Ansätze gegen Krebs

 

Buchempfehlung (sehr gut - wichtig): Günter A. Ulmer: Krebs – unser Schicksal?

 

Vitamin D

Die positiven Wirkungen von Vitamin D auf die Gesundheit des Menschen sind derart vielfältig, dass wir sie gar nicht alle aufzählen können. Aber auf eine ganz spezielle Eigenschaft möchten wir an dieser Stelle hinweisen. Es geht um die Funktion des Vitamin D in der Prävention und in der Therapie von Krebserkrankungen. Es wurden in den letzten Jahren viele Studien durchgeführt, die sich mit der Rolle des Vitamin D bei Krebserkrankungen beschäftigt haben. Die Wissenschaftler konnten letztlich nachweisen, dass Vitamin D bei etwa 20 verschiedenen Krebsarten das Krebsgeschehen positiv beeinflusst.

Das Ergebnis einer Studie von 2007, die an der Creighton Universität Omaha/Nebraska unter der Leitung von Professor Joan Lappe durchgeführt wurde, war besonders signifikant , da es sich hier um eine Studie handelte, die sämtliche Kriterien einer klassischen Arzneimittelstudie erfüllte. Sie ergab, dass Probanden, die täglich 1100 IU Vitamin D in Kombination mit 1450 mg Calcium als Nahrungsergänzung einnahmen, ein um 77 Prozent geringeres Krebsrisiko in Bezug auf alle Krebsarten zeigten.

Kanadische Wissenschaftler stellten bei Brustkrebspatientinnen, die bereits operiert waren, während einer Langzeitstudie (1998 bis 2008) fest, dass ein niedriger Vitamin D-Spiegel das Risiko einer Metastasierung um 94 Prozent erhöhte, wodurch die Wahrscheinlichkeit, vorzeitig zu sterben um 73 Prozent stieg.

Vergleichbare Ergebnisse konnten andere Studien in Bezug auf die Vitamin D-Supplementierung bei aggressiven Darmkrebs-Erkrankungen belegen. Auch hier konnte die Sterberate bei Darmkrebs nahezu um die Hälfte reduziert werden. [1]

 

Grünes Blattgemüse

Ob Feldsalat, Rucola, Löwenzahn, Spinat, Grünkohl, Wirsing, Mangold oder Brokkoli - jede dieser Blattgemüsesorten enthält neben vielen Nähr- und Vitalstoffe auch wertvolle Bitterstoffe sowie das wundervolle Chlorophyll. Sowohl Bitterstoffe als auch Chlorophyll wirken stark antioxidativ und entgiften den Körper. Auf diese Weise bewirken sie automatisch eine positive Veränderung des Körpermilieus und stärken gleichzeitig das Immunsystem. Beides sind Auswirkungen, die vor Krebserkrankungen schützen und bereits entarteten Zellen das Überleben deutlich erschweren.

Die Zubereitungsarten für grünes Blattgemüse sind vielseitig. In roher Form, als Salat oder Smoothie genossen, bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe enthalten. Um auch im gedünsteten Zustand von der Vitalstoffvielfalt zu profitieren, sollten Sie das Gemüse nicht länger als eine Minute erhitzen. Je länger Sie das Gemüse der Kochhitze aussetzen, umso mehr Vitalstoffe gehen verloren.

Wenn Sie kein Liebhaber der grünen Blattgemüse-Küche sind, sollten Sie zur Ergänzung Ihrer Ernährung unbedingt Produkte wie Broccoli-Sprossen*, Gerstengrassaft oder Weizengras als Nahrungsergänzung einnehmen. So gelangen Sie auch ohne den Verzehr grosser Gemüsemengen an die erforderlichen Nähr- und Vitalstoffe zur Veränderung Ihres Körpermilieus. [2]

 

Grüntee

Sein Reichtum an krebsbekämpfenden Polyphenolen macht den grünen Tee zu einem ausgezeichneten antikarzinogenen Getränk. Eines der enthaltenen Polyphenole ist die Ellagsäure. Ihre herausragenden gesundheitlichen Auswirkungen sind Ihnen ja bereits von den Beeren bekannt.

Das Epigallocatechingallat (kurz EGCG) ist ein weiteres Polyphenol, das in hohen Mengen im grünen Tee enthalten ist. Auch hier handelt es sich wieder um ein höchst wirksames Antioxidans, auf das in nahezu allen klinischen Studien zum grünen Tee der Fokus gerichtet wurde. EGCG wirkt entzündungshemmend, immunstärkend und antikanzerogen.

Das EGCG heftet sich an bestimmte Zellrezeptoren einer Krebszelle und attackiert ein wichtiges Enzym (Dihydrofolatreduktase) dieser Zelle. Dadurch wird der Tumor sowohl am Wachstum, als auch an der Zellteilung gehindert.

Ein Forscherteam der Kyushu-Universität in Fukuoka, unter der Leitung von Hirofumi Tachibana, konnte in einer Studie nachweisen, dass ein wachstumshemmender Effekt von EGCG bei bestimmten Krebszellen bereits in Konzentrationen auftritt, die beim Teetrinken leicht erreicht werden.

Bei der Auswahl der grünen Teesortensollten nur die besten Qualitäten in Frage kommen, denn diese entscheiden auch über den Anteil der darin enthaltenen gesundheitsfördernden Substanzen. Die japanischen gedämpften Sorten Sencha, Matcha, Benifuuki, Bancha, Genmaicha mit Matcha sind empfehlenswert. Da jede Sorte eine andere einzigartige Komposition von antikarzinogenen Inhaltsstoffen enthält, sollten Sie sich jedoch in einem spezialisierten Teegeschäft Ihres Vertrauens fachkundig beraten lassen. [3]

 

Broccoli, Kohl und andere Gewächse aus der Familie der Kreuzblütler

Zur Familie der Kreuzblütengewächse zählen Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Weisskohl, Chinakohl, Kohlrabi ebenso wie Steckrüben, Weissrüben, Radieschen, Rettich, Senf und Brunnenkresse. All diese Gewächse sind reich an wertvollen Senfölen (Glucosinolaten), deren schwefelhaltige und antioxidativ* wirkenden Inhaltsstoffe ihre antikarzinogene Wirkung in vielen wissenschaftlichen Studien unter Beweiss stellen konnten.Antioxidantien sind körpereigene Substanzen, die die gesundheitsschädigenden oxidativen Prozesse freier Radikale unterbinden. Auf diese Weise schützen sie den Körper vor Zellschäden (z.B. Krebs).

Detaillierte Studien, die am Linus Pauling Institut (LPI) in Oregon und an anderen Orten der USA durchgeführt wurden zeigen darüber hinaus, dass Kreuzblütengewächse voller einzigartiger, biologisch aktiver Inhaltsstoffe stecken, die in ihrer synergetischen Wirkweise in der Lage sind, krebserzeugende Substanzen aus dem Körper zu leiten, noch bevor diese überhaupt die Chance haben, Zellschäden herbeizuführen.

Die einzigartigen metabolischen Prozesse, die durch die Senföle ausgelöst werden, verhindern sogar die Entwicklung einiger hormonabhängiger Krebsarten. Das LPI gab an, dass die grosse Mehrheit der insgesamt 87 kontrollierten Studien, die vor 1996 veröffentlicht wurden zeigte, dass der erhöhte Verzehr von Kreuzblütengewächsen mit einem proportional sinkenden allgemeinen Krebsrisiko im Zusammenhang steht. Insbesondere gelte dies für Lungenkrebs sowie für Krebserkrankungen des Verdauungstrakts. [4]

 

Beeren

Beeren sind generell grossartige Früchte, die nicht nur ihres einzigartig verlockenden Aussehens und ihres himmlischen Geschmacks wegen äusserst beliebt sind. Über diese Vorzüge hinaus zeigen die Beeren vor allem eine besonders gesundheitsfördernde Wirkung, denn sie verfügen über einen sehr hohen Anteil schützender Bioflavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe). In unserem Körper sind diese Schutzsubstanzen auf unterschiedlicher Weise unserer Gesundheit dienlich.

Beeren sind ausgesprochen reich an Antioxidatien, die den Körper bei der Vernichtung schädlicher freier Radikale effektiv unterstützen. Dies trägt natürlich wieder zur positiven Veränderung des Körpermilieus sowie zur Stärkung des Immunsystems bei. Welche Auswirkungen ein starkes Immunsystem in der Prävention und bei bereits entarteten Zellen hat, wissen Sie längst. Die sogenannten Anthocyane (Pflanzenfarbstoffe), die sich in hohen Mengen in blauen und violetten Beeren befinden, zeigen eine besonders starke antioxidative Wirkung.

Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren enthalten grosse Mengen eines weiteren starken Antioxidans, der Ellagsäure. Sie ist in der Lage, krebserregende Stoffe im Körper unschädlich zu machen, die Entstehung neuer Krebszellen zu hemmen und sogar den Zelltod von Krebszellen zu beschleunigen. Die deutschen Forscher Prof. Leitzmann und Dr. Watzl fanden in ihren Untersuchungen zudem heraus, dass Ellagsäure antimikrobiell und antibakteriell wirkt und darüber hinaus Zellgifte wie Aflatoxin oder Acrylamid unschädlich macht.

Studien am Hollings Cancer-Center an der Universität von Süd Carolina haben sich ebenfalls mit der Ellagsäure befasst. Die Forscher bestätigten die präventive Wirkung gegen Darmkrebs, sowie gegen das Papilloma Virus, der Auslöser des Gebärmutterhalskrebs. [5]

 

Frischer Knoblauch

Frischer, roher Knoblauch enthält eine Substanz namens Allicin - eine schwefelhaltige Verbindung, die aus der Aminosäure Alliin entsteht. Sie schenkt dem Knoblauch nicht nur seinen intensiven Geschmack und Geruch, sondern ist vor allem für die antibakterielle, antivirale, antifungale und antimykotische Wirkung des Knoblauchs verantwortlich.

Als sei dies nicht bereits beeindruckend genug, zeigt Allicin darüber hinaus noch eine weitere herausragende Eigenschaft: Es wirkt antikarzinogen. Allicin heftet sich ausschliesslich an Krebszellen, dringt in sie ein und zerstört diese, während es die gesunden Zellen intakt lässt. Das bedeutet, dass das Allicin aus frischem Knoblauch die Entstehung von Krebszellen unterbinden kann und die Bildung neuer Krebszellen hemmt, was in zahlreichen wissenschaftlichen Studien bestätigt wurde.

Forscher des Weizmannn Institute of Science in New York entdeckten bereits im Jahr 2003, dass die Injektion von Allicin in den Blutkreislauf von Krebspatienten, die Krebszellen effektiv bekämpft, ohne negative Nebenwirkungen auszulösen.

Andere Untersuchungen ergaben, dass das Risiko, generell an Krebs zu erkranken durch den Verzehr einer halben Knoblauchzehe deutlich sinkt. [6]

 

Kurkuma

Kurkuma, auch als Gelbwurz oder Tumaric bekannt, zählt zu den wirkungsvollsten antikarzinogenen Gewürzen. Das liegt an seinem einzigartigen Wirkstoff Curcumin.

Zahlreiche Studien belegen, dass Curcumin die Vermehrung von Krebszellen im Körper hemmt und sogar bereits vorhandene Krebszellen abtöten kann.

Ein Wissenschaftsteam des Instituts für Labormedizin der LMU München konnte unter der Leitung von Dr. rer. hum. biol. Beatrice Bachmeier belegen, dass Curcumin die Metastasenbildung sowohl beim Mammakarzinom als auch beim Prostatakarzinom hemmt.

Des weiteren verhindert Curcumin, dass Tumorzellen in die Blutbahn gelangen und so überall im Körper Metastasen bilden können.

Eine indische Studie aus dem Jahr 2008 hat ergeben, dass bereits der tägliche Verzehr eines Teelöffels Kurkuma (besser aufnehmbar mit Pfeffer und Öl) als präventive Massnahme gegen die Entstehung von Krebserkrankungen angesehen werden kann.

 

Maca:

Auszüge aus der Wurzel enthalten eine Reihe bioaktiver Substanzen, etwa bestimmte Scharfstoffe (Glucosinolate, Isothiocyanate), die als krebsschützend gelten. Hinzu kommen Catechine aus der Gruppe der Flavonoide (stark antioxidativ). [7]

 

BUCHEMPFEHLUNG: Krebszellen mögen keine Himbeeren

 

Vegetarische Ernährung:

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass Vegetarier ein geringeres Krebsrisiko haben. [8]

 

Agaricus blazei murrill:

Agaricus blazei murrill wird in erster Linie eingesetzt zur Krebsprävention. Der Agaricus blazei murrill enthält neben wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen den höchsten Polysaccharidanteil aller bekannten Heilpilze, allen voran das beta- Glucan. Im Extrakt sind diese Wirkstoffe hoch konzentriert enthalten. Wie aus der wissenschaftlichen Literatur zu entnehmen ist, bewirken sie eine Anregung des Immunsystems. Es kommt zu einer Anzahlerhöhung und Aktivierung der Natürlichen Killerzellen und der körpereigenen Fresszellen (Makrophagen), von Zellen also, die für die Zerstörung von Bakterien und Viren und für den Abtransport von Fremdstoffen zuständig sind, sowie zur Bildung chemischer Botenstoffe (Interferon, Interleukin), die ebenfalls steuernd in Abwehrprozesse eingreifen. Dadurch wird auf die Entstehung vieler Krebsarten sowie auf das Tumorwachstum Einfluss genommen. [9]

 

Vital-Pilze

Vital Pilze werden bereits seit Jahrtausenden in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt und finden auch bei uns in ganzheitlichen Therapien immer häufiger Verwendung. Das ist nicht verwunderlich, denn diese Heil- oder Vitalpilze verfügen über einzigartige Eigenschaften. Sie zeigen eine anti-virale, anti-mikrobielle, anti-entzündliche sowie anti-karzinogene Wirkung. Dadurch sind sie in der Lage, das Körpermilieu positiv zu beeinflussen und gleichzeitig das Immunsystem zu stärken.

In beiden Fällen handelt es sich um Faktoren, die es - in Verbindung mit einer entsprechenden Ernährungsweise - den Krebszellen mit der Zeit unmöglich machen, sich weiterhin unkontrolliert zu vermehren. Wissenschaftliche Studien belegen darüber hinaus, dass bestimmte Pilze sogar das Selbstmordprogramm der Krebszellen - die sogenannte Apoptose - einleiten.

Der Shiitake-Pilz, der Cordyceps-Pilz, der Reishi-Pilz, der Maitake-Pilz sowie der Coriolus-Pilz zählen zu den bekanntesten Vertretern ihrer Art. [10]

 

freie Radikale unschädlich machen:

Krebs wird mit freien Radikalen in Verbindung gebracht. [11]

 

Warnung: Bitte roséfarbene oder rötliche Fleisch- oder Wurstwaren erhitzt im Zusammenhang mit Eiweiß meiden, Verzehr nitrathaltiger Salat- und Gemüsesorten meiden, Vitamin C zuführen:

Damit diese Produkte diese Farbe aufweisen können, werden zur Herstellung Pökelsalze, wie z.B. Nitrate oder Nitrite, verwendet. Wird nun das pökelsalzhaltige Fleisch oder die Wurst erhitzt, kann es zu einer Reaktion mit den ebenfalls im Fleisch vorkommenden Eiweißen kommen: Es entstehen die sog. Nitrosamine. Diese gelten als Krebserregend und stehen in Verdacht, Magenkrebs zu erzeugen. Diese giftigen Substanzen können ich auch bilden, wenn gepökelte Produkte mit eiweißreichen Lebensmitteln zusammen erhitzt werden (z.B. Toast Hawai, Pizza Salami). Im sauren Milieu des Magens können solche Nitrosamine aber ach beim Verzehr nitratreicher Salat- und Gemüsesorten (z.B. Winterkopfsalat, Rettich, Rukola, Grünkohl) gebildet werden. Vitamin C hat die Eigenschaft, die Bildung der Krebs erregenden Nitrosamine zu unterbinden. Damit kann Vitamin C der Entstehung von Magenkrebs vorbeugen.

