Hautverletzungen und -infektionen

 

Schwarzer Tee bei Hautverletzungen und Hautinfektionen:

Dr. Georg Gallenkempert (Praxis für Gefäßmedizin in Krefeld) testete den Effekt von Extrakten des Schwarzen Tees gegen Hautverletzungen und Infektionen an 26 Patienten mit Hauterkrankungen. In sämtlichen Fällen klangen die Rötungen, Erosionen und Schmerzen ab, und  auch Symptome wie Nässen und Juckreiz ließen bereits nach zwei bis drei Tagen nach. Für einen Teeumschlag benötigt man gemäß dem Fachblatt Medical Tribue einen Beutel Schwarztee, den man mit 125 ml heißem, nicht mehr kochendem Wasser übergießt, und dann 2-30 Minuten ziehen läßt. Dann muß man den Teebeutel entfernen, abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Zwei bis drei Mal täglich soll man ein in Tee getränktes Baumwolltuch auf die betroffene Stelle legen und dort 5-10 Minuten einwirken lassen. [1]

 

Carotinoide:

Besonders aktiv sind die Carotinoide in der Haut. Dort fangen sie die durch das UV-Licht gebildeten freien Radikale ab und schützen das Hautgewebe vor den oxidativen Folgeschäden. Hautkrebs wird vermutlich durch die freien Radikale mitbegünstigt – damit kommt den Carotinoiden v.a. bei hellhäutigen Menschen mit empfindlicher Haut eine wichtige Schutzfunktion zu. Zur Vorbereitung auf einen sonnenreichen Urlaub werden ß- Carotin- Kapseln angeboten, durch deren Einnahme die Haut mit dem inneren Sonnenschutz förmlich getränkt wird. Besser ist es jedoch nicht nur ß-Carotin, sondern ein Carotingemisch (z.B. in Kombination mit alpha-Carotin, Lycopin u.a.) einzunehmen. Dieses sollte zur Optimierung der radikalfangenden Wirkung mit Vitamin E, Vitamin C und Selen zusammen eingenommen werden. [2]

 

Grapefruitkernextrakt:

Wie diverse Untersuchungen ergaben, ist der Grapefruitkernextrakt gegen eine ganze Reihe von Krankheitserregern hochwirksam. Im Versuch erwies sich der Extrakt als in natürliches Antibioticum, welches auf ca. 800 getestete Bakterien- und Virenstämme und etwa 100 Pilzstämme – sogar noch in einer Verdünnung von 1:1000 eine wachstumshemmende Wirkung zeigte. Das führte dazu, dass man den Grapefruitkernextrakt bei Magen-Darm-Erkrankungen, Pilzinfektionen (z.B. Hautinfektionen), Zahnfleischentzündungen und Infektionen der Atemwege angewendet hat. Der Grapefruitkernextrakt eignet sich v.a. auch zur Vorbeugung vor Infektionen und kann- da er sehr gut verträglich ist – über längere Zeit angewendet werden. Grapefruitkernextrakt führt nicht zur Schwächung der allgemeinen körpereigenen Abwehr, sondern die körpereigene Abwehr wird durch die im Kern vorhandenen Antioxidantien zusätzlich gestärkt. [3]

 

Zink:

Üblicherweise sorgt die Natur bei Verletzungen und Wunden der Haut dafür, dass sich relativ schnell neues Gewebe bildet und die Fläche baldmöglichst geschlossen wird. Nicht so z.B. bei Diabetikern. Die Betroffenen verlieren krankheitsbedingt viel Zink über den Urin und haben über andererseits einen hohen Bedarf an diesem Spurenelement. Die Wunden (z.B. an den Füßen) heilen schlecht ab, wobei der Zinkmangel sicher eine erhebliche Rolle spielt. [4]

 

Aloe Vera:

Zu den Pflanzen, die die Glyko- Nährstoffe in geballter Form enthalten, zählt die Aloe Vera. Damit diese jedoch überhaupt ihr komplettes Wirkstoffnetzwerk entfalten kann, müssen im Vorfeld die Bedingungen stimmen. Sinnvoll ist es beispielsweise, Pflanzen aus der biologischen Mischkultur, angebaut im tropischen Klima der Mayakultur Mittelamerikas, zu verwenden. Drei bis fünf Jahre dürfen die Aloe Vera-Blätter dort in energiereichem Licht und schattenspendender Kühle wachsen, zusammen mit Papayas, Mangos, Zitronen und Orangen. In dieser Zeit entwickelt sich in den tiefgrünen Blättern ein besonderes Gel, das der Flüssigkeit in unseren Körperzellen sehr ähnlich ist. Dieses Gel enthält ein Netzwerk reichhaltiger Wirkstoffe, wie z.B. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, essentielle Aminosäuren, Isoflavone, schmerzlindernde Salicylsäure und vor allem die ganz besonders wichtigen Glyco- Nährstoffe. Das Zusammenspiel dieser vielseitigen Wirkstoffe bildet in Verbindung mit den Glyco- Nährstoffen das tragende Fundament, um Zellen zu regenerieren – die innere Schleimhaut genauso, wie die äußere Haut.

