Harnsäure

 

Fleisch und Wurst meiden:

Fleisch und Wurst enthalten besonders viele Purine, die in unserem Körper zu Harnsäure abgebaut und durch die Nieren ausgeschieden werden. Wird zuviel Fleisch und damit Purin verzehrt, kommt es zu Ablagerungen von Harnsäurekristallen in den Gelenken – und damit zu Gicht. [1]

 

Skiitake:

Eine Ernährung mit Shiitake hat sich als besonders wirksam erwiesen bei Gicht /der Senkung des Harnsäurespiegels. [2]

 

grüne Bohnen:

Grüne Bohnen sorgen für eine vermehrte Ausscheidung von Harnsäure. [3]

 

Kirschen:

Rote Anti-Aging-Kur: Lassen Sie sich von ½ Pfund Kirschen binnen 1 Woche den Körper reinigen. Pflanzenfarbstoffe (Anthocyane) schwemmen überflüssige Harnsäure (Gichtverursacher) aus dem Körper. Die Biostoffe straffen Haut und Bindegewebe, schützen vor Falten und Cellulite. Vitamin C schützt vor Stress, kräftigt das Immunsystem; Folsäure und Kalzium unterstützen die Bildung roter Blutkörperchen und helfen beim Entgiften. [4]

 

Maßnahmen gegen zu viel Harnsäure:

Kokoswasser:

Kokoswasser wirkt harnsäuresenkend. [5]  

 

Banane:

Carl von Noorden wandte die Banane als Kurmittel gegen Harnsäurevergiftung – Rheuma und Gicht – an. [6]

 

Rote Bete:   unbedingt BIO-möglichst milchsauer vergoren:

Die rote Bete wirkt allgemein immunsteigernd. Rote Bete fördern die Arbeit der Lymphgefäße, schwemmen Harnsäureaus und beeinflussen verschiedene Stoffwechselvorgänge. Eine besondere immunstimulierende Wirkung misst man auch dem intensiven roten Farbstoff bei. [7]

 

Gurke:

Das extrem kalorienarme Gemüse wirkt harntreibend, wodurch vermehrt Harnsäure und andere Stoffwechselgifte ausgeschieden werden. [8]

 

Ernährungsumstellung:

Verzichten Sie in nächster Zeit auf den Genuss von Fleisch. Essen sie überwiegend rohes Gemüse und frisches Obst. Ganz besonders sinnvoll: Kopfsalat, Karotten, schwarze Johannisbeeren, Rote Bete, Holunderbeeren. Absolut meiden müssen Sie: Pilze, Alkohol, Zitrusfrüchte, Hülsenfrüchte, Kohlgemüse und Spinat.

Machen Sie regelmäßig Bewegung: Gehen Sie Rad fahren, schwimmen und wandern. Meiden sie geistige und körperliche Überanstrengung. Auch das kann den Harnsäurespiegel in die Höhe treiben.

Lassen sie sich in der Apotheke folgende Kräuter mischen: 2 Teile Eichenrinde und 3 Teile Hauhechel. Davon 1 Teelöffel mit 1 Tasse heißem Wasser zustellen, aufkochen, warm stellen. Außerdem jeweils 6 teile weiße Taubennesselblüten und 4 Teile Labkraut. Davon 2 Teelöffel in den bestehenden Kräutertee geben, alles 15 Minuten ziehen lassen. Durchseihen. 3 Wochen lang täglich 3 Tassen trinken: morgens auf nüchternem Magen, mittags vor dem Essen und abends ½ Stunde vor dem Schlafengehen. [9]

 

3-Wochen-Kur mit täglich drei Tassen Birkenblättertee oder Grünen-Hafertee-Kur oder Magnesium oder Rote-Bete:

Gute Erfolge gegen zu viel Harnsäure erzielt man aber auch mit einer 3-ochen-Kur mit täglich 3 Tassen Birkenblättertee. Nehmen einige Zeit 3-mal täglich 10 bis 15 homöopathische Harnsäure-Tropfen, die sich aus den Säften der Berberitze und der Herbstzeitlose zusammensetzen. Trinken Sie über einen längeren Zeitraum täglich 2 Liter Mineralwasser.