Verschiede Untersuchungen weisen auf den Zusammenhang zwischen Vitamin C-Zufuhr und der Häufigkeit diverser Krebserkrankungen hin. [12]

 

Erkrankungen und Medikamente, die den Körper an Vitamin C verarmen lassen:

ERKRANKUNGEN: Krebs [13]

 

Vitamin-E-Mangel:

Wer Arzneimittel zur sog. Krebstherapie einnimmt, stolpert leicht in einen E-Mangel hinein. [14]

 

Meiden von Azo-Farbstoffe in Lebensmitteln:

Die synthetisch hergestellten Azofarbstoffe verändern das Erbgut und sind krebserregend. [15]

 

Aufrechterhaltung der Verbindung unter den Zellen durch Carotinoide:

Während gesunde Zellen einen regen Kontakt zu ihrer Umgebung pflegen, brechen Krebszellen die Kommunikation zu den umliegenden Brüdern und Schwestern ab. Die Billionen von Zellen, aus denen unser Körper aufgebaut wird, müssen sich jedoch ständig austauschen. Es wird nämlich „besprochen“, wer welchen Stoff wohin weitertransportiert und es werden Signale für das Wachstum und die Entwicklung weitergegeben. Die bunten Radikalfänger halten die Verbindungen zu weiteren Zellen aufrecht, ermöglichen somit immer wieder gegenseitige Absprachen und Informationsaustausch. Diese Effekte können dabei helfen, die Entstehung von Krebs zu vermeiden. [16]

 

Bromelain:

In der Ananas findet sich ein einzigartiges Enzymgemisch, Bromelain genannt. Bromelain wirkt gegen degenerative Erkrankungen, die durch den sog. oxidativen Stress verursacht werden. Zu diesen Krankheiten zählt auch Krebs. [17]

 

Bioflavonoide:

In Tierversuchen wurde festgestellt, dass die Bioflavonoide das Wachstum von Krebszellen hemmen können. Auch mit menschlichen Lungenkrebszellen liegen positive Ergebnisse vor, die auf eine schützende Wirkung schließen lassen. In einer Untersuchung mit Lungenkrebspatienten, die an der Universität  von Hawaii (USA) durchgeführt wurde, zeigte sich, dass das Auftreten der Krankheit (neben dem Einfluss des Rauchens) auch an die Zufuhr der Bioflavonoide gekoppelt war: Wer mehr von diesen hocheffektiven Radikalfängern aufgenommen hat, war seltener von dieser Krebsart betroffen. [18]

 

grüner Tee:

Die Catechine, besonders wirkungsvolle, radikalfangende Vertreter der Bioflavonoide, sind im grünen Tee fünffach mehr konzentriert als im schwarzen Tee. Achten Sie bei der Zubereitung von Grüntee darauf, dass das Wasser nicht zu heiß (nicht über 70 Grad ist, sonst werden die hitzeempfindlichen Schutzstoffe zerstört! Die Antioxidantien aus grünem Teehaben es in sich. Sie verringern das Risiko für Haut-, Magen-, Brust- und Prostatakrebs, stärken das Abwehrsystem und hemmen die Ausbreitung von Bakterien und Viren. Zudem normalisieren sie erhöhte Blutfett- und Leberwerte. Allerdings sollten, um positive Wirkungen zu erzielen, täglich mindestens sechs bis acht Tassen Grüntee konsumiert werden. Die im Grüntee enthaltenen Radikalfänger sind um ein Vielfaches (Faktor 50) effizienter als die bekannten Radikalfänger (z.B. Vitamin C und E). [19]

 

Coenzym Q10:

Für Menschen, die Medikamente einnehmen, die gegen Krebs eingenommen werden, ist Coenzym Q10 besonders wichtig, [20] denn zu den Medikamenten, die einen Mangel an diesem Antioxidans hervorrufen können, zählen auch Mittel, die bei Krebs eingesetzt werden. [21]

 

Zink:

Zink stimuliert Immunzellen, die Krebszellen aufspüren und vernichten. [22]

 

Selen:

Krebspatienten haben häufig einen erniedrigten Selenwert im Blut. [23] Geringe Selenwerte sind nach Meinung einiger Selenforscher sogar als Alarmzeichen für eine vorliegende oder sich entwickelnde Krebserkrankung zu bewerten. Unter der Bestrahlung bzw. Behandlung mit Krebsmitteln rutscht der Wert zusätzlich in das Minus, da bei diesen Vorgängen eine Flut an freien Radikalen gebildet wird und das antioxidativ wirksame Enzym – die Gluthationperoxidase – alle Hände voll zu tun hat.

 

Selen:

Selen stärkt die Abwehrkräfte und hilft dem geschwächten Körper, die belastenden Prozeduren einer Chemo-oder Strahlentherapie besser zu überstehen. In Deutschland gibt es bereits einige Kliniken, die den Betroffenen therapiebegleitend Selen und andere Antioxidantien verabreichen. Selen sollte möglichst zusammen mit Vitamin E aufgenommen werden – beide Antioxidantien ergänzen sich optimal. [24]

 

Achtung. Selenmangelrisiko bei Krebs [25]

 

Knoblauch:

Knoblauchanalysen zeigen starke Wirkstoffe, die anscheinend u.a. Krebs an der Entwicklung hemmen. [26] Knoblauch:

Sowohl roher Knoblauch als auch das japanische Knoblauchextrakt Kyolin steigerten die Kräfte der natürlichen Killerzellen des Immunsystems auf dramatische Weise – und das ist die vorderste Linie der Abwehr gegen Infektionskrankheiten und möglicherweise auch gegen Krebs. Neun Menschen aßen große Mengen rohen Knoblauchs – Dr. Abdullah aß zwischen zwölf und fünfzehn Zehen am Tag -, neun andere nahmen gar nichts. Dann wurden die natürlichen Killerzellen aus dem Blut der Versuchspersonen mit Krebszellen vermischt. Die Killerzellen aus dem Blut derjenigen, die Knoblauch gegessen oder das Knoblauchmedikament genommen hatten, zerstörten zwischen 140 und 160 Prozent mehr Krebszellen als die Killerzellen derjenigen, die keinen Knoblauch genommen hatten.

Dr. Abdullah sagt, die Entdeckung habe nicht nur Auswirkungen auf Infektionen und Krebs, sondern auch auf AIDS. [27]

 

Polyphenole:

Die mächtigen Polyphenole, zu denen adstringierende Stoffe wie die Tannine gehören, können Viren ausschalten. In den siebziger Jahren fiel zwei Virologen, die im Auftrag der kanadischen Regierung arbeiteten, auf, dass ein Virus, das mit Erdbeerextrakt in Berührung kam, gelähmt wurde und nicht mehr fähig war, sich wie üblich zu verhalten, d.h. es konnte eine gesunde Zellwand nicht mehr durchbrechen, seine DNS nicht in den Zellkern einführen und damit die lebenswichtige genetische Maschinerie darauf programmieren, eine große Anzahl neuer Viren zum Angriff auf den Organismus zu produzieren. mit dem Gedanken an die sich hier ergebende großartige Möglichkeit, Vireninfektionen mit bestimmten Nahrungsmitteln unter Kontrolle zu bekommen, machten sich Dr. Konowalchuck uns Speirs daran, verschiedene Obstextrakte gegen alltägliche infektionserregende Viren auszuprobieren. Sie züchteten eine Reihe von Viren in Kuststoffschüsseln und stellten dann eine Obstsalat-Einkaufsliste als Futter für die Viren zusammen: ein Pfund Heidelbeeren, 1,5 Pfund frische Erdbeeren, 2 große Packungen ungesüßter Tiefkühlbeeren von verschiedenen Herstellern und je ein halbes bis ein Pfund Pfirsiche, Pflaumen, Holzäpfel, Wildpreiselbeeren und Himbeeren. Nach etlichen chemischen Reinigungsprozessen hatten die kanadischen Wissenschaftler schließlich mehrere Behälter mit verschiedenfarbigen flüssigen Obstextrakten parat, die sie dann in unterschiedlichen Mengen in die Reagenzgläser gaben, wo die Viren in Zellgewebskulturen warteten. Nach 24 Stunden wurden die Obst-Viren-Mischungen inspiziert. Nur wenige Viren hatten überlebt. DR. Konuwalchuk stellte die Theorie auf, dass die chemischen Stoffe im Obst eine Art biochemische Sperre um die Viren herum aufbauten, die es verhinderte, dass die Erreger die Zellmembranen in den Gewebskulturen durchbrachten. Weil sie nicht mehr die Macht hatten, in die Zellen vorzustoßen, gingen die Viren in großer Zahl zugrunde.

Erstaunlicherweise wirkte jeder Obstextrakt gegen die Viren. Obwohl höhere Konzentrationen von Obstextrakt am wirkungsvollsten waren, erwiesen sich sogar niedrigere Dosen als wirksam.

Buchstäblich keiner der Polioviren (weniger als 1 Prozent) überlebte, nachdem die Erreger 24 Stunden lang im Reagenzglas mit dem Extrakt von Heidelbeeren, Trauben, Pflaumen, Granatäpfeln, Himbeeren oder Erdbeeren konfrontiert worden waren.Selbst wenn der Extrakt im Verhältnis 10:1 verdünnt wurde, waren so gut wie alle Viren lahmgelegt. Am wenigsten wirksam waren Pfirsiche, und doch neutralisierte selbst verdünntes Pfirsichextrakt noch etwa 80 Prozent der Polioviren. Die Forscher schlossen daraus, dass die virenbekämpfenden Komponenten in verschiedenen Früchten und Pflanzen möglicherweise sowohl die viren als auch die Gastzellen beeinflussen und dadurch Infektionen verhüten. Ermutigt durch die Ergebnisse testeten die forscher daraufhin Äpfel, Trauben, Wein und neun handelsübliche Säfte und Getränke, direkt von den Regalen der Supermärkte bezogen. Frisch ausgepreßter Apfelsaft, handelsüblicher Traubensaft und Wein und Tee erwiesen sich gleichermaßen als außerordentlich wirksam gegen Viren. Die Forscher bemühten sich, die aktiven, virenbekämpfenden Stoffe in den Obstsorten zu identifizieren. Bei Äpfeln und Trauben waren sie z.B. sicher, dass die Wirkstoffe in der Schale und im Fruchtfleisch saßen. sie testeten reine Auszüge von Ascorbinsäure, Chlorogensäure, Gallussäure, Vanillinsäure oder Tannin (der Gerbsäure, durch die Tee und Wein adstringierend wirken) – lauter Phenole. Die Tanninsäure war ein besonders rabiater Feind der Viren. Es gibt nach Dr. Konowalchuk keinen Zweifel daran, dass die Tannine Virenpartikel einhüllen und neutralisieren. Irgendwie dränge sich das Tannin zwischen das Virus und die Zelloberfläche, so dass das Virus nicht in die Zelle eindringen kann, weshalb die Viren absterben.

Die kanadischen Forscher waren sich sicher, dass der wichtigste Wirkstoff gegen Viren in Traubensaft ie Polyphenole waren, darunter das Tannin, und vermuteten, das gelte auch für Apfelsaft und Tee. Sie hatten reines Traubentannin aus Bordeaux getestet und festgestellt, dass es mehrere Virenarten bekämpfte. Rotweine sind reich an Tanninen.Obwohl auch Weißweine in einem gewissen Maß gegen Viren wirken, waren Rotweine viel wirksamer. Dr. Konowalchuk stellte fest, dass italienische Rotweine mehr Tannine enthielten als französische oder kanadische Weine. Er analysierte trauben, aus denen in Italien Wein hergestellt wird und entdeckte, dass Rotwein die Viren sogar noch wirkungsvoller bekämpfte als Traubensaft.

Es ist wahrscheinlich, dass viele Phenole Krebs abwehren.

Die krebsbekämpfenden Eigenschaften der Phenole bekämpfen Krebs in dreifacher Hinsicht, denn sie können die Bildung von Karzinogenen verhindern, die natürliche Giftabwehr im Körper stärken und die Föprderung von krebs unterdrücken. Es gibt keine Zweifel daran, dass bestimmte Phenole, die in der alltäglichen Nahrung verbreitet sind – v.a. Koffeinsäure, Ellaginsäure, Ferulinsäure und Galusgerbsäure-, in Gewebekulturen und bei Tieren Mutationen verhindern und krebsbekämpfend wirken.Dr. Wattenberg, der Entdecker der gegen Krebs wirksamen chemischen Stoffe im Kohl, hat auch die Pflanzenphenole und ihre antioxidantischen Fähigkeiten, Krebs zu blockieren, getestet. So stellte er z.B. fest, dass bei Mäusen, wenn er ihnen Koffein- oder Ferulinsäure verabreichte, ehe er sie krebserregenden Stoffen aussetzte, das Auftreten von Magenkrebs um 40 Prozent zurückging. Japanische Wissenschaftler erklärten 1985, eine Art der Gallusgerbsäure im grünen Tee sei das wirksamste natürliche Antimutagen, das sie bis dahin getestet hätten. Wargowich entdeckte, dass sich bei Mäusen, wenn sie Koffein-, Ferulin- und Ellaginsäure bekommen hatten, bevor sie krebserregenden  [28]

 

Frische, rohe Lebensmittel, ergänzt durch frische rohe Gemüse- und Fruchtsäfte gegen Krebs:

„Für den Laien ist es interessant, aber für die Krebsstiftungen und ähnliche Einrichtungen wahrscheinlich geschäftsschädigend zu erfahren, dass Menschen, die ausschließlich von frischen, rohen Lebensmitteln ergänzt durch frische, rohe Gemüse- und Fruchtsäfte leben, keinen Krebs bekommen.“ (Norman Walker) [29]

 

frischer Ananassaft:

Der Arzt Dr. Schneider schreibt in seinem sehr informativen Buch „Nutze die Heilkraft unserer Nahrung“, dass frischer Ananassaft u.a. bei Tumorerkrankungen verabreicht wird. [30]

 

Papaya:

Diego de Lauda, der erste Bischof von Yucatan, schwärmte bereits Anfang des 16. Jahrhunderts von der Heilkraft der Papaya. Er hatte von den Indianern erfahren und am eigenen Leib oder an seinen Missionaren ausprobiert, dass Papayas Krebs heilen. Diese Indikation konnte von der modernen Enzymtherapie bestätigt werden. [31]

 

Grapefruitkern-Extrakt:

Eine Domäne für dieses antibiotische Naturheilmittel ist die Behandlung des äußerst schwierig zu therapierenden Befalls des Organismus mit Candida albicans. Candida ist ein Hefepilz, der eine gestörte Darmflora in Windeseile überwuchern und sich dann über das Blut im ganzen Organismus verbreiten kann. Hochgradige Candidosen führen zu einer Fülle der unterschiedlichsten Beschwerden von Allergien, Neurodermitis, Asthma, Depressionen, Kopfschmerzen bis hin zu rheumatoiden Schmerzen und möglicherweise sogar zu Krebs. Grapefruitkern-Extrakt ist ein wirksames, nebenwirkungsfreies Therapeutikum bei Verdacht auf Candidose. Eine Stuhluntersuchung kann Verdachtsmomente erhärten. Allerdings muß eine solche Untersuchung mehrmals durchgeführt werden, da trotz eines Befalles nicht immer Pilzspuren im Stuhl sein müssen. Professionell durchgeführte Darmsanierungen, Colon- Hydro-Therapie und Ernährungstherapie sind wirkungsvolle Zusatzmaßnahmen. [32]

 

Rote Bete:

Positive Erfahrungen mit der Gabe von Roten Beten bzw. ihrem Saft liegen in der Zusatztherapie bei Krebs vor. [33]  

 

Schwarzkümmel:

Schwarzkümmelöl enthält Substanzen, die Tumorzellen angreifen und ihr Wachstum hemmen. [34]

 

Schöllkraut:

Schöllkraut (Chelidonium maius) : Alternative Mediziner weisen auf überraschende Erfolge u.a. in der Onkologie hin, ohne dass das Wirkprinzip allerdings näher definiert ist. [35]

 

Lycopin:

Das Lycopin in der Tomate schützt die Außenwand unserer Körperzellen, aber auch wichtige Strukturen, die sich in der Zelle befinden, die sog. Organellen. Dadurch werden die Zellen stark gegenüber Bakterien, Pilzen, Viren, Umweltgiften und Krebs. [36]

 

Propolis:

Rückbildungen von Krebs und Leukämien wurden beim Menschen nach Verabreichung von Propolis beobachtet und mitgeteilt. [37]

 

das Limonen in der Zitrone:

Das Limonen in der Zitrone beugt Magen-, Brust- und Lungenkrebs vor. Im Labor haben sich unter dem Einfluß von Limonen aus der Zitrone Tumore zurückgebildet. [38]

 

rechtsdrehende Milchsäure:

Rechtsdrehende Milchsäure kann durch die Vermehrung der Sauerstoffzufuhr sogar gegen Krebszellen vorgehen. [39]   -> z.B. Präparat „RMS ASCONEX – L(+)-Milchsäure“ = Tropfen zur Nahrungsergänzung gibt es in der Apotheke)

Rechtsregulat:

 

Vitamin D:

„Wenn man sich fragt, wie Vitamin D vor Krebsschützen kann, sind wir bei einer ganzen Palette von Effekten. Vitamin D hemmt die unkontrollierte Zellteilung. Es unterstützt die Zellreifung in Richtung gutmütiger Zellwucherung. Es aktiviert Gene, die für die RNA-Reparatur zuständig sind, aber zusätzlich auch solche Gene, die für die Hemmung der Metastasenbildung verantwortlich sind. Vitamin D hemmt das Wachstum entarteter Zellen. Es steigert die Fähigkeit zur Apoptose, dem kontrollierten Selbstmord der Zellen. Es hemmt die Anlage von Blutgefäßen im Geschwür, sodass der Tumor weniger gut versorgt wird. Und schließlich ist Vitamin D ein wirksamer Gegenspieler des Östrogen, das bei vielen Brustkrebspatientinnen das Tumorwachstum verstärkt. [40]

 

Goji-Beere:

 

Aronia-Beere. (schmeckt sauer, am besten als Saft, mit Strohhalm getrunken, um den Zahnschmelz zu schonen)

 

Selen:

Papain aus Papaya in der Enzymtherapie bei Krebs:

Wie können nun eiweißspaltende, protolytische Enzyme ins Krebsgeschehen eingreifen? Wenn die Theorie stimmt, dass einige Krebsarten durch bestimmte Viren ausgelöst werden, könnten Enzyme eine wichtige Rolle als „Virenkiller“ übernehmen. Lebende Zellen können sich vor eiweißspaltenden Enzymen schützen. Dies gilt aber nur bedingt für Krebszellen. Ihre Eiweißstoffe unterscheiden sich von denen gesunder Zellen, und sie entwickeln erst innerhalb von 12-48 Stunden Enzymhemmstoffe: Diese Zeit reicht normalerweise aus, um von der körpereigenen Abwehr zerstört zu werden. Gelingt es einer Krebszelle jedoch, es bei diesem Wettrennen gegen die Zeit zu schaffen, sich an gesunden Zellen festzusetzen, umgibt sie sich mit einem Fibrinmantel: Sie maskiert sich damit, wird für das Abwehrsystem unsichtbar und beginnt, hemmungslos zu wuchern. Wen  zu wenig Enzyme vorhanden sind, können sie das klebrige Fibrin im Blut nicht auflösen. Es legt sich auf die weißen Blutkörperchen, die Abwehrzellen, ab, verklebt sie und hindert sie damit, die noch nicht von einem Fibrinnetz geschützen Krebszellen zu vernichten.

