Husten

unterscheide: bakteriell bedingt, viral bedingt, entzündungsbedingt etwa durch allergische Reaktionen

 

Bromelain:

Ursache von Entzündungen kann ein Husten sein.

Mit Bromelain heilen wir Entzündungen und beugen ihrer Entstehung in der Zukunft vor. Seven Taussig fand heraus, dass Bromlain ein selektiver Prostaglandinhemmer ist. Es reduziert die Bildung des „Alarm-Prostaglandins“ Thromboxan A2, das zu Entzündungen und Autoimmunerkrankungen wie Rheuma führen kann. Gleichzeitig fördert Bromelain die Produktion des „Heilungs- Prostaglandins“ Prostracyclin, das Heilungsprozesse bei Verletzungen und entzündlichen Prozessen unterstützt. Synthetische Entzündungshemmer aus der Apotheke zerstören leider sowohl die „guten“ als auch die „bösen“ Prostaglandine. Dazu sagt Taussig: „Das ist, als wollten sie ein empfindliches Gerät mit dem Vorschlaghammer reparieren, statt mit dem Schraubenzieher“ [1]

 

Knoblauch:

Dr. Irwin Ziment verordnet regelmäßig Knoblauch zur Schleimhautabschwellung, als Expektorans bei gewöhnlichen Erkältungen und zur „Schleimregulierung“ bei chronischer Bronchitis. Er hat etwas Wahres entdeckt am hartnäckigen Volksglauben, Knoblauch sei ein Heilmittel gegen Erkältungen und Lungenkrankheiten. Dr. Ziment, ein Experte für Pharmazeutika, ist überzeugt, dass Knoblauch auf dieselbe Weise wirkt wie kommerziell vertriebene Mittel zum Abhusten und zur Schleimhautabschwellung. Die Schärfe des Knoblauchs reizt den Magen, der daraufhin der Lunge signalisiert, Flüssigkeiten freizugeben, die den Schleim verdünnen, so dass die Lunge ihn ausstoßen kann. Regelmäßige Dosen von Knoblauch (und anderen scharfen Gewürzen) tragen, wie Dr. Ziment glaubt, dazu ei, dass besonders anfällige Menschen von schwächender, chronischer Bronchitis verschont bleiben. „Das wirkt als Prophylaxe“, erklärt er, „indem der Schleim auch weiterhin normal durch die Lungen bewegt wird“. Polnische Ärzte haben außerdem das Knoblauchextrakt zur Behandlung von Kindern benutzt, die an akuter und chronischer Bronchitis und an Bronchialasthma litten. [2]

Polnischen Kindern wird auch häufig ein Knoblauchpräparat gegen Lungenentzündung verschrieben. [3]

 

Soledum-Cineol aus dem Eukalyptusblatt:

Wenn es darum geht, die Atemwege zu verstärken, zu reinigen, Erkrankungen in diesem Bereich zu behandeln und zu heilen, dann kommt die eigentliche Heilkraft auf die Atemwege von der Hauptsubstanz des Eukalyptusbaumes, dem sog. Cineol. Wer das Eukalyptus-Öl in seiner Gesamtheit verwendet, muss mit Nebenwirkungen rechnen, weil eine Reihe von natürlichen Begleitstoffen aggressiv ist und die Atemwege belasten kann, anstatt sie positiv zu beeinflussen. Aus diesem Grund hat man das komplizierte Soledum-Verfahren entwickelt und isoliert nun aus dem Eukalyptus-Öl in seiner reinsten Form den wertvollen Wirkstoff Cineol, auch Soledum- Cineol genannt, das man in der Apotheke bekommt. Es ist von allen bedenklichen Begleitstoffen befreit und ird damit für die Atemwege zum heilsamen Balsam.

Durch das isolierte Cineol aus dem Eukalyptusblatt werden die natürlichen Atemwege gestärkt. Der Abtransport von entzündlichen Sekreten wird beschleunigt. Reizhusten wird gelindert. Entzündungen werden bekämpft. Die Austrocknung der Bronchien wird unterbunden.

Der Abtransport von eingeatmeten Schadstoffen wird gefördert. Einen chronischen Verlauf der Atemwegserkrankungen wird vorgebeugt. Der Patient spürt sehr bald eine Erleichterung.