Oder machen Sie eine 3-ochen-Kur mit täglich ½ Liter Grünen-Hafer-Tee (Apotheke/Reformhaus/Drogerie).

Oder Sie lösen täglich 1 Briefchen hoch dosiertes Magnesium-Granulat (Apotheke) in ¼ Liter außer auf und trinken Sie die Flüssigkeit in kleinen schlucken.

Trinken Sie 10 Tage lang täglich ¼ Liter Rote-Bete-Saft (Reformladen). [10]

 

Kirschen:

Die Wirkung der Anthocyane und Anthocyanide in der Kirsche gegen Gicht und Rheumaschmerzen wird zusätzlich vom Spurenelement Molybdän unterstützt, welches einen hohen Harnsäurespiegel senkt, ein entscheidender Risikofaktor für Gicht.

Jeden Tag 1500 Gramm erntefrische Kirschen wirken sich positiv auf die Beschwerden aus, fast wie ein Schmerzmittel, allerdings ohne Nebenwirkungen. Es müssen aber frische Kirschen sein, denn Kirschensaft, Kirschenkompott, Kirschenkonfitüre verfügen über diese Wirkung nicht. Darum muss man die kurze Kirschenzeit nutzen. [11]

 

Kokoswasser:

Kokoswasser mineralisiert den Körper und bringt ihn ins Säure-Basen-Gleichgewicht, ähnlich wie ein isotonisches Getränk. In der „Lanserhofstudie“ der Universität Innsbruck aus dem Jahr 2004 wurde Fontana di Coco im Rahmen einer F.X. Meyer-Kur eingesetzt. Die Ergebnisse: Kokoswasser wirkt harnsäuresenkend, entgiftend und basenbildend. Besonders auffällig war die Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Stimmung in der Kokoswasser-Gruppe. [12]

 

Pu-erh-Tee:

Senkt Blutfett, Harnsäurespiegel, entgiftet Organismus [13]

 

Kirschenkur:

Wenn zur Zeit der Kirschreife im Juli eine dreiwöchige Kirschenkur durchgeführt wird, mit täglich 300 Gramm Kirschen, sinkt der Harnsäurespiegel deutlich. Dadurch verschwinden Gichtdauerschmerzen sowie Gichtanfälle. Bei einer länger andauernden Kirschenkur können auch die Gichtfolgeerscheinungen, wie z.B. chronische Nierenleiden, günstig beeinflusst werden. [14]

 

vermehrte, qualitiativ verstärkte Harnausscheidung:

Z.B. beim Glaukom wird versucht, mithilfe der Phytotherapie versucht, über eine vermehrte, auch qualitativ verstärkte Harnausscheidung Giftstoffe auszuscheiden, die Flüssigkeitsmenge im Körper zu verringern und den Stoffwechsel insgesamt anzuregen. Geeignete einheimische Pflanzen für eine solche Tee-Kur sind Holunder, Brennessel, Birkenblätter und Schachtelhalm. Eine solche Tee-Kur muss bei den ersten Anzeichen eines Glaukomleidens vorbeugend und mit kurzen Kurpausen häufig wiederholt werden.

 

Sauerkrautsaft:

Sauerkrautsaft fördert den Abbau von Harnsäurekristallen in den Gelenken [15]



[1] Bio, 2009/2

[2] Gesellschaft für Heilpilze: Heilpilze, 6

[3] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 152

[4] Strunz, forever young, 102

[5] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 176

[6] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 96

[7] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 158

[8] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 154

[9] Bankhofer. Das große Buch vom gesunden Leben, 143

[10] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 144

[11] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 317

[12] Simonsohn, Barbara, Heilkraft aus den Tropen, 176

[13] Quelle unbekannt

[14] Hochenegg, Leonhard: Ernährung die Wunder wirkt, 38

[15] www.bankhofer-gesundheitstipps.de

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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