Eine  andere Wirkung der eiweißspaltenden Enzyme besteht darin, dass sie in der Lage sind, sog. Immunkomplexe, die die zelluläre Abwehr lähmen, zu spalten, sie aus ihrer Gewebsanbindung zu lösen und aus dem Organismus zu eliminieren. Außerdem aktivieren sie den Tumor- Nekrose-Faktor TNF, ein krebszerstörendes Molekül des Abwehrsystems. Sie steigern auch die Aktivität von Makrophagen – großen Fresszellen – und natürlichen Killerzellen. Werden dem Körper jetzt hochdosierte Enzympräparate zugeführt, kann das Fibrin auf dem Lymphozyten wieder abgebaut und die Abwehr wieder wirksam gemacht werden. Die Hüllsubstanz der Tumorzelle wird entfernt, die Zelle freigelegt und wieder als Krebszelle erkennbar für die körpereigene Abwehr.

Besonders wichtig ist dies nach Operationen, weil durch die Wundheilung die Fibrinbildung des Körpers erhöht ist, oder weil der Tumor durch Arzneimittel oder Bestrahlungen zerstört wird und das dadurch vermehrt gebildete Fibrin den „ausgesäten“ Krebszellen günstige Lebensbedingungen schafft. Obwohl heute genügend praktiche Erfahrungen vorliegen, die eine Nachbehandlung mit Enzymen dringend nahelegen, gehört sie bisher in der klassischen Krebstherapie zu den Seltenheiten. Wichtig ist zu bedenken, dass die meisten Krebspatienten nicht an ihrem Primärtumor sterben, sondern an Tumoren, die durch Metastasenbildung entstanden sind, die man durch Enzymtherapie wirksam verhindern kann..

An der größten Krebsklinik der USA, der Yama- Klinik, läuft eine umfangreiche Studie über den Versuch, Enzyme in feste Tumore einzubinden. Allgeier:„Das Imponierende auch an dieser Methode: Der Zerstörungs- und Auflösungsprozess, den die Enzyme durchführen, hört an der Grenze des Tumors auf. Keine gesunde, normale Zelle wird geschädigt oder gar zerstört. Enzyme sind tatsächlich ein spezifisches Krebsmittel: Sie vernichten Krebs und nur ihn.“. Leibold sieht daher in der Vorsorge und ergänzenden Krebstherapie eine der wichtigsten und vielversprechendesten Anwendungsgebiete ´der Enzymbehandlung.

Wer sich mit dem Thema Enzyme und Krebs intensiv auseinandersetzen möchte, wird von Simonsohn der grundlegende Aufsatz „Krebstherapie mit proteolytischen Enzymen“ in dem Sammelband „Kombinierte Tumortherapie“ empfohlen. Wrba geht so weit zu behaupten: „Würde man heute gezielt daran gehen, die krebsgefährdeten Menschen systematisch prophylaktisch zu behandeln – u.a. mit Enzymen - , dann könnte die Rate der Krebserkrankungen auf die Hälfte gesenkt werden.“ (in: Hermann Geesing: „Die beste Waffe des Körpers: Enzyme“, München, 1990, S. 116) Enzyme brauchen zu ihrer optimalen Wirkung Koenzyme, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine, wie wir sie in frischem Obst und Gemüse reichlich finden. Man kann außer hochdosierten Papain- Enzymprodukten auch die grüne, unreife, harte Papaya aus Bio-Anbau in der Krebstherapie verwenden.“ [41]

 

Entzündungshemmer (s. auch Datei Entzündungen!):

Bedenkt man die herausragende Rolle, die entzündliche Prozesse bei der Progression von Krebserkrankungen spielen, dann versteht es sich von selbst, dass die entzündungshemmde Wirkung von Ingwer und Kurkuma extrem für die Vorbeugung gegen Krebs ist. Das gilt umso mehr, als Curcumin (in Kurkuma – Achtung unbedingt mit Öl und Pfeffer zus. aufnehmen) und Gingerol (in Ingwer) auch imstande sind, in andere Prozesse des Krebswachstums einzugreifen: Zum einen können sie bestimmte Typen von Krebszellen direkt angreifen und zur Selbstzerstörung durch Apoptose zwingen, zum anderen können sie die Bildung neuer Blutgefäßnetze verhindern, die für das Tumorwachstum unerlässlich sind. Viele Untersuchungen an Versuchstieren haben gezeigt, dass Kurkuma und Ingwer die Entwicklung mehrerer Krebsarten, insbesondere Darmkrebs, blockieren, die durch karzinogene Substanzen induziert wurden. Kurkuma und Ingwer können somit als Multitalente in der Krebsprävention gelten: Sie sind in der Lage, sowohl durch ihren direkten Einfluss auf Mikrotumoren als durch ihre indirekte Wirkung die Vermehrung von Krebszellen zu stören, beispielsweise indem sie die für das Tumorwachstum unerlässlichen chronischen Entzündungen reduzieren. [42]  

 

Doldenblütler (Petersilie, Koriander, Kreuzkümmel, Fenchel, Anis, Kerbel) [43] :

Die Doldenblütler sind eine sehr artenreiche Familie, zu der Gewürzkräuter wie Petersilie, Koriander, Kerbel, Fenchel und Kreuzkümmel (Kumin) sowie Gemüse wie Karotten, Pastinaken und Sellerie gehören. Die Doldenblütler sind für die Krebsprävention v.a. aufgrund des hohen Gehalts an Apigenin interessant, einem Polyphenol mit extrem starker Anti-Krebs-Wirkung. Tatsächlich hemmt dieses Molekül im Laborversuch die Vermehrung einer beeindruckenden Zahl von Krebszellen, insbesondere von Zelllinien der am weitesten verbreitesten Krebsarten unserer westlichen Gesellschaften: Brustkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs und Prostatakrebs. Apigenin wirkt einerseits direkt auf Krebszellen und die Angionese, und andererseits indirekt, indem es entzündliche Prozesse reduziert. Seine hohe Wirksamkeit machen es zu einer sehr interessanten Substanz für die Krebsprävention. [44]

 

Achtung: Zudammenhang Omega 6 und Omega-3-Fettsäuren und Krebs:

Die Omega-6-Fettsäuren werden im Körper in Leukotriene umgewandelt. Dabei handelt es sich um entzündungsfördernde Moleküle, die die Gerinnung und das Zellwachstum begünstigen; diese beiden Prozesse spielen eine Rolle bei der Abwehr pathogener Stoffe und bei der Reparatur von Schäden, die durch ein Aufbrechen der Zelle (eine Wunde) verursacht werden. [45]

Die Omega-3-Fettsäuren hingegen werden in Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) umgewandelt – zwei Arten mehrfach ungesättigter Fettsäuren, die dank ihrer entzündungshemmenden und antiproliferativen Aktivität verhindern, dass diese Phänomene außer Kontrolle geraten und das umliegende Gewebe schädigen. Folglich kommt es entscheidend darauf an, in der Ernährung ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Substanzen herzustellen, um eine angemessene Kontrolle der Kontrolle der Entzündungsprozesse zu gewährleisten. Die meisten Menschen konsumieren fünfundzwanzig Mal so viel Omega-6-Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren. Dieses Ungleichgewicht hat weitreichende Folgen im Hinblick auf die Krebsprävention, denn durch einen Überschuss an Omega-6-Fettsäuren neigt sich die Waage unseres Körpers zur Entzündungsseite. Will man dieses Gleichgewicht wiederherstellen, und dadurch die Entstehung eines chronischen Entzündungsklimas verhindern, dann ist eine gesteigerte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren eine wichtige Voraussetzung, um Krebs vorzubeugen. [46]

Kreuzblütler:

Die Gemüsesorten aus der Familie der Kreublütler enthalten wahrscheinlich die größte Vielfalt an phytochemischen Wirkstoffen mit krebshemmenden Eigenschaften. Abgesehen von vielen Polyphenolen, die man auch bei anderen Pflanzen mit einer Schutzwirkung gegen Krebs findet, enthält Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler hohe Konzentrationen einer als Glucosinolate bekannte Gruppe von Molekülen. [47]

 

Mangostan:

Im Frühjahr 2006 veröffentlichten Forscher der Ohio State University eine Studie, wonach Mangostan Krebs verhütende Eigenschaften hat. Folgende Xanthone zeigten die stärkste Wirkung:

-        8-Hydroxycudraxanthon G

-        Gartanin

-        Alpha- Mangostin

-        Gamma-Mangostin

-        Smeathxanthon A.

Im selben Jahr fanden thailändische Forscher heraus, dass die von ihnen in der Mangostan entdeckten Xanthone – die Mangostenone C, D und E – gegen Brustkrebs, Lungenkrebs und Krebs auf der Mundschleimhaut wirken. Alpha- Mangostin wies eine größere Wirkung auf Brustkrebszellen auf als das Antikrebsmittel Ellipticin. [48]

 

Grüner Tee:

Dem grünen Tee kommt eine Vorreiterrolle in jeder Ernährungsweise zu, die sich dem Ziel der Krebsprävention verschrieben hat. Er weist unter allen Lebensmitteln mit den höchsten Gehalt an krebshemmenden Stoffen auf; tatsächlich bestehen Teeblätter zu mehr als einem Drittel ihres Gewichts aus Catechinen. Diese Moleküle stören zielgerichtet eine Vielzahl von Prozessen, die bei der Entwicklung von Krebszellen wirksam sind! Der hohe Catechin- Gehalt des grünen Tees spielt eine extrem wichtige Rolle bei der Krebsprävention, denn zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass der regelmäßige Genuss dieses Getränks das Erkrankungsrisiko für bestimmte Krebsarten reduziert. Das gilt v.a. für Prostata- und Blasenkrebs. EGCG – das wichtigste Catechin im grünen Tee – besitzt aufgrund seiner chemischen Eigenschaften und seines relativ großen Vorkommens die Fähigkeit, bestimmte Mechanismen zu blockieren, die Krebszellen für ihre Vermehrung und für die Invasion von Nachbargewebe nutzen. Insbesondere kann es die Bildung eines neuen Blutgefäßnetzes durch den Prozess der Angiogenese verhindern. Da diese Angionese eine wesentliche Voraussetzung für die Progression aller Tumoren bildet, stellt die Hemmung dieses Prozesses durch den täglichen Konsum von grünen Tee zweifellos eine der besten derzeit verfügbaren Strategien dar, um die Progression dieser Mikrotumoren zu unterbinden.

Will man die Vorzüge des grünen Tees voll ausnutzen, dann kommt es darauf an, die Sorten  mit dem höchsten Gehalt an Catechinen (und damit an EGCG) zu wählen und sie regelmäßig zu konsumieren, damit der EGCG-Blutspiegel dauerhaft hoch genug ist, um präkanzeröse Zellen unablässig anzugreifen. Nehmen Sie zu diesem Zweck lieber grüne Tees aus Japan, die mehr Catechine enthalten, und lassen Sie die Blätter 8 bis 10 Minuten lang ziehen, um ein Maximum dieser Wirkstoffe zu extrahieren. Mit drei Tassen auf diese Weise zubereitetem Tee nehmen Sie die erforderliche Menge an Catechinen auf, um gegen die Progression von Tumoren vorzubeugen. [49]

 

Fucoxanthin (Algen):
Fucoxanthin ist ein gelbes Pigment, das Pflanzen je nach seiner Konzentration eine olivgrüne bis rotbraune Farbe verleiht. Fucoxanthin ist eng verwandt mit anderen Carotinoiden (Beta-Carotin, Lycopin etc.) und weit verbreitet in der Natur, am meisten allerdings in Meerespflanzen, wo es durch seine einzigartige Fähigkeit, auch in großer Tiefe noch Sonnenlicht zu absorbieren, an der Fotosynthese beteiligt ist. Fucoxanthin weist unter allen bisher getesteten Carotinoiden in Nahrungsmitteln mit die stärkste Krebshemmende Wirkung auf, und das sowohl bei Versuchstieren im Labor als auch bei Krebszellen, die aus menschlichen Tumoren nisoliert wurden. Die Gabe von Fuxoxanthin führt bei Prostatkrebszellen zu einem deutlichen Wachstumsrückgang dieser Zellen. Dieser Hemmeffekt ist erstaunlicherweise noch weitaus ausgeprägter als der des Lycopins, eines Carotinoids, das v.a. in Tomaten enthalten ist und seit lnger Zeit als vielversprechende Substanz bei der Vorbeugung gegen Prostatakrebs gilt. Nur Neoxanthin, ein Carotinoid, das in grünem Gemüse wie Spinat enthalten ist, besitzt eine vergleichbare Wirkung wie Fuxoxanthin: Der Hemmeffekt dieser beiden Moleküle hängt mit ihrer Fähigkeit zusammen, den programmierten Zelltod der Krebszellen durch Apoptose in Gang zu setzen. Da Algen der einzige Lieferant von Fuxoxanthin in Nahrungsmitteln sind, sollten sie integrativer Bestandteil jeder Strategie werden, die durch Ernährung gegen Krebs und insbesondere gegen Brust- und Prostatakrebs vorbeugen will. [50]

 

Meeresalgen:

Zusammenfassend gesagt tun wir gut daran, Meeresalgen zu sehen als echte Verbündete im Kampf gegen Krebs, die die Progression latenter Mikrotumoren auf zweierlei Weise beeinflussen können: zum einen, indem sie direkt auf ihr Wachstum einwirken, und zum anderen, indem sie das Immunsystem stärken und entzündliche Prozesse reduzieren. [51]

 

Omega 3-Fettsäuren (Leinsamen):

Das Gleichgewicht von Omega 3  zu Omega-6-Fettsäuren spielt eine zentrale Rolle bei der Krebsprävention. So zeigt eine Studie aus jüngster Zeit, dass ein in etwa ausgeglichenes Verhältnis von Omega 3- und Omega-6-fettsäuren im Fettgewebe, kombiniert mit einem hohen Spiegel an einfach ungesättigten Fettsäuren (die beispielsweise in Olivenöl in großen Mengen enthalten sind) zu einer deutlichen Senkung des Erkrankungsrisikos für Brustkrebs führt. Offenbar hat das Gleichgewicht zwischen Omega 3- und Omega-6-Fettsäuren auch einen vergleichbaren Einfluss auf die Entwicklung von Prostatakrebs – wir wissen heute, dass ein Überschuss an Omega-6-Fettsäuren seine Entstehung begünstig – sowie auf sein Streuen in form von Knochenmetastasen. Zwei Prozesse also, die durch Omega-3-Fettsäuren gehemmt werden..

Es besteht demzufolge kein Zweifel mehr, dass Leinsamen einen erheblichen Beitrag  zu einer Ernährungsweise im sinne der Krebsprävention leisten können. Sie versorgen den Körper mit einer großen Menge an Omega-3-Fettsäuren, die unverzichtbar für die Synthese wirkungsvoller entzündungshemmender Verbindungen sind. Denn diese Verhindern die Entstehung eines Umfeldes, das das Tumorwachstum begünstigt. [52]

 

ACHTUNG: Auswirkungen von nitrosativem Stress:

-        Blockade wichtiger Enzyme in den Mitochondrien, die für die Produktion der Zellenergie (ATP) verantwortlich sind (Eisen-Schwefelhaltige und Eisenhaltige Enzyme, Aconitase)

-        Vermehrte intrazelluläre Säurebildung mit weiterer Inaktivierung verschiedener Enzyme; Zwang zur Aktivierung der aeroben Glykolyse (Vergärung von Zucker), eine Art „Notstromaggregat“, das allerdings nur 1/16 der üblichen ATP-Menge liefern kann!

-        Vermehrter oxidativer Stress (Bildung von Sauerstoffradikalen) mit sekundären Schäden der Zellkern-DANN, mitochondrialen DNA, und anderen Zellbestandteilen und einem deutlich erhöhten Risiko, eine Krebserkrankung zu entwickeln.

-        Cholesterinerhöhung durch Hemmung eines den Cholesterinstoffwechsel in der Leber regulierenden Enzyms (Hepatische 7 –alpha-Hydroxylase)

-        Aktivierung des Immunsystems (proinflammatorische Zytokine) mit sekundären, aseptischen Entzündungen im Bereich der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder und der Entwicklung von Autoimmunerkrankungen.

-        Aktivierung diverser Rezeptoren des Zentralnervensystems (NMDA- und Vanilloid- Rezeptoren) mit sekundären neurologischen, psychischen und vegetabilen Symptomen.

-        Abbau von und dadurch Mangel an diversen Vitaminen (Vitamin C, B1, B2, B5, B6, B12, Vitamin E, Vitamin D, Folsäure), Mineralien, Spurenelementen (Selen, Magnesium, Zink)

-        Hemmung der Synthese von physiologischem, neuronalen und endothelialen NO und Anstieg des asymmetrischen Dimethylarginings, damit erhöhtes Gefäßerkrankungs- und Hypertonierisiko, sowie Störungen zentralnervöser Funktionen.

-        Peroxinitrit nitrosiert aromatische Aminosäuren und oxidiert SH-Gruppen. Es wirkt hochgradig neurotoxisch durch irreversible Hemmung der Mitochondrienfunktion.