Bei der schonenden Verarbeitung der Pflanzen wird darauf geachtet, dass die zahlreichen unterschiedlichen Lebensbausteine im Aloe Vera Gel, die einander unterstützen und ergänzen, erhalten bleiben.

Umfangreiche Vitalitätstests haben ergeben – unter anderem die Biophotonenmessung von Fritz Albert Popp -, das spezielle Sorten aus bestimmten Tropengebieten Mittelamerikas, insbesondere aus der Mayakultur, die höchste Lebenskraft der Pflanze in sich tragen, weil Klima, Anbau und ganzheitliche Verarbeitungsmethoden in dem Fall den größten Gehalt an Glyco- Nährstoffen gewährleisten. Die besondere Viskosität, das „Schleimige“ der Pflanze weist auf einen hohen Anteil an Glyco- Nährstoffen hin.

So zeigt die besondere Aloe Vera bei Allergien – innerlich und äußerlich angewendet – eine frappierende Wirkung: Streicht man das reine Pflanzengel auf juckende Hautstellen, beruhigen sich diese sofort. Wattepads, die mit diesem Fruchtgel getränkt sind, bringen innerhalb von zehn bis 60 Sekunden Juckreiz an den Augen und auf der Haut zum Abklingen, Schwellungen gehen zurück. Wer das Gel-Filet der Aloe Vera direkt im Mund zerkaut, der wird merken, wie sich die innere Schleimhaut zu harmonisieren beginnt. Denn die innere Schleimhaut, durch die alle inneren Organsysteme geschützt sind, wird bei Allergien immer auch in Mitleidenschaft gezogen.

Der Aloe Vera Bio- Ursaft enthält nachgewiesenermaßen mehr als100 komplexe Pflanzen-Wirkstoffe. Er stärkt und regeneriert bei täglicher Anwendung über sechs bis zwölf Wochen die inneren Schleimhäute spürbar – morgens und abends jeweils 25 ml langsam im Mund hin und herbewegen, dann hinunterschlucken. Äußerlich angewendet wirkt Aloe Vera beruhigend und entzündungshemmend. Die Haut kann ich wieder vollkommen regenerieren. Besonders wichtig bei der Körperpflege ist, dass die Produkte keinerlei Alkohol, Zitronensäure oder andere klassische Konservierungsstoffe wie etwa Parabene enthalten. Denn gerade bei gereizter Haut steigert Alkohol beispielsweise das Bedürfnis zu kratzen. [5]

 

Colostrum:

Jedes Muttersäugetier produziert für die erste Versorgungsphase des Stillens Colostrum. Diese Substanz dient dazu, das Immunsystem zu trainieren und zu vervollständigen. Außerdem sind im Colostrum Wachstumsfaktoren enthalten. Da die Pacentaschranke von Kühen wesentlich weniger Abwehreiweiße zum Fötus durchläßt als die beim Menschen, enthält Kuhcolostrum eine bis zu 40-fach erhöhte Konzentration von Immunstoffen als menschliches Colostrum; es besteht dabei eine mehr als 99%-ige Übereinstimmung der Inhaltsstoffe. Mit der Aufnahme von Colostrum wird dem Neugeborenen eine Stimulation des Immunsystems und der Wachstumsfaktoren geboten. Ein kranker, verletzter oder Immunsystem geschwächter Organismus soll damit eine Unterstützung bei der Regeneration von Zellkomplexen erfahren, z.B. verbesserte Heilung von muskulären Verletzungen, Unterstützung des Immunsystems und somit gesteigerte Abwehrleistung des Systems gegen Krankheitserreger.

Colostrum findet eine ernährungsadjuvante Anwendung zum Hautaufbau. [6]

 

Aloe Vera:

Aufgrund mehr als 20 jähriger Erfahrung weiß Margot Esser, dass schnellere innerliche und äußerliche Wundheilung das „Thema“ der naturbelassenen Bio Aloe Vera aus Maya Tradition ist. Die Pflanze selbst macht es nach Anschnitt durch eigenen Wundverschluss innerhalb von 24 Stunden vor. Der BioUrsaft trägt ganz wesentlich zur Regeneration der inneren Schleimhäute und der äußeren Haut bei. Die äußere Haut ist Spiegelbild der inneren Schleimhaut. [7]

 

Aloe Vera:

Die Anwendung der von Magot Esser im Zusammenspiel mit der von ihr speziell entwickelten vegetodynamischen Methode wirkte gut bei Neurodermitis und Hautreizungen. [8]



[1] Bio, 2009/2

[2] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 104

[3] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 117

[4] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 170

[5] Esser, Margot „Soforthilfe bei Allergien“, in der Raum und ZEIT; Mai/Juni 2010, S. 30f

[6] Meyer, Ralf: Chronisch krank, 152f.

[7] Esser, Margot: „Heilkraft aus dem Dschungel“, in: Raum und Zeit Januar/Februar 2009, S: 39f.

[8] Esser, Margot: „Heilkraft aus dem Dschungel“, in: Raum und Zeit Januar/Februar 2009, S: 39f.

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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