Im Rahmen einer verantwortungsbewußten Atemwegs-Therapie gegen Erkältungen und Katarrhe wird man daher immer nur das isolierte und geeinigte Soledum- Cineol aus dem Eukalyptus einsetzen. Man bekommt es in der Apotheke in Form von Flüssigbalsam und Kapseln. [4]

 

Holunder:

Die reifen Holunderbeeren, die man im Herbst erntet, sind eine hervorragende Naturarznei für die Atemwege, wenn man sie gekocht als Saft oder Kompott genießt. Rohe Beeren rufen gelegentlich Übelkeit oder Durchfall hervor. Vorsicht: Nur die schwarzen Beeren verwenden. Grüne enthalte eine giftige Instanz und können Übelkeit verursachen. Die heilende Wirkung von Holundersaft bestätigt der österreichische Arzt und Ernährungsfachmann DDr. Herbert Herdlitzka: „Wer bei Husten und Bronchialkatarrh regelmäßig Holundersaft trinkt, verbessert die Filtertätigkeit der Flimmerhärchenin den Bronchien. Entzündungen und Reizzustände in den Atemwege werden behoben. Verschleimungen werden schnell aufgelöst. Jeder Raucher sollte regelmäßig Holundersaft-Kuren durchführen! [5]

 

Das Rezept für einen Atemwegs-Service mit Holundersaft im Winter: Trinken Sie drei Wochen lang täglich ¼ Liter Holundersaft aus biologischem Anbau (Reformhaus) vor dem Mittagessen und vor dem Abendessen. [6]

 

Anis:

Anis ist eine Heilpflanze bei Husten. [7]

 

Königskerze, großblütige (Verbascum densiflorum):

Ihre Blüten beinhalten Verbascosaponine, Iridoide und Flavonoide, die die Eigenschaft besitzen, chronischen Hustenreiz abzumildern. Geeignet ist sie für Menschen, die aufgrund von chronischen Entzündungen des Atemtraktes geschwächt sind und gegen Grippeerkrankungen wenig Widerstand besitzen. Der Blütentee stärkt die Immunität und beseitigt entzündliche Reizungen im Hals und Rachenraum oft verbunden mit anhaltendem Hustenreiz (Kitzelhusten), Räuspern, Kehlkopf- und Rachenkatarrh. [8]

 

wilde Blaubeere:

Die wilde Blaubeere ist stark gegen degenerative Krankheiten. Sie ist seit Jahrhunderten als Gesundheitsmittel bei Blasensteinen, Skorbut, Husten, TBC und Durchfall bekannt. [9]

 

Basilikumtee:

Basilikumtee wirkt gegen Husten.

(Einen Esslöffel getrocknete Basilikumblätter mi einer Tasse kochendem Wasser übergießen, 8 Minuten ziehen lassen. Durchseihen, mit etwas Honig süßen. 3-mal täglich eine Tasse trinken. Bei Rachenentzündung kann man auch damit spülen und gurgeln.) [10]

 

Huflattich – Preßsaft aus frischem Huflattich:

Bronchialkatarrhe mit Husten und Heiserkeit [11] Bockshornklee:

Ursprünglich stammt der Bockshornklee, der zur Familie der Schmetterlingsblütler gehört, aus China und Indien. Bei uns wurde die bis zu 50cm hohe Pflanze mit hellgelben Blüten in Klostergärten von Benediktinermönchen kultiviert. Verwendung finden hauptsächlich die Samen. Sie enthalten neben Bitter- und Schleimstoffen, Phosphor, Eisen, Saponin und ätherische Öle.
Innerlich als Tee angewandt, wirkt der Bockshornklee durch seine entzündungshemmenden und schleimlösenden Eigenschaften gegen Husten und Bronchitis. Er wird zur Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens, zur Anregung der Blutbildung, zur Stärkung von Haut und Haaren und bei Bluthochdruck eingesetzt. Eine weitere wichtige Funktion erfüllt er bei Magerkeit und Untergewicht, denn durch die Bitterstoffe regt er den Appetit an.
Äußerlich wird der Samen des Bockshornklees, gekocht und zerstampft, als Umschlag bei entzündeter Haut, offenen Beinen oder Geschwüren aufgelegt.
Um eine blutreinigende und kräftigende Wirkung zu erzielen, können die Keimsprossen des Bockshornklees, etwa einem Salat beigemischt, verzehrt werden. [12]

 

Zwiebeln:

Eine Vielzahl von Vorschlägen zur Gewinnung eines Hustensaftes aus Zwiebeln ist in der Literatur zu finden. Diese beruhen fast alle auf dem Prinzip, den Zwiebelsaft der Zwiebel durch Zucker zu entlocken.