-        Störungen des Katecholamin-, Melanin-, Serotonin-, Tyrosin-, Tryptophan- und Phenylananinstoffwechsels mit folgender Minderung der Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen. [53]

 

Ernährungs- und Säure-Basen-Ausgleichstherapie + Aufrechterhaltung des Blutflusses:

Neben der Mitochondrien versorgenden und entlastenden Ernährungs- und Ausgleichstherapie hat auch die Aufrechterhaltung des Blutflusses höchste Priorität, denn über das Kreislaufsystem erfolgt sowohl der Sauerstoff- wie Nährstofftransport der Zellen und Mitochondrien. Allein di Abwesenheit von ausreichenden Wassermengen im Blut kann die Fließeigenschaften verlangsamen oder träger machen und dadurch zu einer Minderversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen der Mitochondrien führen. Dabei stellt die chronische Entzündung der Blutgefäßinnenwände mit dabei entstehenden Vernarbungen und Zuwucherungen einen maßgeblichen Grund für Durchblutungsstörungen dar.

Die Arteriosklerosis ist die Entzündung der Blutgefäßinnenwände, die Arteriosklerose ist deren Folge mit narbiger, zuwuchernder, bindegewebsartiger Umwandlung der Blutgefäßinnenwände. In ihrer Behandlung auf Basis der Cellsymbiosistherapie spielen die antientzündliche Ernährungstherapie und die antientzündlichen Pflanzenxtrakte (Polyphenole), Omega-3-Fettsäuren, Phospholipide und die  - Fettsäure und Phospholipide transportierende vitaminähnliche – Substanz Carnitin eine wichtige, da regulative, die Mitochondrien stabilisierende Rolle. Die Probleme beim Transport und der Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen, die sich durch die Arteriosklerosis entwickeln, werden dadurch erschwert, dass die Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen einen Durchmesser von 7 Mikrometer, das sind sieben Millionstel Meter. Unsere kleisten Blutgefäße, auch Kapillargefäße genannt, haben dagegen nur einen Durchmesser von 3 Mikrometern – also 3 Millionstel Meter! Von diesen Kapillargefäßen besitzt der Mensch so viele, dass sie eine Strecke von 100.000 km bilden könnten. Das entspricht einer 2,5 fachen Umrundung unseres Planeten Erde. In der Fachliteratur erscheinen auch Angaben, die von 250.000 Kilometern Länge berichten.

Dabei pumpt unser Herz jeden Tag 1.800 Liter durch das Blutgefäßsystem, das für die Blutkörperchen eigentlich zu eng ist. Dies ist sinnbildlich mit dem Versuch zu vergleichen, einen Fußball durch ein enges Abflussrohr zu schieben. Das Problem ist dadurch gelöst, dass unsere Blutkörperchen extrem elastisch und verformbar sind, so dass diese sich normalerweise durch die Kapillargefäße hindurchschlängeln können können, indem sie sich strecken. Demnach ist die Gesundheit der Blutgefäßinnenwand und somit das Vorhandensein eines großen Volumens der Blutgefäße ohne Entzündung und narbiger Verengung (ohne Arteriosklerosis und folgender Arteriosklerose) und die Verformbarkeit und Elastizität des Blutes für eine dauerhafte optimale Durchblutung unabdingbar. [54]

 

Wichtig: Funktionierende Immunsystem:
Wie wichtig ein funktionierendes Immunsystem ist, wird unter anderem daraus ersichtlich, dass 50 Prozent der Tumorpatienten nicht an dem Tumorleiden, sondern an Systempilzerkrankungen sterben. [55]

 

Shiitake:

In Japan und China finden Shiitake als medizinische Speisen wie andere Pilze und Gemüse eine gezielte Anwendung bei Entzündungen, Tumoren, Magenleiden, Kopfschmerz, Schwindelgefühlen, Leberzirrhose und Arteriosklerose. [56]

 

Shiitake:

In der medizinischen Datenbank Medline existieren über 300 Publikationen zu Shiitake. Dabei wird Shiitake eine Fülle an medizinischen Wirkungen bei in vitro und in vivo Untersuchungen attestiert: Anti-Tumoraktivität bei Mäusen, denen Sarkomzellen implantiert wurden. Sarkome gehören zu den Krebserkrankungen, die ihren Ursprung im mesenchymalen Stützgewebe haben, wie im Bindegewebe, in Knochen, Knorpeln, Muskeln und Fettgewebe. [57]

 

Shiitake:

In der medizinischen Datenbank Medline existieren über 300 Publikationen zu Shiitake: gesteigerte zellvermittelte Immunität durch Makrophagen (große Fresszellen), natürliche Killerzellen und zytotoxische T-Lymphozyten (letztere spielen v.a. eine Rolle in der Beseitigung von – u.a. mit Viren oder Pilzen infizierten – Zellen oder Tumorzellen) [58]

 

Ling Zhi, japanisch Reishi, der Glänzende Lackporling:

signifikante Aktivitätssteigerung der natürlichen Killerzellen und somit Verbesserung der Abwehrsystemlage bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren [59] .

 

Stimulierbarkeit des Immunsystems:
Ein Ziel der Cellsymbiosistherapie stellt die Regeneration, Balancierung und Stabilisierung deseigenen zellulären und humoralen Immunsystems dar.

Die Aktivität oder Stimulierbarkeit von Abwehrzellen lässt sich im Laborversuch durch den sog. Lymphozytentransformationstest auf Immunmodulatoren mit Differenzierung von TH1-Zellen und TH2-Zellen an patienteneigenen Abwehrzellen messen.

In diesem Test werden die Lymphozyten (spezifische Abwehrzellen) aus Patientenblut herausgefiltert. Danach werden diese in eine Reagenzschale mit einer Nährlösung gegeben und dann mit zuvor festgelegten Präperaten, die zugesetzt werden, stimuliert, um zu sehen, ob sich die Abwehrzellen o stimulieren lassen – v.a. aber, welche der Abwehrzellen, die NO-Gas produzierenden oder die Antikörper produzierenden Zellen, aktivierbar sind.

 TH1-Abwehrzellen aktivieren die NO-Gasbildung, TH2-Abwehrzellen aktivieren die Antikörperbildung.

Bei dieser Untersuchungsmethodik hat sich gezeigt, dass bestimmte Präperate die Aktivität der TH-1- und TH-2-Zellen in Gang setzen können. Der Universitätslaborarzt Dr. Kurt Kraus hat bestätigt, dass diese Untersuchung geeignet ist, eine Aussage über den zu erwartenden Erfolg einer immunmodulierenden Behandlung zu treffen und die Wirksamkeit von Immunmodulatoren zu testen.

In diesen Immunsystemuntersuchungen bzw. Stimulationstests stellten sich Präperate heraus, die sowohl die fü+r die NO-Gasbildung als auch die für die Antikörperbildung notwendigen T-Helferzellen der Klasse 1 und 2 stimulieren.

Eines dieser Präperate stellt in ernährungsadjuvantes Mittel mit vitalen, vermehrungsfähigen Mikroorganismen dar. Es wird im Rahmen der Cellsymbiosistherapie in der Darmsymbioselenkung und des Aufbaus der Schleimhautbarriereschranke eingesetzt. In der Laboruntersuchung stieg die Lymphozytenaktivität um das im Mittelwert knapp 6-fache mit ausgeglichener Vermehrung im Verhältnis 1,75 von TH1-Zellen zu 1,45 zu TH2 Zellen.

Je nach Krankheitserregern, die sich entweder innerhalb (z.B. Viren, Pilze) oder außerhalb der Zelle vermehren (vile Bakterien und alle Parasiten), benötigen wir demnach beide der hier beschriebenen Anteile des Immunsystems.

Wie wichtig ein gut funktionierendes Immunsystem ist, wird unter anderem daran ersichtlich, dass 50 Prozent der Tumorpatienten nicht an dem Tumorleiden, sondern an Systempilzerkrankungen sterben.

Nach dem Cellsymbiosiskonzept ist dabei entscheidend, dass die Effektivität und Stabilität des Immunsystems – wie die Effektivität und Stabilität aller anderen Zellen, Organe und Zellleistungen – von der Leistungsfähigkeit der Mitochondrien abhängt. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf das für die Cellsymbiosistherapie übergeordnete Mitochondriensystem gelegt. [60]

 

Energiearbeit + Entgiftung + Ernährung:
Ob ein Patient jetzt Systemsprünge macht, seine Zukunft visualisiert, betet, meditiert, seine Erwartungshaltung ändert oder mit sich einen Tumorvertrag macht, am Ende dienen all diese wichtigen Dinge nur dem besseren Energiefluss und sind das A und O eines ganzheitlichen Therapieansatzes. Neben dem energetischen Arbeiten waren es vor allem Entgiftungstherapien (Darm, Zähne, Säure-Basen Haushalt ...) und Ernährungstherapien (Öl-Eiweiß Kost, Gerson, Rohkost, Makrobiotik ...) die Menschen auf Ihrem Weg in die Heilung angewandt hatten. Da alle 3 wichtigen Teile (Energie / Entgiftung / Ernährung) mit dem Buchstaben E beginnen, nannte ich das ganze Programm das 3E-Programm, so wie es z.B. im 3 E-Zentrum in Buoch unterrichtet wird. (s. auch www.3e-zentrum.de). [61]

 

Ernährung: Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. Budwig:

Das 3E-Zentrum Buocher Höhe ist derzeit wahrscheinlich das einzige Zentrum in DEutschland, in dem die konsequente Umsetzung der Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. Budwig stattfindet. Wir sehen die Öl-Eiweiß-Kost als die optimale Basis einer Gesundung an und kennen aus unzähligen Beispielen die positiven Seiten und auch Grenzen dieser genialen Ernährungstherapie. 

Das wesentliche dieser Kost ist, dass schwer bekömmliche und schwer verdauliche Fette ausgeschaltet werden. An ihre Stelle treten leicht bekömmliche und leicht verbrennbare, hochwertige Fette in Verbindung mit Proteinen.

Hochungesättigte Fettsäuren im Zusammenspiel mit schwefelhaltigem Eiweiß (aus Quark) wirken sich günstig auf die Zellatmung aus und erlauben dem Körper Elektronen aufzunehmen, zu lagern und bei Bedarf abzugeben. Diese Kraft ist es, die alle Lebensfunktionen kontrolliert.

Einige Stichworte zur Öl-Eiweiß-Kost:

-        hochungesättigte Fettsäuren wie z.B. Leinöl

-        hochwertige Proteine

-        vegetarisch

-        zuckerfrei

-        frisch aus biologischen Zutaten zubereitet

-        frisch gepresste Säfte

-        Sauersäfte (rechtsdrehende Milchsäure) [62]

 

Entgiftung:

Täglich werden wir unzähligen Giftstoffen ausgesetzt und führen uns diese durch die Nahrung selbst zu. Die Chance, dass wir eines Tages die Kontrolle hierüber wieder zurückbekommen, ist leider nicht sehr realistisch. Krebs ist im Grunde auch ein Kommunikationsproblem der Zellen und dieses hängt fast immer auch mit Giftstoffen zusammen.

Für Krebskranke ist eine Entgiftung und eine zukünftige Vermeidung von Giften daher oftmals lebensentscheidend und kann gar nicht genug betont werden. Daneben spielen ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt und die Darmgesundheit eine übergeordnete Rolle. Während Ihres Aufenthaltes führen wir deshalb regelmäßig folgende Entgiftungsmaßnahmen durch:

-        Öl-Ziehen

-        Einläufe

-        Leber- und Nierenreinigungsprogramme

-        Colon- Hydro-Therapie

-        Natronbäder [63]

 

Energiearbeit:

Techniken, die die Selbstheilungskräfte stärken:

Synergetik:

Synergetisches Heilen nach Bernd Joschko geschieht durch eine Selbstorganisation der neuronalen Energiebilder.

Diese innovative Heilmethode hat ihr Wirkungsprinzip aus der Bionik. Die Grundidee der Bionik ist, dass die Natur in Millionen Jahren evolutionärer Prozesse durch Mutation und Selektion optimierte biologische Strukturen geschaffen hat.

Auch die Psyche des Menschen unterliegt bionischen Grundprinzipien, denn das Gehirn ist das Produkt intensiver Entwicklung über Millionen Jahren hinweg. Die Synergetik gibt es seit mittlerweile 30 Jahren in Deutschland und hat sich in dieser Zeit so sehr weiterentwickelt, dass man heute wirklich sagen kann, dass sie sicherlich ein Teil der nächsten Medizingeneration sein wird.

Kausanetik:

Eine tragende Rolle in unserer Intervention spielt die Kausanetik. Hierbei geht es darum, dass nichts, absolut gar nichts, auf dieser Welt zufällig geschieht oder nur negativ ist. Oberster Grundsatz ist, dass die Evolution weitreichende Regulationsmechanismen kreiert hat, um das kurz- und langfristige Überleben der Spezies zu sichern. Ausgehend von diesen Grundgedanken wird jedes Krankheitsgeschehen analysiert und Rückschlüsse auf das therapeutische Vorgehen gezogen. Kausanetisches Arbeiten setzt eine offene Einstellung des Patienten voraus und verlangt eine intensive Zusammenarbeit mit einem therapeutischen Team. Das Erlernen weniger Grundsätze versetzt Menschen dabei in die Lage, Symptome besser zu verstehen und zukünftige Krankheits- bzw. Regulationsprozesse nicht mehr passiv erleben zu müssen.

Visualisierung:

Nachdem weltweit unzählige Studien beweisen, dass Krebspatienten, die konsequent Visualisierungstechniken anwandten, signifikant länger lebten als die Vergleichsgruppen, ird inzwischen die Wichtigkeit von Visualisierungstechniken selbst in der konventiellen Medizin nicht mehr bezweifelt.

Wichtiger als das Wissen ist jedoch dessen konsequente Umsetzung. Leider geschieht dies in deutschen  Krankenhäusern immer noch nicht. Im 3-E-Zentrum kommen verschiedene Visualisierungstechniken zum Einsatz: Neben der MindStore Technologie z.B. weitere Techniken aus der Kausanetik oder russische Programme der Gentransfertechnologie. [64]

 

Zusätzliche Therapien:

Pam Imi:

Anfang der 90er Jahre entwickelte der griechischen Wissenschaftler Prof. Dr. Pappas ein Hochfrequenz-Gerät, das über die ionische magnetische Induktion Einfluß auf die gestörten, kranken Zellmembranen nimmt, brachliegende Stoffwechselvorgänge anregt und damit die Selbstheilung der Zelle anregt. Prof. Dr. Pappas geht wie viele Frequenzwissenschaftler davon aus, dass Krebs eine energetische Störung ist, die mit der Ionischen magnetischen Induktion wieder ins ursprüngliche Lot gebracht werden kann. [65]

 

Cellsymbiosistherapie:

Die vom Konzept der Cellsymbiosis abgeleitete Therapieform hat beeindruckende Behandlungserfolge gezeigt Dies gilt nicht nur für sog. austherapierte Krebspatienten, sondern auch für andere Tumorleiden in allen Stadien, zelluläre und humorale Immunschwächen, inflammatorische Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Diabetes auch in der therapieresistenten Form, Osteoporose, Burn-out-Syndrom, CFS, Fibromyalgie, neurodegeneratoive Erkrankungen ink. Alzheimer’sche Krankheit und andere Demenzformen sowie Parkinson’sche Krankheit, Depressionen, Psychosen, und viele andere, primär als Mitochondrialpathien einzustufende Symptomzustände und Leistungsschwächen. [66]

 

Curcumin:

Auch die Forschungsgruppe um Aggarval schreibt, dass sich in extensiven Forschungen der letzten 50 Jahre gezeigt hat, dass man Krebs mit Curcumin sowohl verhindern als auch behandeln kann. Das Anti-Krebs-Potential des Curcumins beruht auf seiner Fähigkeit, die Proliferation, also die Ausbreitung einer breiten Vielfalt von Tumorzellen zu unterdrücken und über 90 das Krebswachstum begünstigende, steuernde Faktoren herunter zu regulieren. Pharmakologisch ist Curcumin als nebenwirkungssicher beschrieben worden. In klinischen Studien am Menschen gab es keine Hinweise auf Giftigkeit, die die Dosis limitieren ürde, wenn Dosierungen bis zu 10g / Tag appliziert wurden. All diese Studien legen nahe, dass Curcumin enormes Potential in der Prävention und Therapie von Krebs hat. [67]

 

Hemmung der EntdifferenzierungsdvorgängeCurcumin:

Der Verlust der Zelleistung, Entdifferenzierung genannt, geht einher mit dem Verlust der Mitochondrienfunktion (sauerstoffabhängige Atmungskette), vermehrter sauerstoffunabhängiger Blutzuckervergärung, einem „nicht- mehr- Reagieren“ auf Wachstumsstoppsignale und Zellleistungssignale, der Bildung von für die Metastasierung notwendigen Enzymen n(MMP), die die Doppelwand des Bindegewebes auflösen und somit das Auswandern von Tumorzellen ermöglichen (Metastasierung) und der Bildung von Gewebshormonen, die in der Nähe des Tumors liegende Blutgefäße zum “Aussprossen“ bringen zwecks Blutversorgung des Tumors. Durch die Aktivierung der differenzierten Zellleistung (B-Genomaktivierung, Aktivierung der mitochondrialen Zellatmung) werden diese Entdifferenzierungsvorgänge gehemmt.

