch davon. [1]

 

Propolis- Tropfen:

Besorgen Sie sich aus der Apotheke oder dem Reformladen Propolis - Tropfen, ein Produkt aus dem Bienenstock. 20 Tropfen in etwas lauwarmes Wasser. Gurgeln Sie stündlich damit.

 

Melissengeist + Honig:

Rühren Sie in ¼ Liter lauwarme Milch 2 Teelöffel Honig und 2 Teelöffel Melissengeist. In langsamen Schlucken trinken. [2]

 

Lavendelöl:

Besorgen Sie sich aus der Apotheke Lavendelöl, geben Sie mehrmals am Tag 2 Tropfen auf die Zunge. Tief durchatmen. Sie können auch Lavendelöl-Kapseln (Apotheke) einnehmen. Diese wirken von innen her heilend auf die Stimme. [3]

 

Zwiebelwasser:

Schneiden Sie eine große Zwiebel in Scheiben, legen Sie die Scheiben in einen Suppenteller. Gießen Sie ¼ Liter lauwarmes Wasser darüber. Zudecken. Einige Stunden stehenlassen. Dann die Zwiebelscheiben herausnehmen. Mit dem Zwiebelwasser gurgeln und ein wenig davon trinken. [4]

 

Vitamin D:

Vitamin D ist derart bedeutsam für unser Immunsystem, und wirkungsvoll gegen Krankheitserreger, dass man in neueren klinischen Untersuchungen sogar vom „antibiotischen Vitamin“ spricht. Es zeigte sich, dass Vitamin D die Infektanfälligkeit in der dunklen Jahreszeit drastisch senken kann. Vitamin D verringert zudem das Risiko einer Sekundärinfektion. Das kann z.B. eine Lungenentzündung sein, die oft zu schwerwiegenden Komplikationen führt und die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit Influenza verursacht. Vitamin D wirkt auch entzündungshemmend, so dass es ebenfalls einen Zytokin- Sturm vermeiden hilft. Allerdings sollten hierfür relativ hohe Dosen genommen werden.

z.B. hochdosiertes Vitamin D (z.B. Vigantoletten 1000 I.E. von Merck oder Vigantol-Öl in Tropfenform)

z.B. für die Haupteingangspforten der Infektion: Dr. Jakob´s Granalum- Tropfen (enthalten fermentierte Granatapfel- Phenole, Holunderbeeren, Vitamin D, Zink und Selen)

 

lokale Anwendung an den Haupteintrittspforten der Infektion:

also im Hals- und Rachenraum! Geeignet dafür sind Lutschtabletten oder Tropfen, z.B. Dr. Jakob’s Granalum- Tropfen (enthalten fermentierte Granatapfel-Phenole, Holunderbeere, Vitamin D, Zink und Selen) [5]

 

Bibernelle:

Die Wurzel empfiehlt sich für geschwächte, ermattete Menschen, die wenig Vitalität besitzen. Aufgrund der Entkräftigung besteht die Tendenz zu grippalen Erkrankungen mit Bronchitis, Husten, Halsentzündung, Heiserkeit, Kehlkopfkatarrh. Die Bibernelle stärkt bei diesen Menschen die körpereigene Abwehrkraft und verhilft zu neuem Wohlbefinden. [6]

 

Quigong:

Die Gesundheitsregulation durch die Basisübungen wirkt auch unabhängig vom spirituellen Qui-Gefühl, allerdings gehört zur richtigen Technik die sog. „Qui-Führung“, das Leiten und Sammeln des Qui im Körper. Es ist also wichtig, sich das Qui-Gefühl, auch wenn man nicht daran glaubt, zunächst einmal vorzustellen – später spürt man es dann auch. Ohne die Vorstellung von „Qui“ bleiben die Übungen nur Gymnastik. Die wirkt zwar auch ein bisschen, aber eben nicht ganzheitlich.

Quigong wirkt auch Haltungsschäden entgegen – wissenschaftliche Studien zeigen etwa, das die im Quigong empfohlene Kopfhaltung eine optimale Gehirndurchblutung gewährleistet.. [7]

 

Lutschtabletten, die den Speichelfluss anregen:

-        Tymian

-        Isländisch Moos

-        Emser Salz

Überzieht Schleimhaut mit Schutzschicht:

-        Isländisch Moos

-        Eibisch-Lutschpastillen

Hustenbonbons mit äther Ölen (-> Feuchtigkeit der Rachenschleimhaut):

-        Menthol

-        Anis

-        Eukalyptus

-        Fenchel

-        Salbei [8]

 

Hilfreich bei Halsschmerzen: Ananas, Zitrone [9]

 

Huflattich – Pressaft aus frischem Huflattich:

Leichte Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut [10]

 

Achtung: Zusammenhang Mandel -> Dickdarm!

 

Ananas:

Das in dieser süßen Frucht enthaltene Bromelain bekämpft die vom Heuschnupfen verursachten Entzündungen. Die Komission E (ein wissenschaftliches Gremium des ehemaligen Gesundheitsamtes und des heutigen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte) hat Bromelain zur Behandlung von Schwellungen der Schleimhäute der Nasennebenhöhlen und der Nase nach Ohren-, Nasen- und Halsoperationen als wirksam erachtet. [11]

 

Knoblauch:

Der Knoblauch ist gewissermaßen eine Wunderwaffe gegen Infektionen und wird gern von Naturheilpraktikern verwendet. Über 2000 biologisch aktive Substanzen verleihen ihm seine Heilwirkung. Der Naturheilpraktiker Chris Deatherage lebt und arbeitet im ländlichen Missouri. Bei akuten Erkrankungen wie Lungenentzündungen und Streptokokken-Angina kombiniert er Knoblauch oft mit der Hydrotherapie. Die Naturheilpraktikerin Jill Stansbury vom National College of Naturopathic Medicine in Portland, Oregon, rät ihren Studenten, die Bakterien und Viren , die Bronchitis und Magen-Darm-Infektionen verursachen, mit Knoblauch abzutöten. Äthiopische Wissenschaftler haben die antibakterielle Wirkung von Knoblauch auf die Bakterien untersucht, die Lungenentzündung verursachen. Sie kamen zu dem Schluss, dass ereinige Bakterienstämme erfolgreich bekämpfen kann. [12]

 

Zwiebeln:

Wegen ihrer antimikrobiellen Eigenschaften waren Zwiebeln schon bei den Ägyptern um 1500 v. Chr. zur Behandlung entzündeter Wunden geschätzt. Hierfür sind vor allem die Thiosulfinate verantwortlich, die den Arachidonsäurestoffwechsel und damit die Bildung von Entzündungsvermittlern hemmen. Auf dieser Wirkung basieren auch diverse Hausrezepte, etwa mit Zucker gekochte Zwiebeln gegen Halsschmerzen und Husten. [13]



[1] Bankhofer, Gesundheitsbarometer, 143

[2] Bankhofer, Gesundheitsbarometer, 143

[3] Bankhofer, Gesundheitsbarometer, 143

[4] Bankhofer, Gesundheitsbarometer, 143

[5] Bio 6/2009, 58

[6] Bio 5/2009, S. 16

[7] Jiang, Monika C.: „Der Mensch ist das beste Heilmittel“, in: Schrot & Korn, Juni 2009, S. 42

[8] Quelle unbekannt

[9] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 2008, 322

[10] Beipackzettel Schönenberger naturreiner Pflanzensaft „Bärlauch“

[11] Duke, James, Heilende Nahrungsmittel, 2. Auflage 2010, S. 295

[12] Duke, James: Heilende Nahrungsmittel, 3. Auflage, 2010, S. 354f.

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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