Hier eine Rezeptur: Eine Speisezwiebel fein hacken und mit 3 Esslöffeln Zucker vermischen. 1/8 Liter Wasser dazu geben und die Mischung einige Minuten vorsichtig köcheln lassen. Den Sud dann einige Stunden stehen lassen und schließlich so durch ein Tuch pressen, dass auch der restliche Zwiebelsaft noch in den Sirup gelangt. Von diesem Saft bei Husten 3 - 5mal täglich 1 bis 2 Teelöffel nehmen.

 

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Gesund bleiben durch den Genuss von Zwiebeln: Den Lauchgewächsen werden fast schon Wunderwirkungen zugesprochen | Suite101.de http://www.suite101.de/content/gesund-bleiben-durch-genuss-von-zwiebeln-a49291#ixzz1Tc1OXoXy [13]

 

Auswurf: Übelriechender

Behandlung mit Gajakharz in mittlerer Potenz 3mal täglich einnehmen (S.497). [14]

 

Schokolade: Wirkung von Koffein und Theobromin:

Der Genuss von bereits 50 g Schokolade soll nach Aussage von Psychologen der Universität Bristol Konzentration und Reaktionsvermögen verbessern. Zurückzuführen sei dies auf das in der Schokolade enthaltene Koffein und dem ähnlich wirkenden Bestandteil Theobromin. Theobromin gilt ebenfalls als effektiver Wirkstoff gegen Reizhusten und soll die Wirkung des gebräuchlichen Hustenkillers Codein sogar noch übertreffen. [15]

 

Zwiebeln:

Wegen ihrer antimikrobiellen Eigenschaften waren Zwiebeln schon bei den Ägyptern um 1500 v. Chr. zur Behandlung entzündeter Wunden geschätzt. Hierfür sind vor allem die Thiosulfinate verantwortlich, die den Arachidonsäurestoffwechsel und damit die Bildung von Entzündungsvermittlern hemmen. Auf dieser Wirkung basieren auch diverse Hausrezepte, etwa mit Zucker gekochte Zwiebeln gegen Halsschmerzen und Husten. [16]

 

Russischer Tee:

Russischer Tee hilft gut bei Asthma. Durch drei Tassen Tee täglich werden Asthmaanfälle leichter und treten nicht mehr so häufig auf. Das kommt durch den Gehalt an Theophyllin, das die Bronchien erweitert und das Abhusten von zähem Schleim erleichtert. Russischer Tee ist eine Sorte des Schwarzen Tees mit besonders kräftigem, malzigem Aroma. [17]



[1] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 65f.

[2] Jean Carper, Nahrung ist die beste Medizin, 339

[3] Jean Carper, Nahrung ist die beste Medizin, 334

[4] Bankhofer, Gesundheitsbarometer, 27f.

[5] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 54

[6] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 54

[7] Schneider, Nutze die Heilkraft unserer Nahrung, 451

[8] Bio, 5/2009, S.17

[9] Hittich in: Dr. Hittich informiert, Sonderexemplar Nr. 2378, S. 13

[10] Bankhofer, DAs große Buch vom gesunden Leben, 223

[11] Beipackzettel Schönenberger naturreiner Pflanzensaft „Bärlauch“

[12] www.medi-info.de

[13] http://www.suite101.de/content/gesund-bleiben-durch-genuss-von-zwiebeln-a49291

[14] [14] Quelle: http://www.geschichteinchronologie.ch/med/DrVogel/10_allgemeine-krankheiten.htm Wahrscheinlich aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A. Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991 (-> der Artikel, den Palomio daraus zuammensgestellt hat, dürfte lauten: (und findet sich auf der oben angegebenen Internetseite): Dr. Vogel: Naturheilkunde mit Gemüse, Früchten, Blumen, Ölen und Milch; 10. Krankheitsbehandlungen: Allgemeine Krankheiten von Michael Palomino).

[15] www.walida.de

[16] http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/zwiebeln-und-knoblauch

[17] Hochenegg: Ernährung, die Wunder wirkt, 46

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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