Die Regulierung und Stabilisierung der differenzierten Zellleistungen und somit der Mitochondrienfunktion und –struktur stellen nach Dr. med. Heinrich Kremer das zentrale Thema der Cellsymbiosistherapie dar. Curcuminextrakt wird in der CST in Kombination mit Piperin, mikronisiertem Curcumin, Molybdän, Traubenkernextrakt, Agaricus blazei murill, Eichenrindenpulver, Quercetin und L-Carnitin eingesetzt. [68]

 

Cucumin und Piperin:

Curcumin hat in präklinischen Studien seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, die Tumorentstehung bei verschiedenen Typen von Krebs zu hemmen, inklusive Dickdarmkrebs. Zudem kann Curcumin denn Zellteilungszyklus stoppen, Entzündungsprozesse reduzieren, oxidativen Stress reduzieren und bei Krebszellen den Krebstod auslösen. Es hemmt die Tumorgefäßneubildung und Metastasierung und potenziert Tumor wachstumshemmende Faktoren. Kritisiert werden seine kurze Halbwertzeit und geringe Bioverfügbarkeit bei oraler Einnahme, weswegen es in der CST mit Piperin verabreicht wird. [69]

 

Dichloressigsäure:

Krebszellen entgehen den Mechanismen, die entartete Zellen normalerweise in den Selbstmord treiben, dadurch, dass sie ihre Atemmaschinen, die Mitochondrien, abschalten und Energie nur noch durch Gärung gewinnen. Dass hier ein Ansatzpunkt für Therapien liegen könnte, postulierte der deutsche Chemie-Nobelpreisträger Otto Warburg schon vor achtzig Jahren. Ergebnisse einer kleineren Studie an Patienten mit aggressiven Hirntumoren im kanadischen Edmonton beweisen jetzt darauf hin, dass das Uralt-Medikament Dichloressigsäure Mitochondrien offenbar wieder aktivieren kann. Bei vier der fünf in Edmonton behandelten Patienten wurde das Krebswachstum jedenfalls gestoppt, bei dreien schrumpfen die Geschwülste. Die Studie wurde hauptsächlich über private Spenden finanziert (Science Translational Medicine) [70]

 

Granatapfel / Granatapfelextrakt:

In einer Studie konnten Prostatakrebs-Patienten durch den täglichen Konsum von Granatapfelsaft ihren PSA-Wert, den zentralen Biomarker bei Prostatakrebs, drei Mal länger konstant halten als vor der Behandlung. Nach diesem Erfolg wird die Studie nun ausgeweitet. In einer Zellkulturstudie aus dem Jahr 2008 konnte außerdem gezeigt werden, dass auch im Spätstadium des Prostatakrebses Granatapfelsaft noch einen positiven Effekt auf die Zellstruktur haben kann. Eine weitere Reihe von Studien zeigt, dass fermentierte Granatapfelpolyphenole besonders gegen Brust- und Prostatakrebs sowie Leukämie wirkungsvoll sind. [71]

 

Granatapfel/Granatapfelextrakt:

Im Tierversuch zeigte Granatapfel eine hemmende Wirkung auf die Blutgefäßneubildung bei Prostatakrebszelllinien. [72]

 

Aronia-Beeren:

Alternativen könnten Pflanzen sein. Zum Beispiel die Aroniabeere, das Obst ist in Deutschland schon fast vergessen. Weil sie heute fast nur noch in Sachsen professionell in Plantagen angebaut wird, nennen Fans sie zärtlich die „Sächsische Gesundheitsbeere“.

Ende des Sommers sind die Früchte reif. Die sehen aus wie winzige Äpfel, gehen farblich ins Schwarz der Johannisbeeren, ihr Fleisch in Richtung Kirsche. Die Osteuropäer pressen sie seit jeher in Gesundheitssäfte oder drücken sie in Kapseln zurecht. Schon Hildegard von Bingen empfahl Aronias gegen Bluthochdruck, Arteriosklerose und bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen. Medizinisch ist ihre Wirkung kaum erprobt, aber Fakt ist: Die Beere und ihr Saft enthalten beachtliche Mengen an Polyphenolen. Das sind Stoffe, die Tumoren und auch Entzündungen hemmen. Außerdem bringt der Saft den Blutzucker ins Lot. [73]

 

eine Art des Qigong, nämlich das Guolin Qi Gong:

Das sog. „Krebs-Qigong“, Guolin Qi Gong ist besonders gut für Krebspatienten geeignet. Doch letztendlich muss jeder für sich herausfinden, welches Qigong für ihn am besten ist. Entscheidend für den Erfolg ist, neben regelmäßigem Üben, die Qualität des Lehrers. Grundsätzlich gilt, dass man nach 6 bis 8 Wochen fortlaufender Kurse eine entsprechende Wirkung im Sinne einer verbesserten Durchblutung und einer Steigerung des Wohlbefindens spüren sollte. Richtig und regelmäßig ausgeführt, geben die Übungen dem Körper die Möglichkeit, von selbst wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Und das funktioniert – ohne Medikamente. [74]

 

Proanthocyanidine (PACs):

Zu den derzeit besonders im Focus stehenden Substanzen zählen die Proanthocyanidine (PACs), die in Beerenobst (z.B. Aroniabeern, Cranberries), roten Weintrauben, Traubenkernen und grünem Tee vorkommen. Inzwischen liegen zahlreiche Hinweise aus wissenschaftlichen Untersuchungen vor, die auf ein breites protektives Potential der Flavonoide schließen lassen. Diesen interessanten bioaktiven Pflanzeninhaltsstoffen wird u.a. eine antioxidative, antikarzinogene, antimikrobielle, antiinflammatorische, gefäßprotektive und immunmodulierende Wirkung zugeordnet. [75]

 

WARUNG: Oxidativer Stress durch Metabolisierung diverser Medikamente:

Die Metabolisierung diverser Medikamente wie z.B. Zytostatika, oraler Kontrazeptiva zu einer vermehjrten Radikalfreisetzung. Freie Radikale attackieren nahezu alle Biomoleküle und verursachen deren oxidativen Schädigung. Membranleakagen, Enzymdysfunktionen und Mutationen der DANN können die Folge dieser Oxidation sein. Die daraus resultierenden Zellchäden sind als Promotoren bei einer Reihe degenerativen Erkrankungen mitbeteiligt.

Radikalassoziierte Erkrankungen, z.B.: 

-        Krebs [76]

 

Aronis / Flavonoide:

Aroniabeeren sind reich an Polyphenolen, speziell Flavonoiden wie z.B. den PACs, Anthocyanen, Flavanolen und Katechinen. Flavanoide zeigen in tierexperimentellen Studien u.a. auch tumorprotektive Wirkungen. Dort erwiesen sich die Flavonoide als protektiv gegen Brust-, Dickdarm- und Hautkrebs. Auch aus Humanstudien liegen mittlerweile Hinweise auf eine mögliche lungenkrebsprotektive Wirkung vor.

Das chemopräventive Potential der Flavonoide ist auf mehrere Effekte zurückzuführen. Zum einen werden durch diese Powestoffe die Phase-I-Enzyme gehemmt und die Phase-II-Enzyme induziert, was eine Hemmung der „Giftung“ und eine Stimulation der „Entgiftung“ zur Folge hat. Aber auch antiproliferative und die Apoptose- beeinflussende Mechanismen spielen u.a. eine Rolle. Ebenso dürften die immunmodulierenden Effekte von Bedeutung sein. [77]

 

Flavonoide, z.B. Aronia :

Zur antiinflammatorischen Wirksamkeit der Flavonoide wurden in der Vergangenheit zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. Diese blockieren das Enzym Phospholipase A2 und damit die Bereitstellung der Archidonsäure, die selbst wiederum das Ausgangsprodukt für diverse Entzündungsmediatoren darstellt. Desweiteren wird die Aktivität der Lipoxygenasen und damit die Bereitstellung entzündungsfördernder Leukotriene gehemmt. Ebenso werden die Cyclooxygenasen und deren Reaktionsprodukte gedrosselt. Berücksichtigt man die neueren Erkenntnisse der medizinischen Forschung, wonach die typischen Zivilisationskrankheiten (z.B. Herz-, Kreislauferkrankungen, Krebs, Hyperinsulinämien und Diabetes mellitus sowie neurologische Erkrankungen) durch entzündliche Prozesse im Organismus induziert werden, so ergibt sich zusätzlich unter dem Aspekt der antientzündlichen Wirksamkeit der Polyphenole eine interessante mögliche protektive Wirkung durch die Pflanzeninhaltsstoffe, die in der Aroniabeere besonders konzentriert vorhanden sind. Im Tierversuch wurde in einer kürzlich publizierten Studie die Wirkung eines Aroniaextraktes auf die endotoxininduzierte Entzündung der Uvea (Augenhaut) untersucht. Die Erfassung einer Reihe von Entzündungsmarkern (z.B. Cyclooxygenaseaktivität, TNFalpha) bestätigte die antiinflammatorische Wirksamkeit des Aroniaextraktes und zeigte, dass der Gesamtextrakt deutlich effizienter war als isoliert verabreichte Flavonoide (z.B. Anthocyane, Quercetin). [78]

 

Grüntee:

Grüntee-Wirkstoff hemmt Entzündungen in den Gelenken:

Der Gerbstoff Epigallocatechin-Gallat  (EGCC) scheint ein wahres Multitalent für die Vorbeugung und Bekämpfung von Krankheiten zu sein. So werden dem Extrakt aus grünem Tee schon seit zwanzig Jahren krebshemmende Eigenschaften zugeschrieben. [79]

 

Achtung: Übersäuerung behindert Zellvorgänge:

Übersäuerung behindert die Stoffwechsel- und Austauschvorgänge in den Körperzellen. Die Zellen altern schneller, sterben vorzeitig ab und können sich nicht genug erneuern. Einzelne Zellen können „entarten“ und sich zu bösartigen Tumoren zusammenschließen. [80]

 

Erbsen:

Da sie zur Gruppe der Samen gehören, sind Erbsen konzentrierte Quellen von Proteasehemmstoffen, die offenbar bestimmte Viren und Karzinogene im Körper bekämpfen. In einer Untersuchung wurden Erbsen mit leicht verringerten Raten von Prostatakrebs in Zusammenhang gebracht. [81]

 

Granatapfel:

Die Isoflavone (Phytoöstrogene) im Granatapfel schützen vor hormonabhängigen Krebsarten wie Brust-Gebärmutter- und Prostatakrebs. Die höchste Konzentration von Isoflavonen befindet sich in den Kernen. Eine Studie von Kawaii und Lansky aus dem Jahr 2004 zeigt, dass sich Krebszellen zurückbilden und eine Metastasenbildung verhindert werden kann, wenn die Patienten Granatapfelsaft bekommen. [82]

 

Hilfreich bei Krebs: Acai-Beere, Banane, Feige, Goji, Grapefruit, Guave, Honigmelone, Jackfrucht, Kaktusfeige, Karambole, Kiwi, Litchi, Mango, Orange (Blutorange), Palmöl, Papaya,Passionsfrucht, Pomelo, Pulasanfrucht,Sapote, Sawofrucht, Wassermelone, Zitrone [83]

 

Krebs-Beschreibung – zur Ursache:

Alle Krankheiten oder Symptome schlechter Gesundheit rühren von einer Art „Verstopfung“ her. Wenn ein Blutgefäß blockiert und daher nicht mehr in der Lage ist, eine Zellgruppe schnell mit lebensnotwendigem Sauerstoff oder Nährstoffen zu versorgen, werden diese Zellen auf spezifische Überlebensmaßnahmen zurückgreifen. Zwar werden viele dieser betroffenen Zellen diesen „Hungertod“ nicht überleben und einfach absterben. Andere Zellen jedoch werden lernen, sich dieser ungünstigen Situation anzupassen (Zellmutation) und sich von toxischen Stoffwechselabfallprodukten zu ernähren. Auch wenn solch eine Überlebensstrategie den sofortigen Verfall des Körpers durch Vergiftung verhindert, tendieren wir dazu, sie Krankheit zu nennen. In diesem Fall lautet die Krankheit Krebs. [84]

 

Gallensteine in der Leber und die Auswirkung:

Die Tatsache bleibt, dass die meisten Menschen Hunderte, wenn nicht Tausende von verhärteten Gallenablagerungen in ihrer Leber angesammelt haben. Diese Steine blockieren die Gallengänge. Angesichts dieser Beeinträchtigung der gesamten Leberfunktion durch die Steine ist es irrelevant, ob es sich um weiche Cholesterinklümpchen oder um harte, kristallisierte Mineralsalze handelt. Ob unsere Mediziner oder wir selber sie nun als konventionelle Gallensteine, Fettablagerungen oder Gerinsel aus gehärteter Galle betrachten, die Tatsache bleibt in den drei Fällen, dass sie die Galle davon abhalten, durch die Gallengänge zu fließen. Die wichtigste Frage bleibt diese: „wie kann so etwas Einfaches wie ein verstopfter Gallengang solch komplizierte Krankheiten wie Herzinfarkt, Diabetes oder Krebs verursachen?“ [85]

 

Walderdbeere:

Es erstaunt, was man in wissenschaftlichen Arbeiten findet: Erdbeerextrakte können die Entwicklung von Krebszellen unter Einwirkung chemischer Karzinogene ebenso verhindern wie das Einsprossen neuer Blutgefäße in Tumoren, die diese benötigen, um sich bei zunehmendem Wachstum ausreichend ernähren zu können. Relativ viele Tumor- und Leukämiezellen können durch Erdbeerextrakte zur Auflösung (Apoptose) gebracht werden, und sie sollen eine gewisse schützende Wirkung auf die Erbsubstanz ausüben zu können. Außerdem scheint die Erdbeere eine recht kräftige Wirkung gegen freie Radikale zu haben, die bei verschiedenen Krankheitsproblemen (nicht zuletzt bei der Entstehung von Tumoren und bei Lebererkrankungen) eine Rolle spielen. Man sollte solche experimentellen Beobachtungen nicht überbewerten, manches ist im Menschen doch anders als bei einer Zellkultur. [86]

 

Schwarze Johannisbeeren:

Der lebensverlängernde Effekt von Johannisbeeren beruht wahrscheinlich auf den Gehalt von Anthozyanosiden. Das Mittel Anthozym enthält einen hohen Anteil an schwarzem Johannisbeerextrakt und wird erfolgreich als Krebsmittel und zur Beseitigung altersbedingter Beschwerden eingesetzt. [87]

 

Schwarzkümmelöl (nigella sativa-Extrakt):

„Generell hilft nigella sativa-Extrakt Knochenmarks- und Immunzellen zu stimulieren“, schreiben die Wissenschaftler des Cancer Immuno-Biology Laboratory von South Carolina. Und weiter: „Es steigert die Interferonproduktion, schützt normale Zellen vor den zellschädigenden Effekten durch Viren, zerstört Tumorzellen und erhöht die Anzahl antikörperproduzierender B-Zellen. Alle beobachteten Funktionen machen das Schwarzkümmelöl zu einem idealen Kandidaten für den Einsatz bei der Krebsprävention und –Heilung.“ Die amerikanischen Forscher haben über ihre Arbeit den weltweit bislang ersten wissenschaftlichen Bericht zur Anti-Tumor-Wirkung von Schwarzkümmelöl erstellt. Titel: „Study of Nigella sativa on humans”. [88]

 

Schwarzkümmelöl:

Der Münchner Immunologe Dr. med. Peter Schleicher: „Mit dem Öl aus dem Schwarzkümmelsamen gelangen wertvolle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie z.B. Linol- und Gamalinolensäure in den Organismus. Durch sie wird die Synthese wichtiger immunregulatorischer Substanzen ermöglicht wie von Prostaglandin E1. Die Linolensäure stabilisiert die Zellmembranen und das Prostaglandin wirkt stark entzündungshemmend. Dadurch werden die krankmachenden Immunreaktionen unterbunden, welche die Auslöser für viele chronische Krankheiten sein können. Von Akne über Heuschnupfen bis Krebs.“ [89]

 

Vitamin-C-Mangel beheben:

Vitamin-C-Mangel ist ein Ascorbinsäuremangel (S.488), Vitamin C  ist wichtig für die endokrinen Drüsen, Nebennieren und die Hypophyse (S.489). Vitamin C muss täglich zugeführt werden, denn der Körper kann davon nur wenig speichern (S.489). Symptome von Vitamin-C-Mangel: Skorbut (S.524), skorbutische Erscheinungen wie Zahnfleischbluten (S.488), Muskelschwäche, Gewebeblutungen v.a. am Zahnfleisch, Zähne können locker werden, bis sie ausfallen (S.602), begünstigt Krebs (S.489)

plus: gesteigerte Infektionsanfälligkeit bei Katarrhen, Angina, Lungenentzündung, Brustfellentzündung,

plus: Schwächung und Schädigung der Kapillaren (S.603)

plus: gesteigerte allgemeine Blutungsbereitschaft (S.623).

Vitamin C in: Sauerkraut, in allen Knospen von Nadelhölzern mit höchstem Vitamin-C-Gehalt, im Tannenknospensirup, in fast allen Wildfrüchten in Verbindung mit wertvollen Fruchtzuckern (S.524) bzw. viel Vitamin C in den meisten Beerenfrüchten (S.622), im Beerenmark, z.B. aus Berberitze, Hagebutte oder Sanddorn (S.524-525), in Bio-C-Lutschtabletten (S.525), viel Vitamin C in den meisten Beerenfrüchten (S.623), Vitamin C in süßen Kirschen, noch mehr in sauren Weichselkirschen (S.628), viel Vitamin C in Aprikosen und Pfirsichen (S.629).

Tagesbedarf an Vitamin C: 75-100mg täglich, Kinder die Hälfte. Der Tagesbedarf ist gedeckt mit

12g Sanddornbeeren oder rotes Sanddornmark

20g reife Hagebutten oder rohes Hagebuttenmark

70g schwarzen Johannisbeeren

120g Grünkohl als Rohsalat

170g Erdbeeren oder 170g Spinatsalat

200g Weißkrautsalat oder Reformsauerkraut

300g Löwenzahnsalat

500g Pellkartoffeln / Gschwellti (S.603).

Der Vitamingehalt kann je nach Standort und Jahreszeit schwanken, frisch geerntet am höchsten (S.603).

Maßnahmen:

Hagenbuttenmark essen, 1 Teelöffel täglich (S.486-487).

oder: Berberitzenfrüchte langsam kauen, gut durchgespeichelt schlucken (S.487)

oder: Berberitzenmark essen (S.488).

oder: Sanddornbeeren kauen

oder: Sanddorn-Konfitüre einnehmen (S.489). [90]

 

Vitamin-E-Mangel:

Quellung der Zwischenzellsubstanz, folglich: verminderte Festigkeit der Gefäßwände (S.608), folglich: schlechter Aufbau und schlechter Erhalt von Körperzellen, schlechter Eiweißstoffwechsel (S.562), schlechtere Drüsenfunktionen (S.606), Herzmuskelschwäche (S.609), Anfälligkeit gegen Krebs (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563).

Gefahr von Unfruchtbarkeit bei der Frau und beim Mann (S.608), Gefahr von Fehlentwicklungen beim Fötus (S.609), Fehl- oder Frühgeburten, Periodenkrämpfe und Klimakteriumsbeschwerden, Frigidität und Impotenz, Herzbeschwerden (S.563), Muskeldegenerationen, Herzmuskelschwäche, Nervenschäden (S.609), mangelnde periphere Durchblutung (S.563), mangelnde Keimdrüsentätigkeit und Organtätigkeit, Folgen sind Fettleibigkeit oder Magerkeit, auch Prostatavergrößerung (S.564), bewirkt bei Kindern Müdigkeit (S.565). Vitamin E in: in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.563), im Naturreis (S.579). [91]

 

Kakao:

Schließlich kommt dem in der Schokolade enthaltenen Kakao noch eine verjüngende Wirkung zu: die in ihm enthaltenen Polyphenole wirken als freier Radikalfänger und wirken damit vorzeitiger Hautalterung und Krebs entgegen. [92]

 

Täglich 1 Liter Lapachotee:

Zur Vorbeugung und Heilung von Krebserkrankungen empfiehlt es sich, täglich einen Liter Lapachotee zu trinken. [93]

 

Lapachotee und peruanischer Krallendorntee:

Bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen sollte man den Laopachotee durch den peruanischen Krallendorntee verstärken. Am besten ist das Mischungsverhältnis: ein Teil peruanischer Tee, drei Teile Lapachotee. [94]

 

Anthozym Petrasch:

Zur Nachbehandlung von Krebserkrankungen ist Anthjozym Petrasch empfehlenswert; das ist ein pflanzliches Produkt mit Rote-Rüben-Saft, verschiedenen pflanzlichen Enzymen und einer angenehm schmeckenden Weinbasis. [95]

Zinnkraut:

Pfarrer Kneipp weist in seinen Schriften darauf hin, dass Zinnkraut jeden gut- oder bösartigen Tumor zum Stillstand bringt und ihn langsam auflöst. Maria Treben schreibt, sie konnte sich davon selbst überzeugen, und fragt sich, warum Kneipps Schriften so wenig Beachtung finden.

Maria Trebens Beobachtungen lassen erkennen, dass Zinnkraut-Dunstumschläge bei allen Tumoren am besten helfen. Man nimmt eine gute Doppelhand voll Zinnkraut, legt die Kräuter in das Sieb und hängt es in einen Topf mit kochendem Wasser (man kann auch einen Kartoffel- oder Gemüsedämpfer verwenden). Das gedämpfte, weich gewordene und heiße Zinnkraut wird zwischen ein Leinentuch gegeben und dort aufgelegt, wo der Tumor, die Geschwulst, das Geschwür, die Zyste, das Adeniom, Melanom, Papillom oder Hämatom sich befindet. Bei ganz schweren Erkrankungen beginnt man bereits morgens mit der Auflage im Bett und läßt die zwei Stunden auf der kranken Stelle liegen. Nachmittags wird die Auflage ebenfalls zwei Stunden im Bett wiederholt, um nochmals über Nacht die Auflage zu erneuern. Es heißt dunsten und sich warm halten! Das gleiche Zinnkraut kann drei- bis viermal benutzt werden. Mittags legt man vier Stunden lang einen Schwedenkräuter-Umschlag auf. Die Stelle muss vorerst mit Schweinefett oder Ringelblumensalbe eingestrichen werden, eine mit Schwedenbitter befeuchtete Watte, eine trockene Watte als Wärmeschutz darauflegen, mit einer Kunststofffolie überdecken und mit einem Tuch abbinden. Mit diesem Umschlag kann der Kranke zu Hause umhergehen oder sitzen. Nach Abnahme des Umschlags wird die Haut gepudert, um keinen Juckreiz aufkommen zu lassen.

Bei Tumoren, Geschwüren oder Geschwülsten, die äußerlich am Hautgewebe sitzen, legt man den frischen Blätterbrei von Spitz- oder Breitwegerich und Wiesenbärenklauen ( die Blätter werden in größerer Menge gepflückt, gewaschen und im feuchten Zustand zerwalkt, über Nacht aufgelegt und gut verbunden.) egelmäßig und pausenlos durchgeführt, kann es bereits am fünften Tag eine Besserung und nach zehn bis vierzehn Tagen besten Erfolg geben.

Der frische Saft von Sauerklee (die Blätter werden gewaschen und im feuchten Zustand in der Haushaltszentrifuge entsaftete) bringt durch Einstreichen der kranken Stellen ebenfalls gute Erfolge.

Innerlich wird morgens eine halbe Stunde vor dem Frühstück und abends eine halbe Stunde vor dem Nachtmahl je eine Tasse Zinnkraut-Tee, tagsüber eineinhalb bis zwei Liter Tee von einer Kräutermischung aus 300 g Ringelblumen, 100 Schafgarbe und 100 g Brennessel (alles gut vermengt), getrunken. In diesen Tee mischt man, wenn möglich, sechsmal am Tag (jeweils im Abstand vion einer Stunde) in eine Tasse drei bis fünf Tropfen Sauerkleesaft. [96]

 

Ringelblume:

Dr. Bohn nennt die Ringelblume als wichtigstes Heilmittel bei Krebserkrankungen, wenn eine Operation nicht mehr durchgeführt werden kann und empfiehlt, Ringelblumentee längere Zeit hindurch zu trinken. Der frisch gepresste Saft  der Ringelblume kann mit bestem Erfolg selbst bei Hautkrebs angewandt werden. [97]

 

Schwedenkräuter: (=kl. Schwedenbitter nach Dr. Samst):
Die Schwedenkräuter helfen sogar bei Krebserkrankungen. [98]

 

Flor Essence: vertrieben durch www.natuerlich-quintessence.de = Phantastisches Mittel.

Lapacho:

Gleich mehrere Studien zeigen, dass Lapacho in der Onkologie unterstützend eingesetzt werden könnte. So zeigte eine in Cancer Research veröffentlichte Studier signifikante Aktivitäten gegen spezielle Krebszellen. [99]

 

Weizengras:

V. a. der hohe Chlorophyll-, Enzym- und Vitamingehalt vom Weizengrass sind wichtig. Auch während Entgiftungstherapien kann Weizengras eine wichtige Rolle spielen. Chlorophyll spielt bei Pflanzen eine ähnliche Rolle wie Hämoglobin beim Menschen – es dient als Träger von Sauerstoff. Auch chemisch ist es fast identisch (nur das Atom besteht aus Magnesium und nicht aus Eisen). Es gibt Arbeiten, wie die von Dr. Y. Hagiwara, dass Chlorophyll in unserem Körper verwertbar ist und bei der Bildung von Hämoglobin unterstützend beteiligt ist. Auch Dr. T. Kada konnte in seinen Arbeiten zeigen, dass Weizengrass Chromosomenschädigungen verhindern kann. Weitere Untersuchungen der Universität in San Diegho und des M. D. Anderson Institutes in Houston zeigten eine Blockierung von Krebszellen bei Zellkulturen.

Wer sich mit der Mitochondrientherapie intensiv auseinandersetzt und dann untersucht, welche Enzyme im Weizengras vorhanden sind, versteht sehr leicht, warum es etwas Besonderes ist. Genau die Enzyme, die bei der Zellatmung eine bedeutende Rolle spielen, finden wir auch im Weizengras: Cytochromoxydase, Lipase, Protease, Amylase, Transhydrogenase, Pepsion und SOD Superoxidismutase). Ohne Zweifel stellt Weizengras für Krebskranke etwas Besonderes dar. [100]

 

Enzyme:

Die Wiege der modernen Enzymtherapie stand in Wien, wo die Forscher Freund und Kamirer mit Krebszellen arbeiten. Sie fanden heraus, dass Krebszellen durch das Blut gesunder Menschen zerstörbar waren, jedoch nicht durch das Blut von Krebskranken. Doch erst Freunds Schüler Max Wolf gelang es, zu beweisen, dass Hydrolasen (spezielle Enzyme) hierfür der Grund waren. Zusammen mit der Biologin Benitez bewies er dann, dass es v.a. Enzymkombinationen aus pflanzlichen und tierischen Enzymen waren, die erfolgreich Krebszellen töteten. Heute sind sie unter dem Namen WOBE bekannt (z.B: Wobe-Mucos oder Wobenzym).

Enzyme, wie die oben genannten, aber natürlich auch andere Fabrikate, können auf verschiedenste Art und Weise einen Einfluss auf das Tumorwachstum haben wie z.B. Neutralisation der „blocking factors“ (Hemmsubstanzen), wie z.B. Mucin oder Zytokin-Polymere. Entfernung von sog. Hüllsubstanzen wie Fibrin. Verminderung der Haftfähigkeit von Krebszellen. [101]

 

Hydrazinsulfat:

Hydrazinsulfat ist ein glukoneogenetischer (zuckerneubildender) Blocker, der bei Krebs u.a. v.a. der Krebs-Kachexie (Kräfteverfall und Gewichtsverlust) eingesetzt wird. Wissenschaftlich ausgedrückt: Es hat influss auf die Phosphoenolpyruvat-Karboxykinase-Reaktion. Forschungen deuten darauf hin, dass dieses nicht-giftige und preiswerte Medikament eine wichtige therapeutische Substanz bei der Behandlung von rebs ist.

Es  handelt sich um eine einfache, frei erhältliche Chemikalie, die dazu beitragen kann, dass der kachektische Prozess (wenn Krebspatienten immer schwächer werden und an dem die meisten Krebspatienten sterben) dramatisch umgekehrt wird. Es kann dazu beitragen, dass bösartige Tumore nicht mehr wachsen, sich zurückentwickeln und in einigen Fällen v.a. bei Krebs in der Frühphase) sogar komplett verschwinden. Es kann für alle Krebsarten und in allen Phasen eingesetzt werden. Dr. Joseph Gold vom Syracuse Krebsforschungsinstitut in New York/USA (welches er 1966 gründete), entdeckte 1968, dass Hydrazinsulfat den Abschwächungsprozess und das Tumorwachstum bei Krebspatienten unterbinden kann. Nach mehreren Jahren und vielen Auseinandersetzungen mit schulmedizinischen Organisatoren wurde Hydrazinsulfat 1982 endgültig von der „Schwarzen Liste der unbewiesenen Methoden“ gestrichen. V.a. in Russland und teilweise in Amerika findet Hydrazinsulfat eine immer größer werdende Anhängerschar (deren Resultate nach zehn Jahren der Analyse die Wirksamkeit des Medikamentes unterstützen).

Krebs hat prinzipiell zwei schwer wiegende Auswirkungen auf den Körper. Zum einen gibt es das Eindringen des Tumors in lebendwichtige Organe und die damit verbundene Zerstörung der Funktion des Organs. Die meisten Leute glauben, dass dies der Hauptgrund sei, warum Menschen an Krebs sterben. In Wirklichkeit ist diese Zerstörung nach einer Studie für nur 23 % der Krebstoten verantwortlich. Die zweite Auswirkung ist die Kachexie (Kräfteverfall und Gewichtsverlust). Die Kachexie kommt in den meisten Fällen dem Eindringen des Tumors zuvor und die Menschen sterben dadurch.

Die Strategie von Dr. Gold ist es, die Kachexie zu stoppen und nicht direkt die Krebszellen anzugreifen. Kachexie entsteht, weil Krebszellen ca. 18 Mal mehr Zucker benötigen als normale Zellen. Dieser Zucker wird hauptsächlich von der Leber produziert, indem die Leber Milchsäure in Glukose umwandelt. Wenn die Krebszellen Zucker (Glukose) als Treibstoff verwenden, verarbeiten sie diesen nur teilweise. Als Abfallstoff dieser unvollständigen Verbrennung bleibt Milchsäure zurück, die dem Blut zugeführt und von der Leber aufgenommen wird. Die Leber verarbeitet dann diese Milchsäure wieder in Glukose um und der Zucker wird in immer größer werdenden Mengen von den Krebszellen verzehrt. Das Ergebnis ist ein Teufelskreis. Die gesunden Zellen verhungern, während die Krebszellen wild wachsen. Um diesen Prozess zu stoppen, suchte Dr. Gold nach einer ungiftigen Substanz, um die Glukoneogenese (das Recycling von Milchsäure zurück zu Glukose) zu unterbinden uns fand in Hydrazinsulfat das passende Mittel.

In einer klinischen Studie mit 225 Krebspatienten in einem finalen Stadium (mit einer Vielzahl von Krebsarten), die zuvor keinerlei Reaktionen mehr auf all die anderen Krebstherapien zeigten, wurde Hydrazinsulfat für mindestens 6 Wochen verabreicht. In dieser Gruppe hatten 65,2% eine subjektiv positive Reaktion (Gewichtsstabilisierung, Appetitzunahme, Schmerzverbesserung) und 44 % zeigten Antitumor-Resultate (Stabilisierung des Tumorwachstums und Rückgang des Wachstums). In einem Versuch im Petrov Institut in St. Petersburg/Russland wurden 46 Patienten mit einem bösartigen Gehirntumor mit Hydrazinsulfat behandelt. In der Hydrazinsulfat-Gruppe wurde von einer therapeutischen Wirkung bei 61% der Teilnehmer berichtet und Hydrazinsulfat als ein absolut sicheres Medikament zur Behandlung von Gehirntumoren bezeichnet. Es wurde aufgezeigt, dass es die Lebensqualität verbesserte und die Überlebenszeit verlängerte. Selbst konventionelle Mediziner in Amerika, wie Dr. Chelbowski vom Harbor-UCLA Medical Center in Kalifornien, der Hydrazinsulfat bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs mit Chemotherspie kombinierte, veröffentlichte 1990b im Journal of Vlinicasl Oncology, dass seine Patienten im Durchschnitt fast 60 % länger lebten.

Obwohl Hydrazinmsulfat in vielen Studien bewiesen hat, wie erfolgreich es eingesetzt werden kann, ist es in Europa so gut wie unbekannt. Pharmakonzerne haben aus logischen Gründen kein Interesse an Hydrazinsulfat, da es viel zu billig und nicht patentierbar ist. Gleichzeitig ist es nicht sehr gut zur Selbstmedikation einsetzbar, da man sich genauestens an das Einnahmeprotokoll halten muss, da es zur Gruppe der MAO-Hemmer gehört und nicht gemeinsam mit Alkohol, Beruhigungsmitteln, Barbituraten und altem Käse (die einen hohen Tyrosingehalt aufweisen) verabreicht werden darf. Es wird auch empfohlen, in dieser Zeit nicht mehr als 25 mg Vitamin B und 2000 mg Vitamin C einzunehmen.

Schulmediziner behaupten, dass Hydrazinsulfat nicht wirksam wäre, weil das Sloan Kettering Center New York in einer Studie mit 29 Patienten keinen Vorteil hervorbrachte. Was Ihnen die gleichen Ärzte, die diese Studie immer wieder zitieren, wahrscheinlich nicht erzählen werden ist, dass Dr. Gould bei einem unangemeldeten Besuch in der Klinik herausfand, dass die Ärzte sich nicht an seine Behandlungsvorschriften hielten und die Dosis nach eigenem Gefallen variierten. Dies ist wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, wie schon zu Beginn einer Studie das Resultat festgelegt wird. [102]

--à Achtung: Dieser Prozess der Ausschaltung der linksddrehenden Milchsäure läßt sich nebenwirkungsarm durch die Einnahme rechtsdrehender Milchsäure erreichen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (ohne MAO-Hemmer!!!!!!)

Ulmer beschreibt dies in seinen Buch: Krebs-unser Schicksal?

Grüner Tee:

Im grünen Tee ist v.a,. die Substanz Epigallokatechin (EK), die nachweisbar in der Lage ist, das Wachstum von Tumoren zu unterdrücken. EK gehört zu einer Gruppe von Polyphenol Katechinen, die als Antioxidantien bekannt sind und erheblich stärker als Vitamine wirken. [103]

 

Hefezellen:

Die  Zellatmung in unseren Mitochondrien hat eine äußerst wichtige Rolle in der Krebstherapie zu spielen. .  . Der Schutz bzw. die Regenerierung der  Mitochondrien ist deshalb wichtig. Ein Wirkstoff, der hierzu beitragen kann, sind Hefezellen. Nicht nur, dass sie genauso wie menschliche Zellen eine Zellhaut und einen Zellkern haben, sie enthalten v.a. eine Zusammensetzung, die sie gerade für eine Zusatztherapie prädestinieren.

Prof. Jurasunas aus Lissabon haben wir das Wissen zu verdanken, wie erfolgreich Hefezellen in Krebstherapien eingesetzt werden können. Auf vielen Vorträgen und in vielen Büchern hat er den erfolgreichen Einsatz von Hefezellen in der Krebstherapie ausführlich beschrieben. Hefezellen enthalten Vitamine, verschiedene Spurenelemente,. Kalzium, Magnesium, Kalium, Aminosäuren, darunter Cystein und Methionin, die stark schwefelhaltig und wichtig in der Zusammenarbeit mit essentiellen Fettsäuren sind, Enzyme und weitere biologische Substanzen wie Glucane, Mannane, Gluthation usw. Gemeinsam tragen diese Stoffe dazu bei, die Zellatmung anzuregen und den vorhandenen Sauerstoff besser zu verwerten. Aber auch die Unterstützung der natürlichen Darmflora hängt von diesen Stoffen ab. [104]

Rote Bete schützen vor Krebs:

Rote Bete gehören außerdem zur sog. "Rübentherapie". Naturheilkundlich bewanderte Ärzte setzen diese (u. a.) in der Tumortherapie, als präventive Maßnahme gegen Darmkrebs, bei Blutkrankheiten und auch bei Leukämie ein. Dabei werden nicht nur die Rüben selbst, sondern auch deren rohe Blätter verwendet (als Saft oder in grünen Smoothies). [105]

 

Ananas:

Bromelainhaltige Präparate werden vor allem in den USA in der Gerontologie zur Verzögerung von Abbauerscheinungen im Alter – „Anti-Aging“ - und auch in der Krebstherapie eingesetzt. Dr. Steven J. Taussig, weltweit anerkannter Bromelain-Experte, starb in letztem Jahr mit 86 Jahren an Altersschwäche. Er hatte 24 Jahre lang täglich Ananas gegessen und Bromelain genommen, und war bis zuletzt geistig rege und körperlich aktiv. Die im Ananas-Enzymgemisch enthaltenen Enzyme wie Ananase, Ananain und Peroxidase bremsen das Wachstum von Krebszellen und verhindert Metastasenbildung. Bei uns verwenden vor allem die Ärzte in der Klinik Silbersee in Hannover-Langenhagen und Professor Maurer in Berlin erfolgreich Ananasenzyme in der Krebstherapie. Ananasenzym-Tabletten zum Lutschen gibt es im Reformhaus – „Granozym“ – oder, konzentrierter, in der Apo-theke, zum Beispiel „Bromelain-POS“ von der Firma „Ursapharm“. [106]

 

Freie Radikale eindämmen:

Freie Radikale sind Atome oder Moleküle, die ungepaarte Elektronen besitzen. Normalerweise sind Elektronen paarweise vorhanden – und nach dieser Zweisamkeit streben auch die „einsamen“ Elektronen. Freie Radikale sind daher sehr reaktionsfreudige Moleküle und dadurch gefährlich. Sie werden im Körper gebildet, können aber auch durch äußere Einflüsse wie Rauchen oder Umweltgifte entstehen. Der Körper verfügt über verschiedene Entgiftungsmechanismen für diese aggressiven Stoffe. So können zum einen bestimmte Enzyme freie Radikale unschädlich machen. Zum anderen gibt es Antioxidantien wie Vitamin E, Vitamin C, Betacarotin und sekundäre Pflanzenstoffe, die freie Radikale „entschärfen“. Werden ie aber nicht abgefangen, reagieren sie im Körper unter anderem mit Zellmembranen und Erbsubstanz und können diese schädigen. Klaut sich ein freies Radikal das fehlende Elektron bei einem anderen Molekül, wird diese selbst zum Radikal – eine verhängnisvolle Kettenreaktion. Kein Wunder, dass freie Radikale mit der Entstehung mehrerer Krankheiten in Verbindung gebracht werden, darunter Arteriosklerose und Krebs. [107]

 

Achtung: Nitrit-induzierte Krankheitsbilder:

Nitrite und Nitrate spielten seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle zur Konservierung von Fleisch, Wurst und Schinken. Viele Nahrungsmittel sind mit Nitraten angereichert, die durch Bakterien zu Nitrit verwandelt werden können. Seit 50 Jahren weiß man, dass Nitrite und Nitrate in der Nahrung, in Industrieprodukten und in Pharmaka in krebserzeugende Nitrosamine umgewandelt werden können. Organische Nitrite können im menschlichen Organismus in toxische und carzinogene Substanzen umgewandelt werden. Organische Nitrite werden im Körper in radikale Nitrit-Ionen umgebaut.

Nitrosamine sind vielerorts anzutreffen, in Nahrungsmitteln, in Getränken, in Kosmetika, an industriellen Arbeitsplätzen wie in der Gummi- und Reifenindustrie oder Metall verarbeitenden Industrie, im Tabak und Tabakrauch, in Trockenmilch etc.. Auch bestimmte Gruppen von Medikamenten weisen ein carzinogenes Potential durch Induktion von N-Nitrosaminen auf, beispielsweise Analgetika, Antibiotika und Chemotherapeutika.

Das gasförmige Stickstoffmonoxid und seine biochemischen Abkömmlinge (Metaboliten) werden innerhalb aller lebenden Zellen einschließlich der menschlichen Körperzellen produziert und spielen eine zentrale Rolle bei physiologischen und pathophysiologischen Stoffwechselabläufen (Metabolismus). Es gibt eine allgegenwärtige Regulation menschlicher Zellsysteme durch gasförmige Stickoxide. Das gasförmige Stickoxid ist bioenergetischer Regulator innerhalb und zwischen lebenden Zellen. Es gibt einen Gas-Krieg zwischen Mensch und Mikroben.

 

gesunder Lebensstil:

Nach Meinung der WHO läßt sich etwa ein Drittel der prognostizierten Neuerkrankungen durch einen gesunden Lebenstil (weniger hochkalorische und fettreiche Kost, Rauchverzicht, mehr Bewegung) vermeiden. (Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 24f.)

 

Achtung:

Es wurde gezeigt, dass im Inneren von Säugetierzellen (endogen) Nitrite und Nitrate gebildet werden, unabhängig von der Zufuhr von (organischen) Nitriten und Nitraten von außen (exogen, beispielsweise über Nahrungsmittel und Medikamente). Man befaßte sich auch mit dem Wirkmechanismus von exogenen Nitriten und Nitraten. Stickstoffmonoxid (NO) wird in den Endothelzellen der Blutgefäße freigesetzt. Die Endothelzellen in den Blutgefäßwänden synthetisieren aus L- Arginin NO-Gas. NO verbindet sich mit dem Eisenmolekül in dem Enzym Guanylatcyclase...

 

Der Mensch selbst beschwört durch Unkenntnis oder Mißachtung der Gesetze der Co-Evolution zwischen Mikroben und Mensch die Krankheitsgefahren herauf.

NO geht mit schwefelhaltigen Molekülen im Zellstoffwechsel Verbindungen ein, die man Nitrosothiole nennt. Die Erschöpfung der Thiole (griechisch Thio= Schwefel) durch Nitroso- Bindung beispielsweise durch einen dauerhaften Überschuss von exogenen oder endogenem NO (chronische Infektiösität) führt zu schwer wiegenden Reaktionen und Gegenreaktionen u.a. in den Immunzellen. NO wird in den Endothelzellen gebildet und diffundiert durch die Zellmembranen in die benachbarten Muskelzellen.

 

Säugetiere synthetisieren nitrogene Oxide. Die Biosynthese von Nitrat in Darmschleimhautzellen im Säugetierorganismus wurde nachgewiesen. Ein Proband schied während einer Durchfallinfektion sehr hohe Mengen an Nitraten mit dem Urin aus. Die Nitrate hatten sich durch entzündliche Reaktionen bei Durchfall gebildet. Es kam zur Überprüfung durch die Behandlung von Ratten mit Bakterieneiweißen, sog. Endotoxinen, biochemisch Lipopolysaccharide (LPS) oder Fett-Zucker-Moleküle, bestätigte den Befund bei dem Probanden, denn die Ratten schieden erhöhte Nitratmengen im Urin aus.

Fresszellen(Makrophagen), die überall im Körper eine zentrale Funktion für die unspezifische Immunabwehr ausüben, bilden als Antwort auf Kontakt mit bakteriellem LPS eine Gaswolke aus Nitriten und Nitraten, die in die Membran der Bakterien eindringt und deren Stoffwechsel stört. Die zelltötende (cytotoxische) Wirkung der Nitroverbindungen als Abwehrwaffe zwischen Säugetierzellen und Bakterien war entdeckt worden. 

Zur Synthese der cytotoxischen Nitroverbindungen benötigen die Makrophagenzellen die Anwesenheit der Aminosäure L- Arginin, die in allen Körperzellen als Baustein für die Eiweißsynthese vorkommt. Makrophagen oxidierten, (wenn sie durch bestimmte Zelleiweiße, die von allen Immunzellen und anderen Körperzellen als Kommunikationsstoffe synthtisiert werden, aktiviert wurden), aus L- Arginin Nitrit und Nitrat und bildeten dabei das NO-Gas als Zwischenprodukt. Diese Kommunikationseiweiße heißen Cytokine, da sie innerhalb und zwischen den Zellen wichtige Aufgaben der Feinregulierung wahrnehmen. Heute kennt man einige Duzend Zelleiweiße aus der Familie der Cytokine.

 

Präventionsmaßnahmen gegen Krebs:

Zellsysteme des menschlichen Organismus werden durch Stickstoffmonoxid Gas (NO) geregelt. Immunzellen eliminieren mikrobielle Krankheitserreger innerhalb von Zellen durch Produktion von NO-Gas.

Es gibt zwei Arten von Immunzellen, nämlich solche, die NO-Gas und seine Derivate produzieren (1) und solche, die kein NO-Gas produzieren und stattdessen die Bildung von Antikörpern zur Hemmung von mikrobiellen Krankheitserregern außerhalb von Körperzellen (2)anregen.

Zwischen den NO-Gas produzierenden Immunzellen und den Nicht-NO-Gas produzierenden Immunzellen muß eine ausgeglichene Balance gegeben sein. Dieses Gleichgewicht der zellulären und der sogenannten humoralen Antikörper-Immunität kann durch nicht-infektiöse und/oder durch infektiöse Faktoren gestört werden.

(1)  Die zu lange oder lang andauernde Überstimulation der NO-Gasproduktion der Immunzellen führt zur Hemmung der NO-Gasproduktion der Immunzellen und stattdessen zur gesteigerten Aktivierung von Antikörper-produzierenden Zellen. Die Folge ist, dass sich intrazelluläre Mikroben, wie Pilze, Parasiten, Mykobakterien und Viren (opportunistische Krankheitserreger) innerhalb von Körperzellen ungehemmt vermehren können, die normalerweise durch NO-Abwehrgas symptomlos eliminiert werden (=AIDS).

(2)  Durch Überstimulation der NO-Gasproduktion kann gleichzeitig durch bestimmte zellbiologische Gegenregulationen die Sauerstoffatmung bestimmter Zellsysteme blockiert werden. Die Zellen können auf eine sauerstoffunabhängige Energieproduktion umschalten, was zur Tumorbildung führen kann. Durch Störung der Sauerstoffatmung aus der gleichen Ursache können zusätzlich Nerven- und Muskelzellen degenerativ geschädigt werden.

 

Krebshemmende Gewürze:

krebshemmende Gewürze: Kurkuma, Ingwer, Chili, Nelken, Minze, Thymian, Majoran, Basilikum, Rosmarin, Petersilie, Koriander, Kreuzkümmel, Fenchel, Anis, Kerbel: [108]

 

wichtig: Verhinderung der Tumor-Angiogenese (Bildung neuer Blutgefäße zur Deckung des Energiebedarfs von Tumoren):

Die Blutgefäße von Tumoren unterscheiden sich erheblich von den Blutgefäßen in einem normalen Gewebe – letzte werden von Angiogenesehemmern nicht angegriffen!

Die Entwicklung eines Tumors ist das Resultat eines Ungleichgewichts zwischen den Molekülen, die die Bildung neuer Blutgefäße stimulieren, und anderen, die diese neuen Blutgefäße an der Entstehung hindern.

Es gilt als erwiesen, dass Tumore bei fehlender Versorgung mit Blutgefäßen nicht fähig sind über eine Größe von 1mm3 hinauszuwachsen; eine Größe, die nicht ausreicht, um das Nachbargewebe irreparabel zu schädigen.

-        Da die weit überwiegende Mehrheit der Tumore von einer ausreichenden Blutversorgung abhängig ist, kann durch die Unterbindung der Bildung neuer Blutgefäße auch die Entwicklung mehrerer Krebsarten verhindert werden. Selbst die flüssigen Tumore wie Leukämien sind an eine Gefäßversorgung des Knochenmarks angewiesen und sprechen folglich auf eine solche Behandlung an.

-        Die Sauerstoff- und Nahrungsversorgung des Tumors zu kappen, indem man die Bildung neuer Blutgefäße unterbindet, dürfte einer der vielversprechendsten Ansätze sein, weil die Krebszellen dadurch von der für ihr Wachstum notwendigen Energiezufuhr abgeschnitten werden. [109]

 

Therapiemaßnahmen gegen Krebs:

Die Eigenschaft des Schwefels, Protonen der Schwefel-Wasserstoffgruppen durch die „Schwachen Wechselwirkungen“ binden und austauschen zu können, ist wichtig. Es besteht für Landlebewesen die beständige Gefahr eines latenten Defizits an Nichteiweiß- Thiolen und Sulfaten, die für die Regelung des Redox- Milieus, die Funktion der Zellsymbiosen in Immun- und Nicht-Immunzellen und zahllose Biosynthesen und biochemische Reaktionsabläufe unverzichtbar sind.

Der Thiol- Mangel muß konsequent und individuell richtig dosiert ausgeglichen werden. Es müssen die „Halbleiter-Schwellen“ der redoxsensiblen Genexpression nachhaltig und überdauernd durch das vom Gluthation- System abhängige negative Redox-Potential moduliert werden, um die Umstimmung der für die intakten Zellsymbiosen notwendigen Enzymaktivitätenzu erreichen.

Da die Anregung der Neusynthese von Gluthation infolge der redox- abhängigen Enzymsynthesen nicht ohne weiteres gewährleistet ist, müssen zu Beginn der Ausgleichstherapie mindestens 5 Gramm Gluthation oral pro Tag für zwei bis drei Wochen und parallel hochdosiert10-20 Gramm N- Acetyl-mCystein oral pro Tag verordnet werden.

Der Gluthation- Gehalt insbesondere der Schleimhäute zum Schutz gegen oportunistische Erreger ist wesentlich höher als im Plasma- Spiegel (in der Lungenschleimhautflüssigkeit beispielsweise 150-250 Mikromol im Vergleich zum Blutplasma- Spiegel von weniger als fünf Mikromol). Bei ausgeprägter Resorptionsstörung durch entzündliche und nicht-entzündliche Veränderungen der Darmschleimhaut kann entsprechend reduziertes Gluthation und N- Acetyl- Cystein intravenös zugeführt werden. Die Cystein-Behandlung sollte nach Ausgleich des intrazellulären und Plasma- Spiegels des Thiol-Pools sowie des Gluthation- Gehalts in den Schleimhautflüssigkeiten der Lunge und des Darmkanals für die Dauer von sechs Monaten mit einer Dosierung von fünf bis zehn Gramm N- Acetyl- Cysrein/pro Tag fortgesetzt werden. Über die Ernährung kann Cystein und Methionin, das in der Leber in Cystein umgebaut wird, über Magerquark und native Molkeprodukte aus biologischer Herstellung zugeführt werden.

Da der Thiol- Mangel infolge Defizit an frei konvertierbaren Protonen gleichzeitig zur Glutamin-Verminderung mit forciertem Proteinabbau in der Skelettmuskulatur führt (Verlust an Körpergewicht und Körperzellmasse, Wasting- Syndrom), kann der Synergieeffekt zwischen Cystein- und Glutamin-Spiegeln für die T-Helferzellreifung durch hochdosierte orale Glutamin-Gaben von bis zu 40 Gramm/pro Tag genutzt werden.

Dieser Effekt verbessert gleichzeitig die Regeneration der Darm- und Lungenschleimhäute, den Energiestoffwechsel der Zellsymbiosen und den Säure-Basen-Ausgleich. Glutamin entlastet zusätzlich die Entgiftungsleistung der Leber durch das Gluthation- System, bremst die Harnstoffbildung, indem die Arginin-Spaltung in Harnstoff und Ornithin vermindert wird.

Bei deutlichem Arginindefizit und der damit verbundenen mangelnden NO-Gasproduktion, kann die zelluläre Immunleistung (T4-Helferzellen, Natürliche Killerzellen, neutrophile Granulozyten) signifikant gesteigert werden, wenn der Thiol- und Glutamin-Ausgleich bei Pre- AIDS und AIDS durch Gaben von bis zu 30 Gramm Arginin / pro Tag bzw. bis zu 2% der Kalorienaufnahme ergänzt wird. Der synergistische Ausgleich der Dysregulation der Aminosäuren Cystein, Glutamin und Arginin bei massiver Immunzellschwäche, forcierter aerober Glykolyse, maligner Zelltransformation und Zelldegeneration sowie ausgeprägtem Wasting-Syndrom kann beim inflammatorischen Bowel-Syndrom und Resorptionsstörung mittels Dünndarmsonden oder gegebenenfalls parenteraler Infusionslösungen erreicht werden. In kritischen Krankheitsfällen kann Gluthation intravenös gegeben werden.

Der hochdosierte Ausgleich des Thiol-Mangels und der Aminosäuren- Dysregulation muß als Basistherapie des Redox- Milieus und der Entgiftungsleistung angesehen werden, welche dem Organismus die nötigen und naturgemäßen Überlebensmittel zur Selbstregulation zuführt. Der Therapieerfolg muß durch fortlaufende Laborkontrollen zur Anpassung der individuellen Erfordernisse überprüft werden, da die Zufuhr von N-Acetyl-Cystein gleichzeitig auch die Glutamin- und Argininspiegel erhöht.

Durch Olipraz wird eine nachhaltige und nebenwirkungsarme Aktivierung der Phase II-Entgiftungsenzyme bewirkt. Olipraz, ein schwefelhaltiges Dithiolthion, aktiviert v.a. die Enzymfamilie der Gluthation-S-Transfereasen. Das Mittel übt eine Schutzfunktion aus in der Leber und in vielfachen anderen Zellsystemen, insbesondere auch in der Darmschleimhaut. Nachgewiesen sind neben den protektiven Wirkungen gegen opportunistische Erreger und Wurmparasiten auch antivirale und anticarzinogene Effekte.

Unter den natürlich vorkommenden Substanzen entfalten die schwefelhaltigen Isothiocyanate eine gute Schutzwirkung durch Aktivierung der vielfältigen Phase II-Entgiftungsenzyme. Diese Thyicyanate sind angereichert in Gemüsen wie Knoblauch, Zwiebeln, Brokkoli und anderen Kohlarten. Die andere bedeutsame Familie natürlicher Leberschutzstoffe sind die Polyphenole. Der tierische und menschliche Organismus vermag nicht aus aliphatischen Vorstufen aromatische Verbindungen mit Benzolringen zu synthetisieren, er muß die Polyphenole über die Nahrung mit Algen und Pflanzen aufnehmen, die Polyphenole haben also Vitamin-Charakter. Entscheidend für die Ausblancierung des Redox-Milieus und die Entgiftungsleistung durch die Polyphenoloe ist das Redoxcycling zwischen dem Gluthation-System und den polyphenolischen Substanzen sowie die Aktivierung der Phase II-Entgiftungsenzyme bzw. die Hemmung von Phase I-Enzymen. Polyphenole unterstützen v.a. die mit dem reduzierten und oxidierten Gluthation kooperierenden Enzyme Gluthation-Peroxidase, Gluthation- Reductase, Gluthation- S- Transferasen, Katalase, NAD(P)H: Quinon- Oxidase und hemmen Enzyme der Cytochrom- Familie.

Der antioxidative Schutz der Zellsymbiosen der Leberzellen und anderer Zellsysteme einschließlich der Immunzellen durch Polyphenole ist von besonderer Bedeutung.

Die klinischen Polyphenol-Studien haben sich in den letzten Jahren v.a. konzentriert auf Ellaginsäure, die Polyphenole des Grünen Tees, Curcumin und Silymarin.

Eine andere Möglichkeit ist die galenische Kombination von Gluthation mit polyphenolischen Anthocyanan bzw. mit dem Polyphenol Ginko biloba.Bewährt hat sich der Leberschutz bei chronischer Hepatitis B durch das polyphenolische Komplex- Phytotherapüeutikum Padma 28, das in der Schweiz nach überlieferten Rezepturen der tibetischen Medizin mit 20 pflanzlichen Flavonoiden und Tanninen als Inhaltsstoffen hergestellt wird.

Die Leberzellsymbiosen können zusätzlich entlastet werden durch Stärkung des Angebots an Glukuronsäure, die ebenfalls in der Phase II als Regulator von Prooxidativen und Carzinogen- aktivierenden Fremdstoffen in der Leber eine wichtige Rolle spielt und Giftstoffe ausscheidungsfähig macht. Ein natürlicher Glukuronsäure-Spender ist Kombucha, ein Naturprodukt ursprünglich aus dem alten China, eine Symbiose aus Pilzen und spezifischen Bakterien, das neben einem hohen Glikuronsäure-Anteil Vitamin B-Komponenten und antibiotische Substanzen enthält.

Die unter Einfluß der Typ-2-Cytoxin-Dominanz kann ebenfalls gegenmoduliert werden. Bei Krebs und anderen systemischen Erkrankungen ist die Isoform COX –2erhöht. COX –2 steigert die Produktion von PGE 2 und des Typ 2-Cytokins Interleukin-6, das wiederum das Wasting- Syndrom auslösen kann. Das für alle systemischen Erkrankungen, beispielsweise Krebs, symptomatische Auszehrungssyndrom kann durch selektive Hemmung des COX-2 beeinflußt werden. Die medikamentöse Blockade von COX-2 hemmt das Wachstum von Tumoren, vermindert das Wasting- Syndrom und verbessert die TH1-TH2-Balance der zellulären Immunität.

Bei symptomfreien Patienten mit schwacher oder anerger Reaktivität der TH1-Immunzellpopulation ist jedoch die Prostaglandin- Modulation mit essentiellen Fettsäuren vorzuziehen. Die nutrive Aufnahme von essentiellen Fettsäuren kann zur Prostaglandin-Modulation und zur Anregung der zellulären Immunität durch kontaminationsfreie Mikroalgen in Pulverform oder Tablettenform geschehen (beispielsweise Chlorella vulgaris, Hersteller: Ökologische Produkte Altmark GmbH in Köthen). Allerdings ist die Aufnahme von einigen Gramm pro Tag über mehrere Wochen erforderlich, um die Immunzellenreaktivität zu stimulieren und Tumorbildung zu hemmen.

Der Effekt des Schutzes der mitrochialen Zellsymbiosen verbessert sich bei gleichzeitiger Substitution von Cystein, Glutamin, Arginin und RNA. Auch massive Regressionen der Zellsymbiosen können durch vielfach ungesättigte Fettsäuren und seine Abkömmlinge effektiv gegenmoduliert werden.

 

Chlorophyll:

Eine Studie – veröffentlicht im International Journal of Cancer – untersuchte die Aktivität von Chlorophyllin, Darmkrebszellen zehnmal wirksamer war als das chemotherapeutische Medikament Hydroxyurea, das normalerweise während der Krebsbehandlung eingesetzt wird.

Beide Substanzen – die chemische und die natürliche – töteten die Krebszellen, indem sie ein und dieselbe Zellteilungsphase blockierten, und zwar durch die Reduzierung des für die Zellteilung unverzichtbaren Enzyms Ribonukleotidreduktase (RNR).

Chlorophyll wirkt wie Chemotherapeutika – ohne toxische Nebenwirkungen [110]

 

Vitamin D:

Wissenschaftler am Georgetown University Medical Center in Washington entdeckten einen Zusammenhang zwischen hoher Vitamin-D-Aufnahme und geringerem Brustkrebsrisiko. Die Erkenntnisse, die bei der American Association for Cancer Research vorgestellt wurden, ergaben, dass höhere Dosen des Sonnenscheinvitamins bei Patienten, die bereits an Krebs erkrankt waren, mit einer Senkung des Tumorwachstums um 75 Prozent und einer 50-prozentigen Reduzierung der Tumorhäufigkeit in Verbindung standen. Interessant war dabei, dass eine Vitamin-Ergänzung hilfreich war, Entstehung und Wachstum von Brustkrebs einzuschränken, insbesondere bei Östrogen-empfindlichen Tumoren. [111]

 

Aloe Vera:

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Vitamin D:

Ein niedriger D-Spiegel ist ein Risikofaktor für Krebs. Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs und viele mehr treffen Sie wesentlich wahrscheinlicher bei niedrigem als bei hohem Vitamin-D-Spiegel. [112]

Die Heidelbeere senkt das Krebsrisiko:

Wichtigste Ursache für Krebserkrankungen sind freie Radikale, die durch biochemische Prozesse im Körper entstehen. Sogenannte Antioxidantien, die hauptsächlich in Obst und Gemüse vorkommen, können die freien Radikale absorbieren und damit das Krebsrisiko mindern. Dazu zählen auch Anthocyane, die diesbezüglich über eine besonders hohe Kapazität verfügen. Die Heidelbeere gilt daher als Königin der antioxidativen Früchte. [113]

 

Vitamin E:
Vitamin E bei Krebs

Vitamin E kann auch bei der Vorbeugung oder Bekämpfung von Krebs helfen. Es schützt die DNA der Zellen (unser Erbgut) vor Schäden, die dazu führen können, dass die Zelle entartet und zur Krebszelle wird. Ist bereits ein Tumor entstanden, sorgt Vitamin E für eine verminderte Wachstumsrate des Tumors. Gleichzeitig unterstützt es das Immunsystem bei der Bekämpfung des Krebses. [114]

 

WARNUNG: Elektrosmog fördert das Krebswachstum

Im Jahr 2001 zeigten Dr. Masami Ishido und seine Kollegen an Japans nationalem Institut für Umweltstudien, dass mit Melatonin behandelte Brustkrebszellen wieder anfangen zu wachsen, wenn sie der elektromagnetischen Strahlung des Stromnetzes ausgesetzt sind. Sie fanden heraus, dass magnetische Felder das Nachrichtensystem der Zellen stören – ihr internes Kommunikationsnetzwerk, das darüber entscheidet, wie sie auf ihre Umwelt reagieren [115]

 

 

 



[7] Bio, 2009/2

[8] Bio 2009/2

[9] Gesellschaft für Heilpilze: Heilpilze, 36

[11] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 48

[12] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 82

[13] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 86

[14] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 99

[15] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 102

[16] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 106f.

[17] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 63

[18] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 124

[19] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 126

[20] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 142

[21] Döll, die Kraft der Antioxidantien, 144

[22] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 167

[23] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 177

[24] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 182f.

[25] Döll, Die Kraft der Antioxidantien, 188

[26] Jean Carper, Nahrung ist die beste Medizin, 333

[27] Jean Carper, Nahrung ist die beste Medizin, 335f.

[28] Jean Carper, Nahrung ist die beste Medizin, 154-159

[29] Norman Walker, zitiert in Simonsohn, Die sagenhafte Heilkraft der Ananas, 128

[30] Somonsohn, Die sagenhafte Heilkraft der Ananas, 131

[31] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 229

[32] Neumayer, Natürliche Antibiotika, 59f.

[33] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 158

[34] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 61

[35] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 63

[36] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 340

[37] Schneider, Nutze die Heilkraft unserer Nahrung, 542

[38] Bankhofer, Das große Buch vom gesunden Leben, 337

[39] Sillner, Wunderwerk Immunsystem, 155

[40] Worm, Heilkraft D, 110

[41] Simonsohn, Papaya, 97ff.

[42] Béliveau: Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch, 89

[43] Béliveau: Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch, 86

[44] Béliveau: Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch, 91

[45] Béliveau: Krebszellen mögen keine Himbeeren – das Kochbuch, 35

[46] Béliveau, Krebszellen mögen keine Himbeeren- Das Kochbuch, 34ff.

[47] Béliveau, Krebszellen mögen keine Himbeeren, 83

[48] Bio, Nr.5/2009

[49] Béliveau, Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch115

[50] Béliveau, Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch, 66

[51] Béliveau, Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch, 66f.

[52] Béliveau, Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch, 80

[53] Wolfram Kersten in: Raum und Zeit 163/2010, S. 12

[54] Ralf Meyer, Chronisch gesund, 115f.

[55] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 68

[56] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 174

[57] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 175

[58] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 175

[59] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 174

[60] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, 67f.

[61] Hirneise, Lothar: „Die Entstehung des 3 E-Programms in: Krebs 21, Onkologie des 21. Jahrhunderts, S.

[62] Hirneise, Lothar: „Wie entsteht Gesundheit?“, in: 3E Zentrum, Buocher Höhe.

[63] Hirneise, Lothar: „Wie entsteht Gesundheit?“, in: 3E Zentrum, Buocher Höhe.

[64] Hirneise, Lothar: „Wie entsteht Gesundheit?“ in: 3 E Zentrum, Buocher Höhe

[65] Hirneise, Lothar: „Wie entsteht Gesundheit?“ in: 3 E Zentrum, Buocher Höhe

[66] Kremer, Heinrich: Das Konzept der Cellsymbiosistherapie,  S. 5

[67] Meyer, Ralf: Chronisch gesund, S. 136

[68] Meyer, Ralf, Chronisch gesund, S. 137

[69] Meyer, Ralf, Chronisch gesund, S. 135

[70] FAZ, 16.5.2010

[71] Meyer, Ralf, Chronisch gesund, 150f.

[72] Meyer, Ralf, Chronisch gesund, S. 151

[73] Die Welt, „Cola hebt den Blutdruck“, 1.6.2010.

[74] Jiang, Monika: „Der Mensch ist selbst das beste Heilmittel“, in: „Schrot & Korn, S. 42

[75] Döll, Michaela: „Obst und Gemüse: Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe avancieren zu Topinhaltsstoffen, in: „Naturheilkunde. Journal für die Ganzheits- Medizin“, S. 2

[76] Döll, Michaela: „Obst und Gemüse: Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe avancieren zu Topinhaltsstoffen, in: „Naturheilkunde. Journal für die Ganzheits- Medizin“, S. 3

[77] Döll, Michaela: „Obst und Gemüse: Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe avancieren zu Topinhaltsstoffen, in: „Naturheilkunde. Journal für die Ganzheits-Medizin“, S. 4

[78] Döll, Michaela: „Obst und Gemüse: Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe avancieren zu Topinhaltsstoffen, in: „Naturheilkunde. Journal für die Ganzheits-Medizin“, S. 4

[79] reform rundschau, 1.6.2007, S. 9

[80] Fischer-Reska: Die Entsäuerungs-Revolution, 2010, S. 122

[81] Carper, Jean: Nahrung ist die beste Medizin, 2001,S. 248

[82] Simonsohn, Heilkräfte aus den Tropen, 2008, S. 138

[83] Simonsohn, Heilkraft aus den Tropen, 2008, S. 323

[84] Moritz, Andreas: Die wundersame Leber- & Gallenblasenreinigung; S. 3

[85] Moritz, Andreas: Die wundersame Leber- & Gallenblasenreinigung, S. 5

[86] Sommer, Markus: „Die Walderdbeere“, in: a tempo 6/2011, S. 21

[87] Hochenegg, Ernährung, die Wunder wirkt, 1995, S. 47

[88] Quelle leider unbekannt, da Infoseite keine Quellenangabe enthielt

[89] Quelle leider unbekannt, da Infoseite keine Quellenangabe enthielt

[90] Quelle: http://www.geschichteinchronologie.ch/med/DrVogel/10_allgemeine-krankheiten.htm

Wahrscheinlich aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A. Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

(-> der Artikel, den Palomio daraus zusammengestellt hat, dürfte lauten: (und findet sich auf der oben angegebenen Internetseite): Dr. Vogel: Naturheilkunde mit Gemüse, Früchten, Blumen, Ölen und Milch; 10. Krankheitsbehandlungen: Allgemeine Krankheiten

von Michael Palomino).

[91] Quelle: http://www.geschichteinchronologie.ch/med/DrVogel/10_allgemeine-krankheiten.htm

Wahrscheinlich aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A. Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

(-> der Artikel, den Palomio daraus zusammengestellt hat, dürfte lauten: (und findet sich auf der oben angegebenen Internetseite): Dr. Vogel: Naturheilkunde mit Gemüse, Früchten, Blumen, Ölen und Milch; 10. Krankheitsbehandlungen: Allgemeine Krankheiten

von Michael Palomino).

[92] www.walida.de

[93] Hochenegg: Ernährung die Wunder wirkt, 80

[94] Hochenegg: Ernährung die Wunder wirkt, 81

[95] Hochenegg: Ernährung, die Wunder wirkt, 81

[96] Treben, Maria: Gesundheit aus der Apotheke Gottes, 1995, S. 96f.

[97] Treben, Maria: Gesundheit aus der Apotheke Gottes, 1995, S. 96

[98] Treben, Maria: Gesundheit aus der Apotheke Gottes, 1995, S.

[99] Hirneise, Lothar: Chemotherapie heiltK rebs und die Erde ist eine Scheibe, 2008, S. 802f.

[100] Hirtneise, Lothar: Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe,2008,  S. 806f.

[101] Hirneise, Lothar: Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe, 2008, S. 779.

[102] Hirneise, Lothar: Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe, 2008, S. 263ff.

[103] Hirneise, Lothar: Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe, 2008, S. 800

[104] Hirneise, Lothar: Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe, 2008.

[105] http://www.zentrum-der-gesundheit.de/rote-bete.html

[106] http://www.barbara-simonsohn.de/ananas.htm

[107] Öko-Test, 11/2003

[108] Béliveau: Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch, 86

[109] Béliveau: Krebszellen mögen keine Himbeeren, 45ff.

[110] http://www.zentrum-der-gesundheit.de/chlorophyllin-ia.html#ixzz2OQsTUs1O

[112] Worm: Heilkraft D, S. 7

 

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle all jenen gedankt, die durch Dokumentation ihrer eigenen naturheilkundlichen Erfahrungen, Recherchen oder Hypothesen zum Wissen der Menschheit beigetragen haben, und ohne die dieser Gesundheitsblog nicht möglich wäre. Die Sichtung der angegebenen Quellen wird zur weiteren Vertiefung empfohlen.

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